Zwei Frauen im Auf und Ab des Lebens
Lübecks Töchter. Der Traum von Liebe und GemeinschaftInhalt:
Lübeck 1888: Amelie ist die Leiterin ihrer Mädchenschule und des Lehrerinnenseminars. Ihr Ziehtochter Natalie tritt in die Fußstapfen und hat das Lehrerinnenseminar abgeschlossen und arbeitet ...
Inhalt:
Lübeck 1888: Amelie ist die Leiterin ihrer Mädchenschule und des Lehrerinnenseminars. Ihr Ziehtochter Natalie tritt in die Fußstapfen und hat das Lehrerinnenseminar abgeschlossen und arbeitet selber als Lehrerin an der Schule.
Amelie, die sehr auf ihre Unabhängigkeit bedacht ist, lebt unverheiratet im Richard zusammen. Der gesellschaftliche Druck auf diese Beziehung wächst. Als Amelie Richards Heiratsantrag nicht annimmt, verläßt dieser Deutschland und nimmt das Stellenangebot seines Arbeitgebers in den USA an.
Das bis dahin gute Verhältnis zwischen Amelie und Natalie leidet unter der Situation und so verfällt die unerfahrene Natalie einem adeligen Charmeur….
Meine Meinung:
Das Buch ist eine angenehm zu lesende Geschichte, von einer jungen Frau, die durch eine private Enttäuschung auf Abwege gerät. Einige Teile der Handlung sind etwas voraussehbar und wenig überraschend.
Die gesamte Geschichte lebt von den sehr sympathischen Charakteren. Besonders die beiden Hauptcharaktere Natalie und besonders Amelie sind sehr starke und für ihre Zeit, sehr unabhängige Frauen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Sehr gut hat mir auch das Setting des Buches gefallen, die alte Hansestadt Lübeck, mit seinen kleinen Gasse und alten Häusern.
Dieses Buch ist eine Leseempfehlung für Leser, die auch mal eine etwas seichtere Geschichte lesen möchten.