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Veröffentlicht am 10.04.2026

Magische Schatten

Feen der Dämmerung
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„Feen der Dämmerung“ hat mich direkt in eine Welt gezogen, die sich gleichzeitig geheimnisvoll und ein bisschen unheimlich angefühlt hat. Schon nach den ersten Seiten hatte ich dieses besondere Gefühl, ...

„Feen der Dämmerung“ hat mich direkt in eine Welt gezogen, die sich gleichzeitig geheimnisvoll und ein bisschen unheimlich angefühlt hat. Schon nach den ersten Seiten hatte ich dieses besondere Gefühl, dass hinter allem noch viel mehr steckt, als man zunächst sieht.

Ich mochte die Stimmung unglaublich gern. Dieses Spiel aus Licht und Dunkelheit, aus Magie und leisen Gefahren, hat mich durch das ganze Buch begleitet. Es war nie zu schwer oder bedrückend, aber auch nicht nur leicht und verspielt – genau diese Balance hat es für mich so spannend gemacht.

Die Figuren haben sich für mich nach und nach entfaltet. Am Anfang war ich noch ein bisschen auf Abstand, aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr konnte ich ihre Gedanken und Entscheidungen nachvollziehen. Besonders schön fand ich, dass sie nicht perfekt sind, sondern Ecken und Kanten haben. Das macht sie einfach greifbarer.

Was mir besonders gefallen hat, war die Fantasie hinter der Geschichte. Die Welt wirkt kreativ und lebendig, ohne dabei überladen zu sein. Es gibt viele kleine Details, die das Ganze besonders machen und die man beim Lesen nach und nach entdeckt.

Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Momente noch etwas mehr Raum bekommen. Gerade einige Szenen waren für mich fast zu schnell vorbei, obwohl sie eigentlich viel Potenzial hatten. Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt gut getragen.

Am Ende bleibt bei mir vor allem dieses leicht geheimnisvolle Gefühl zurück, das mich auch nach dem Lesen noch begleitet hat. Es ist kein Buch, das laut wirkt, sondern eher leise und ein bisschen magisch – und genau das hat mir richtig gut gefallen.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Leise Wärme

Morgensonnenglück
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„Morgensonnenglück“ hat sich für mich wie ein ruhiger, warmer Start in den Tag angefühlt – so ein bisschen wie die ersten Sonnenstrahlen, wenn alles noch still ist und man einfach kurz durchatmet.

Ich ...

„Morgensonnenglück“ hat sich für mich wie ein ruhiger, warmer Start in den Tag angefühlt – so ein bisschen wie die ersten Sonnenstrahlen, wenn alles noch still ist und man einfach kurz durchatmet.

Ich bin sehr sanft in die Geschichte hineingekommen. Es passiert nichts Überstürztes, sondern alles entwickelt sich in einem angenehmen Tempo. Genau das mochte ich sehr, weil ich das Gefühl hatte, die Figuren wirklich kennenlernen zu können. Ihre Gedanken, ihre Zweifel und auch die kleinen Hoffnungen zwischendurch wirkten auf mich ehrlich und nahbar.

Besonders schön fand ich die Atmosphäre. Alles fühlt sich irgendwie gemütlich und leicht an, ohne dabei oberflächlich zu sein. Es gibt immer wieder Momente, in denen ich kurz innehalten musste, weil sie so still und gleichzeitig so bedeutungsvoll waren. Diese Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe hat mich durch das Buch getragen.

Auch die Entwicklung der Geschichte hat sich für mich stimmig angefühlt. Nichts wirkte erzwungen oder zu dramatisch, sondern eher wie etwas, das sich ganz natürlich entfaltet. Genau das hat mir gefallen, weil es sich dadurch realistischer angefühlt hat.

Trotzdem gab es ein paar Stellen, die sich für mich ein kleines bisschen gezogen haben. Gerade in der Mitte hätte ich mir manchmal etwas mehr Dynamik gewünscht. Aber gleichzeitig passt dieses ruhigere Tempo auch irgendwie zum Gesamtgefühl des Buches, weshalb es mich nicht wirklich gestört hat.

Am Ende habe ich das Buch mit einem warmen Gefühl zugeklappt. Es ist keine laute Geschichte, sondern eine, die leise wirkt und gerade dadurch lange nachhallt. Für mich war es ein Buch, das man einfach genießen kann – ohne Druck, ohne große Erwartungen, sondern einfach für einen ruhigen Moment für sich selbst.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Mit Herz und Humor

Gibt's das auch mit Liebe?
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Gibt’s das auch mit Liebe? hat mich genau da abgeholt, wo ich solche Geschichten am liebsten lese: mit einem Augenzwinkern, aber trotzdem mit Gefühl. Ellen Berg schafft es, den ganz normalen Alltagswahnsinn ...

Gibt’s das auch mit Liebe? hat mich genau da abgeholt, wo ich solche Geschichten am liebsten lese: mit einem Augenzwinkern, aber trotzdem mit Gefühl. Ellen Berg schafft es, den ganz normalen Alltagswahnsinn so zu verpacken, dass man sich selbst an vielen Stellen wiedererkennt – manchmal lachend, manchmal leicht ertappt.

Die Hauptfigur mochte ich sofort. Sie ist nicht perfekt, trifft Entscheidungen, die man vielleicht selbst schon mal ähnlich getroffen hat, und stolpert sich irgendwie durch ihr Leben. Genau das macht sie für mich so sympathisch. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass ich sie gut verstehen kann – auch wenn ich nicht immer alles genauso gemacht hätte.

