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Veröffentlicht am 22.08.2017

Genieße das Leben...

Meeresblau & Mandelblüte
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Meeresblau & Mandelblüte - Autorin Elke Becker, erschienen 01. Juli 2017 Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, als Taschenbuch und eBook

Mit diesem wunderschönen Sommerroman entführt die erfolgreiche ...

Meeresblau & Mandelblüte - Autorin Elke Becker, erschienen 01. Juli 2017 Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, als Taschenbuch und eBook

Mit diesem wunderschönen Sommerroman entführt die erfolgreiche Selfpublisherin Elke Becker uns auf die Lieblingsinsel der Deutschen: Mallorca. Für mich ist es mein ersten Buch der Autorin und ganz bestimmt auch nicht mein letztes
Es hat mich sehr gefreut dieses Buch für die Community und Austauschplattform Lesejury von Bastei Lübbe gelesen und bewertet zu haben sowie natürlich jetzt zu rezensieren.

Herzklopfen unter der Sonne Spaniens.

Zum Inhalt: Leonie Maler ist erfolgreich in ihrem Job. Sie saniert marode Firmen. Ein Privatleben hat sie nicht, denn Gefühle stehen ihrer Karriere nur im Weg. Völlig überraschend erbt sie von ihrer Tante eine Agrotourismus-Finca auf Mallorca. Das Problem, dort wohnen vier rüstige Senioren. Sie managen das kleine Hotel zusammen mit dem attraktiven Niklas und haben lebenslanges Wohnrecht. Das passt Leonie so gar nicht, denn sie will aus der Finca ein Nobelhotel machen und es gewinnbringend verkaufen. Sie muss die Senioren loswerden - doch die Alten sind nicht so alt und wehrlos, wie Leonie denkt. Zu allem Überfluss lässt Niklas das Herz der taffen Karrierefrau höher schlagen, als ihr lieb ist...

„Um dir zu zeigen, dass das Leben zwar aus Arbeit, aber auch aus so viel mehr besteht, hinterlasse ich dir das Hotel, die anderen beiden Grundstücke und die Tiere...“

Leonie´s bisherigen Kompetenzen waren: Optimierung und Wertsteigerung. Und wer sie wegen ihres zierlichen Äußeren unterschätzte, revidierte seine Meinung sehr schnell. Doch das hatte seinen Preis: Einsamkeit. Leonie konnte ihr ganzes Leben lang nur mit Erfolgen die Anerkennung ihrer Eltern verdienen. Als sie in Spanien ankam schien es, als wäre sie in einer anderen Welt gelandet. Schnell machte ihr ein Brief ihrer Tante und die anderen Bewohner des Hauses klar, dass nur zu arbeiten und alles andere auszublenden auf Dauer nicht gesund ist. Man kann die Vergangenheit nicht aus seinem Leben streichen. Dabei gibt es weit mehr als deinen Lebensentwurf. Nur zu arbeiten, sich fortzubilden, viel Geld zu verdienen ist nicht alles im Leben.
Leonie resignierte, denn Ihre Mutter hielt sie für unfähig, ihre verstorbene Tante nannte sie feige, und die Bewohner dieses Hauses fanden sie arrogant und ignorant.
Wird Leonie den Kraft gegen sich selbst schaffen und über ihren Schatten springen können, endlich das Leben zu genießen. Doch wieso ist Leonie eigentlich so? Welches Geheimnis gibt es noch zu lüften?

„Bist du eigentlich glücklich? Niklas warf ihr einen kurzen Seitenblick zu. Ich meine richtig glücklich? Kommst du abends zufrieden von der Arbeit nach Hause und genießt deinen Feierabend?“

Die Geschichte ist sehr authentisch, einfühlsam, amüsant, kurzweilig und auch die Romantik spielt eine kleine Rolle. Aus meiner Sicht keine Klischeehafte und kitschige Liebesgeschichte. Die Spannung wurde zudem durchweg aufrechterhalten. Man konnte sich unter die Sonne Spanien hinträumen und auch die einzelnen landschaftlichen Beschreibungen waren passend abgestimmt.
Den einzelnen Geschehnissen konnte ich sehr gut nachempfinden. Die Geschichte ist mitten aus dem Leben und könnte wirklich so geschehen. Ich mag die Authentizität daran und ab und an brauch man auch Geschichten, mit denen man sich verbunden fühlt und identifiziert kann.

