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Veröffentlicht am 12.05.2026

Süße Liebesgeschichte, die für mich aber einige Schwächen hatte

Today I’ll Talk to Him (1)
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Was bedeuten drei Sterne für mich? Die Dinge, die mir (nicht) gefallen haben waren ausbalanciert.

Das Buch ließ sich durch den einfachen Schreibstil sehr gut lesen, jedoch setzte mir das Buch ein wenig ...

Was bedeuten drei Sterne für mich? Die Dinge, die mir (nicht) gefallen haben waren ausbalanciert.

Das Buch ließ sich durch den einfachen Schreibstil sehr gut lesen, jedoch setzte mir das Buch ein wenig zu sehr auf „tell". Gut gefallen haben mir aber wieder viele witzige Stellen, die mich zum schmunzeln brachten. Vereinzelnd gab es aber auch einige Szenen, dessen Zweck sich mir nicht gänzlich erschlossen hat.

Layla ist ein eher zurückhaltendes, schüchterndes und ein wenig naives Mädchen, welches unter einem Pseudonym als Streamerin auf Twitch aktiv ist. Dort spielt sie über das Spiel Sims eine Liebesbeziehung zu ihrem High School Schwarm nach, mit dem sie nie gesprochen hat, nach. Als sie ihn zufällig am College wieder trifft, entscheidet sie sich ihm durch eine Challenge näher zu kommen. Diese stellt sie anschließend für ihre Follower auf Sims nach. Es ist gruselig, keine Frage, aber ich konnte das relativ gut ausblenden und die Geschichte einfach genießen. Dennoch kann ich auch gut verstehen, wenn man das nicht kann. In dem Fall empfehle ich euch dann aber zu einem anderen Buch zu greifen, weil das auch der Haupthandlungsstrang ist. Was mir gut gefallen hat war die Entwicklung von Layla und wie sie sich durch ihre Challenges immer weiter öffnet. Auch ihre Freundschaft zu ihrer Mitbewohnerin India gefiel mir sehr gut und ihre Interaktionen haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht.

Wo ich mehr Probleme hatte war Henry. Nicht weil ich ihn nicht mochte, sondern weil es vor allem zu Beginn sehr viele parallelen zu der Figur Kageyama aus Haikyuu gab. Ob das gewollt oder ein seltsamer Zufall ist kann ich natürlich nicht mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit sagen. Aber beide haben nicht gerade die beste Sozialkompetenz und sie schauen immer ein wenig schlecht gelaunt. Beide sind Zuspieler mit der Nummer neun. Beide sind zwar sehr gut in ihrer Position, doch sie passen sich nicht ihren Mitspielern an. Heißt: wenn ihre Mitspieler den Ball nicht bekommen, beschweren sie sich, dass sie hätten schneller sein müssen, statt das die Zuspieler selbst den Ball anders spielen, was wirklich sehr spezifisch ist. Eine oder zwei dieser Dinge hätten mich überhaupt nicht gestört. Vielleicht würde ich sogar die Ähnlichkeit ganz cool finden, siehe meine Rezension zu "And they were roommates". Aber bei der Menge habe ich die Figuren ungewollt miteinander verglichen und da verliert Henry bei mir haushoch (Die Charaktersierung in Haikyuu ist für mich aber auch fast nicht mehr zu überbieten). Glücklicherweise konnte ich Henry im Laufe der Handlung immer mehr von Kageyama trennen, da wir auch immer mehr über ihn erfuhren und ich ihn so als eigenständige Figur betrachten konnte. Da kam aber schon wieder das nächste Problem für mich auf. Seine Hintergrundgeschichte fühlte sich für mich eher in die Handlung hereingequetscht an, statt dass sie ein natürlicher Teil dieser war.

Mehr gefiel mir Henry in seiner Rolle als love interest. Gegenüber Layla hat er einen stark ausgeprägten Beschützerinstinkt, der mein Herz mehr als einmal zum schmelzen brachte. Auch Layla mochte ich in der Beziehung, trotz ihrer Fehler wirklich sehr. Sie konnte einfach sie selbst sein und sich in seiner Nähe entspannen, zumindest die meiste Zeit. Das hat ihre Liebesgeschichte ausgemacht und ich fand es im großen und ganzen gut umgesetzt.

Die Handlung ist eher ruhig und ziemlich vorhersehbar. In diesem Fall gefiel es mir ganz gut auch einfach mal zu entspannen, lediglich die Auflösung des Konfliktes lief mir zu einfach. Was mir aber gefehlt hat war der Volleyball Anteil. Es wurde zwischenzeitlich immer mal wieder was hereingeworfen und auch dem Team selbst wurde auch Bedeutung zugesprochen. Der Sport selbst war aber besonders nach der zweiten Hälfte einfach nur noch da.

