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Venatrix

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Hier ist wenig, wie es scheint

Donaumelodien - Wiener Verschwörung
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Ganz Wien rüstet sich 1879 zur Silberhochzeit des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth, die mit einem pompösen Festzug über die Ringstraße gefeiert werden soll. Ganz Wien? Nein, denn solche Lustbarkeiten ...

Ganz Wien rüstet sich 1879 zur Silberhochzeit des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth, die mit einem pompösen Festzug über die Ringstraße gefeiert werden soll. Ganz Wien? Nein, denn solche Lustbarkeiten mit Menschenmassen rufen immer wieder Verschwörer und Attentäter auf den Plan, die den Trubel ausnützen, ihre sinistren Vorhaben in die Tat umzusetzen wollen und fordert andererseits die Polizei, die eben jenes bereits im Ansatz verhindern soll.

Als ein abgetrennter Kopf mit einer Botschaft auf Latein im Polizeipräsidium abgegeben wird, wirkt der Wiener Polizeipräsident Wilhelm Marx von Marxberg hochgradig nervös. Er beauftragt Geisterfotograf Hieronymus Holstein, der nun ganz offiziell als Privatermittler arbeitet, abermals mit den Ermittlungen. Marx scheint niemandem im Präsidium trauen zu können. Wie recht er damit hat, zeigen die weiteren Ereignisse.

Gleichzeitig zu den Ermittlungen bekommt Hieronymus‘ Wohngemeinschaft Zuwachs von einem sympathischen Schaustellerpaar und Anezkas Tochter lernt die schwere Arbeit in einer der zahlreichen Spinnereien kennen.

Meine Meinung:

In seinem 5. Krimi gerät ausnahmsweise nicht Hieronymus Holstein unter Mordverdacht sondern ausgerechnet der Polizeipräsident wird eines Komplotts gegen den Kaiser verdächtigt. Wilhelm Marx von Marxberg (1815-1897), der seinem Namensvetter Karl, 1874 oder 1875 während eines Aufenthalts in Karlsbad begegnet ist, ist eine historische Figur, die bereits in historischen Krimis anderer Autoren Eingang gefunden hat. Marx von Marxberg ist eine interessante Persönlichkeit, deren Erfolge zahlreiche Neider auf den Plan ruft. Seine glänzende Karriere endet mit dem verheerenden Brand des Ringtheaters, der offiziellen Angaben nach 384 Todesopfer (Schätzungen sprechen von an die 1.000 Tote) forderte. Marx werden Nachlässigkeiten bei der Sicherheitsüberprüfung des Theaters vorgeworfen, weshalb er 1882 um Pensionierung ansucht. Ich denke, diese Katastrophe lässt sich Bastian Zach nicht entgehen, um weitere Krimi zu schreiben.

Doch zurück zu diesem Krimi. Holsteins Nachforschungen führen in das Revolutionsjahr 1848, in dem Arbeiter, Studenten und vor allem Frauen mehrmals auf die Barrikaden gingen, um gegen das System Metternich sowie die Arbeitsbedingungen und willkürliche Lohnkürzungen in den Fabriken zu protestieren. Während der Aufstände von März, August und Oktober sind bei den Kämpfen mindestens 2.000 Revolutionäre, darunter zahlreiche Frauen getötet worden (siehe Praterschlacht). Anschließend wurden namhafte Vertreter der Revolution wie Robert Blum, Alfred Julius Becher oder Hermann Jellinek hingerichtet. Diese Ermittlungen bescheren mir auch ein Wiedersehen mit der Frauenrechtlerin Karoline von Perin (1806-1888). Ja, so mag ich das! Historische Krimis, in denen reale Persönlichkeiten auftreten dürfen.

Allerdings sind Bastian Zach gleich zwei gravierende Fehler passiert, die zwar mit der direkten Handlung nicht zu tun haben, aber mich sehr ärgern und daher den 5 Stern kosten: (siehe Kapitel LXII/eBook S. 278)

„Die Monarchie wäre zwar kurzzeitig erschüttert, aber wenn Erzherzog Franz Ferdinand erst den Thron besteigt, würde er rigoros gegen alle jene vorgehen, denen man die Mitschuld am Tod seines Vaters in die Schuhe schieben könnte. Sozialisten, Demokraten, Verfechtern der Rechte der Arbeiter und der Frauen. Allen jenen, die dem Machterhalt des Adels, der Großindustriellen und der Bourgeoisie entgegen stehen.“

Hier muss es Kronprinz Rudolf heißen, denn der lebt 1879 noch. Er wird 1889 nach dem Mord an Mary Vetsera Selbstmord begehen. Daher ist von einer Thronfolge des Erzherzogs Franz Ferdinand (1863-1914) noch lange keine Rede. Zudem ist Franz Joseph der Onkel von Franz Ferdinand und nicht der Vater. Franz Ferdinands Vater ist Erzherzog Carl Ludwig von Österreich (1833-1896) , Franz Josephs Bruder.