„Glück war nur eine Illusion, nichts weiter. Glück war vergänglich und kam in Wellen, wie die Gezeiten des Meeres. Mal fühlte man sich glücklich und mal nicht. So war das Leben.“

Der Schreibstil ist wunderbar modern, leicht und zieht sich so flüssig durch das gesamte Buch hindurch. Die einzelnen Kapitel sind in unterschiedlichen Leselängen gehalten. Die kleine Mandelblüte findet sich auch immer wieder im Buch zwischen den Kapiteln wieder. Die einzelnen Charakteren sind mir alle auf ihre Eigenart ans Herz gewachsen.

„Schließ die Augen, atme tief durch und schalte für einen Moment einfach deinen Kopf aus.“

Ich fühlte mich sofort wohl in der Handlung und war auch sofort vertieft in dieser. In die Beschreibungen konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Die einzelnen Dialoge aller Protagonisten und die unterhaltsamen Schlagabtausche sind sehr herzerwärmend und frischen das Buch unheimlich auf.

Das Cover fängt einen schönen Sommermoment ein. Eine junge Frau am Strand mit einem Zweig der Mandelblüte.

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen, da ich gerne noch etwas mehr von der anbahnenden Liebesbeziehung zwischen Leonie und Niklas gelesen hätte und auch ein paar Nebensächlichen wie die Beziehung zu ihren Eltern sehr kurz gehalten wurde. Gerne möchte ich auch wissen, was auch den rüstigen Rentnern wird und die Finca als moderneres Hotel. Da hoffe ich sehr auf den zweiten Teil des Buche und würde mich sehr freuen, wenn es wirklich einen nächsten Teil dazu zu gäbe.

Mein Fazit: Eine wunderschöne und unterhaltsame Sommerromanze, mit Vergangenheitsbewältigung und vor allem Selbstfindung und Freude am Leben.

„Es ist herrlich, sich treiben zu lassen. Das bedeutet nicht, unverantwortlich zu sein oder in den Tag hineinzuleben. Es bedeutet nur, den Moment, in dem man lebt, zu genießen. Er wird nämlich nicht wiederkommen.“

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  • Atmosphäre
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  • Handlung
Veröffentlicht am 18.06.2017

Was wäre wenn...

Fast so was wie Liebe
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Fast so was wie Liebe - Autorin Bina Kratsch, erschienen 01. Mai 2017 Verlag: Wortreich, als Taschenbuch und E-Book

Eine zarte Liebesgeschichte der wirklich anderen Art. Der Buchtitel „Fast so was wie ...

Fast so was wie Liebe - Autorin Bina Kratsch, erschienen 01. Mai 2017 Verlag: Wortreich, als Taschenbuch und E-Book

Eine zarte Liebesgeschichte der wirklich anderen Art. Der Buchtitel „Fast so was wie Liebe“ beschreibt den Inhalt schon sehr gut. Es zeigt sich, dass nicht jede große Liebe eine Chance bekommt. Ist es Schicksal oder fehlender Mut, der sie an uns vorbeiziehen lässt? Es bleibt die Frage: Was wäre wenn?

Das Herz ist ein Betrüger! „Friedrich Schiller – aus Maria Stuart“

Eine Liebe - ein Leben
So lange Habe ich Dich nicht gesehen, nicht gerochen, nicht gespürt. Ich vermisse Deine Augen, die funkeln wie die Sterne in einer Sommernacht. Deine Haut ist so zart wie Karamell und süss wie Schokolade. Der Duft Deiner Haare ist so betörend wie du in dieser Nacht. Deine Bewegungen sind so sinnlich, dass der Boden an den Stellen, an denen Du ihn berührst, erglüht.
Eine Liebe – ein Leben

Mit diesem Gedicht fängt eigentlich alles an oder endet irgendwie auch alles zwischen den Hauptprotagonisten Nicola Karner und Mark Tanninger. Die Handlung spielt in Österreich, zwischen Salzburg und Ischgl.

