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Veröffentlicht am 17.04.2026

Jagdfieber

Willing Prey
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„Willing Prey“ von Allie Oleander ist eine spicy Dark Romance, in der ein spezieller Kink für Jagdfieber und Herzklopfen sorgt.
Die Sportlehrerin Claire Collins kellnert eigentlich immer in den Sommerferien, ...

„Willing Prey“ von Allie Oleander ist eine spicy Dark Romance, in der ein spezieller Kink für Jagdfieber und Herzklopfen sorgt.
Die Sportlehrerin Claire Collins kellnert eigentlich immer in den Sommerferien, um ihre Rechnungen zu bezahlen. Aber dieses Jahr hat sie einen etwas anderen Nebenjob, mit dem sie endlich ihr drückendes Studiendarlehen abzahlen könnte. Für 30.000 Dollar und 30 Tage lässt sie sich vom Boss ihres Ex-Mannes als willige Beute durch den Wald jagen. Claire kennt dieses Spiel bereits und sie liebt Primal Play. Aber sie hatte noch nie einen Jäger wie Shane Underwood, der sie schon früher fasziniert hat. Shane ist attraktiv, analytisch und scheinbar gefühlskalt. Aber im Wald wird er zu einer völlig anderen Person und Claire kann von ihm nicht genug bekommen.

Primal Play ist vielleicht ein sehr spezieller Kink, aber Allie Oleander schafft es mit ihrem Buch, ihn völlig normal und unaufgeregt darzustellen. Wichtig ist einfach, dass sich erwachsene Menschen völlig freiwillig und mit gegenseitigem hundertprozentigen Consent darauf einlassen, und das ist hier der Fall. Gleichzeitig stehen die Jagd und die spicy Szenen zwar im Fokus, aber es geht auch um so viel mehr und es wird tiefgründig und sehr berührend.
Claire ist eine starke Hauptfigur, die sich nach ihrer schweren Enttäuschung nicht unterkriegen lässt und endlich wieder ihren Bedürfnissen nachgeht. Sie mag in die Rolle des schwachen Rehleins schlüpfen, aber sie ist tougher und cleverer, als man von einer vermeintlichen Beute erwarten würde. Shane ist der unnahbare Anwalt und ein Workaholic, dessen Obsession für Claire nun endlich erfüllt wird. Es ist einfach zu süß, wie unbeholfen er flirtet und seine Traumfrau für sich erobern will. Das ganze Ausmaß seines Plans erfährt man erst im Laufe der Handlung. Dabei sind die wechselnden Perspektiven hilfreich, die die Gedanken und Emotionen der Hauptcharaktere greifbar machen.
Ich mag die langsame Entwicklung der Beziehung von Claire und Shane, bei denen die funkensprühende Chemie von Anfang an zu spüren ist. Beide stehen mitten im Leben, aber das macht die Annäherung vielleicht noch komplizierter. Es gibt kein Unter- oder Überordnungsverhältnis, was mir sehr gefallen hat. Beide agieren auf Augenhöhe, respektieren sich und zeigen auch ihre verletzlichen Seiten. Und das macht dieses Buch so besonders und unbedingt lesenswert.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2026

Racheplan

Chicago Ruthless (Band 4) - Painful
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„Chicago Ruthless – Painful“ von Sadie Kincaid ist der vierte und abschließende Band ihrer düsteren und spicy Mafia Romance Reihe.
Keres Sideres hat nur ein einziges Ziel im Leben. Rache an den Männern, ...

„Chicago Ruthless – Painful“ von Sadie Kincaid ist der vierte und abschließende Band ihrer düsteren und spicy Mafia Romance Reihe.
Keres Sideres hat nur ein einziges Ziel im Leben. Rache an den Männern, die nicht nur ihr Leben, sondern das unzähliger Frauen und Kinder zur Hölle gemacht haben. Ganz oben auf ihrer Liste stehen die Morettis, mit denen Keres mehr verbindet, als sie gern möchte. Um die berüchtigte und unantastbare Mafiafamilie anzugreifen, braucht Keres einen Zugang, den sie sich über die beiden Bodyguards Ace und Romeo erhofft. Und es ist tatsächlich leichter als gedacht, die knisternden Funken zwischen ihnen zu entzünden. Dabei darf Keres jedoch niemals ihr eigentliches Ziel aus den Augen verlieren. Denn zwischen Hass und Anziehung ist es ganz leicht, sein Herz zu verlieren. Das gilt auch für Ace und Romeo, denen es genauso geht.

