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Veröffentlicht am 02.01.2017

Kurzweilige Geschichte

Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm
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Ich war auf das Buch „Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm“ sehr gespannt, aber leider wurde ich am Ende etwas enttäuscht. Ich habe einfach mehr erwartet nach dem Lesen des Klappentextes, aber ...

Ich war auf das Buch „Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm“ sehr gespannt, aber leider wurde ich am Ende etwas enttäuscht. Ich habe einfach mehr erwartet nach dem Lesen des Klappentextes, aber die Geschichte ist mir teilweise zu sehr dahin geplätschert.

Die Story dreht sich um Maggie, die im Jahr, in dem Nirvana ihr letztes Album veröffentlichen von Chicago nach Irland zieht. Maggie vermisst ihr Zuhause ebenso wie ihren chaotischen und musikbegeisterten Onkel Kevin, Einzig seine Musiktipps sind Lichtblicke im regenverhangenen Irland. Mit der Musik von Pearl Jam, den Smashing Pumpkins und Nirvana ist alles Neue erträglich. Als Eoin auftaucht, der Junge mit dem unergründlichen Lächeln, lässt ihr Heimweh langsam nach. Doch gerade, als die beiden sich näherkommen, erreicht Maggie eine schreckliche Nachricht. Und auf einmal steht sie vor der Frage, was wirklich wichtig ist im Leben ...

Der locker-leichte Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und es war auch ein guter Lesefluss gegeben. Doch wer eine Geschichte erwartet mit überraschenden Wendungen, der ist hier falsch. Es handelt sich eher um eine seichte Story, die leider viel zu oft vor sich hinplätschert.
Maggie ist eine sympathische Hautfigur, mit der ich mich gut identifizieren konnte. Ihr Handeln und ihr Verhalten kann ich voll und ganz nachvollziehen. Doch leider blieben mit dir weiteren Figuren zu blass. Meine Lieblingsfigur des Buches war aber trotz allem der 99-jährige Dan Sean, mit dem sich Maggie in Irland anfreundet. Er gibt ihr Ratschläge und ist für sie da, wenn sie ihn braucht. So einen „Opi“ hätte ich auch gerne.

Das Ende war versöhnlich – aber nicht wirklich überraschend. Es gibt zwar auf jeden Fall schlechtere Bücher, aber auch bessere. Für ein paar Lesestunden ist das Buch aber ok.

Fazit:
Eine kurzweilige Geschichte, die leider oft vor sich dahinplätschert. Ich hatte mehr erwartet. Schade…

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Veröffentlicht am 12.12.2016

Nette Fortsetzung

Der letzte Schwur
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Nachdem ich das Buch „Der letzte Schwur“ von Nalini Singh nun gelesen habe, bin ich etwas zwiegespalten. Das dürfte zum einen auch daran liegen, dass ich keins der Vorgängerbücher wirklich kenne. Deshalb ...

Nachdem ich das Buch „Der letzte Schwur“ von Nalini Singh nun gelesen habe, bin ich etwas zwiegespalten. Das dürfte zum einen auch daran liegen, dass ich keins der Vorgängerbücher wirklich kenne. Deshalb war es für mich verdammt schwer, überhaupt mit den Figuren und der Geschichte klar zu kommen.

Im bereits 15. Teil gibt es die Welt nicht mehr, wie sie einst war. Mediale, Gestaltwandler und Menschen stehen vor schweren Entscheidungen, die die Zukunft ihrer Völker maßgeblich beeinflussen werden. Das Triumvirat verspricht eine neue Ära der Zusammenarbeit, doch die blutige Vergangenheit und neue Machtansprüche scheinen den Frieden zu zerstören, bevor er überhaupt eine Chance hatte. Da wird ein Kind geboren - ein Kind, das sowohl mediale Fähigkeiten hat, als auch die Gestalt wandeln kann. Schafft dieses Kind es, die Welt vor dem Untergang zu retten und den Schwur gegenseitigen Respekts und friedlichen Zusammenlebens zu bewahren?

