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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2026

Doc-Grumpy-Grizzly trifft auf Social Media-Sunshine-Queen

Creekside Haven - Ein Blick, der alles verändert
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Unterschiedlicher können zwei Charaktere kaum sein und trotzdem lohnt es sich, für die Liebe zu kämpfen.
Das Cover des 2. Bandes der Mapleheart-Love-Reihe sieht neben dem von Band 1 absolut traumhaft ...

Unterschiedlicher können zwei Charaktere kaum sein und trotzdem lohnt es sich, für die Liebe zu kämpfen.
Das Cover des 2. Bandes der Mapleheart-Love-Reihe sieht neben dem von Band 1 absolut traumhaft aus. Wieder sieht man das Protagonisten-Pärchen vor der diesmal frühlingshaften Kulisse der Geschichte, mit Holzblockhaus und See, und Moosey darf natürlich nicht fehlen. Anna Ferber und Kristina Lagom haben mir hier zwei so unterschiedliche Menschen vorgestellt, dass ich mich sofort gefragt habe, ob das überhaupt gutgehen kann. Camille geht auf in ihrem Social Media Business, schleppt ihr ganzen Equipment in die Wälder um im Lichterkranz die Artikel ihres Werbepartners zur Schau zu stellen, während Tierarzt Ryan in seiner Blockhütte still und zurückgezogen lebt und sich sogar weigert zu wissen, wie man Social Media überhaupt schreibt.
Doch sie haben etwas gemeinsam, nämlich verletzte Seelen und diese blicken sich an und bilden eine Einheit, noch ehe Camille und Ryan überhaupt wissen, wie es um sie steht. Ganz behutsam und doch mit einigem Zunder lassen die Autorinnen die beiden sich kennenlernen und ich liebe die Art, wie sie dabei die Natur samt Elchkalb für sich sprechen lassen. Überwältigt bin ich von der Gemeinschaft der Kleinstadt und dass ich sowohl wieder in Verbindung mit Jaxon, Summer und Hazel aus Band 1 treten kann, als auch schon Liam und Nova begegne, die vermutlich bald eine eigene Geschichte bekommen werden.
Fans solcher Reihen kann ich Camille und Ryan nur empfehlen. Ich habe mich wieder in der Kleinstadt mit ihren Bewohnern sehr wohl gefühlt, da es sich wie ein nach-Hause-kommen anfühlt.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Ein Roman wie die Küste Irlands: natürlich, rau, romantisch, echt

Wenn Träume stürmisch werden
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Im letzten Teil der Austernfarm-Trilogie geht es um Pia und Braden.
Aus den vorherigen Bänden bereits bekannt, habe ich mich neugierig gefragt, was Regina Bittl für eine Geschichte um den raubeinigen, ...

Im letzten Teil der Austernfarm-Trilogie geht es um Pia und Braden.
Aus den vorherigen Bänden bereits bekannt, habe ich mich neugierig gefragt, was Regina Bittl für eine Geschichte um den raubeinigen, stillen und naturverbundenen Manager der Austernfarm, Braden erzählen würde.
Phil, eine der drei Freundinnen neben Isabell und eben Pia, bezeichnet ihn ja als Wikinger und genauso kam er mir auch vor. Pia hingegen hatte ich als flippige Freundin abgespeichert und dies sollte sich auch bestätigen. Ich glaube, ich habe noch nie so jemand Chaotischen erlebt und damit hat sie mein Herz im Sturm erobert. Als Braden dann direkt und ständig von Pia als seiner zukünftigen Ehefrau sprach, verdrehte ich zwar jedesmal die Augen, aber je länger ich in dem Gedankenkonstrukt von
Braden lesen durfte, umso tiefer wurde meine Bewunderung für ihn. Mit ihm hat Regina Bittl eine Figur geschaffen, die authentischer nicht sein kann. Er lebt sein Leben an der Küste Irlands mit all den Facetten, die man sich nur ausdenken kann. Das Aufeinandertreffen der beiden Protagonisten im bildlichen Sinne war mir zeitweise zu exakt beschrieben. Ihr versteht sicher, was ich meine.
Beeindruckt und aufgewühlt hat mich die Szene, in der Pia mit ihren Eltern spricht. Diese ist der Autorin sehr gut gelungen. Der innere Kampf und die Ausweglosigkeit Pias waren mehr als deutlich zu spüren.
Insgesamt konnte ich den Roman nur schwer beiseite legen. Die Einarbeitung der Nebencharaktere ist gut gelungen. Hervorzuheben ist hier ganz klar Opa Padraig mitsamt seinem kleinen Zoo und seinem Auftreten in einigen Schlüsselszenen.
Eingebettet in das raue Küstenleben Irlands war es ein wundervoller Roman, dem ich, und somit auch der ganzen Reihe, gerne eine Leseempfehlung gebe.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Wunderschöne Second-Chance Lovestory mit herrlich witzigen Dialogen

Bound by Hopes
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Es zieht mich wieder nach Oceanbridge. Das Cover passt wunderbar zu dem von Teil 1. Ich lerne Tess und Ryker kennen, die sich seit ihrer Kindheit kennen, jedoch im Streit auseinander gegangen sind.
Tess ...

