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Veröffentlicht am 10.04.2026

Glück war nicht für ihn gemacht: Berührender Roman über Obdachlosigkeit

Solange ein Streichholz brennt
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In Christian Hubers Roman „Solange ein Streichholz brennt“ treffen zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Lebensrealitäten aufeinander.
Da ist zum einen Bohm, der seit fünf Jahren auf der Straße lebt. ...

In Christian Hubers Roman „Solange ein Streichholz brennt“ treffen zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Lebensrealitäten aufeinander.
Da ist zum einen Bohm, der seit fünf Jahren auf der Straße lebt. Über seine Vergangenheit und weshalb er auf der Straße landete, darüber schweigt er.
Auf der anderen Seite ist da Alina, eine Journalistin, die um ihre Karriere bangen muss, und die mit einer Reportage über Obdachlosigkeit noch eine Chance von ihrem TV-Sender bekommt.
Widerwillig lässt Bohm sich von ihr durch seinen Alltag begleiten – er braucht dringend Geld, um die Tierartzrechnung seines schwer verletzten Hundes Fox zu begleichen.
Womit beide nicht rechnen, sind die zarten Gefühle, die sie füreinander entwickeln ...

Mich hat der Roman von Anfang an emotional sehr berührt. Vor allem die zarte Darstellung der aufkeimenden Gefühle war sehr bewegend.

„Etwas in Alinas Brust machte einen Sprung.
Sie konnte sich nicht helfen, aber dieser Mensch rührte sie. Ein Gedanke versuchte, sich in ihrem Kopf zu manifestieren: Sie fand ihn … Er war … Alles, was Bohm gemacht hatte, war … war nett. Sie fand Bohm nett. Konnte man einen Obdachlosen nett finden? Klar. Jeden Menschen konnte man nett finden. Das war nicht die Frage. Aber war es in ihrem Fall professionell?“

Die Szene mit der Begegnung zwischen Bohm und Alinas Eltern hat mich mitten ins Herz getroffen

„[...] ‘Er schläft nicht gern in völliger Dunkelheit’, sprach er weiter. ‘Er mag Licht.’
‘Weil er Angst hat, überfallen zu werden?’, fragte Alinas Vater.
Bohm wiegte den Kopf hin und her. ‘Genau.’ Er wartete noch ein wenig ab, dann sagte er: ‘Er will eigentlich mit niemandem etwas zu tun haben. Wollte’, korrigierte er und schaute in Alinas Augen. ‘Ihrer Tochter ist es zu verdanken, dass sich das ändert.’
Er spürte, dass Alina ihn etwas fragen wollte.
Stattdessen sprach ihre Mutter: ‘Es gibt immer einen Grund, warum Leute durch das Raster fallen, oder?’
‘Irgendeinen Grund gibt es immer’, bestätigte Bohm.
‘Also glauben Sie nicht, dass dieses Schicksal jeden treffen kann?’
Bohm dachte nach. Er schaute wieder in die Runde. ‘Doch. Das glaube ich schon. Und das ist tragisch. Und traurig. Und macht einen wütend vor Hilflosigkeit. Ein einziger Moment kann alles verändern. Oder wie Sie sagen: das Schicksal. Aber manche Menschen sind das Schicksal.’“

Durch die Perspektivwechsel konnte man sich sehr gut in Alinas und Bohms Innenleben hineinversetzen. Dem Autor sind sowohl die Darstellung von Alinas Selbstzweifeln und Sorgen als auch Bohms täglichem Kampf gegen Kälte, Hunger und Gefahren überzeugend gelungen, ohne klischeehaft oder reißerisch zu werden.

Lediglich zum Ende hin fand ich die Handlung nicht mehr komplett realistisch; Bohms Vergangenheit und sein Weg in die Obdachlosigkeit war für mein Empfinden zu konstruiert und nicht glaubwürdig.
Auch das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen; es kam mir dann alles etwas zu schnell - obwohl es andererseits doch hoffnungsvoll ist.

Ich vergebe 4 Sterne für diesen ruhigen, emotionalen Roman über Obdachlosigkeit und die skrupellose Sensationsgier der Medien.

Vielen Dank an den dtv Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Wir können unsere Hoffnungen selbst erschaffen

Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen
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„Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen: Mutige Perspektiven auf die Krisen unserer Zeit“ ist eine Sammlung von Essays, die in den aktuellen Zeiten, zwischen Klimakrise, Krieg, Hass und Hetze verschiedene ...

„Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen: Mutige Perspektiven auf die Krisen unserer Zeit“ ist eine Sammlung von Essays, die in den aktuellen Zeiten, zwischen Klimakrise, Krieg, Hass und Hetze verschiedene Stimmen zu Wort kommen lässt. Sie alle meinen etwas anderes, wenn sie von „Hoffnung“ sprechen.

„Dieses Buch ist eine Einladung, gemeinsam auf Stop zu drücken. Und uns die Kontrolle über unsere Hoffnung zurückzuholen.“

In sehr persönlichen Beiträgen verraten die Autor*innen, wie sie den aktuellen Krisen begegnen.
Wie das bei solchen Anthologien wohl üblich ist, haben mich dabei die einen Beiträge mehr, die anderen weniger berührt. Mir persönlich haben die Beiträge von Marina Weisband, Gilda Sahebi, Josephine Apraku, Jojo Berger, Raúl Krauthausen, Kristina Lunz und Maren Urner besonders gut gefallen.

„Hoffnung ist nichts, worauf man warten sollte. Im schlechtesten Sinne kann sich Hoffnung sonst lähmend auswirken; sie kann Widerstand gegen das Jetzt bedeuten. Sie kann bedeuten, dass man die Realität verdrängt, dass man sich nicht mit ihr auseinandersetzen möchte. Nur von besseren Zeiten zu träumen, lässt vergessen, dass es auch im Jetzt Gutes gibt.
Es ist wichtig, dieses Gute in der Gegenwart zu erkennen, es zu suchen, sonst wird Hoffnung einfach verpuffen. ‚Worauf man sich fokussiert, das wird größer‘, in dieser Redewendung steckt viel Wahres. Menschen neigen dazu, das, was sie als schlecht erachten, ernster zu nehmen als das, was aus ihrer Sicht gut ist. In der Neurowissenschaft gibt es dafür einen Begriff: Negativity Bias. Das Gehirn fokussiert sich auf das Negative, das Schlechte; Positives, Gutes hingegen wird relativiert, kleingemacht, vergessen. Fokussiere ich mich auf das Schlechte, das Negative, das Komplizierte, dann weiß ich nicht, wofür sich Hoffnung überhaupt lohnt.
Hoffnung kann sich aber auch aktivierend auswirken, so wie es Aziz Abu Sarah beschreibt. Sie kann dazu führen, dass Resilienz entsteht, eine emotionale Stabilität. Dass Kraft entsteht. Menschen, die resilient sind, sind gut darin, Dankbarkeit zu empfinden, Positives größer zu machen. Umso stärker sind sie in der Lage, für etwas zu kämpfen und dadurch Hoffnung zu empfinden. Diese Hoffnung ist nicht passiv, sondern aktiv. Sie entsteht nicht aus Machtlosigkeit, sondern aus Kraft. Aus dem Wissen, dass jedes kleinste Licht es wert ist, angefacht zu werden.“ (Gilda Sahebi)

Insgesamt ist „Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen“ ein vielschichtiges, kluges Buch, das zum Nachdenken und vielleicht auch Umdenken anregt.

Vielen Dank an den oekom Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Man steuert seine Wurzeln nicht, sie suchen sich selbst ihr Stück Erde

Die Riesinnen
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In Wittenmoos, einem kleinen Dorf im Schwarzwald, leben die „Riesinnen“: Liese, die zur Metzgerin des Ortes geworden ist, obwohl sie sich ihr Leben immer ganz anders vorgestellt hatte, aber als Witwe mit ...

In Wittenmoos, einem kleinen Dorf im Schwarzwald, leben die „Riesinnen“: Liese, die zur Metzgerin des Ortes geworden ist, obwohl sie sich ihr Leben immer ganz anders vorgestellt hatte, aber als Witwe mit Kind ihr Leben meistern musste.

„Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier.“

Dann folgt Cora, die Tochter, die immer ausbrechen und die weite Welt sehen wollte, aber schwanger ins Heimatdorf zurückkehrte.
Und schließlich Eva, Coras Tochter, die erst wegzieht zum Studieren, aber aus Liebe zum Wald und zur Heimat wieder nach Wittenmoos zurückkehrt.

