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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2026

Beginn einer neuen Reihe

Meine tote Schwester: Psychothriller
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Es war Mia verboten, das Nachbarhaus zu betreten, denn dort starb ihre Schwester Jasmin vor 11 Jahren. Lange Zeit stand das große Haus leer, denn keiner wollte dort einziehen. Nun hat Nora die Villa gekauft, ...

Es war Mia verboten, das Nachbarhaus zu betreten, denn dort starb ihre Schwester Jasmin vor 11 Jahren. Lange Zeit stand das große Haus leer, denn keiner wollte dort einziehen. Nun hat Nora die Villa gekauft, um gemeinsam mit ihrem Sohn Lukas hier einzuziehen. Von ihrer bisherigen Wohnung lag das Haus 600 km entfernt, so dass dort keiner ihren Namen kannte. Es gab ein Gerücht, dass ihr Sohn Lukas seine Freundin an seiner alten Schule getötet haben soll. Als Lukas etwas findet, dass ihrer Schwester Jasmin gehört hat, bricht Mia ihr Versprechen und betritt das Nachbarhaus. Kurze Zeit später stürzt ihre Freundin Charlotte vom Parkhausdach. Schnell fällt der Verdacht auf Lukas. Wird Mia den Tod ihrer Freundin aufklären können?

Da ich die meisten Bücher von Catherine Shephard bisher mit Begeisterung gelesen habe, war ich auf ihre neue Reihe sehr gespannt. Hier tritt die Polizei bei den Ermittlungen in den Hintergrund. Die Jugendliche Mia will wissen, wer den Tod ihrer Schwester und ihrer Freundin herbeigeführt hat.
Durch ihren Erzählstil hat es die Autorin wieder geschafft, die Spannung auf hohem Niveau zu halten und immer noch zu steigern. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Es gibt überraschende Wendungen, die meine Neugier immer weiter steigerten. Erst auf den letzten Seiten erfolgt die Auflösung des Falles, so dass ich bis zum Schluss mit raten konnte. Wer bereits schon einen Thriller von Catherine Shepherd gelesen hat, weiß dass die Lösung immer eine Überraschung bereithält.
Obwohl dieser Thriller für ein jüngeres Publikum geschrieben ist, hat er auch mich wieder gepackt und sehr gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Wunderbarer Mix

Elbnächte. Schatten über St. Pauli
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Dies ist der zweite Band der Dilogie um die drei jungen Leute Louise, Ella und den Ex-Polizisten Paul, die sich zusammengetan haben. Louise war früher in einem reichen Elternhaus aufgewachsen und ihr Mann ...

Dies ist der zweite Band der Dilogie um die drei jungen Leute Louise, Ella und den Ex-Polizisten Paul, die sich zusammengetan haben. Louise war früher in einem reichen Elternhaus aufgewachsen und ihr Mann Victor ließ sie mittellos zurück. In Hamburg lernte sie Ella kennen, die eine bewegte Vergangenheit hatte und der dritte im Bunde war Paul, ein Expolizist, der nach einem Unfall seinen Job aufgegeben hatte und nun mit dem Schicksal haderte. Louise eröffnet auf St. Pauli eine Bar und wird von Ella und Paul unterstützt. Eigentlich könnte alles so schön sein, doch dann bricht Victor, ihr krimineller Ehemann, aus dem Gefängnis aus. Zur selben Zeit verschwindet die junge Rose und Ella sowie Paul nehmen die Suche auf und ahnen nicht, dass sie sich in Gefahr bringen.
Dieser zweite Band aus der Feder von Henrike Engel ist wieder ein Mix aus Historie und Krimi. Der Einstieg ist mir nicht schwergefallen, dank des leichten lockeren Erzählstils war ich schnell von dem historischen Geschehen gefesselt, da Hamburg als Schauplatz wunderbar geeignet war. Die Stadt wird atmosphärisch und detailreich in Szene gesetzt. Historische Ereignisse sind nicht in die Geschichte eingebettet, aber man erfährt einiges über die unterschiedlichen Lebensweisen der Menschen zur damaligen Zeit.
Alle drei Hauptfiguren sind mir ans Herz gewachsen und gut gezeichnet. Man fühlt mit ihnen und möchte wissen wie sich alles entwickelt, so dass die Seiten nur so dahinfliegen und man in die Vergangenheit eintauchen kann. Mir hat das Buch wundervolle Lesestunden bereitet.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Spannender Start einer neuen Reihe

Grenzfall - Der Tod in ihren Augen
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Alexa Jahn wechselt die Dienststelle von Aschaffenburg nach der Polizeiinspektion Weilheim. Kaum angekommen, beginnt schon die erste Ermittlung. Am Brauneck in Lenggries hängt an einer Felswand eine leblose ...