Was mir besonders gefallen hat, ist der Humor. Er ist leicht, manchmal ein bisschen frech, aber nie überzogen. Es gibt viele kleine Situationen, die einfach aus dem Leben gegriffen sind und dadurch umso besser funktionieren. Gleichzeitig verliert die Geschichte nie komplett den emotionalen Kern. Zwischen all dem Witz geht es auch um Beziehungen, Erwartungen und die Frage, was man eigentlich wirklich will.

Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass ich ziemlich schnell durch die Seiten gekommen bin. Es ist definitiv ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann, ohne dass es oberflächlich wirkt. Immer wieder gibt es Momente, in denen man kurz innehält, weil doch mehr dahintersteckt, als man zuerst denkt.

Ein kleiner Punkt: An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Entwicklungen etwas mehr Zeit bekommen. Einige Dinge gehen recht schnell, wo ich gern noch ein bisschen länger in den Momenten geblieben wäre.

Trotzdem ist Gibt’s das auch mit Liebe? für mich eine unterhaltsame, warmherzige Geschichte, die genau die richtige Mischung aus Humor und Gefühl trifft. Ein Buch, das Spaß macht, aber auch ein kleines bisschen nachdenklich zurücklässt.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Zwischen Zeiten

München 1981
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München 1981 hat mich vor allem mit seiner Atmosphäre gepackt. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen – nicht nur durch die großen Ereignisse, sondern durch die ...

München 1981 hat mich vor allem mit seiner Atmosphäre gepackt. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen – nicht nur durch die großen Ereignisse, sondern durch die vielen kleinen Details: Musik, Gespräche, Stimmungen. Es wirkt alles sehr greifbar, fast so, als würde man selbst durch die Straßen laufen.

Was mir besonders gefallen hat, ist diese Mischung aus persönlicher Geschichte und Zeitgefühl. Die Figuren stehen nicht einfach nur in einer historischen Kulisse, sondern sind Teil davon. Man merkt, wie sehr ihre Entscheidungen von dem geprägt sind, was um sie herum passiert. Gerade diese Verbindung hat die Geschichte für mich lebendig gemacht.

Die Hauptfigur mochte ich sehr. Sie wirkt nahbar, mit Zweifeln, Hoffnungen und diesem typischen Gefühl, irgendwo zwischen Aufbruch und Unsicherheit zu stehen. Ich konnte viele ihrer Gedanken gut nachvollziehen, auch wenn ich selbst nicht in dieser Zeit gelebt habe. Genau das hat für mich den Reiz ausgemacht.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und eher ruhig, aber nie langweilig. Es gibt immer wieder Momente, in denen man innehält, weil eine Szene oder ein Gedanke besonders hängen bleibt. Gleichzeitig schafft es das Buch, eine gewisse Spannung aufzubauen, die mich bis zum Ende getragen hat.

Ein kleiner Punkt: An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Dynamik gewünscht. Gerade in der Mitte zieht sich die Handlung ein wenig, weil viel beschrieben wird und weniger passiert. Das passt zwar zur ruhigen Erzählweise, hat mich aber kurz etwas rausgenommen.

Trotzdem ist München 1981 für mich eine sehr stimmige, atmosphärische Geschichte, die vor allem durch ihre Figuren und das Zeitgefühl überzeugt. Ein Buch, das nicht laut ist, aber lange nachwirkt.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Zerbrechlich echt

Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)
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Und alles zerbricht hat mich direkt emotional abgeholt. Es ist eine dieser Geschichten, die nicht laut beginnt, sondern sich langsam entfaltet – und genau dadurch umso mehr trifft. Ich hatte schnell das ...

Und alles zerbricht hat mich direkt emotional abgeholt. Es ist eine dieser Geschichten, die nicht laut beginnt, sondern sich langsam entfaltet – und genau dadurch umso mehr trifft. Ich hatte schnell das Gefühl, nah an den Figuren zu sein, ihre Gedanken fast mitzudenken und ihre Entscheidungen mitzufühlen.

Besonders die Hauptfigur hat mich berührt. Sie wirkt nicht perfekt, sondern verletzlich, manchmal unsicher und genau deshalb so glaubwürdig. Ich mochte, wie ihre Entwicklung nicht geradlinig verläuft, sondern von Zweifeln, Rückschritten und kleinen Fortschritten geprägt ist. Das fühlt sich echt an – und nicht wie eine perfekt inszenierte Geschichte.

Auch die Beziehung, die sich im Laufe des Buches entwickelt, hat mir gut gefallen. Sie ist nicht übertrieben dramatisch, sondern wächst langsam, mit leisen Momenten, die oft mehr sagen als große Worte. Gerade diese ruhigen Szenen haben mich am meisten abgeholt, weil sie so viel Gefühl transportieren, ohne kitschig zu wirken.

Der Schreibstil ist flüssig und emotional, ohne zu schwer zu werden. Ich bin ziemlich schnell durch die Seiten geflogen, hatte aber trotzdem immer wieder Momente, in denen ich kurz innehalten musste, weil mich ein Gedanke oder eine Szene besonders getroffen hat.

Ein kleiner Punkt für mich: Manche Entwicklungen gingen mir etwas schnell. Gerade emotional hätte ich mir an ein, zwei Stellen gewünscht, dass sich bestimmte Situationen noch etwas mehr entfalten dürfen, um die Wirkung noch intensiver zu machen.

Trotzdem ist Und alles zerbricht für mich ein gelungener Auftakt, der vor allem durch seine Emotionen und die greifbaren Figuren überzeugt. Eine Geschichte über Verletzlichkeit, Nähe und das Wiederzusammensetzen von etwas, das längst zerbrochen schien. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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