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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2026

Leider etwas anstrengend zu verstehen

Der dunkelste Fluch
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„Der dunkelste Fluch“ ist leider eines der wenigen Bücher, die mich überhaupt nicht abgeholt haben. Die Grundidee fand ich sehr spannend, doch nach den ersten fünf Kapiteln war ich zunehmend verwirrt. ...

„Der dunkelste Fluch“ ist leider eines der wenigen Bücher, die mich überhaupt nicht abgeholt haben. Die Grundidee fand ich sehr spannend, doch nach den ersten fünf Kapiteln war ich zunehmend verwirrt. Es fiel mir schwer, Charaktere, Orte und Zeitebenen auseinanderzuhalten, sodass ich mich kaum in die Handlung hineinversetzen konnte.
Trotzdem bleibt Stefanie Hasse für mich eine großartige Autorin, deren Ideen und Schreibstil ich sehr schätze.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Spannend, aber nicht für jeden etwas!

The Lies we steal
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Düster, intensiv und absolut fesselnd – The Lies We Steal zieht einen von Beginn an in eine Welt voller Geheimnisse, Machtspiele und gefährlicher Anziehung. Monty Jay erschafft mit der Hollow Heights University ...

Düster, intensiv und absolut fesselnd – The Lies We Steal zieht einen von Beginn an in eine Welt voller Geheimnisse, Machtspiele und gefährlicher Anziehung. Monty Jay erschafft mit der Hollow Heights University ein atmosphärisches Setting, das perfekt zu den Gothic‑ und Dark-Academia-Vibes passt. Die alte Universität wirkt fast wie ein eigener Charakter: geheimnisvoll, bedrohlich und gleichzeitig unglaublich faszinierend.

Besonders gelungen ist die Dynamik zwischen Briar und Alistair. Die Spannung zwischen ihnen ist von Anfang an spürbar und entwickelt sich konstant weiter – irgendwo zwischen Angst, Kontrolle und verbotener Anziehung. Gerade die „morally gray“-Seiten der Charaktere machen die Geschichte spannend und unberechenbar. Wer Enemies‑to‑Lovers und düstere Beziehungen liebt, kommt hier definitiv auf seine Kosten.



Gleichzeitig muss man sagen: Die Geschichte ist nichts für jeden.

Die Grenze zwischen Romantik und problematischen Dynamiken wird teilweise bewusst überschritten. Manche Szenen – besonders im Bereich „Bully Romance“ – können verstörend oder schwer nachvollziehbar wirken, wenn man sensibel auf toxische Beziehungen reagiert. Hier ist der Nervenkitzel zwar gewollt, aber nicht immer angenehm.



Auch inhaltlich hat das Buch seine kleinen Schwächen:

• Der Plot rund um den Mord und die Geheimnisse bleibt teilweise etwas vorhersehbar.

• Einige Nebencharaktere hätten mehr Tiefe verdient.

• An manchen Stellen wiederholen sich bestimmte Spannungsmuster zwischen Briar und Alistair.



Trotzdem überzeugt das Buch durch seinen Suchtfaktor: Der Schreibstil ist flüssig, die Stimmung dauerhaft angespannt und man möchte unbedingt wissen, wie sich alles weiterentwickelt.



The Lies We Steal ist ein intensiver Auftakt für alle Fans von Dark Romance mit starken Kontrasten zwischen Anziehung und Gefahr. Atmosphärisch und emotional packend – aber auch provokant und nicht immer leicht zu lesen. Wer sich auf die Dunkelheit einlässt, wird definitiv gefesselt, sollte aber wissen, worauf er oder sie sich einlässt.

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