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Veröffentlicht am 01.12.2025

Lonely castle in the mirror

Lonely Castle in the Mirror – Roman
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Das Original wurde von Mizuki Tsujimura verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Ruben Grest.

Als ich das Buch nach der letzten Seite schloss, tat ich es mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Lonely ...

Das Original wurde von Mizuki Tsujimura verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Ruben Grest.

Als ich das Buch nach der letzten Seite schloss, tat ich es mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Lonely Castle in the mirror ist ein Buch, dass in erster Linie von seinen Figuren lebt. Handlung spielt nur eine untergeordnete Rolle. Im Fokus steht Kokoro, die nicht mehr zur Schule geht, seitdem einige Schulkameraden ihr das Leben zur Hölle machten. Kokoro hat Angst und fühlt sich teilweise missverstanden oder gar nicht erst ernst genommen. Als Leser hat mein Herz geblutet, als ich gelesen habe, was Kokoro durchmachen musste.

Sie ist aber nicht die einzige, die es schwer hat. Als sie sie durch einen magischen Spiegel in das mysteriöse Schloss der Wolfskönigin gelangt, trifft sie auf sechs weitere Jugendliche. Was sie alle gemeinsam haben? Sie kämpfen mit ihren eigenen Dämonen. Im Laufe der Geschichte lernen wir, was sie durchmachen müssen und es hat mich meistens auch mitgenommen. Nur vereinzelnd gab es Szenen, die mich emotional nicht erreichen konnte. Das lag aber an der Art wie das Buch die Ereignisse erzählt hat und nicht den Ereignissen selbst.

Die sieben bekamen die Möglichkeit im Schloss der Wolfskönigin einen magischen Schlüssel zu finden, der ihnen einen Wunsch erfüllen kann. Dieser Wunsch hat aber einen Preis. Die sieben müssen nun zusammen klären, wie sie damit umgehen möchten. Über die Zeit bildet sich ein enges Band zwischen den sieben und sie wirkten auf mich schon wie eine Familie, die sich aber auch mal streitet.

Das Buch arbeitet auch mit Märchen, was ich auch sehr gut umgesetzt fand. Allgemein fand ich die fantastischen Elemente gut umgesetzt. Wer hier aber etwas in die Richtung high fantasy erwartet wird vermutlich enttäuscht werden.

Bei lonely castle in the mirror handelt es sich um ein Buch, dass zum Miträtseln einlädt. Zu sehen, wie sich diese Rätsel am Ende zu einer großen Handlung verflechten hat mich nicht nur positiv überrascht, es hat mein Herz erwärmt. Aber der Gedanke daran, dass ich dieses Buch nie wieder zum ersten Mal lesen kann bringt mich den Tränen nahe.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Die Macht der Arkana

Arcana Academy 1: Arcana Academy
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Im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks erhielt ich ein Leseexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 🖤


Was bedeuten 4 Sterne für mich? Ein tolles Buch, welches meine Erwartungen teilweise ...

Im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks erhielt ich ein Leseexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 🖤


Was bedeuten 4 Sterne für mich? Ein tolles Buch, welches meine Erwartungen teilweise übertroffen hat. Dennoch habe ich an einigen Stellen Kritik.

Das Original wurde von Elise Kova verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Susanne Klein und Anne Brauner.

Nachdem Clara der falschen Person getraut hat, ist sie im Gefängnis Halazar gelandet. Doch eines Tages taucht der zweitgeborene Prinz Kaelis, den Clara für ihre Verhaftung verantwortlich macht, auf um sie zu verhören. Zu Claras Überraschung verhilft der Prinz ihr zur Flucht und so landet sie in der Arcana Academy. Dort soll sie nicht nur zur Arkanistin ausgebildet werden, um Tarot Karten nutzen zu dürfen, sondern sie spielt auch Kaelis Verlobte. Eigentlich will sie aber herausfinden, was mit ihrer verschwundenen Schwester geschehen ist...

Das Buch ist flüssig geschrieben und ich fliege nur so durch die Seiten. Zu Beginn erschien mir das Tempo etwas langsamer, aber das war insofern gut, dass ich mich entspannt in die Welt einfinden konnte. Auch den actionreicheren Kampfszenen konnte ich gut folgen. 

Die Handlung fand ich wirklich spannend. So spannend, dass ich mir immer wieder neue Theorien ausgedacht habe, weil ich einfach versuchen musste die Puzzleteile, die uns die Geschichte gibt, zusammenzusetzen. Oftmals lag ich zwar daneben, aber das Buch hat ein Feuer in mir entfacht. Die Welt wirft immer wieder neue Fragen auf. Selbst, wenn eine Sache beantwortet wurde kamen immer wieder neue Fragen auf. Die Kunst an dem Buch war aber die, dass es mich als Leser nicht überfordert hat. Dennoch gab es hier und da einige Szenen, die mich etwas enttäuscht haben, weil ich einfach mehr davon erwartet habe. 