Alles in einem fand ich das Buch in Ordnung. Klar ich musste meckern, aber letztendlich hatte ich meinen Spaß damit.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Nostalgie pur

Maid-sama 1
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Was bedeuten 3,5 Sterne für mich? Ein toller Manga der etwas mehr Dinge hat, die mir gefallen, als Dinge, die mir nicht gefallen.

Übersetzt wurde der Manga von Hiro Yamada

Der Zeichenstil gefällt mir ...

Was bedeuten 3,5 Sterne für mich? Ein toller Manga der etwas mehr Dinge hat, die mir gefallen, als Dinge, die mir nicht gefallen.

Übersetzt wurde der Manga von Hiro Yamada

Der Zeichenstil gefällt mir optisch sehr gut, jedoch finde ich einzelne Panels gelegentlich überfüllt. Dadurch brauche ich manchmal einen Moment, um mich zu orientieren.

Misaki ist als Hauptfigur vielschichtig. Dadurch, dass ihr Vater sie und ihre Familie mit finanziellen Schwierigkeiten zurückgelassen hat, hat sich bei ihr eine Art Männerhass entwickelt. Diesen lässt sie an ihren männlichen Mitschülern aus. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt merkt man, dass hinter Misaki viel mehr steckt. Sie liebt ihre Familie, ist zielstrebig und arbeitet hart, um ihre Ziele zu erreichen. Auch ihre Charakterentwicklung soll nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Takumi hat ehrlich gesagt ein enormes „pretty privilege" wodurch er einfacher mit Dingen davon kommt, die überhaupt nicht gut gealtert sind. Davon einmal abgesehen ist Takumi ein perfekter Typ, der alles kann ohne sich großartig bemühen zu müssen. Deswegen glaube ich, dass er eine Figur ist, bei die Meinungen stark auseinandergehen werden.Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt gegenüber Misaki und kam mir mehr als einmal als Retter zur Hilfe. Dabei wird Misakis eigene Stärke und Unabhängigkeit aber nicht heruntergespielt, was mir wieder sehr gut gefallen hat.

Die Handlung besteht aus mehreren Geschichten, die Misaki durch ihren Alltag begleiten. Dabei spielt die Wahrung ihres Geheimnisses, also ihrer Arbeit im Maid-Café, eine große Rolle. Überzeugen tut die Handlung durch Humor und den starken Figuren.

Alles in einem empfehle ich den Manga, aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass dieser erste Teil mittlerweile zwanzig (!) Jahre alt ist und die Welt sich mittlerweile stark verändert hat.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Am Ende sterben wir sowieso

Am Ende sterben wir sowieso
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Das Original wurde von Adam Silvera verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Katharina Diestelmeier

Was bedeuten 3 Sterne für mich? Die Dinge, die mir (nicht)gefallen haben waren ausbalanciert.

Am Ende ...

Das Original wurde von Adam Silvera verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Katharina Diestelmeier

Was bedeuten 3 Sterne für mich? Die Dinge, die mir (nicht)gefallen haben waren ausbalanciert.

Am Ende sterben wir sowieso verfügt über einen einfachen Schreibstil und die Kapitel sind meist eher kurz gehalten.

Die Handlung war einfach zu verfolgen und das Buch zeigte Momente der Trauer aber auch Momente des Glücks. Dennoch muss ich sagen, dass ich zu dem Buch eine gewisse Distanz spürte und es mich emotional kaum erreichte. Erst zum Ende des Buches fühlte ich eine Art beklemmendes Gefühl in meiner Brust.

Nichtsdestotrotz weißte die Handlung ihre spannenden Momente auf und ich war pausenlos am überlegen, wie es enden würde. Auch positiv anmerken möchte ich die Botschaft des Buches: Leb dein Leben, denn du kannst nie wissen, wann dein letzter Tag anbrechen wird.

Die Hauptfiguren Matteo und Rufus haben sich zu Beginn der Handlung über die letzte Freunde App kennengelernt und sich entschieden ihren letzten Tag zusammen zu verbringen. Innerhalb dieses Tages entwickelte sich eine enge Freundschaft zwischen den Beiden, die in romantische Liebe übergeht. Dieser Übergang geschah mir aber viel zu plötzlich und wirkte auf mich dadurch etwas unglaubwürdig.

Die Handlung spielte in einer realen Welt, die durch den Todesboten stark geprägt wurde. Ich empfand es als sehr interessant zu sehen, wie diese Gesellschaft mit dem Thema Tod im Alltag umging.

Alles in einem empfand ich es als solides Buch zu dem mir einfach der emotionale Zugang fehlte.

