Es fehlt mir ein wenig der Spritz im Limoncello
Limoncello CriminaleSpitzenköchin Doro Ritter genießt mit ihrem Freund Vinc die Zeit im Haus ihres Vaters in Limone am schönen Gardasee. Die Beiden haben vor Ort und in der nahen Nachbarschaft schon einen sympathischen Freundeskreis ...
Spitzenköchin Doro Ritter genießt mit ihrem Freund Vinc die Zeit im Haus ihres Vaters in Limone am schönen Gardasee. Die Beiden haben vor Ort und in der nahen Nachbarschaft schon einen sympathischen Freundeskreis gefunden. Umso größer ist der Schock als kurz nach ihrer Verlobungsfeier ihre Nachbarin tot am Ufer des Gardasees liegt.
„Limoncello Criminale“ ist ein vielversprechender und spritziger Titel für einen spannenden Krimi von Gardasee und hat mich dazu verführt dieses Buch von Autorin Gudrun Grägel zu lesen.
Da es meine erste Begegnung mit der Serie war, musste ich mich zunächst einmal mit der Protagonisten auseinandersetzen, die aber zum Glück im Vorfeld gut erklärt wurden. Neben Capitano Forti von der italienischen Polizei, ermittelt aus einer für mich ungewöhnlichen ich-Perspektive Hauptprotagonistin Doro. Zunächst geht es dabei recht langsam voran, durch nicht enden wollende Ermittlungen und Überlegungen von Doro, dauerte es daher ein wenig bis ich mich in der Handlung wohlfühlte. Mit ziemlich ausführlich beschriebenen Szenarien und einem hin und her mit den Nachbarn zog sich die Geschichte gefühlt unendlich. Erst zum Ende hin kam etwas mehr Schwung ins Geschehen. Gut gefallen hat mir, das es unzählige Verdächtige gab und bis zum Schluss nicht ganz klar wurde, wer letztendlich hinter all den Morden und Mordversuchen steckte. Das Ende fand ich schlüssig mit etwas mehr Spannung versehen.
In der Handlung ging es auch immer wieder um Essen und Getränke und ein wenig Italienisch kann man bei der Lektüre auch aufschnappen. Im Anhang die Rezepte sind nett, aber auch nicht außergewöhnlich.
Mein Fazit:
Für mich ein bisschen zu langatmig, brauche einfach mehr Pep! Wird wohl nicht meine Lieblingsserie werden.