Sadie Kincaid lässt in ihrem Finale die Funken absolut heiß lodern, denn diesmal ist es nicht nur ein Paar, sondern gleich ein Trio, welches sich ineinander verliert. Es wird natürlich wieder richtig spannend, aber auch tief berührend, wenn sich die Geschichte von Keres nach und nach offenbart.
Keres ist eine Heldin, wie ich sie mag, denn sie ist unglaublich tough und stark. Ihre verletzlichen Seiten hat sie tief in sich begraben, denn die Vergangenheit hat sie schwer traumatisiert. Trotz aller Grausamkeit hat sie klare Grenzen und einen durchaus funktionierenden moralischen Kompass. Ihre wachsenden Gefühle für Ace und Romeo stellen ihre bisherigen Prinzipien auf den Kopf und es ist glaubhaft erzählt, wie sie ihr versteinertes Herz nach und nach öffnet.
Ace und Romeo haben eine ganz besondere Beziehung, die noch Platz für eine weitere Person hat. Es geht aber nicht nur um spicy time, die natürlich nicht zu kurz kommt, sondern auch um echte Emotionen, die man den Charakteren hundertprozentig abnimmt.
Das Finale ist also rundum gelungen und steht den Vorgängerteilen in nichts nach. Für mich als absoluten Fan von Epilogen ist lediglich der letzte Abschnitt für meinen Geschmack einen Tick zu cheesy geraten. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2026

Mehr als nur Feinde

Blade of Night. Silberkuss
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„Blade of Night. Silberkuss“ von Jessica Iser ist der erste Band ihrer düsteren Romantasy Dilogie Make Me Your Villain.
Der ewige Krieg zwischen Menschen und Nachtelfen ist immer gegenwärtig, obwohl momentan ...

„Blade of Night. Silberkuss“ von Jessica Iser ist der erste Band ihrer düsteren Romantasy Dilogie Make Me Your Villain.
Der ewige Krieg zwischen Menschen und Nachtelfen ist immer gegenwärtig, obwohl momentan ein fragiler Frieden herrscht. Dieser droht jedoch zu zerbrechen, als eine uralte Bedrohung aus der tiefen Sternenkluft auftaucht, die beide Reiche trennt. Die menschliche Heerführerin Zelie und der Nachtelfe Aries versuchen beide auf ihre Art, die Gefahr zu bekämpfen, aber sie treffen dabei immer wieder aufeinander. Das gemeinsame Ziel lässt sie eine vorübergehende Allianz schmieden, obwohl beide auf gegensätzlichen Seiten stehen und eigentlich Todfeinde sind. Bei ihrer Zusammenarbeit kommen sie sich jedoch auch persönlich näher und sie geben der verbotenen Anziehung nach. Doch kann man seinem Feind wirklich vertrauen?

Sie ist mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv nicht mein letztes. Jessica Iser erschafft in ihrer High Fantasy eine düstere und bedrohliche Atmosphäre, die von Krieg, Misstrauen und dunklen Intrigen geprägt ist. Auf der einen Seite stehen die Nachtelfen, deren Motive man aufgrund ihrer Geschichte nachvollziehen kann. Und auf der anderen Seite befinden sich die Menschen, deren Existenz plötzlich extrem bedroht wird. Der jahrhundertelange Krieg hat nicht nur äußerlich, sondern auch in den Köpfen Spuren hinterlassen. Und diese tiefen Wunden können auch unerwartet auftauchende Gefühle für den Feind nicht einfach verschwinden lassen.
Zelie und Aries werden anfangs fast schon distanziert und unnahbar dargestellt. Aber diese Stimmung passt zu den Charakteren und ihrem rauen Lebensstil. Für Romantik ist da kein wirklicher Platz, denn beide sind erfahrene und hochangesehene Krieger ihres jeweiligen Volkes und Schlachten und Tod sind ihr Tagesgeschäft.
Trotzdem kann man die kleinen Funken zwischen ihnen entdecken, die sich in winzigen Gesten und sehr begrenzten Momenten zeigen. Und auch wenn sie diesen Funken nachgeben, heißt das nicht, dass sie sich hundertprozentig vertrauen würden. Es ist auf jeden Fall Zuneigung und Respekt füreinander sichtbar. Doch ihre Loyalität liegt von Anfang an woanders und das macht diesen Konflikt so spannend.
Ich konnte beide Hauptfiguren gut verstehen und ihre Beweggründe nachvollziehen. Zusätzlich kämpfen sie mit der Schwierigkeit, in den undurchschaubaren Intrigen ihrer Herrscher nicht unterzugehen. Der Cliffhanger heizt die Spannung zusätzlich an und ich habe so viele Fragen, die das Finale hoffentlich beantwortet.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Hoffnung für die Liebe

First-Time Caller
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„First-Time Caller“ von B.K. Borison ist eine romantische und berührende Liebeserklärung an die Liebe.
Lucie erwischt ihre zwölfjährige Tochter dabei, wie diese in der Late-Night-Radiosendung Heartstrings ...

„First-Time Caller“ von B.K. Borison ist eine romantische und berührende Liebeserklärung an die Liebe.
Lucie erwischt ihre zwölfjährige Tochter dabei, wie diese in der Late-Night-Radiosendung Heartstrings anruft und um Hilfe für Lucies Liebesleben bittet. Völlig überfordert landet sie selbst am Telefon und schüttet dem Moderator Aiden ihr Herz aus. Leider stellt sich eine Woche später heraus, dass die Sendung viral gegangen ist und offenbar bei vielen Menschen einen Nerv getroffen hat. Aidens Chefin bittet Lucie, zusammen mit ihm die Show zu moderieren und dabei die große Liebe für sich selbst zu suchen. Lucie schöpft Hoffnung und lässt sich auf den Deal ein, denn schlimmer kann ihr Datingleben ja nicht werden. Während der Sendungen kommen sich Lucie und Aiden aber immer näher, obwohl er deutlich gemacht hat, dass er nicht an die Liebe glaubt.

