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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2026

Magisch, gemütlich und voller Herz

The Faraway Inn
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Im neuen Buch von Sarah Beth Durst begleiten wir die Protagonistin Calisa bei ihrem Besuch im renovierungsbedürftigen Bed & Breakfast ihrer Großtante in Vermont. Umgeben von Bergen und Kiefern entsteht ...

Im neuen Buch von Sarah Beth Durst begleiten wir die Protagonistin Calisa bei ihrem Besuch im renovierungsbedürftigen Bed & Breakfast ihrer Großtante in Vermont. Umgeben von Bergen und Kiefern entsteht ein wunderbar gemütliches Setting, das auch die Leser:innen zum Entspannen einlädt - genau wie die Gäste, die aus diesem Grund im Inn einkehren.

Doch schon bald muss Calisa feststellen, dass sie dort alles andere als willkommen ist. Besonders gut gefallen hat mir an ihr ihre Hartnäckigkeit: Sie lässt sich nicht entmutigen und hält an ihrem Plan fest, den Sommer dort zu verbringen. Zudem ist ihr ihre Familie sehr wichtig. Sie versucht, zwischen ihrer Großtante und ihren Müttern zu vermitteln, da ein zehn Jahre alter Streit noch immer zwischen ihnen steht. Dabei beweist sie viel Einfühlungsvermögen und findet stets die richtigen Worte.

Auch der männliche Protagonist Jack konnte mich überzeugen. Anfangs wirkt er etwas seltsam, was vermutlich daran liegt, dass er nicht weiß, wie viel Calisa bereits über die magischen Aspekte weiß. Mit der Zeit zeigt sich jedoch, wie aufmerksam und unterstützend er ist. Er setzt alles daran, das Inn instand zu halten, und ist immer wieder beeindruckt davon, wie Calisa mit den Gästen umgeht und ihnen bei ihren Problemen hilft.

Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass Calisa gerne etwas früher in die magische Welt hätte eingeführt werden können. Insgesamt vergebe ich daher 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Freundschaft zwischen zwei Welten

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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In Band 1 des Romantasyromans von Sandra Regnier lernen wir Letty kennen, eine Schülerin im letzten Schuljahr, die bereits im Alter von vier Jahren von Deutschland nach Nottingham gezogen ist. Geplagt ...

In Band 1 des Romantasyromans von Sandra Regnier lernen wir Letty kennen, eine Schülerin im letzten Schuljahr, die bereits im Alter von vier Jahren von Deutschland nach Nottingham gezogen ist. Geplagt von Albträumen wird sie regelmäßig von Will besucht – einem Nachtmahr aus der Parallelwelt Anwnn.

Gemeinsam erleben sie nachts zahlreiche Abenteuer in dieser geheimnisvollen Welt. Letty spioniert dabei im Auftrag des Erlkönigs, während Will seinen Pflichten als Prinz und Thronfolger nachkommt. Auf ihren Reisen begegnen sie unter anderem Harpien, Faunen, Werwölfen und Gestaltwandlern.

Die beiden Hauptfiguren sind sehr greifbar gestaltet, sodass ich gut mit Letty und Will mitfühlen konnte. Besonders ihre enge Freundschaft steht im Mittelpunkt der Geschichte. Beide blicken ihrem 18. Geburtstag mit Angst entgegen: Letty fürchtet das Erwachsenwerden und die Möglichkeit, sich zu verlieben – denn das würde den Verlust von Will bedeuten. Will hingegen sehnt sich danach, den Erwartungen des Königs zu entkommen und ein menschliches Leben zu führen.

Die Grundidee des Buches hat mir gut gefallen. Allerdings empfand ich den Einstieg als etwas langatmig, da sich einige Wiederholungen einschlichen und die eigentliche Handlung erst spät an Fahrt aufnimmt. Dafür überzeugt das Ende mit einem spannenden Cliffhanger, der definitiv Lust auf Band 2 macht.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Ein Buch für Liebhaber von Politthrillern

Pipeline
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Aktuelle politische Themen wie Wasserknappheit, Atomkraft und Klimawandel bilden den Ausgangspunkt der Handlung. Besonders interessant ist dabei die Reaktion von Politik und einem einflussreichen Großkonzern ...

Aktuelle politische Themen wie Wasserknappheit, Atomkraft und Klimawandel bilden den Ausgangspunkt der Handlung. Besonders interessant ist dabei die Reaktion von Politik und einem einflussreichen Großkonzern auf das sich zuspitzende Problem. Schon früh wird deutlich, dass im Verlauf der Geschichte vor allem die Machtspiele und Interessen der beteiligten Institutionen eine zentrale Rolle spielen.

Durch die kurzen Kapitel lernt man schnell eine Vielzahl unterschiedlicher Charaktere kennen, während gleichzeitig häufig zwischen verschiedenen Schauplätzen gewechselt wird. Das sorgt zwar für ein hohes Tempo und Spannung, verlangt beim Lesen aber auch viel Aufmerksamkeit, damit einem keine wichtigen Informationen verloren gehen.

Viele der Handlungsstränge bleiben lange unübersichtlich, sodass sich die Zusammenhänge erst nach und nach erschließen. Als Leser ist man deshalb bis fast zur letzten Seite damit beschäftigt, den Fall zu durchdringen. Das Ende kam für mich zwar überraschend, konnte jedoch nicht alle offenen Fragen klären. An dieser Stelle hätten zusätzliche Hintergrundinformationen dem Abschluss des Thrillers gutgetan.

Insgesamt bietet der Thriller interessante Ansätze und aktuelle Themen, wirkt stellenweise jedoch etwas verwirrend und lässt am Ende einige Punkte offen – für mich daher solide 3 von 5 Sterne.

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