Die Charaktere sind lebendig und manche, wie Anezka haben schrullige Angewohnheiten. Sie spricht von sich immer in der dritten Person. Schmunzeln musste ich über Louise von Marxberg, die wie es scheint, in dieser Ehe den Ton angibt. Der Schreibstil ist dem 19. Jahrhundert angepasst. So wird Hieronymus vom Polizeipräsidenten „geerzt“, auch wenn er ihm persönlich gegenübersteht. Veraltete Ausdrücke sowie Bezeichnungen im Wiener Dialekt werden in Fußnoten erklärt.

Fazit:

Wer historische Krimis liebt, wird auf seine Kosten kommen. Ich wünsche mir ein bisschen mehr Sorgfalt bei den historischen Details, denn der oben beschriebene Lapsus ist nicht der erste in dieser Reihe. Wie oben erwähnt, kostet dieser den 5. Stern, also 4 Sterne.

Veröffentlicht am 13.04.2026

Eine Leseempfehlung

Swinging Cologne
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Swinging Colognes ist ein Krimi, der uns in das Jahr 1969 nach Köln führt. Es ist die Zeit der Studentenunruhen, von Mini-Rock, Hot Pants, Disco und Drogen. Die älter Generation hält von den „Gammlern“ ...

Swinging Colognes ist ein Krimi, der uns in das Jahr 1969 nach Köln führt. Es ist die Zeit der Studentenunruhen, von Mini-Rock, Hot Pants, Disco und Drogen. Die älter Generation hält von den „Gammlern“ nichts und so manche davon wünschen sich mal lauter oder leiser die frühere Ordnung herbei. Standardsatz „früher hätte es das nicht gegeben“. Ja eh! Und ja, man hat, der guten alten Zeiten wegen, wieder eine Bürgerwehr aufgestellt, die sich um diese Langhaarigen kümmern soll.

Holger Paffrath, Inspektor bei der Kölner Polizei, bittet Chrissy van Larken, eine leicht gelangweilte Studentin um Hilfe. Astrid, eine junge Frau wird vermisst. Chrissy, immer auf der Suche nach Abwechslung im Leben, beginnt mit den Recherchen in einer der zahlreichen Discos. Dabei stößt bald auf eine Gruppe Motorradfahrer mit denen nicht gut Kirschen essen ist, sowie auf einen Schwarzen mit langem weißen Haar, der sie fasziniert.

Wenig später ist Gisela, eine weitere junge Frau verschwunden. Während Astrid wieder auftaucht, findet man Giselas Leiche. Gestorben an einer Überdosis Heroin. Als sich herausstellt, dass Gisela Linkshänderin war, aber die Einstichstelle sich am linken Arm befindet, recherchiert Holger auch im Drogenmilieu. Er findet mehrere vermisste Frauen, die in ihrem Aussehen Gisela und Astrid ähneln, und glaubt ein Muster zu erkennen.

Martin, Giselas Bruder, heftet sich auf Chrissys Spuren, um herauszufinden, was geschehen ist, denn er glaubt nicht, dass seine Schwester drogensüchtig war. Als leidenschaftlicher Fotograf schleicht er in der Nacht rund um die Disco und macht Fotos von den Anwesenden. Auch die Motorradfahrer sind zu sehen und jemand, der nicht gesehen werden will, sowie ein fetter Mercedes, der noch eine Rolle spielen wird.

Dann brennt die Gartenlaube von Martins Eltern, in dem er sein Fotolabor untergebracht hat. Nun müssen die Eltern den Tod ihres zweiten Kindes verkraften. Zuvor hat Martin die Fotos und die Negative an Chrissy geschickt.

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist ein wenig anders als die üblichen Kriminalromane. Er ist mehr ein Sittenbild des Wirtschaftswunderlandes. Man kann sich wieder etwas leisten, die Jugend ist aufmüpfig, revoltiert gegen die Eltern und Großeltern. Vergessen sind die Entbehrungen des Krieges und die unmittelbare Not danach. Man will das Leben genießen, Zigaretten, Alkohol und Drogen, sowie über die Stränge schlagen. Peter Alexander war gestern, heute sind die Rolling Stones tonangebend. Hier hätte ich mir eine Art Playlist gewünscht.