Spice: Das Thema Sex wird zwar hier und da in einem Nebensatz angesprochen, aber es wird nicht explizit oder implizit eine solche Szene gezeigt beziehungsweise angedeutet.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Nettes Buch für zwischendurch

True Crown - Die Lady und der Lord Magier
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True Crown ist ein Buch, welches sich flüssig lesen lässt und eine Handlung hat, die leicht zu verfolgen ist. Jedoch spürte ich eine gewisse Distanz zum Text und an einigen Stellen fühlten sich die Beschreibungen ...

True Crown ist ein Buch, welches sich flüssig lesen lässt und eine Handlung hat, die leicht zu verfolgen ist. Jedoch spürte ich eine gewisse Distanz zum Text und an einigen Stellen fühlten sich die Beschreibungen fast schon steril an, weil so wenige Emotionen herüberkamen. Dies kann aber auch mit Doras halber Seele zusammenhängen, durch die sie Emotionen viel weniger spürt, als sie eigentlich sollte. Allgemein hätte ich mir aber auch in allen Bereichen des Buches etwas mehr Tiefe gewünscht und bin mir nicht sicher, ob Doras Zustand eine so gute Begründung dafür ist.

Durch die Nebeneffekte der halben Seele gilt sie in der feinen Gesellschaft als Außenseiterin und ist vor allem ihrer Tante ein Dorn im Auge. Diese befürchtet, dass ihre Familie, aber vor allem ihre Tochter Vanessa dadurch Schaden nehmen könnte. Zu letzteren pflegt Dora aber eine tiefe Freundschaft. Diese Darstellung, was es für eine Frau aus Doras Stellung bedeutet eine Außenseiterin und somit nicht begehrenswert zu sein, ist in meinen Augen in diesem Buch am besten gelungen.

Die Handlung besteht aus mehreren Strängen, die sich im Laufe der Handlung miteinander verpflechten. Das Ende habe ich nicht vorher gesehen, aber es gefiel mir sehr gut. Auch die zugrundeliegende Botschaft, die ich hier nicht verraten werde, empfand ich als sehr positiv.

Die Romanze? Ja sie war irgendwie da. Ich fand sie zwar nicht schlecht, aber gepackt hat sie mich auch nicht. 

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Ein solider Einstieg mit einem neuartigen Magiesystem

Die Hexe vom Distelschloss 1
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Vielen Dank an Manga Cult für das Rezensionsexemplar 💚

Was bedeuten 3 Sterne für mich? Die Dinge, die mir (nicht)gefallen haben waren ausbalanciert.

Der Zeichenstil gefiel mir an sich sehr gut, doch ...

Vielen Dank an Manga Cult für das Rezensionsexemplar 💚

Was bedeuten 3 Sterne für mich? Die Dinge, die mir (nicht)gefallen haben waren ausbalanciert.

Der Zeichenstil gefiel mir an sich sehr gut, doch mir wurden die Figuren ein bisschen zu häufig rot. Als Stilmittel hat das sehr schnell seine Wirkung für mich verloren. Dafür gefiel mir das Design der Naturgeister umso mehr. Die Panele waren so angeordnet, dass ich der Handlung, trotz zügigem Tempo, gut folgen konnte.

Das Magiesystem, welches in diesem Band vorgestellt wird, fühlt sich für mich sehr neu an. Statt Zaubersprüchen oder Tränken basiert die Magie in dieser Reihe auf Verhandlungen mit sogenannten Naturgeistern, die nur Magier sehen können.

Die beiden Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Mary ist eine Hexe, die abgeschottet von anderen lebt und eigentlich ihre Ruhe genießt, als die Kirche ihr auf einmal einen Lehrling aufzwingt.

Theo ist ein Junge, der bis zu diesem Zeitpunkt von der Gesellschaft isoliert wurde, da er etwas in sich trägt, dass „Blut des gerechten Zorns" heißt und scheinbar sehr gefährlich ist. Zu sehen, wie Theo in der Welt navigiert war für mich bittersüß anzusehen. Auf der einen Seite hat es mir das Herz erwärmt, wie er mit großen Augen das Leben in der Gesellschaft kennenlernte und wie viel Freude er daran hat. Doch dann erinnere ich mich daran, dass er diesem Leben nicht freiwillig ferngeblieben ist und auf einmal sprudelt das Mitleid in mir hoch und ich möchte ihn einfach nur in den Arm nehmen.

Dennoch gab es zwei Nebenfiguren, die in ihrem Verhalten gar nicht klar gingen. Figur eins war viel zu aufdringlich und Figur zwei hat diese völlig unangemessenen sexuellen Anspielungen gegenüber Mary und Theo gemacht. Theo ist noch ein Kind und selbst wenn er es nicht wäre, passte das gar nicht zum sonstigen Ton des Manga. Es hätte echt nicht sein müssen. 

Am Ende bleiben noch viele Fragen offen, die mich neugierig auf das machen, was noch kommen könnte.

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