Leider nicht meins
Die Seehexen von PositanoIm Jahr 1820 lebt Mari mit anderen Streghe in Positano. Sie sind dafür verantwortlich, das Dorf zu schützen, doch Mari möchte eigentlich nur weg, denn das Meer hat ihr alles genommen was ihr wichtig war. ...
Im Jahr 1820 lebt Mari mit anderen Streghe in Positano. Sie sind dafür verantwortlich, das Dorf zu schützen, doch Mari möchte eigentlich nur weg, denn das Meer hat ihr alles genommen was ihr wichtig war. Da lernt sie Holmes kennen, einen Seefahrer, der mit dir durchbrennen mag.
In der Gegenwart begleiten wir Haven, eine Meeresbiologin und Taucherin, die das Vermächtnis ihres Vaters weiterführen will. Leider kommt ihr da der angeblich beste Freund ihres Vaters in den Weg. Zum Glück gibt es Enzo, der ihre Begeisterung fürs Tauchen teilt.
Ich habe mir ein vielschichtiges, atmosphärisches, tiefgründiges, vielleicht sogar etwas feministisches Werk erhofft. Etwas, das vielleicht slow pacing hat, aber dennoch auf tiefer Ebene packt. Leider wurde ich bei diesem Buch nicht fündig. Don't get me wrong, es hat so seine Momente. Das Setting an der Amalfiküste ist traumhaft. Die Beziehung zwischen Haven und Enzo hat mir sehr gefallen und auch die Rückblenden ins Setting des Jahres 1820 waren durchaus interessant. Aber so richtig gecatcht hat es mich leider nicht. Phasenweise hat es mich tatsächlich einfach nur gelangweilt. Die Magie wollte einfach nicht überspringen.
Es war mein erstes Buch der Autorin, der Schreibstil hat mir zugesagt, auch wenn er phasenweise etwas trocken war. Dennoch kommt man schnell durch die Geschichte. Aber irgendwas hat mir einfach gefehlt, die richtige Tiefe, die ein solches Buch mit sich bringen könnte, sympathischere Charaktere, mit denen man mitleidet. Irgendwie sollte es einfach nicht sein.
2.5 Sterne