Mark und Nicola zwei wunderschöne Namen, die für eine Einheit stehen, die einmal hätten sein können, sehr viel Ähnlichkeit, sehr viel Humor, der anzieht und der verbindet. Eine Liebe, die zur falschen Zeit, vielleicht auch am falschen Ort entstand. Viellicht aber auch durch die Ähnlichkeit der Charaktere scheiterte, vor allem in Bezug auf zu wenig Mut, sein Gefühle zu offenbaren. Das Gedicht zeigt allerdings, wieviel Emotionen in diesen Moment, in diesem damaligen, einmaligen Moment vorhanden war. So beschreibt die Psychologin im Buch beide Charaktere und hierzu ist gar nicht mehr viel hinzuzufügen, denn es wird alles sehr treffend gesagt.

Zum Inhalt:
Damit hat Nicola nicht gerechnet. Sie schickt ein altes Liebesgedicht eines früheren Verehrers zu einer Literaturzeitschrift und wird prompt zu einem Wettbewerb der schönsten Liebesgedichte eingeladen. Verfasser Mark ist zunächst wenig begeistert – auch für ihn ist die Sache längst abgeschlossen. Den Hauptpreis hätte er aber schon gerne. So feiern die zwei in einem Tiroler Alpenhotel ein wenig erfreutes Wiedersehen. Die Tatsache, dass beide glücklich verheiratet sind, macht es nicht einfacher. Natürlich sind sie nicht die Einzigen, die am Gewinn interessiert sind. Drei Liebesgedicht stehen einander gegenüber. An jedem hängt mehr als Worte sagen können. Ist die Liebe eine unveränderte Größe oder wandelt sie sich im Fluss der Zeit?

Die Geschichte fühlt sich sehr authentisch an, denn wer stellt sich denn nicht mal die Frage „Was wäre wenn gewesen“. Tiefgründig wird das hier hinterfragt und auch aufgezeigt, welche Einflüsse beim Handeln eine Rolle spielen und auch damals entscheidet waren. Und manchmal weiß man erst gar nicht oder erkennt es erst später, zu was es eigentlich gut gewesen war.Einfühlsam, amüsant, mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus wird hier die Story wiedergegeben.

Der Schreibstil ist locker, leicht, witzig, spritzig und stellenweise sehr amüsant. Die einzelnen Kapitel werden hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Nicola wiedergegeben, aber auch Mark kommt ein paar Mal selbst zu Wort. Diese Art gefällt mir sehr gut, so bekommt man in beide Gedankenstränge einen besseren Einblick, obwohl ich mir manchmal gewünscht hätte, dass Mark noch ein wenig mehr hätte von sich preisgeben dürfen. Den Start der Handlung fand ich kurz verwirrend, man musste sich ja erst einmal zu recht finden und Orten was eigentlich geschehen war und viele Nebencharaktere werden erwähnt. Durch die einzelnen Rückblicke wird das Wirrwarr dann aber gelichtet und man kann wieder folgen und versteht auch den Beginn. Der lockere und sarkastische Schreibstil lässt einen sooft schmunzeln und regt wunderbar das Kopfkino an.
Aber auch ernste Themen kommen nicht zu kurz und hemmen den Lesefluss nicht. Die Autorin lässt immer nebenher auch die anderen Gedicht mit einfließen, dass gefällt mir sehr gut. Ich mochte beide Hauptcharakter und auch die kleine Marie sehr. Das Ende passt sehr zur gesamten Handlung und lässt es dadurch auch so wirklich werden, alles andere wäre ein Traum gewesen und hätte das ganze Bild zerbrochen, auch wenn man sie ein anderes happy End gewünscht hatte, aber so passt es sehr gut.

Ich vergebe vier von fünf Sternen, aber mit einer straken Tendenz zu fünf Sternen. Es hat nicht viel gefehlt dazu. Die Rückblicke hätten etwas kürzer gefasst werden, denn die eigentlichen Erklärungen werden in der Gegenwart erläutert und die vielen Nebencharaktere lockern die Handlung zwar auf und machen auch was liebeswertes daraus, hätten aber nicht unbedingt alle da sein müssen. Und wäre Mark noch leicht mehr selbst zu ort gekommen, wäre es perfekt gewesen. Ansonsten fühlte ich mich wunderbar unterhalten und es war ein ganz tolles Lesevergnügen.