„Vor dem Abitur hat sie oft so getan, als hätte sie große Pläne, viele Pläne, aber die waren abgeschaut, von den Erwartungen anderer. In Wahrheit hat es ihr in der Lunge wehgetan, wenn sie an die Welt gedacht hat, als zerrte jemand an ihren Wurzeln, die dick und unverrückbar sind, bis tief in den Körper und von dort tief in die Erde reichen.
Was ist falsch an Wurzeln?
Sie halten dich, das ist es, das ist ihr Fehler und das einzig Sinnvolle, was sie tun.“

„Die Riesinnen“ von Hannah Häffner ist ein eindrucksvoller Drei-Generationen-Roman, der vor allem sprachlich unfassbar beindruckend ist.

„Man muss einen Ort nicht lieben, um ihn nicht loszuwerden; wohin man gehört, entscheidet man schließlich nicht selbst. Man steuert seine Wurzeln nicht, sie suchen sich selbst ihr Stück Erde, und man muss dann damit leben.“

Die Liebe zur Natur und die Heimatverbundenheit wurden in der poetisch-sperrigen (ein passenderer Ausdruck will mir spontant nicht einfallen) Sprache der Autorin mit jedem Wort spürbar.
Auch historisch interessant zu lesen ist die Geschichte, die in den 60er Jahre beginnt und bis in die Gegenwart reicht.
Final fehlten mir ein wenig die Emotionen - so poetisch und schön die Sprache ist, so nüchtern wirken die drei Frauen in der Geschichte. Ich konnte nicht wirklich einen Bezug zu ihnen herstellen, auch wenn ich ihre Gedankengänge oft gut nachvollziehen konnte.

Dennoch hoffe ich sehr, von Hannah Häffner bald noch mehr lesen zu dürfen, denn ihre Sprache ist wirklich einzigartig.

Vielen Dank an den Penguin Verlag und an den Thalia Book Circle für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Zwischen Liebe und Geheimnissen

ZIMMER 706
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Der Roman „Zimmer 706“ von Kate Levenson bietet ein ungewöhnliches Ausgansszenario und hatte mich daher sofort neugierig gemacht.
Es geht hier um Kate, die seit 10 Jahren glücklich verheiratet mit Vis ...

Der Roman „Zimmer 706“ von Kate Levenson bietet ein ungewöhnliches Ausgansszenario und hatte mich daher sofort neugierig gemacht.
Es geht hier um Kate, die seit 10 Jahren glücklich verheiratet mit Vis ist. Sie haben zwei Kinder, ihre Beziehung ist sehr innig. Doch Vic ahnt nicht, dass Kate sich seit sechst Jahren regelmäßig mit James in Hotels trifft ... So auch an diesem Tag, doch dieses Mal wird sie nicht wie geplant abends zu ihrer Familie nach Hause zurückkehren können. Während ihres Schäferstündchens mit James wird das Hotel von Terroristen besetzt. Kate kann das Hotel nicht verlassen und hat keine Ahnung, ob James und sie aus dieser Lage lebend herauskommen werden.

Interessant fand ich, dass hier nicht der Terroranschlag sondern vor allem Kates inneres Drama, ihre Gedanken und Gefühle im Vordergrund stehen.

„War sie selbst eine gute Mutter? Kate war nicht sicher. Sie liebte ihre Kinder von ganzem Herzen, aber war sie auch eine gute Mutter? Gute Mütter vögeln keine Liebhaber in Hotelzimmern, dachte sie. Gute Mütter haben keine Affären. Gute Mütter fühlen sich erfüllt genug mit ihren Ehemännern, ihren Kindern und ihrem ganz normalen Leben. Oh Gott, würde das alles andere in den Schatten stellen? Wenn sie heute stürbe und Vic die Wahrheit herausfand und den Kindern eines Tages davon erzählte – wäre das dann der alles beherrschende Punkt bei dem, was sie über sie wussten? Unsere Mutter, die unseren Vater betrogen hat, hat bekommen, was sie verdient hat, was sie sich selbst eingebrockt hat.“

Mir hat der Schreibstil von Ellie Levenson hat mir sehr gut gefallen, er war flüssig zu lesen und hatte die richtige Mischung aus Spannung und Emotionen. Dank der Zeitsprünge zwischen heute im Zimmer 706 und verschiedenen Stationen in der Vergangenheit konnte man sich zum einen sehr gut in Kate hineinversetzen, außerdem hielt das die Spannung aufrecht.

