Magisch, gemütlich und voller Herz
The Faraway InnIm neuen Buch von Sarah Beth Durst begleiten wir die Protagonistin Calisa bei ihrem Besuch im renovierungsbedürftigen Bed & Breakfast ihrer Großtante in Vermont. Umgeben von Bergen und Kiefern entsteht ...
Im neuen Buch von Sarah Beth Durst begleiten wir die Protagonistin Calisa bei ihrem Besuch im renovierungsbedürftigen Bed & Breakfast ihrer Großtante in Vermont. Umgeben von Bergen und Kiefern entsteht ein wunderbar gemütliches Setting, das auch die Leser:innen zum Entspannen einlädt - genau wie die Gäste, die aus diesem Grund im Inn einkehren.
Doch schon bald muss Calisa feststellen, dass sie dort alles andere als willkommen ist. Besonders gut gefallen hat mir an ihr ihre Hartnäckigkeit: Sie lässt sich nicht entmutigen und hält an ihrem Plan fest, den Sommer dort zu verbringen. Zudem ist ihr ihre Familie sehr wichtig. Sie versucht, zwischen ihrer Großtante und ihren Müttern zu vermitteln, da ein zehn Jahre alter Streit noch immer zwischen ihnen steht. Dabei beweist sie viel Einfühlungsvermögen und findet stets die richtigen Worte.
Auch der männliche Protagonist Jack konnte mich überzeugen. Anfangs wirkt er etwas seltsam, was vermutlich daran liegt, dass er nicht weiß, wie viel Calisa bereits über die magischen Aspekte weiß. Mit der Zeit zeigt sich jedoch, wie aufmerksam und unterstützend er ist. Er setzt alles daran, das Inn instand zu halten, und ist immer wieder beeindruckt davon, wie Calisa mit den Gästen umgeht und ihnen bei ihren Problemen hilft.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass Calisa gerne etwas früher in die magische Welt hätte eingeführt werden können. Insgesamt vergebe ich daher 4 von 5 Sternen.