Auszug meiner absoluten Lieblingsstelle im Buch:
„Ein wenig verbittert trabe ich also alleine zu meinem Auto und finde diesmal kein Gedicht, sondern Mark auf meiner Motorhaube vor. Verschmitzt lächelt er mcih an. Du dachtest, ich bin gefahren, nicht wahr? ... Leb wohl, Schönheit. Ein Hauch von Kuss fliegt über meine Handoberfläche und zwingt mich zu einem Lächeln. Leb wohl, alter Prinz, sage ich und werfe ihm eine Kusshand zu. Du warst immer meine Lieblingsprinzessin, sagt er noch und sieht mir tief in die Augen. Die mit Abstand verrückteste, aber auch die lustigste. Vielen Dank, antworte ich und lächle. Als er sich umdreht und geht, überwältigt mich die Erinnerung an diesen großartigen Mann und ich kann nicht anders, als seinen Namen zu rufen. Sofort macht er kehrt und wir fallen uns in die Arme. Er hält mich fest. Sehr, sehr fest, wie ich finde. Sein Geruch ist wahnsinnig männlich und ich weiß jetzt wieder, warum ich mich damals so sehr in ihn verliebt hatte. Alles an ihm erinnert mich an damals und ist doch heute ganz neu. Das gleiche Leben, eine andere Zeit.“

Mein Fazit: Eine wunderschöner Roman mit Tiefe zu leichte Lesevergnügen und anregend zum denken, vielleicht auch an vergangene Zeiten. Für alle die sich die oben gestellte Frage stellen, sollten das Buch unbedingt lesen!

Zitat: Glücklich zu sein bedeutet ganz einfach, sein Leben so glücklich wie nur möglich zu leben.

Veröffentlicht am 06.08.2026

Manchmal müssen sich Wege trennen, um wieder zueinander zuführen...

Ein Sommer für zwei Herzen
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Mit „Ein Sommer für zwei Herzen“ bekommt man zwei Liebesgeschichten in einer: Junggebliebene Senioren und ihre Enkel finden spätes und neues Glück zwischen Strande und Hamburg.

Es geht direkt in die Geschichte ...

Mit „Ein Sommer für zwei Herzen“ bekommt man zwei Liebesgeschichten in einer: Junggebliebene Senioren und ihre Enkel finden spätes und neues Glück zwischen Strande und Hamburg.

Es geht direkt in die Geschichte hinein zu Lena, die ihre Oma Renate in ihrem Seniorenstift besucht. Dort erzählt sie ihr von einem neuen Bewohner, der sie ignoriert, sie ihn aber von damals kennt. Das wurmt Renate mächtig. Dabei trifft Lena auf Felix, der seinen Opa ebenfalls dort besucht und kurz drauf stellt sich raus, das beide Großeltern eben zu Lena und Felix gehören. Die Enkel versuchen das Kriegsbeil zwischen den beiden Älteren zu schlichten, aber das ist leichter gesagt als getan. Dabei kommen sich Lena und Felix näher. Doch Lena ist ein Arbeitstier und fest mit ihrem eigenen Unternehmen verankert und muss sich freie Zeit wahrlich freischaufeln. Felix dagegen lebt eher in den Tag hinein und macht mehr worauf er Lust hat, als Verpflichtungen zu übernehmen. Zwei unterschiedlich Welten prallen aufeinander und auch bei den Großeltern wird es aufregend.

Die landschaftlichen Beschreibungen und Unternehmungen zwischen Strande an der Ostsee und Hamburg sind wunderschön, anschaulich und besonders der Bezug zu den Beatles rund um die Musik war mehr als interessant. Die Charaktere sind lebhaft, eigenwillig, temperamentvoll, ungewollt humorvoll und stehen im echten Leben. Die Haupthandlung ist von kurzer Dauer und ruht sich nicht lange auf Nebensächlichkeiten aus, schreitet stetig und zeigt auf, was man für verpasste Chancen im Leben erhalten kann oder andere für Wendungen verantwortlich sind. Und dritte manchmal ein besseres Auge dafür haben, was man vor seinen eigenen Auge nicht sehen oder wahrhaben möchte. Das Leben ist in all seinen Facetten schön, doch es möchte gelebt werden und nicht nur in seiner Pflichterfüllung da sein. Es gibt Grenzen, die man nicht überschreiten sollte und genießen, was direkt vor der Nase ist. Die Gefühlswelt geht ihre eigenen Wege und überrumpelt neben ganz süßen Augenblicken. Leider hat mich dieses Gefühl nicht immer ganz erreicht. Dafür kann der Roman mit einem guten Humor, engstirnigen Charakteren und einer Lösungsfindung für alle punkten.

Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, alle Beschreibungen und Handlungen hatte man direkt vor Augen. Die aktiven Charaktere der Story wurden gut verkörpert. Die Dialoge sind herrlich passend, mal direkter und gehen ebenso ernsthaft in ihre Tiefe. Die Kapitel sind durch kleine Überschriften dargestellt und haben eine gleichbleibende Leselänge. In der Ich-Perspektive wird wechselnd aus der Sicht von Lena und Felix durch die Geschichte geführt.
Das Buchcover ist wunderschön gestaltet mit Strandkorb und Leuchtturm direkt in Strande. Auch die Kapitelzierden in Form einer Möwe sind herzallerliebst.

Mein Fazit: Ein Wohlfühlroman, der sich nicht vor persönlichen Ecken und Kanten schert und mit den älteren Herrschaften zeigt, wie wichtig Kommunikation doch sein kann.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Hexen in Oxford und Vampire in Transilvanien, Klischee oder ganz bewusst?

It´s all about Blood
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Bei „It´s all about Blod – als Vampir unter Hexen“ handelt es sich laut Beschreibung um eine Dark-Academia-Fantasy voller Magie und Geheimnisse.

Mir ist die Autorin nicht unbekannt, nur ihr Pseudonym ...

Bei „It´s all about Blod – als Vampir unter Hexen“ handelt es sich laut Beschreibung um eine Dark-Academia-Fantasy voller Magie und Geheimnisse.

Mir ist die Autorin nicht unbekannt, nur ihr Pseudonym ist neu für mich und ich habe noch kein Fantasybuch von ihr gelesen. Doch die beschriebene Thematik hat mich schon sehr angezogen. Hexen mag ich sowieso und in der Kombination mit Vampiren und einem Academia Set konnte ich nicht daran vorbeigehen. Und dazu noch dieses traumhafte Buchcover, es ist wirklich ein Schmuckstück geworden. Die feinen Details stechen wunderschön heraus und auch die alles begleitende Narzisse hat ihren Platz gefunden.

Mit dem Beginn, also ungefähr den ersten 40 eBook-Seiten, hatte ich so meine Probleme reinzukommen. Es beginnt mit einem teils traurigen und rätselhaften Prolog. Danach ging es sofort Actionreich weiter, aber so schnell konnte ich mich gar nicht in der Situation sortieren. Danach wurde alles etwas ruhiger und ich fand mich auch in den weiteren Verlauf der Geschichte ein.

Eleonor ist eine Vampirin und auch zum Teil eine Hexe, etwas das ihr von ihrer Freundin gegeben wurde. Damit muss sie sich erst einmal zurechtfinden. Ihr Freund Yuri steht mit an ihrer Seite und schafft es sie in eine Hexen-Uni in Oxford einzuschleusen. Dort soll sie erlernen mit ihren Hexenkräften umzugehen und so ein Mittel gegen den Kampf ihrer Erzfeindin zu finden. Doch an der magischen Universität geht es auch nicht so mit rechten Dingen zu und hier gibt es einiges zu entschlüsseln. Dabei ist es besonders schwierig als Vampir unter Hexen zu agieren, wenn beide eigentlich nicht sympathisieren und einen Jahrzehnte langen Kampf aufrechterhalten. Es endet mit einem Epilog.

Man begibt sich auf eine sehr abenteuerliche, fantastische und auch geheimnisvolle Reise. Das Setting hat mir sehr gefallen, auch wenn ich die ganze Aufmachung nicht als Dark einstufen würde. Es hat Krimielemente, viele fantastische sowie auch magische und auch die kämpferischen Szenen gehören für mich mit zum Genre dazu. Mit der Wahrheitsfindung und ihren Folgen wird sparsam und spannend umgegangen. Es macht Spaß zusammen mit Eleonor alles zu entdecken. Die Handlung selbst spielt sich über einen sehr kurzen Zeitraum ab. Es geschehen immer wieder zielgerichtet Dinge, die zur Auflösung des Ganzes führen. Die Charaktere sind allesamt sehr interessant und individuell. Bei manchen hätte ich mir aber mehr Hintergrundwissen und mehr Tiefe gewünscht. Generell hätten ein paar mehr Informationen der Handlung nicht geschadet. Die beiden Hauptcharaktere mochte ich sehr gerne und auch ihren Sinn für Gerechtigkeit, auch wenn der unterschiedlich aussehen mochte.

Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, die handlungsbedingten Beschreibungen hatte man direkt vor Augen. Ansonsten ging es locker, flüssig, leicht, spannend und und zwischendurch auch spritzig, mit gelungenen Dialogen voran. Die Kapitellängen haben eine gleichbleibende kurze Leselänge. In der Erzähl-Perspektive wird überwiegend aus der Sicht von Eleonor durch die Geschichte geführt, aber auch Yuri bekommt seine eigenen Momente.

Mein Fazit: Ein magischer Ausflug in die heutige Welt der Hexen und Vampire, die sich leider nicht ausstehen können. Eine magische Fakultät, ein mitziehende kriminalistische Aufdeckung und ein Kampf um Leben und Tod. Ein spannender Handlungsverlauf, der gerne noch etwas ausgeschmückter hätte sein dürfen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Eine Stadtlady findet ihr persönliches Wohlfühlzentrum

Die Liebe trägt Gummistiefel - Lakeland Love
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„Die Liebe trägt Gummistiefel“ ist Band 2 der warmherzigen Lakeland-Love-Reihe. Hier trifft eine Großstadtpflanze auf einen sympathischen Bergretter.

Direkt geht es in die Handlung zu Tess Campbell, ...

„Die Liebe trägt Gummistiefel“ ist Band 2 der warmherzigen Lakeland-Love-Reihe. Hier trifft eine Großstadtpflanze auf einen sympathischen Bergretter.

Direkt geht es in die Handlung zu Tess Campbell, die ihr ganz eigenes persönliches Horrorszenario durchmacht. Gesundheitlich sowie beruflich läuft es nicht gerade ideal für sie. Zeit etwas zu ändern und den Kopf frei zu bekommen. Sie begibt sich auf eine Wanderung, wohlgemerkt als Anfängerin, und kommt dabei schnell an ihre Grenzen. Dabei trifft sie auf ihren Retter Gregg und seine Rettungsaktionen werden mehr als einmal benötigt. Dabei kommt an ein Fleckchen Erde, mitten in England, nicht allzu weit von Manchester entfernt, welches ihr zu neue Hoffnung bringt, sie durchatmen lässt und letztlich für andere eine großartige Hilfe darstellt. Neben Existenzabgründen, einer Farm mit Tieren, einem eigenwilligen Alpaka, einer werdenden Mutter und hilfsbereiten Nachbarn, findet Tess wieder zu sich selbst, zu ihren Stärken und gibt nie den Mut auf, anzupacken. Nur zu ihrem eigenen Wohl muss sie etwas gelenkt werden. Es endet in einem zukünftigen Epilog.

Gemeinschaftsgefühl, Gegenwart und Selbstreflexion sowie -vertrauen treffen aufeinander. Es gibt neue Chancen, Zuversicht und Lichtblicke. Die Handlung spielt sich über mehrere Wochen ab. Neben einer starken Gemeinschaft, zarten Gefühlen und vielen schmunzelnden Momenten geht es turbulent und herzlich zu.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und mit einem amüsanten Humor versetzt. Man liest sich fließend leicht von einem zum nächsten Kapitel, die unterschiedlicher längerer Leselänge sind. Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Tess in der Erzählperspektive wiedergegeben. Einige Gedankenzüge werden aber auch aus der Sicht von Gregg erzählt. Die mitwirkenden Charaktere ergeben ein wunderbares buntes Bild ab. Es geht herzlich, störrisch sowie neckend zu. Die landschaftlichen Beschreibungen runden das Bild für das Auge dazu ab.
Es wird ein schönes Gefühl dabei vermittelt. Die zarte Liebe entwickelt sich sehr langsam und doch ging mir dabei zum Ende hin einiges zu schnell.
Das Buchcover ist wirklich herzlichst gestaltet und passt sehr gut zum Kerninhalt der Handlung.

Mein Fazit: Ein humorvoller, mitfühlender und lebendiger Roman aus dem schönen England.

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