Die Art, wie die Tarot Karten verwendet werden empfand ich als interessant. Zwar kommt die klassische Deutung der Karten auch vor, aber gleichzeitig hat jede einzelne Karte eine Fähigkeit, die im Kampf eingesetzt werden kann. Hier ein Beispiel zur Veranschaulichung: Die Karte vier der Kelche sorgt dafür, dass eine Person einschläft oder zumindest Träge wird. Ab Seite 674 findet man ein Glossar, in welchem man die Fähigkeit der Karten nachschlagen konnte, sollte man nicht mehr wissen, was eine Karte bedeutet. 

Clara ist als Charakter sehr loyal ihren Freunden und Familie gegenüber. Sie würde wirklich alles für sie tun, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Clara ist aber auch sehr naiv und vertraut viel zu vielen Menschen ohne großartig darüber nachzudenken. Hier sehe ich auch ein bisschen einen Wiederspruch in Claras Charakter. Sie war früh auf sich allein gestellt und war darauf angewiesen illegale Geschäfte zu betreiben. Ihre Art blind zu vertrauen hat sie erst ins Gefängnis gebracht.

Kaelis fand ich zu Beginn etwas langweilig, aber je öfter er Platz in der Geschichte einnahm, desto mehr habe ich ihn ins Herz geschlossen. Er hat seine Dämonen mit denen er Kämpfen muss, doch die Art wie er mit Clara umgeht erwärmt mein Herz. Er ist fürsorglich, will sie beschützen und man merkt einfach, dass er sein Herz am rechten Fleck hat. Nicht nur in seinem Verhalten Clara gegenüber, doch da werde ich nicht spoilern.

Was das Buch für mich nicht war ist eine enemies to lovers Romanze. Es Ich hasse es in Tropes zu reden, aber Fake-Dating passt Tausend mal besser zu den beiden und hatte auch viel mehr Bedeutung für die eigentliche Handlung. Generell ist es mir egal welche Tropes im Buch vorkommen, solange sie eben gut umgesetzt werden. Aber wenn hier mit enemies to lovers geworben wird und ich das nicht wirklich erkenne, dann habe ich schon das Gefühl etwas dazu sagen zu müssen.

Was die Liebesgeschichte aber war ist ein slowburn wie ich ihn liebe, wirklich langsam. Im ersten Viertel wurde der Liebesgeschichte auch nicht besonders viel Bedeutung zugesprochen. Aber mit der Zeit wird es mehr. Kaelis ist da eher ein offenes Buch, während Clara etwas begriffsstutzig ist. Wegen letzterem hatte ich etwas Mitleid mit Kaelis. Trotz der Zweifel die immer wieder in Clara aufkamen, hatten die beiden eine tolle Dynamik. Nur zum Ende hin wurde es für mich ein bisschen zu schnell. 

Spice: Es gab mehrere Sexszenen, die ausführlicher beschrieben wurden. 

Kleine Information: Da ich hier keine Funktion finde um Spoiler zu verstecken habe ich die entsprechenden Passagen hier komplett entfernt.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Divine Rivals

Divine Rivals
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Was bedeuten vier Sterne für mich? Ein gutes Buch, welches meine Erwartungen leicht übertroffen hat.


Das Original wurde von Rebecca Ross verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Ulrike Gerstner.


Der ...

Was bedeuten vier Sterne für mich? Ein gutes Buch, welches meine Erwartungen leicht übertroffen hat.


Das Original wurde von Rebecca Ross verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Ulrike Gerstner.


Der Schreibstil hat mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Er war flüssig, sodass ich trotz der vielen Seiten schnell durchs Buch kam. Desweiteren fiel mir das Buch durch die Verwendung verschiedener Stilmittel sehr positiv auf. Durch den Einbezug von Briefen wurde die Handlung nicht nur aufgelockert, sondern es erlaubte einer fast schon poetischen Ausdrucksweise einen Platz in dieser Geschichte einzunehmen ohne das es unpassend oder übertrieben wirkte.


Das Buch vermischte altmodisches und phantastisches vor dem Hintergrund eines Krieges auf eine geschickte Art und Weise. Es blieb für mich durchgehend spannend und wenn ich dachte etwas komplett durchschaut zu haben, kam ein völlig neues Detail ans Licht, wodurch mich die Geschichte trotzdem noch überraschen konnte. Zwar gab es einige Handlungsstränge zu denen ich mir einige Informationen mehr gewünscht hätte, wie zum Beispiel Romans Familie, aber da es ja noch einen zweiten Teil gibt, der dies aufgreifen könnte, stört es mich auch nicht so sehr.


Zwischendurch gab es aufgrund des Krieges auch immer wieder brutale und tragische Elemente und Szenen. Wer auf so etwas sensibel reagiert sollte einen Blick auf die Triggerwarnungen am Ende des Buches werfen.


