Endlich mal eine ADULT Fantasy, bei der es einem an nichts mangelt!
AlchemisedFazit: Ich kann jetzt schon sagen, dass meine Rezension dieser Geschichte in diesem Umfang nicht gerecht werden wird. Ja, es ist ein Hype-Buch, meiner Meinung nach auch absolut zu recht!
Das Buch ist ...
Fazit: Ich kann jetzt schon sagen, dass meine Rezension dieser Geschichte in diesem Umfang nicht gerecht werden wird. Ja, es ist ein Hype-Buch, meiner Meinung nach auch absolut zu recht!
Das Buch ist wahnsinnnig düster, grausam, brutal und blutig. Bitte lest die Triggerwarnungen!
Zum Inhalt kann man ehrlicherweise kaum was sagen, ohne zu spoilern.
Wir befinden uns Monate nach dem Krieg in Paladia. Der Orden der Ewigen Flamme hat nach einem jahrelangen Kampf schlussendlich gegen den Nekromantie-König Morrough verloren. Die Geschichte ist aus der Sicht von Helena Marino geschrieben, einer der besten Heilerinnen des Ordens der Ewigen Flamme und durch mehrere ungewollte Umstände die letzte Überlebende des Widerstandes. Da Helena dem ehemaligen Anführer des Widerstands nahe stand, will Morrough an Helenas Erinnerungen gelangen. Doch diese sind magisch verschlossen. Deswegen wird sie als Gefangene an Morroughs zweite Hand Kaine Ferron übergeben, der seine alchemistischen Kräfte dafür nutzen soll.
Das Buch besteht aus drei Hauptteilen. Der erste spielt in der Gegenwart als Helena frisch zu Kaine kommt, der zweite in der Vergangenheit, als der Krieg noch auf seinem Höhepunkt ist und der dritte Teil wieder in der Gegenwart. Der erste Teil ist die klare Einführung in die Welt, die Charaktervorstellung und die Erklärung der Magie inklusive jeglicher Fremdwörter. Ja, das machte die Geschichte anspruchsvoll, für mich dadurch aber kein bisschen weniger fesselnd. Der Wechsel von Teil 1 zu Teil 2 war fies, weil man nur Wissen wollte wie es in der Gegenwart weitergeht und plötzlich ist man Monate in der Vergangenheit. Teil 2 ist ehrlich, erschütternd, grausam und gleichzeitig bewegend und emotional. Man lernt die Charaktere wirklich kennen, kämpft und leidet mit ihnen. Jeder Charakter hat seine eigene Moral. Nichts ist schwarz und weiß. Man merkt wie sehr der Krieg das Verständnis für das vermeintlich moralisch Richtige verschieben kann und wie sehr Meinungen auseinander gehen können. Der Leser wird sich selbst Gedanken über seinen eigenen Moralkompass machen müssen.
Es gibt eine Liebesgeschichte in Alchemised, die sehr wichtig für die Story ist, deswegen ist sie genauso düster wie der Rest des Buches. Wer eine Romantasy und ein Happily ever after erwartet ist hier falsch. Es gibt ein Happy End, aber es gibt kein Happy End nachdem man einen so grausamen Krieg hinter sich hat.
Für mich eine absolute Leseempfehlung und ich werde es ganz sicher ReReaden!