Die Geschichte hat mir recht gut gefallen, auch wenn ich nicht ganz glauben kann, dass eine ungeschulte Zivilistin wie Chrissy Ermittlungen für die Polizei anstellen darf. Nun ja, zu Beginn war es ja nur eine kleine Bitte, in einem Lokal nach einer jungen Frau zu fragen. Chrissy findet nun in diesem Abenteuer ihre Berufung und eröffnet zu guter Letzt eine Detektei. Das ließe ebenso Raum für eine Fortsetzung, wie die herrlich undurchsichtig angelegte Figur des großen Schwarzen mit dem weißen, langem Haar. Willie, wie er sich nennt, ist angeblich Brite, oder vielleicht auch nicht. Ebenso wenig wird deutlich, ob er einer von den Guten oder den Bösen ist.

Chrissy ermittelt wie ihr großes Vorbild Emma Peel - mit Schirm, Charme, aber ohne Kanone.

Schade nur, dass die Verbrecher nicht vor den Richter gestellt werden, sondern in guter alter Tradition Selbstmord begehen oder auf der Flucht bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen. Gerechtigkeit kann den Opfern, zu denen auch die Hinterbliebenen zählen, nicht zu teil werden.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Krimi 4 Sterne.

Veröffentlicht am 13.04.2026

Mord in der Senioren-Residenz

Betreutes Morden
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Carol Quinn, eine verurteilte Serienmörderin, kauft sich nach Verbüßen ihrer Haftstrafe in die luxuriöse Seniorenresidenz Sheldon Oaks, deren finanzielle Situation nicht ganz so rosig ist, ein. Den anderen ...

Carol Quinn, eine verurteilte Serienmörderin, kauft sich nach Verbüßen ihrer Haftstrafe in die luxuriöse Seniorenresidenz Sheldon Oaks, deren finanzielle Situation nicht ganz so rosig ist, ein. Den anderen Heimbewohnern wird die Vergangenheit des Neuzugangs geflissentlich verschwiegen. Carol findet schnell Anschluss, doch als einer der Bewohner vom Dach stürzt, holt Carol ihre Vergangenheit ein. Vor wenigen Tagen noch beliebtes Mitglied der Residenz, wird Carol nun von allen gemieden.

Von allen? Nein, einige wenige unterstützen sie dabei, ihre Unschuld zu beweisen

Wie Carol es schafft, statt einen Mord zu begehen und zu vertuschen, einen solchen aufzuklären, verrate ich euch nicht.

Meine Meinung:

Für die gewiefte Serienmörderin (der eine oder andere Mord ist unentdeckt geblieben), ist es nicht ganz einfach, die Seiten zu wechseln. Doch gemeinsam mit ihren Ermittlerfreunden und einer Menge schwarzem Humor gelingt es Carol, den wahren Täter zu überführen.

Skurrile Charaktere und absurden Situationen sorgen für viele unterhaltsame Momente. Gleichzeitig bleibt der Mordfall spannend genug, um das Interesse aufrechtzuerhalten, erfahren wir doch einige Details aus Carols Vergangenheit.

Wer hier eine gewisse Ähnlichkeit mit der Reihe „Donnerstagsmordclub“ sieht, liegt nicht ganz falsch. Ermittelnde Pensionisten sind aktuell im Trend, bürgen sie ja mit ihren unkonventionellen Ideen und kauzigen Eigenarten für so manche spannende Situation.
Der Autor schafft es, mit zahlreichen Wendungen seine Leserinnen und Leser bei der Stange zu halten. Einige der gelegten Spuren führen in eine Sackgasse. Ich hatte recht bald eine Idee, was auf dem Dach zu finden sein würde, zu dem der Zugang so explizit verboten ist.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Krimi, in dem eine ehemalige Serienmörderin ermitteln muss, 4 Sterne.

Veröffentlicht am 01.04.2026

Auftakt zu einer skurrilen Krimi-Reihe

Ziemlich beste Verbrecher
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Dieser Krimi aus der Feder von Sunil Mann ist der Auftakt einer Reihe rund um die Pensionisten Alois Mistelzweig und Bertha Bartok, die in einer Art Schicksalsgemeinschaft in einer Villa, die ihrer früheren ...

Dieser Krimi aus der Feder von Sunil Mann ist der Auftakt einer Reihe rund um die Pensionisten Alois Mistelzweig und Bertha Bartok, die in einer Art Schicksalsgemeinschaft in einer Villa, die ihrer früheren Arbeitgeberin gehört hat, zusammenleben. Ohne richtiges Einkommen schummeln sie sich durch allerlei Gaunereien durch das Leben. Als sie dabei ertappt werden, einer augenscheinlich vermögenden Dame, das frisch abgehobene Geld aus der Handtasche zu ziehen, müssen sie wohl oder übel den Deal mit der Frau akzeptieren, um nicht bei der Polizei angezeigt zu werden. Die Bedingung lautet, ihre Freundin Emilie zu finden.

Die beiden ahnen nicht, in welches Hornissennest aus Intrigen, Korruption und Lügen sie stoßen werden. Auch einem Mord kommen sie auf die Spur, dabei haben Bertha und Alois im Garten der Villa, unter dem Birnbaum, selbst ein delikates Problem.