Es zieht mich wieder nach Oceanbridge. Das Cover passt wunderbar zu dem von Teil 1. Ich lerne Tess und Ryker kennen, die sich seit ihrer Kindheit kennen, jedoch im Streit auseinander gegangen sind.
Tess studiert inzwischen Kunst, lebt mit ihrem Bruder zusammen und ich mag sie sofort. Sie ist herrlich verrückt, flippig. liebt die Natur und vor allem das Meer. Nur einen mag sie nicht und das ist Ryker. Er ist mit seinem Bruder einst weggezogen, um sich um ihn und seine beginnende Footballkarriere zu kümmern. Doch plötzlich ist er wieder da und liegt auf dem Sofa des Geschwisterpaares, denn Travis lässt öfter mal seine Freunde auf dem Sofa schlafen. Was folgt, sind herrliche Wortgefechte zwischen den beiden, ich habe sooooo gelacht! Ich mag Emma Wagners Humor sowieso und hier hat sie wieder ein paar Sachen aus der Kiste geholt, Leute, ich hab mich köstlich amüsiert. Vor allem war es meist Ryker, der Tess so dermaßen auf die Palme gebracht und dann süffisant lächelnd sich zur Seite gedreht hat. Ich hab’s so geliebt. Aber sowohl Tess als auch Ryker haben noch ein paar leider nicht so schöne Geheimnisse voreinander und es bewahrheitet sich einmal mehr, dass man zusammen alles schaffen und überwinden kann, wenn man nur den Mut findet und miteinander redet. Ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Zeigt mutmachend die verschiedenen Arten der Trauer

Die Inselschwestern - Meerwasserherzen
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Das Cover zeigt ein reetgedecktes Haus am Strand, umgeben von Blumen und Muscheln. Der Himmel wirkt durch die Wellenzeichnung unruhig. Cover und Titel passen zusammen.
Das erste Buch der Reihe widmet sich ...

Das Cover zeigt ein reetgedecktes Haus am Strand, umgeben von Blumen und Muscheln. Der Himmel wirkt durch die Wellenzeichnung unruhig. Cover und Titel passen zusammen.
Das erste Buch der Reihe widmet sich Marina, der ältesten. der drei Schwestern. Marina hat ihren Mann vor einigen Jahren durch einen Surfunfall verloren und bemüht sich seitdem, neben dem gemeinsamen Traum das Restaurant Sölbloom weiterzuführen und ihre inzwischen siebenjährige Tochter Lisa großzuziehen. Unterstützt wird sie von ihrer Familie und dem besten Freund ihres Mannes und Patenonkel von Lisa, Oliver.
Nina Mazur lässt keinen Zweifel daran, dass Marina immer noch extrem um die Liebe ihres Lebens trauert. Zeitgleich verbringt sie jede mögliche Minute im Restaurant, ist sich durchaus bewusst, dass ohne die Hilfe ihrer Eltern, ihrer jüngsten Schwester Isabel, dem Restaurantteam und vor allem Oliver, sich dies gar nicht mit Lisa unter einen Hut bringen lassen würde. Zwar versucht sie dem lebhaften Mädchen gerecht zu werden, aber man spürt deutlich die Überforderung, die Trauer und ihre permanente Angst, dass Lisa auch etwas zustoßen könnte, was zur Folge hat, dass sie das Kind überbehütet. Ich hatte sehr mit der be- und umschriebenen Trauer zu kämpfen, dass sie mich nicht auch überwältigt. Ausgleichend kam Lisas Lebensfreude zum Tragen. Auch Marinas Schwestern Josefine und Isabel kommen bereits in diesem Roman vor und ich freue mich schon auf ihre Geschichte.
Leseempfehlung, wenn man sich an Liebesromane mit ernsteren Themen herantraut.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Geht unter die Haut, sehr berührend

Himbeerlakritzmomente
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Mit Sara und Villum begebe ich mich nach Dänemark.
Sara ist mit Leib und Seele Grundschullehrerin, ursprünglich stammt sie aus einer Porzellanmanufakturfamilie. Sehr verbunden fühlt sie sich mit der Mutter ...

Mit Sara und Villum begebe ich mich nach Dänemark.
Sara ist mit Leib und Seele Grundschullehrerin, ursprünglich stammt sie aus einer Porzellanmanufakturfamilie. Sehr verbunden fühlt sie sich mit der Mutter ihres neuen Schützlings Eldar, der in seiner alten Schule gemobbt wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass sie auch Eldars Onkel Villum kennenlernt, von dem sie fasziniert ist. Villum ist eben auch besonders, trotz seiner entstellenden Narbe im Gesicht.
Sina Junker hat sich ein schwieriges Thema für ihren Roman ausgesucht. Mit ihrem liebevollen, klaren Schreibstil, zeigt sie, wie befremdlich viele Menschen auf eine Andersartigkeit reagieren.
Sowohl Eldar als auch Villum sind anders, aber nicht weniger menschlich, was Sara ganz klar zeigt. Ich liebe ihre Art und Beobachtungsgabe. Man fühlt sich -gesehen-.
Es sollte viel mehr Saras geben, die direkt ins Innere blicken können.
Villums Geheimniskrämerei rund um seinen Beruf hat mich deshalb auch von Anfang an gestört und ich habe mit Sara gelitten. Über Saras Familie konnte ich nur den Kopf schütteln, doch leider gibt es mehr solche Familienkonstellationen als man sich vorstellen kann.
Meiner Meinung nach hat Sina Junker hier einen sehr gelungenen, sehr nah am Leben spielenden, Roman geschrieben.

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