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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2024

Gute Unterhaltung

Schreib oder stirb
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Den Thriller „Schreib oder Stirb“ von Sebastian Fitzek und Micky Beisenherz habe ich trotz vieler negativer Rezensionen gerne gelesen. Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich mir das Buch bewusst nicht ...

Den Thriller „Schreib oder Stirb“ von Sebastian Fitzek und Micky Beisenherz habe ich trotz vieler negativer Rezensionen gerne gelesen. Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich mir das Buch bewusst nicht Print-Ausgabe gekauft habe, da ich das Cover schrecklich finde. Nichts, was ich mir gerne ins Regal stellen möchte. Aber da mir aber die beiden Autoren durchaus sympathisch sind und ich neugierig auf ihr gemeinsames Werk war, habe ich mir das EBook gegönnt. Und tatsächlich nicht bereut. Das Buch liest sich angenehm flüssig, die Geschichte um den Literaturagenten David Dolla ist spannend 🫣 erzählt und der Humoranteil meiner Meinung nach genau richtig dosiert. Trotz des eingestreuten Humors bleibt das Buch ein fesselnder Thriller mit einer spannenden Story bis zum Ende hin und verkommt nicht zu einer lustigen Komödie. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und war sehr an der Auflösung der Story interessiert. Für mich hat die Kombination eines Fitzek-Thrillers mit dem teilweisen bissigen Humor von Micky Beisenherz gut gepasst. Wer jedoch mit einer anderen Erwartung an das Buch herangeht oder mit der Art des Humors wenig anfangen kann, wird vielleicht enttäuscht sein.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Vertraute Muster, vorhersehbare Wendungen

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
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Eine junge Frau nimmt aus der Not heraus eine Stelle als Pflegekraft bei einem wohlhabenden Paar an. Sie zieht ins Haus, kümmert sich um die kranke Ehefrau und bemerkt zunehmend, dass hier irgendetwas ...

Eine junge Frau nimmt aus der Not heraus eine Stelle als Pflegekraft bei einem wohlhabenden Paar an. Sie zieht ins Haus, kümmert sich um die kranke Ehefrau und bemerkt zunehmend, dass hier irgendetwas nicht stimmt.
Der Thriller liest sich angenehm und zügig, die kurzen Kapitel sorgen für ein flottes Tempo und die Neugier bleibt über weite Strecken erhalten. Wer einen unkomplizierten Pageturner sucht, ist hier gut aufgehoben.
Mich hat allerdings gestört, dass vieles vertraut wirkt. Wer McFadden kennt, wird Muster in Figurenkonstellation und Aufbau schnell wiedererkennen. Die Twists sind zwar da, aber früh absehbar. Auch die Atmosphäre blieb hinter meinen Erwartungen zurück, gerade weil das Setting so viel Potenzial gehabt hätte.
Solide Unterhaltung, die aber wenig Bleibendes hinterlässt.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Unterhaltsam, aber mit wenig Spannung

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Der Einstieg in den Kriminalroman fiel mir etwas schwer, weil die Geschichte eher ruhig beginnt und lange ohne große Spannung auskommt. Dafür lebt das Buch stark vom Zusammenspiel der Figuren, vor allem ...

Der Einstieg in den Kriminalroman fiel mir etwas schwer, weil die Geschichte eher ruhig beginnt und lange ohne große Spannung auskommt. Dafür lebt das Buch stark vom Zusammenspiel der Figuren, vor allem von Tommi und Svetlana, die zusammen für einige unterhaltsame Momente sorgen. Der Humor lockert vieles auf, auch wenn die Handlung selbst eher im Hintergrund bleibt.
Was mich am meisten gestört hat, war die fehlende Spannung und die teilweise wenig durchdachte Herangehensweise der beiden, die auf mich stellenweise etwas unrealistisch wirkte. Gerade Tommi erschien mir oft nicht wirklich gefestigt und eher planlos, was ich nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Trotzdem lässt sich das Buch gut lesen und eignet sich auf jeden Fall als leichte Unterhaltung für zwischendurch, auch wenn ich mir insgesamt etwas mehr Tiefe und Spannung gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Kompakt, verständlich und ein echter Denkanstoß

Warum ich keinen Alkohol mehr trinke
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Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und fand es insgesamt wirklich interessant. Bas Kast schreibt angenehm ruhig und verständlich, ohne belehrend zu wirken. Man merkt, dass er sich intensiv ...

Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und fand es insgesamt wirklich interessant. Bas Kast schreibt angenehm ruhig und verständlich, ohne belehrend zu wirken. Man merkt, dass er sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, aber trotzdem bleibt alles gut nachvollziehbar erklärt.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und seinen persönlichen Erfahrungen. Dadurch wirkt das Ganze nicht trocken, sondern eher wie ein ehrlicher Erfahrungsbericht mit fundiertem Hintergrund. Ich musste beim Lesen öfter über mein eigenes Verhalten nachdenken, gerade weil vieles so alltäglich ist.
Man darf aber nicht erwarten, komplett neue oder super tiefgehende Infos zu bekommen. Das Buch ist eher ein kompakter Überblick. Für mich war das okay, aber wer sich schon viel mit dem Thema beschäftigt hat, wird hier wahrscheinlich nicht allzu viel Neues finden.
Was ich etwas schade finde, ist der Preis für die wenigen Seiten. Da hätte ich mir entweder mehr Inhalt oder einen günstigeren Preis gewünscht.
Trotzdem hat sich das Lesen für mich gelohnt. Es ist ein gutes Buch für alle, die sich ohne großen Aufwand mal bewusst mit ihrem Alkoholkonsum auseinandersetzen möchten.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Packender Trip in die Wildnis mit kleinen Schwächen

Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück
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„Der Ausflug – Nur einer kehrt zurück“ von Ulf Kvensler ist für mich ein Thriller, der vor allem von seiner starken Naturkulisse lebt. Die Geschichte rund um vier Freunde, die im abgelegenen Norden Schwedens ...

„Der Ausflug – Nur einer kehrt zurück“ von Ulf Kvensler ist für mich ein Thriller, der vor allem von seiner starken Naturkulisse lebt. Die Geschichte rund um vier Freunde, die im abgelegenen Norden Schwedens wandern gehen und dabei immer tiefer in eine gefährliche Situation geraten, hat mich schnell neugierig gemacht. Besonders gut fand ich, wie sich die Spannungen innerhalb der Gruppe langsam aufbauen und wie aus einem harmlosen Urlaub Schritt für Schritt eine echte Ausnahmesituation wird. Die Landschaft ist so eindringlich beschrieben, dass ich beim Lesen oft das Gefühl hatte, selbst mitten in der Wildnis zu stehen.
Trotzdem hatte das Buch für mich auch ein paar Schwächen. Gerade im Mittelteil zog sich die Handlung stellenweise etwas und nicht jede Szene hat die Spannung wirklich oben gehalten. Manche Beschreibungen waren mir etwas zu ausführlich, was das Tempo gebremst hat. Und das Ende hat mich ehrlich gesagt etwas ratlos zurückgelassen, weil es für mich nicht ganz rund wirkte. Insgesamt ist es ein gut lesbarer Thriller mit einer starken Idee, der mich solide unterhalten hat, aber nicht komplett begeistern konnte.

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