Wie bereits erwähnt, kenne ich die Vorgängerbücher nicht, deshalb war ich anfangs etwas mit der Geschichte überfordert. Der Autor gibt sich zwar Mühe, immer wieder ein paar Infos einfließen zu lassen, aber da die gesamte Mythologie doch sehr umfangreich zu sein scheint, war ich leider viel zu überfordert damit. Das hat sich leider im Laufe des Buches nur minimal geändert. Aber das ist ja nicht die Schuld des Autors, sondern meine eigene Schuld, denn erst beim 15. Teil eines Buches einzusteigen, ist nie gut Deshalb werde ich mir nun auch mal die ersten Bände zulegen.

Der Schreibstil ist ok und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben. In dieser Hinsicht gibt es nichts zu meckern. Auch die einzelnen Figuren haben mir allesamt einen sympathischen Eindruck gemacht. Eine tolle Truppe! Doch auch hier hatte ich das Problem, dass es zu viele Namen auf einmal sind, wenn man die Vorgeschichten nicht kennt.

Die Story selbst ist nicht schlecht, aber war mir auch teilweise etwas zu langatmig erzählt. Für Fans der Reihe ist auch dieses Buch bestimmt zu empfehlen, aber ich konnte nicht wirklich mitgerissen werden. Trotzdem werde ich mir andere Bücher der Autorin besorgen, um vielleicht besser in die Reihe hinein zu finden.

Fazit:
Nette Fortsetzung der Reihe. Jedoch für Neueinsteiger absolut ungeeignet. Man sollte einige der Vorgängerbücher auf jeden Fall kennen.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Leider sehr schleppende Erzählweise

Noch fünf Tage
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Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Ein Giftanschlag, der aufgeklärt wird und es gibt nur eine Zeugin, die es gerade so überlebt hat. Doch leider hat es mich die Storyline ...

Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Ein Giftanschlag, der aufgeklärt wird und es gibt nur eine Zeugin, die es gerade so überlebt hat. Doch leider hat es mich die Storyline dann gar nicht überzeugen können.

Die Geschichte spielt in der Silvesternacht im Davoser Familiensitz der milliardenschweren Harmans: Ein Giftanschlag tötet das Ehepaar und seine Kinder. Spitzenköchin Lis Castrop, die das Dinner zubereitet hatte, ist die einzige Zeugin - und sie ist gleichzeitig eines der Opfer: noch am Leben, aber vergiftet. Fünf Tage bleiben ihr, um den Mord aufzuklären. Der Countdown läuft und enthüllt immer deutlicher: War Lis nur Kollateralschaden eines mörderischen Plans – oder ist sie tiefer in die Intrigen der Superreichen verstrickt, als sie ahnt?

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei direkt, aber auch sehr ausführlich. Unterhaltungen sind eher weniger vorhanden, dafür bekommt man aber ausschweifend die Beobachtungen und Erinnerungen der Hauptfigur präsentiert. Das gefällt mir auf der einen Seite gut, aber auf der anderen Seite hat sich gerade das immer wieder gezogen.

Lis ist eine interessante Hauptfigur, aber sie wurde mir leider immer unsympathischer und ich konnte mich mit ihren Ansichten gar nicht anfreunden. Auch der Fall selbst lief die ganze Zeit über schleppend. Erst am Ende wird ein Täter präsentiert, der zwar überraschend kam, aber sehr schnell abgehandelt wurde.

Schade, ich hatte irgendwie eine andere Art von Geschichte erwartet. Mir war das Ganze einfach zu langatmig, ohne überraschende Wendungen. Ich vergebe leider nur 2,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Kurzweiliger Krimi, der mehr Potential gehabt hätte

Teufel, tanz mit mir!
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Auf diesen Krimi war ich sehr neugierig, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Einen Krimi, der sich um Hexenrituale dreht, hatte ich bisher noch nicht gelesen. Jedoch konnte mich das Buch dann leider ...

Auf diesen Krimi war ich sehr neugierig, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Einen Krimi, der sich um Hexenrituale dreht, hatte ich bisher noch nicht gelesen. Jedoch konnte mich das Buch dann leider nicht so abholen, wie ich mir das gewünscht hätte.