Das Buch wurde in der dritten Person geschrieben und gibt Einblicke in die Leben von Iris und Roman, welche unsere beiden Hauptfiguren sind. Ich empfand beide als gut ausgearbeitet und auch Abseits der Romanze konnte ich sie beide ins Herz schließen. Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden war für mich die gesamte Zeit über nachvollziehbar. Der einzige Kritikpunkt den ich daran habe ist, dass ihre Rivalität in meinen Augen etwas zu kurz gekommen ist.


Alles in einem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Nettes Buch für zwischendurch

True Crown - Die Lady und der Lord Magier
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True Crown ist ein Buch, welches sich flüssig lesen lässt und eine Handlung hat, die leicht zu verfolgen ist. Jedoch spürte ich eine gewisse Distanz zum Text und an einigen Stellen fühlten sich die Beschreibungen ...

True Crown ist ein Buch, welches sich flüssig lesen lässt und eine Handlung hat, die leicht zu verfolgen ist. Jedoch spürte ich eine gewisse Distanz zum Text und an einigen Stellen fühlten sich die Beschreibungen fast schon steril an, weil so wenige Emotionen herüberkamen. Dies kann aber auch mit Doras halber Seele zusammenhängen, durch die sie Emotionen viel weniger spürt, als sie eigentlich sollte. Allgemein hätte ich mir aber auch in allen Bereichen des Buches etwas mehr Tiefe gewünscht und bin mir nicht sicher, ob Doras Zustand eine so gute Begründung dafür ist.

Durch die Nebeneffekte der halben Seele gilt sie in der feinen Gesellschaft als Außenseiterin und ist vor allem ihrer Tante ein Dorn im Auge. Diese befürchtet, dass ihre Familie, aber vor allem ihre Tochter Vanessa dadurch Schaden nehmen könnte. Zu letzteren pflegt Dora aber eine tiefe Freundschaft. Diese Darstellung, was es für eine Frau aus Doras Stellung bedeutet eine Außenseiterin und somit nicht begehrenswert zu sein, ist in meinen Augen in diesem Buch am besten gelungen.

Die Handlung besteht aus mehreren Strängen, die sich im Laufe der Handlung miteinander verpflechten. Das Ende habe ich nicht vorher gesehen, aber es gefiel mir sehr gut. Auch die zugrundeliegende Botschaft, die ich hier nicht verraten werde, empfand ich als sehr positiv.

Die Romanze? Ja sie war irgendwie da. Ich fand sie zwar nicht schlecht, aber gepackt hat sie mich auch nicht. 

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Ein solider Einstieg mit einem neuartigen Magiesystem

Die Hexe vom Distelschloss 1
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Vielen Dank an Manga Cult für das Rezensionsexemplar 💚

Was bedeuten 3 Sterne für mich? Die Dinge, die mir (nicht)gefallen haben waren ausbalanciert.

Der Zeichenstil gefiel mir an sich sehr gut, doch ...

Vielen Dank an Manga Cult für das Rezensionsexemplar 💚

Was bedeuten 3 Sterne für mich? Die Dinge, die mir (nicht)gefallen haben waren ausbalanciert.

Der Zeichenstil gefiel mir an sich sehr gut, doch mir wurden die Figuren ein bisschen zu häufig rot. Als Stilmittel hat das sehr schnell seine Wirkung für mich verloren. Dafür gefiel mir das Design der Naturgeister umso mehr. Die Panele waren so angeordnet, dass ich der Handlung, trotz zügigem Tempo, gut folgen konnte.

Das Magiesystem, welches in diesem Band vorgestellt wird, fühlt sich für mich sehr neu an. Statt Zaubersprüchen oder Tränken basiert die Magie in dieser Reihe auf Verhandlungen mit sogenannten Naturgeistern, die nur Magier sehen können.

Die beiden Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Mary ist eine Hexe, die abgeschottet von anderen lebt und eigentlich ihre Ruhe genießt, als die Kirche ihr auf einmal einen Lehrling aufzwingt.

Theo ist ein Junge, der bis zu diesem Zeitpunkt von der Gesellschaft isoliert wurde, da er etwas in sich trägt, dass „Blut des gerechten Zorns" heißt und scheinbar sehr gefährlich ist. Zu sehen, wie Theo in der Welt navigiert war für mich bittersüß anzusehen. Auf der einen Seite hat es mir das Herz erwärmt, wie er mit großen Augen das Leben in der Gesellschaft kennenlernte und wie viel Freude er daran hat. Doch dann erinnere ich mich daran, dass er diesem Leben nicht freiwillig ferngeblieben ist und auf einmal sprudelt das Mitleid in mir hoch und ich möchte ihn einfach nur in den Arm nehmen.

Dennoch gab es zwei Nebenfiguren, die in ihrem Verhalten gar nicht klar gingen. Figur eins war viel zu aufdringlich und Figur zwei hat diese völlig unangemessenen sexuellen Anspielungen gegenüber Mary und Theo gemacht. Theo ist noch ein Kind und selbst wenn er es nicht wäre, passte das gar nicht zum sonstigen Ton des Manga. Es hätte echt nicht sein müssen. 

Am Ende bleiben noch viele Fragen offen, die mich neugierig auf das machen, was noch kommen könnte.

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