Alexa Jahn wechselt die Dienststelle von Aschaffenburg nach der Polizeiinspektion Weilheim. Kaum angekommen, beginnt schon die erste Ermittlung. Am Brauneck in Lenggries hängt an einer Felswand eine leblose Frau. Alles deutete auf ein Kletterunglück hin, doch als die Bergretter sie auf die Trage legten, war nur der Oberkörper vorhanden und ab der Taille befand sich eine mit Stroh ausgestopfte Hose. Alexa hatte nicht im Traum daran gedacht, dass ihr erster Arbeitstag bei der Weilheimer Kripo so verlaufen würde.
Während Alexa versucht, die Identität der Frau herauszufinden wird auf der österreichischen Seite am Achensee ein Müllbeutel mit Leichenteilen gefunden und Bernhard Krammer, vom LKA Tirol, übernimmt den Fall.
Der sechste Band um Oberkommissarin Alexa Jahn in der Grenzregion Karwendel und ihrem Vater Bernhard Krammer, der beim LKA Tirol arbeitet, hat mir so gut gefallen, deshalb habe ich nun mit dem ersten Band der Reihe begonnen. Anna Schneider hat einen flüssigen Erzählstil und baut in ihrem Kriminalroman schnell Spannung auf. Dieses liegt auch daran, dass die Handlung ständig zwischen den beiden Ermittlungsteams wechselt und zusätzlich gibt es noch kleine Einschübe, die vom Täter stammen. Dieses Element erhöht zusätzlich die Spannung. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten sind angenehm ohne aufdringlich zu wirken. Auch die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man am liebsten immer weiterlesen möchte und nicht aufhören mag. Für mich eine Neuentdeckung, die mir spannende Lesestunden bereitet.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Mutige Frauen

Die Erfinderin der Freiheit
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Wir begeben uns nach Dresden ins Jahr 1908. Christine Hardt arbeitet als Therapeutin im Sanatorium Lahmann. Durch die enge Korsettschnürung fallen die Damen oft in Ohnmacht und Christine versucht die Frauen ...

Wir begeben uns nach Dresden ins Jahr 1908. Christine Hardt arbeitet als Therapeutin im Sanatorium Lahmann. Durch die enge Korsettschnürung fallen die Damen oft in Ohnmacht und Christine versucht die Frauen davon zu überzeugen, dass sie ihrer Gesundheit damit schaden. Sie entwirft die ersten Brusthalter, doch die Damen tun sich schwer, die Neuerung anzunehmen. Zum Glück hat Christine ihre Freundinnen, die sie unterstützen.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive der Freundinnen Christine, Julia und Lotta erzählt, so dass ich das Geschehen hautnah miterleben konnte. Die Autorin hat mutige Frauen erschaffen, die ihren eigenen Weg gehen. Es ist eine spannende Zeit und wie nebenbei erfährt man von den Erfindungen, die in diesem Zeitabschnitt stattgefunden haben. Gern habe ich die Freundinnen begleitet. Das Nachwort rundet die Geschichte wunderbar ab. Dank des angenehmen Schreibstils ließ sich das Buch flüssig lesen, so dass die Seiten nur dahin flogen und ich angenehme Lesestunden verbracht habe.

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Veröffentlicht am 29.01.2026

Spannende Unterhaltung

Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
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Dieses ist bereits der sechste Band um Oberkommissarin Alexa Jahn in der Grenzregion Karwendel und ihrem Vater Bernhard Krammer, der beim LKA Tirol arbeitet.

In der Polizeiinspektion Weilheim wird der ...

Dieses ist bereits der sechste Band um Oberkommissarin Alexa Jahn in der Grenzregion Karwendel und ihrem Vater Bernhard Krammer, der beim LKA Tirol arbeitet.

In der Polizeiinspektion Weilheim wird der Katastrophenalarm ausgerufen. Massive Wolkenbrüche und Sturm hatten dazu geführt, dass die Flüsse über die Ufer getreten sind. Es kommt zu Überfluchtungen. Die Telefone stehen nicht still. Immer mehr Meldungen über vermisste Personen erreichen die Inspektion. In einer Schlucht entdeckt Alexa einen Toten. Als sie Fotos von der Auffindesituation erstellt, bemerkt sie, dass der Mann nicht ertrunken ist, sondern ermordet wurde. Alexa beginnt mit den Ermittlungen. Während dessen sucht auf der Innsbrucker Seite Bernhard Krammer nach sechs vermissten Jugendlichen.

Anna Schneider hat einen flüssigen Erzählstil und baut in ihrem Kriminalroman schnell Spannung auf. Dieses liegt auch daran, dass die Handlung ständig zwischen den beiden Ermittlungsteams wechselt und zusätzlich gibt es noch kleine Einschübe, die ich mir am Anfang noch nicht erklären konnte. Dieses Element erhöht zusätzlich die Spannung. Die Beschreibungen der Gegebenheiten kommen nicht zu kurz und ich fühlte mich an die Überschwemmungen im Ahrtal erinnert. Auch die angenehmen kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man am liebsten immer weiterlesen möchte und nicht aufhören mag.

Es ist bereits der sechste Band um das ungleiche Ermittlerteam. Zum besseren Verständnis findet sich ein Steckbrief von Alexa Jahn und Bernhard Krammer im Innenteil, so dass ich keine Probleme hatte in die Geschichte hinein zu finden. Indessen reizt mich das Buch zum Kauf der Vorgängerbände.

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