Das Buch dreht sich um die Bozner Ermittler Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina, die heiraten. Doch die Idylle im Bergkirchlein hält kaum ein Ja-Wort lang: In der nahen Burgruine ist ein junger Mann erhängt worden! Das Vorgehen erinnert an alte Hexenrituale. Der Ermordete war selbst der schwarzen Magie verfallen. Wer ist der Täter? Verdächtige gibt es von der Neuzeit-Hexe Lotte S. bis hin zu einem Nachfahren von Sigmund Freud viele…

Ich habe recht gut in die Geschichte hineingefunden, auch wenn ich die Vorgängerbände nicht kenne. Der Schreibstil ist angenehm und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben. Genau so mag ich es! Anfangs konnte mich die Storyline auch richtig mitreißen und auch die einzelnen Figuren wurden interessant beschrieben. Auch das Thema Hexenverfolgung und die Hintergrundinfos dazu waren sehr interessant.

Doch zur Mitte hin wurde leider die Spannung etwas herausgenommen. Hier ging es dann eher um das Privatleben der Ermittler. Das finde ich eigentlich immer auch gut bei Krimis, da ich mich mit den Figuren besser identifizieren möchte. Aber hier war es so, dass mir der Fall ein bisschen zu viel in den Hintergrund gerückt ist und die Ermittlungen nur noch dahingeplätschert sind. Auch blieben mir die beiden Hauptfiguren etwas zu blass.

Leider hat sich das auch zum Ende hin nicht gelegt und die Ermittlung verlief etwas zu optimal und ohne große Überraschungen. Hier hatte ich mir noch eine große Wendung gewünscht. Zusammengefasst handelt es sich hier um einen kurzweiligen Krimi, der unterhaltsam ist, aber noch mehr Potential gehabt hätte. Ich vergebe dafür 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich hatte etwas anderes erwartet

Der Duft der fernen Insel
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Ich lese immer wieder sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mich gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den ...

Ich lese immer wieder sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mich gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Doch leider konnte mich die Storyline nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht hatte, teilweise war es mir einfach zu zäh.

Die Geschichte dreht sich um die junge Lehrerin Eve, der im Jahr 1854 eine außergewöhnliche Anstellung angeboten wird: Der Sultan von Sansibar sucht eine Gouvernante für seine blinde Tochter Nunu. Die 25-jährige Eve überlegt nicht lange, als Waise hält sie nichts in England. Im fernen Sansibar, in dem prächtigen Palast des Sultans, lernt sie eine völlig neue Welt kennen. Als der alte Sultan stirbt, entbrennt jedoch ein erbitterter Machtkampf um seine Nachfolge. Eve zieht sich mit Nunu auf eine Gewürzplantage zurück, wo sie Nunus Begabung im Umgang mit Düften und in der Herstellung von Duftkompositionen weiter fördert. Aber die friedliche Zeit endet jäh, als sich die beiden Frauen in denselben Mann verlieben ...

Ich muss zugeben, dass ich ein paar Probleme hatte, richtig in die Geschichte hineinzukommen. Die vielen eingeführten Figuren musste man erst einmal richtig zuordnen. Und da ständig neue Charaktere dazu kamen, war das nicht gerade einfach. Der Schreibstil ist dabei sehr überraschend ausführlich und bildlich. Das ist zwar auf der einen Seite ein Pluspunkt, aber teilweise war es dann doch ein wenig zu viel, so dass es recht zäh war. Von Seite zu Seite musste ich somit mit mir kämpfen, um überhaupt weiter zu lesen.

Die Hauptfigur Eve war mir sehr sympathisch. Mit ihrem Denken und Handeln konnte ich mich sehr gut identifizieren. Nunu hat es mir dagegen recht schwergetan. Sie hat mich mit ihrer Art eher genervt, als dass ich sie in mein Herz hätte schließen können, auch wenn sie eigentlich eine Entwicklung während der Storyline hingelegt hat.

Auch die Geschichte selbst war jetzt nicht langweilig, aber sie konnte mich nicht wirklich überzeugen. Deshalb habe ich nach der Hälfte des Buches mit mir ringen müssen, um überhaupt weiter zu lesen. Zum Ende hin wurde es dann etwas spannender, aber richtig mitreißen konnte mich das Buch die ganze Zeit über nicht. Schade, denn ich hatte einfach eine andere Art von Storyline erwartet. Ich kann deshalb nur 2,5 von 5 Sternen vergeben.

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