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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2024

Von außen wie von innen absolut magisch!

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1)
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Kurz zum Inhalt: Die 14-jährigen Zwillinge Scarlett und Scott Oaknight bekommen nach dem Verschwinden ihrer Eltern eine unglaubliche Nachricht: Sie stammen von Werwolfjägern ab! Ihr Butler Hamish nimmt ...

Kurz zum Inhalt: Die 14-jährigen Zwillinge Scarlett und Scott Oaknight bekommen nach dem Verschwinden ihrer Eltern eine unglaubliche Nachricht: Sie stammen von Werwolfjägern ab! Ihr Butler Hamish nimmt es sich zur Aufgabe, die beiden mit allen notwendigen Informationen zu versorgen und kampftechnisch auszubilden. Gemeinsam begeben sie sich auf ein Abenteuer, um den letzten Auftrag ihrer Eltern zu beenden. Sie landen in dem mysteriösen Dorf Bisclavret. Von hier an geschieht ein nervenaufreibendes Ereignis nach dem anderen, von dem ich nichts vorneweg nehmen möchte. Bitte stürzt euch einfach gemeinsam mit in die Story!

Fazit: Egal wie alt ich bin und das eigentlich Jugendliteratur ist: Diese Geschichte ist einfach grandios! Es hat alles was ich von einem Fantasiebuch erwarte: Magische Wesen, Spannung ohne Ende, Kampf, Überraschungen. A. E. Leinkenkost hat mich von der ersten Seite abgeholt und seine Schreibweise hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Ich kann dieses Buch nur absolut aus vollem Herzen empfehlen! Was ein tolles Buch, es wird einen Ehrenplatz bekommen und ist mitunter ein Lesehighlight für dieses Jahr! Der Autor hat so viele liebevolle Details und Hinweise versteckt, dass es ReRead-Potential vo Feinsten hat. Ich könnte stundenlange weitermachen und es in den Himmel loben.

Ich kann den zweiten Teil wirklich kaum abwarten!

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Einer der besten Kluftinger Krimis

Kluftinger
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Kurz zum Inhalt (Achtung Spoiler!): Als Kluftinger an Allerheiligen mit seiner Familie den Friedhof besucht, steht eine großen Menschentraube vor einem frischen Grab und er entdeckt geschockt, dass darauf ...

Kurz zum Inhalt (Achtung Spoiler!): Als Kluftinger an Allerheiligen mit seiner Familie den Friedhof besucht, steht eine großen Menschentraube vor einem frischen Grab und er entdeckt geschockt, dass darauf ein Kreuz mit seinem eigenen Namen steht. Wenig später erscheint auch noch seine eigene Todesanzeige in der Zeitung. Der Text daraus führt die Ermittlungen zu Jugendfreunden von Kluftinger. Es gibt immer mal wieder Rückblenden in die Vergangenheit des Komissars in denen diese eine große Rolle spielen. Klufti kann die Beweise dann aber einem bereits verurteilten Mörder zuordnen, der erst vor kurzem entlassen wurde. Dieser scheint dank Eugen Strobls Hilfe, der aufgrund von Geldproblemen zum Verräter wird, immer einen Schritt voraus zu sein. Letztendlich besinnt sich Strobl am Ende noch eines Bessern und opfert sich, um Kluftinger das Leben zu retten. Auch der Verdächtige stirbt und plädiert noch mit seinem letzten Atemzug auf unschuldig an dem Mord für den er vor Jahren verurteilt wurde.


Fazit: Ich bin großer Fan der Rückblicke, dank derer man Kluftinger noch viel besser und persönlicher kennenlernt. Man lernt alte Freunde kennen, man ist beim Kennenlernen von Kluftinger und seiner Erika dabei, erfährt wie er seinen Weg zur Polizei gefunden hat und Jugendsünden werden gelüftet. Ich war zutiefst entsetzt über den Verrat von Strobl und seinen doch plötzlichen Tod, auch wenn ich erleichtert war, dass er im Herzen doch ein Guter war: In Menschen geht soviel mehr vor, als man vermutet und von außen sehen kann. Mein Herz ging auf bei der Liebe und Zuneigung von Kluftinger zu seiner Familie. Alles in allem ein sehr gelungener Klufti Krimi, der dieses Mal auch durchaus emotional war.

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Einer der besten Kluftinger Krimis

Kluftinger (Kluftinger-Krimis 10)
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Kurz zum Inhalt (Achtung Spoiler!): Als Kluftinger an Allerheiligen mit seiner Familie den Friedhof besucht, steht eine großen Menschentraube vor einem frischen Grab und er entdeckt geschockt, dass darauf ...

Kurz zum Inhalt (Achtung Spoiler!): Als Kluftinger an Allerheiligen mit seiner Familie den Friedhof besucht, steht eine großen Menschentraube vor einem frischen Grab und er entdeckt geschockt, dass darauf ein Kreuz mit seinem eigenen Namen steht. Wenig später erscheint auch noch seine eigene Todesanzeige in der Zeitung. Der Text daraus führt die Ermittlungen zu Jugendfreunden von Kluftinger. Es gibt immer mal wieder Rückblenden in die Vergangenheit des Komissars in denen diese eine große Rolle spielen. Klufti kann die Beweise dann aber einem bereits verurteilten Mörder zuordnen, der erst vor kurzem entlassen wurde. Dieser scheint dank Eugen Strobls Hilfe, der aufgrund von Geldproblemen zum Verräter wird, immer einen Schritt voraus zu sein. Letztendlich besinnt sich Strobl am Ende noch eines Bessern und opfert sich, um Kluftinger das Leben zu retten. Auch der Verdächtige stirbt und plädiert noch mit seinem letzten Atemzug auf unschuldig an dem Mord für den er vor Jahren verurteilt wurde.