Die Autorin steht für romantische und gefühlvolle Wohlfühlgeschichten und auch dieses Buch fällt hundertprozentig in diese Kategorie. Die süße und sehr berührende Story trifft mitten ins Herz und man kann viel lachen, aber auch weinen.
Lucie ist müde und resigniert, denn tief in ihrem Inneren glaubt sie an die große romantische Liebe, während die Realität eher desillusionierend ist. Sie hat mit 29 für sich bereits aufgegeben, aber ihre Tochter zwingt sie aus ihrer selbst gewählten Isolation. Lucie hat mit jedem Wort recht, was sie sagt, und leider bestätigen sich ihre Ängste immer wieder. Trotzdem lebt immer noch ein kleiner Funke Hoffnung in ihr, der ausgerechnet in Aidens Anwesenheit immer größer wird.
Geheime Romantikerin trifft abgeklärten Zyniker, der im Radio Liebesratschläge geben soll. Aiden glaubt nicht mehr an die Liebe, denn sie verursacht seiner Meinung nach nur Schmerz und seine Anrufer in den letzten Jahren bestätigen das. Die Slow Burn zwischen ihm und Lucie lebt von winzigen vertrauten Momenten und Gesten, in denen sie sich langsam annähern und trotzdem ignorieren, dass das Glück vielleicht gleich nebenan sitzt. Beide haben Angst, aber vor allem Lucie ist auch stark und mutig, obwohl sie allen Grund hätte aufzugeben. Sie ist bewundernswert und verdient jemanden, der sie vorbehaltlos liebt. Aber ob Aiden den gleichen Mut besitzt, sollte man unbedingt im Buch herausfinden.

Mein Fazit:
Wunderschön und zum Dahinschmelzen. Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Wunderschönes Skye

Scotch on the Rocks
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„Scotch on the Rocks“ von Elliot Fletcher ist der zweite Band ihrer Reihe über die Macabe Brothers.
Juniper Ross hatte es als Journalistin bereits von der Isle of Skye geschafft, aber dann musste sie ...

„Scotch on the Rocks“ von Elliot Fletcher ist der zweite Band ihrer Reihe über die Macabe Brothers.
Juniper Ross hatte es als Journalistin bereits von der Isle of Skye geschafft, aber dann musste sie zurückkehren, um ihrer Adoptivmutter mit dem familieneigenen Bed-and-Breakfast zu helfen. Sechs Jahre später hängt sie immer noch fest und würde wenigstens gern das Gasthaus modernisieren. Leider geht das schief und so muss sie widerwillig auf das Hilfsangebot vom attraktiven Tierarzt Callum Macabe zurückgreifen. Callum ist der ältere Bruder ihres Ex-Verlobten und seit einem verletzenden Vorfall vor sechs Jahren hasst Juniper ihn abgrundtief. Sie ahnt nicht, dass Callum schon seit ihrer ersten Begegnung in Juniper verliebt ist und es ihm das Herz brach, dass sie sich für seinen Bruder entschieden hatte. Jetzt sieht er seine Chance gekommen, um seine Traumfrau endlich von sich zu überzeugen.

Die Isle of Skye ist einfach ein wunderschönes Setting und als Fan von Schottland liebe ich natürlich diese Kulisse. Elliot Fletcher baut die faszinierenden Eigenheiten dieser Landschaft immer wieder gekonnt in ihre gefühlvolle Lovestory ein, so dass Skye neben Juniper und Callum definitiv der dritte Main Character ist.
Sowohl Callum als auch Juniper kennt man vielleicht schon aus dem ersten Teil, aber man kann das Buch völlig problemlos ohne Vorkenntnisse und unabhängig von den anderen lesen. Der Schreibstil liest sich leicht und locker und ich mag den Mix aus humorvollen Szenen und sehr berührenden Momenten.
Auch mit all ihren rauen Ecken und Kanten mochte ich Juniper unheimlich gern. Ich konnte ihre Vorsicht gegenüber anderen Menschen nachvollziehen, denn ihre Ängste aus der Kindheit sind verständlicherweise tief verwurzelt.
Callum ist nur nach außen hin der charmante und scheinbar perfekte Tierarzt. In seinem Drang, alle zu beschützen, geht er selbst immer mehr unter und nur die fiesen Schlagabtausche mit Juniper retten seinen Tag.
Die Chemie zwischen Juniper und Callum ist wirklich explosiv und die Autorin hat es glaubhaft und ohne Klischees geschafft, dass die Beziehung zwischen ihnen, nachdem Juniper mit Callums Bruder sogar verlobt war, nicht komisch wird. Allen Charakteren nimmt man ihre Emotionen tatsächlich ab und auch ohne künstlich konstruierte Dramen fiebert man bis zum Schluss mit den beiden mit.

Mein Fazit:
Schöne Fortsetzung, die von mir sehr gern eine Leseempfehlung bekommt!

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