Meine Meinung:

Ich kenne den Autor Sunil Mann, Sohn einer in die Schweiz eingewanderten indischen Familie, schon von seiner Reihen rund um den Privatdetektiven Vijay Kumar sowie um das Ermittlerpaar Marisa Greco und Bashir Berisha.

Doch dieser Reihenauftakt ist ein wenig anders. Er zeichnet sich durch seinen durchaus humorvollen Grundton aus, auch wenn es stellenweise auch ernste Szenen gibt. Bertha, die ehemalige Köchin und der verhinderte Konzertpianist können sich eigentlich nicht ausstehen. Dennoch ermitteln sie gemeinsam, um Geld für den Unterhalt der Villa zu erhalten. Was es mit der Villa auf sich hat, müsst ihr selbst lesen.

Wer das Cover genau betrachtet, kann den Schatten zweier Personen entdecken, die im Garten ein Loch graben. Richtig geraten, das sind unsere Hobby-Schnüffler.

Der Cliffhanger deutet auf eine Fortsetzung hin. Möge sie bald erscheinen.

Fazit:

Wer einen Krimi mit skurrilen Ermittlern lesen möchte, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich diesem Reihenauftakt 4 Sterne.

Veröffentlicht am 01.04.2026

Nicht ganz so cosy

Gärten, Gift und kalte Rache
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Auch im fiktiven Oberdistelbrunn ist der Frühling ausgebrochen und zahlreiche Ortsbewohnerinnen (weniger die Bewohner) bewaffnen sich unter dem wachsamen Augen des Umweltreferenten mit Spaten und Schaufel, ...

Auch im fiktiven Oberdistelbrunn ist der Frühling ausgebrochen und zahlreiche Ortsbewohnerinnen (weniger die Bewohner) bewaffnen sich unter dem wachsamen Augen des Umweltreferenten mit Spaten und Schaufel, um ihren Ort zu verschönern. Man will ja den sanften Tourismus ankurbeln und dazu zählt auch das Summen von Insekten. Maßnahmen zur Biodiversiät sind also gefragt. Doch das eifrige Werkeln wird jäh unterbrochen, als wenige Tage nach dem Auffinden eines Hundeskeletts mehrere Dorfbewohner vergiftet werden. Bewohner - männlich, wohlgemerkt und jeder hat ein Zettelchen mit einem Sinnspruch einstecken.

„Ich mag Giftmorde,“ gestand der Umweltreferent, „Der Tod durch toxische Pflanzen ist so poetisch.“ (S. 129)

Die Polizei, also Dorfpolizist Kapplhuber sowie Kommissar Hartmann tappen im Dunkeln.

Daher starten Berta und Pauline ihre Ermittlungen, sehr zum Missfallen von Kommissar Hartmann, der inzwischen zum Hauptkommissar ernannt worden ist. Denn das ganze Dorf und seine Bewohner bzw. seine Bewohnerinnen sind ihm verhasst, was im übrigen auf Gegenseitigkeit beruht.

„Was kümmert mich das Insektensterben!“ fuhr der Kommissar ihn an. „Hier beißen haufenweise Menschen ins Gras. Vier Tote in zehn Tagen! Bei dem Tempo ist bis zum Winter dieses ganze verdammte Kaff ausgestorben.“ Und dabei sah er nicht aus, als würde er dies bedauern.“ (S. 278)

Meine Meinung:

In ihrem dritten Krimi rund um die Hobby-Ermittlerinnen Berta und Pauline tauchen wir wieder in die Abgründe von Oberdistelbrunn ein. Durch den Fund des Hundeskeletts kommt ein Ereignis aus der Vergangenheit ans Tageslicht, das Machenschaften, an denen zahlreiche, scheinbar honorige Bürger beteiligt gewesen sind und nun die Rechnung dafür bezahlen müssen.

Der Krimi wird als Cosy-Krimi beschrieben, was vermutlich der Beschreibung der teilweise skurrilen Persönlichkeiten, damit ist vor allem HK Hartmann gemeint, zu verdanken ist. Denn eigentlich ist das Buch die Geschichte einer eiskalten Rache. Ich habe recht bald einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat, gehabt.

Diesmal ist mir das ehelichen Geplänkel zwischen Pauline und ihrem Mann ein bisschen zu viel gewesen. Aber, das ist vermutlich Ansichtssache.

Wie wir es von Autorin Klaudia Blasl gewöhnt sind, gibt es in die Handlung eingebaute Gartentipps und im Anhang die Beschreibung von Giftpflanzen. Von deren Anwendung wird jedoch dringend abgeraten.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem 3. Krimi rund um die Hobby-Ermittlerinnen Berta und Pauline 4 Sterne.