Liz Tomforde ist für mich die Queen der Sports-Romance!
In Her Own League"Eines Tages wirst du sehen, was ich sehe, Reese: Dieser Mann dort ist nicht nur ein fantastischer Manager, sondern auch charakterlich ein wahres Juwel."
Inhalt:
Er ist es gewohnt, der Boss zu sein. ...
"Eines Tages wirst du sehen, was ich sehe, Reese: Dieser Mann dort ist nicht nur ein fantastischer Manager, sondern auch charakterlich ein wahres Juwel."
Inhalt:
Er ist es gewohnt, der Boss zu sein. Aber sie spielt in einer anderen Liga …
Als erste weibliche Teambesitzerin einer Profi-Baseballmannschaft darf Reese Remington sich keine Fehler erlauben. Die Öffentlichkeit – vor allem ihre männliche Konkurrenz – beäugt sie ohnehin schon kritisch. Auch Cheftrainer Emmett Montgomery ist nicht begeistert von der Neubesetzung.
Er hat das Team jahrelang auf seine Weise geführt. Doch auf langen Busfahrten, in Hotelbars und im Schein des Flutlichts weichen die anfänglichen Machtkämpfe der beiden bald tiefen, vielsagenden Blicken. Es knistert heftig – und plötzlich steht viel mehr auf dem Spiel als eine perfekte Saison …
Meinung:
Liz Tomforde ist für mich die Queen der Sports-Romance! Denn ihre Bücher vereinen perfekt einen mitreißenden Schreibstil mit herzerwärmenden Protagonisten, die zu einer Familie werden.
Kennt ihr diese Bücher, von denen man jetzt schon weiß, dass man sie nie vergessen wird? Genau so geht es mir mit dieser absoluten Herzensreihe. Deshalb weiß ich auch gar nicht so genau, wie ich diese Rezension schreiben soll, denn diese Bücher haben sich mit jedem Band mehr und mehr in mein Herz geschlichen. Und jetzt muss ich all die Charaktere leider auch schon wieder ziehen lassen, was mir alles andere als leicht fällt. Umso schöner war es zu lesen, wie Reese und Emmett ihr eigenes Happy End schreiben konnten, das sich bereits in den vorherigen Bänden angedeutet hat.
Das Cover ist dabei in meinen Augen sehr hübsch gestaltet worden. Ich liebe einfach die Skyline im Hintergrund, die gezeichneten Protagonisten auf dem Spielfeld sowie die Schrift als Hingucker wirklich sehr.
Und auch der Schreibstil von Liz Tomforde war wieder so grandios! An vielen Stellen poetisch, humorvoll und locker leicht zugleich, wobei auch die wichtigen Themen nicht zu kurz kommen. Auch die unterschwelligen Botschaften fand ich so wunderschön in die Handlung integriert.
Reese ist dabei seit diesem Jahr die neue Chefin des Clubs und löst damit ihren Großvater ab, was nicht nur auf positive Stimmen stößt. Doch ich habe ihren Charakter einfach so geliebt, weil sie sich all den möglichen Problemen in den Weg stellt und so vor allem für viele Frauen in diesem männerdominierten Bereich ein großes Vorbild ist.
So fand ich ihr Auftreten und ihre Art wirklich unglaublich sympathisch und greifbar. Sie gibt auch definitiv nicht auf, auch wenn es schwierig erscheinen mag, was sie in meinen Augen auch sehr ausgezeichnet hat.
Und Emmett ist und war schon immer für mich der absolute Good Guy. Wie er sich um seine Tochter gekümmert hat und sich selbst dabei auch mehr als einmal hinten angestellt hat, hat mir so gut gefallen. So erfahren wir auch mehr über seine Vergangenheit und wie er der Mann geworden ist, der er jetzt ist.
Nach außen hin wirkt er wie der grumpy Typ, doch das ist er auf keinen Fall, denn er hat das Herz definitiv am richtigen Fleck. Denn für andere und vor allem sein Team würde er wirklich alles geben.
Die Liebesgeschichte der beiden ist in einem angenehmen Tempo erzählt, denn von Anfang an ist da eine Spannung, der sie sich nicht entziehen können. Dennoch dürfen sie eigentlich nicht zusammen sein. Doch diese Konfliktpunkte, der Sport rund um Baseball und die versteckten Bedeutungen waren einfach so unglaublich toll.
Denn die Autorin fängt den Vibe, die Leidenschaft und den Ehrgeiz des Sports in meinen Augen so so gut ein, sodass ich mir alles direkt selbst bildlich vorstellen konnte.
Generell hat die Handlung dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Denn nicht nur die hitzigen Momente, sondern auch die sehr einfühlsamen, wie die Hochzeit von Miller und Kai zusammen mit Max sind mir total im Kopf hängen geblieben. Generell fand ich die Szenen sehr einprägsam und ich bin mir sicher, die eine oder andere werde ich auch nicht mehr so schnell vergessen!
Zudem war es einfach richtig toll, auf all die Charaktere aus den vorherigen Bänden zu treffen und so auch ihre eigenen Entwicklungen zu erleben. Denn wie sie selbst sagen, sind sie eine große Familie, ohne richtig verwandt zu sein.
Und so werde ich all die Protagonisten einfach so unglaublich vermissen. Deshalb kann ich nur für die gesamte Reihe eine absolute Leseempfehlung aussprechen! Denn sie ist mit Abstand meine absolut liebste und "In Her Own League" definitiv wieder ein Jahreshighlight.
Umso mehr freue ich mich jetzt auf die neuen Bücher, die von Liz Tomforde noch in den nächsten Jahren erscheinen werden. Denn sie hat einfach ein absolutes Talent!