Slow Burn Romantasy am Küchenfeuer
The House Witch 1Handlung
Finlay Ashowen ist der neue königliche Koch am Hof von Daxaria. Der für seinen Posten überraschend junge Mann ist ziemlich gut darin, alle um sich herum vor den Kopf zu stoßen, doch sein Essen ...
Handlung
Finlay Ashowen ist der neue königliche Koch am Hof von Daxaria. Der für seinen Posten überraschend junge Mann ist ziemlich gut darin, alle um sich herum vor den Kopf zu stoßen, doch sein Essen ist hervorragend. Und genau so möchte Fin leben. In aller Ruhe in der Küche stehen, kochen und dabei bitte von niemandem gestört werden.
Wenn das so klappen würde, könnte er diesmal zumindest sein Geheimnis schützen. Denn Fin ist eine Haushexe und hat schon schlechte Erfahrungen damit gemacht, wie andere Menschen darauf reagieren, wenn sie von seinen magischen Kräften erfahren. Leider hat er da die Rechnung ohne seine Kollegen und die königliche Familie gemacht. Und auch ohne die hübsche Adlige Annika, die sein Leben noch sehr viel komplizierter macht.
Eigene Meinung
The House Witch 1 - Der Koch des Königs ist eine fantasievolle und gemütlich erzählte Geschichte. Der größte Teil der Handlung spielt tatsächlich in Fins Küche im Palast, die er eigentlich versucht so menschenleer wie möglich zu halten. Doch irgendwie verirren sich trotzdem immer wieder Menschen dort hinein. Und so wird Fin, obwohl er versucht Abstand zu halten, in menschliche Schicksale und politische Spielchen verwickelt.
Durch all die Begegnungen, die Fin in seiner Küche und ab und an auch mal in anderen Bereichen des Schlosses und darum herum macht, entwickelt Fin sich merklich weiter, was wirklich interessant zu beobachten ist.
Der cozy-Aspekt der Geschichte wird dadurch unterstützt, dass überraschend häufig auf respektvolle Anreden verzichtet wird. Selbst das Königspaar wird häufig bei den Vornamen genannt. Anfangs war das ungewohnt, insgesamt hat mir das aber sehr gefallen.
Die Romanze, in die der sturköpfige Koch verwickelt wird, entwickelt sich sehr langsam, was, wie ich finde, wirklich gut zum Rest der Geschichte passt.
Aufgelockert wird die gemütliche Stimmung durch einige wirklich lustige Szenen, die häufig auf die interessanten, ausgefeilten Charaktere zurückzuführen sind, vor allem, wenn Fin Lust kriegt, sich mit ihnen anzulegen… oder einen mit ihnen zu trinken.
Fazit
Wer Lust auf extra-gemütliche Lesestunden mit reichlich Magie und Schmunzeln hat, kommt mit dem ersten Band von The House Witch auf jeden Fall auf seine Kosten.