Fazit: Ich bin großer Fan der Rückblicke, dank derer man Kluftinger noch viel besser und persönlicher kennenlernt. Man lernt alte Freunde kennen, man ist beim Kennenlernen von Kluftinger und seiner Erika dabei, erfährt wie er seinen Weg zur Polizei gefunden hat und Jugendsünden werden gelüftet. Ich war zutiefst entsetzt über den Verrat von Strobl und seinen doch plötzlichen Tod, auch wenn ich erleichtert war, dass er im Herzen doch ein Guter war: In Menschen geht soviel mehr vor, als man vermutet und von außen sehen kann. Mein Herz ging auf bei der Liebe und Zuneigung von Kluftinger zu seiner Familie. Alles in allem ein sehr gelungener Klufti Krimi, der dieses Mal auch durchaus emotional war.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Ali Hazelwood kann auch Fantasy mit Humor, Twists und Romance!

Bride – Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebe
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Inhalt: Misery ist bereits ihr ganzes Leben eine Außenseiterin. Als Kind des Vampirfürsten wurde sie als Sicherheitspfand an die Menschen gegeben und lebte dort bis zu ihrer Volljährigkeit. Danach lebt ...

Inhalt: Misery ist bereits ihr ganzes Leben eine Außenseiterin. Als Kind des Vampirfürsten wurde sie als Sicherheitspfand an die Menschen gegeben und lebte dort bis zu ihrer Volljährigkeit. Danach lebt sie weiter unauffällig unter den Menschen, weil ihre eigene Spezies sie, aufgrund des jahrelangen Aufenthalts in der Menschenwelt, nicht als richtigen Vampir akzeptiert. Einzig ihre beste Freundin Serena war eingeweiht, bis sie eines Tages spurlos verschwand. Und jetzt bittet ihr Vater ausgerechnet sie, das Vampirnest erneut zu beschützen in dem sie niemand geringeren als den Alpha Werwolf Lowe Moreland heiraten soll. Ihr einziger Grund zuzustimmen ist die Tatsache, dass L. Moreland der letzte Hinweis zu Serenas Verschwinden ist.

Fazit: Ein gutes Fantasybuch im Urbansetting zum einfach wegsnacken ohne großes Worldbuilding. Mysery ist eine tolle Protagonistin. Sie wächst im Laufe des Buches über sich hinaus. Sie lernt sich auf die andere Spezies einzulassen und ihr trotz dem Hass, der ihr entgegengeworfen wird, offen gegenüber zu treten und dabei nie sich selbst unter den Scheffel stellt. Sie ist schlagfertig und bereit alles für ihre einzige Familie, Serena, zu riskieren. Lowe wirkt zuerst wie der harte Alpha, aber hat ein softes Herz und trägt Misery eigentlich von Beginn an auf Händen. Der Spice ist wild. Die Mitte war sehr vorhersehbar, dafür ging es am Ende Schlag auf Schlag.
Geschrieben ist die Geschichte hauptsächlich aus Miserys Sicht, aber man bekommt auch Einblicke in Lowes Gedanken. Die Welt und das Leben mit Vampiren, Menschen und Werwölfen war nett, wenn auch sehr lokal beschrieben und nicht wirklich global.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Ein Wagnis für die beste Freundin

The Love Hypothesis – Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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Kurz zum Inhalt: Die 26-Jährige Biologie-Doktorandin Olive forscht an der Stanford University an einer Früherkennungsmethode für Bauchspeicheldrüsenkrebs. Als wäre das nicht schon anspruchsvoll genug, ...

Kurz zum Inhalt: Die 26-Jährige Biologie-Doktorandin Olive forscht an der Stanford University an einer Früherkennungsmethode für Bauchspeicheldrüsenkrebs. Als wäre das nicht schon anspruchsvoll genug, hat sich Olive selbst in eine sehr verzwickte Situation manövriert. Alles nur weil Olives beste Freundin Anh sich in einen Typen verguckt hat mit dem Olive selber ein Date hatte und Anh ihr nicht glauben will, dass Olive kein Problem damit hat. Also was bleibt Olive auch anderes übrig als vorzutäuschen, dass sie ein Date hat, obwohl sie eigentlich im Labor ist. Als dann auch noch Anh vorbeikommt, küsst Olive den nächstbesten Mann, um nicht aufzufliegen. Ausgerechnet den allseits unbeliebten Professor Adam Carlsen. Wieder erwarten lässt Adam sich auf die Fake-Beziehung ein. Die Vorteile: Anh traut sich ihren Gefühlen nachzugehen und Adam hat die Chance auf neue Fördergelder, da eine Partnerschaft ihn an den Ort der Uni bindet. Die Nachteile: Komplettes Gefühlschaos.

Fazit: Eine tolle Liebesgeschichte für zwischendurch. Aber mit seitenlangem Spice, den ich in der U-Bahn komplett überspringen musste. Olive war mir sofort sympathisch. Sie ist stark, hat so früh ihre Mutter verloren und anstatt daran zu zerbrechen, will sie daran wachsen und anhand ihrer Forschung andere Familien vor dem gleichen Schicksal bewahren. Adam ist wahnsinnig ehrgeizig, trägt das Herz am rechten Fleck, will das Beste aus seiner und der Arbeit seiner Doktoranden herausholen, auch wenn er Schwierigkeiten damit hat, den richtigen Umgang zu finden, ohne als Arschloch dazustehen. Der Schreibstil ist wie gewohnt bei Ali Hazelwood locker, leicht und voller Humor. Meine Lieblingsstelle war das Unipicknick mit all seinen Unannehmlichkeiten. Ich habe wirklich lachen müssen.

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