„Da gibt es Welten, dachte Kate, in denen ich in ein paar Augenblicken zu existieren aufhören könnte.
Und da ist eine Welt, in der alles gut ausgehen wird.“

Der Roman ist nicht ganz klischeefrei, dennoch fand ich die Charaktere authentisch und gut getroffen; nur James blieb etwas undurchsichtig für mich.
Und egal ob man Kates Entscheidungen nun moralisch gut findet oder nicht, regt der Roman dazu an, sich selbst zu fragen, wie man mit ähnlichen Siutationen umgehen würde.

Das Ende ist ... wie sage ich es ohne zu spoilern? ... einerseits unbefriedigend, aber andererseits passend und ich hatte schon etwas in dieser Art erwartet.

„Zimmer 706“ ist ein spannender und emotionaler Roman über Liebe, Sehnsüchte, Geheimnisse und Lebensentscheidungen, für den ich 4 von 5 Sternen vergebe.

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Eine Frage der Distanz: Dunkle Kindheitserinnerungen

Schlaf
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Margaret ist geschieden und hat zwei Töchter. Ihr Elternhaus meidet sie nach Möglichkeit, zu viele schmerzhafte Erinnerungen sind mit diesem Ort verbunden. Doch als ihre Mutter im Sterben liegt, kehrt ...

Margaret ist geschieden und hat zwei Töchter. Ihr Elternhaus meidet sie nach Möglichkeit, zu viele schmerzhafte Erinnerungen sind mit diesem Ort verbunden. Doch als ihre Mutter im Sterben liegt, kehrt sie mit ihren beiden Töchtern zurück.
Ihre Mutter Elizabeth war schon immer sehr meinungsstark; Kontrolle auszuüben war ihr stets wichtiger als mütterliche Fürsorge. Während sich nun der Zustand ihrer Mutter immer weiter verschlechtert, arbeitet Margaret Erinnerungen an ihre Kindheit auf. Es gab damals einen Vorfall im Pool, der ihr Verhältnis zu ihrer Mutter nachhaltig belastet hatte. Und dann gab es danach noch Geschehnisse, über die Margret nie mit ihrer Mutter gesprochen hatte …

Der Schreibstil von Honor Jones hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Passagen aus der Kindheit waren sehr intensiv. Elizabeths Verhalten Margaret gegenüber war oft unfassbar für mich, ihre Kontrollsucht und ihr Nicht-Sehen-Wollen … Dass die lange totgeschwiegenen Erfahrungen Margarets Leben bis ins Erwachsenenalter prägen und sich auf ihre Mutterschaft übertragen, ist gut nachvollziehbar.

„Auch sie hatte sich verändert – die abgestoßenen toten Zellen ihrer früheren Ichs waren längst verschwunden und ersetzt worden. Unaufhaltsam hatte sie sich verändert und oft zum Besseren. Helen und Jo planschten im Wasser an ihr vorbei, dort, wo früher nur Stein und Erde gewesen waren, Leben, wo früher kein Leben gewesen war. Aber trotz allem blieb eines unverändert, eine beschämende, kaum wahrnehmbare Sache, und es machte sie stinksauer – stinksauer auf sich selbst –, dass sie sie immer noch trug, immer noch spüren konnte: die Linie auf ihrem Körper, die ihr Bruder hinterlassen hatte.“

„Schlaf“ ist ein eindringlicher, bewegender Roman über eine Frau, die sich als Erwachsene mit ihrem schwierigen Verhältnis zu ihrer Mutter auseinandersetzen muss - und die es endlich schafft, ihre eigene Stimme zu erheben.

„Neulich hatte Margaret einem Autor erklären müssen, dass sein Artikel nicht funktionierte. Du versuchst zu viel auf einmal, hatte sie gesagt. Es kann nicht um alles gleichzeitig gehen. Aber stimmte das? Es war nur eine Frage der Distanz, es ging darum, manche Dinge mit dem richtigen Abstand zu betrachten und andere ganz nah heranzuholen […].“

Vielen Dank an den Ullstein Verlag, Vorablesen.de und an NetGalley für die Rezensionsexemplare! 📚💚

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