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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.10.2025

Verwirrend

Kälter
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Es beginnt im Herbst 1989 auf Amrum. Die Polizistin Luzy Morgenroth führt seit 8 Jahren ein ruhiges Leben auf der Insel und versteht sich gut mit ihren Kollegen. Sie wollen in Ruhe ihren 50. Geburtstag ...

Es beginnt im Herbst 1989 auf Amrum. Die Polizistin Luzy Morgenroth führt seit 8 Jahren ein ruhiges Leben auf der Insel und versteht sich gut mit ihren Kollegen. Sie wollen in Ruhe ihren 50. Geburtstag feiern als in einer Sturmnacht der Angestellte Tamme von der Fähre verschwindet. Nachforschungen ergeben, das fünf Fremde mit ihrem PKW auf die Insel gekommen sind. Luzy muss sich einem Killerkommando und ihrer Vergangenheit stellen. Ein rätselhaftes Deckblatt zu einer Akte führt sie zurück nach Berlin und in die Zeiten des Kalten Krieges. Ihr größter Gegner scheint von den Toten auferstanden zu sein.
Das Cover und der Titel passen sehr gut zueinander. Die Protagonisten und Ereignisse verwirren mich etwas. Handlungsorte auf der ganzen Welt und Luzy als eiskalt agierende Agentin mittenmang. Da verliere ich zwischendurch leider die Übersicht.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Eine einsame Insel

Bachelorette Party
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Es beginnt im Mai 2012. Seit 10 Jahren treffen sich 4 Freundinnen zum Übernachten auf der kleinen Insel Isle Blind. Sie gehört einem der Eltern und ihren Aufenthaltsort halten sie streng geheim. Mathilda ...

Es beginnt im Mai 2012. Seit 10 Jahren treffen sich 4 Freundinnen zum Übernachten auf der kleinen Insel Isle Blind. Sie gehört einem der Eltern und ihren Aufenthaltsort halten sie streng geheim. Mathilda ist schwanger und verheimlicht es erst vor ihren Mädchen. Am nächsten morgen sind zwei Frauen tot. Anschließend wird ihr Boot im Meer gefunden und alle vier Frauen gelten seit dem als vermisst.

10 Jahre später soll ein Junggesellinnen-Abschied mit 6 Frauen auf einer winzigen Insel im Yoga-Retreat stattfinden. Es ist wieder die Isle Blind, die jetzt der Schwester von Mathilda gehört. Tessa, dessen Podcast nicht richtig läuft, möchte
herausfinden, was damals passiert ist. Zwischen Partyspielen, Schampus und Geständnissen aus dem Leben, kommen schreckliche Details ans Licht.

Das Cover gefällt mir sehr gut und der Titel passt dazu.. Bei einigen Protagonisten habe ich Schwierigkeiten, mich in sie hineinzudenken. Die Handlung wird aus verschiedenen Zeitsträngen erzählt und es fehlt zwischendurch die Spannung. Einige Szenen wirken dann etwas zu überzogen und konstruiert. Am Ende wird es dann noch interessant und die Auflösung ist schlüssig.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Polaroidfotos

Niemands Töchter
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Die Erzählung beginnt mit Marie im Mai 1981 . Sie erwirbt auf einem Trödelmarkt einen antiken Wintermantel und bekommt für wenig Geld eine alte Polaroid-Kamera dazu. Die Fotos aus dieser Kamera ziehen ...

Die Erzählung beginnt mit Marie im Mai 1981 . Sie erwirbt auf einem Trödelmarkt einen antiken Wintermantel und bekommt für wenig Geld eine alte Polaroid-Kamera dazu. Die Fotos aus dieser Kamera ziehen sich anschließend wie ein roter Faden durch die Handlung. Anschließend lernen wir Gabrielle kennen, die nach mehreren Fehlgeburten endlich eine Tochter hatte, die dann leider verstarb und damit die auch die Ehe zerbrach. Das Leben der jungen Frauen Isabell und Alma wird ab 2019 geschildert und jede für sich hadert mit ihrer Herkunft.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Bei dem Titel verdreht sich bei mir die Grammatik. Mit den Protagonisten kann ich mich nicht richtig identifizieren. Die Handlung wird aus der Sicht von den beiden Müttern und den beiden jungen Frauen in verschiedenen Zeitsträngen und kurzen Kapiteln erzählt. Das soll eigentlich das Interesse steigern, führt bei mir aber leider zu Verwirrungen. Dieser Roman konnte mich nicht richtig begeistern.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Schicksale

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Prolog: Berlin 1989, die Mauer in Berlin ist gefallen und die Ostbürger strömen in Scharen in den Westen. Dr. Evelyn Borowski hilft bei der Erstuntersuchung und der Registrierung. Dort lernt sie die Künstlerin ...

Prolog: Berlin 1989, die Mauer in Berlin ist gefallen und die Ostbürger strömen in Scharen in den Westen. Dr. Evelyn Borowski hilft bei der Erstuntersuchung und der Registrierung. Dort lernt sie die Künstlerin Marlen Engels kennen, die aus Güstrow kommt. bevor sie Marlen näher nach dem Forsthaus in Güstrow fragen kann, ist sie schon wieder verschwunden.
Güstrow 1945 : Die Russen kommen und versetzen Frauen und Kinder in Angst. Marlens Mutter und ihr Bruder sind freiwillig in den See gegangen und ertrunken. Marlen flüchtet ins Forsthaus und wird von Wilma Engels in eine große Schublade gesteckt, wo die Russen sie nicht finden. Stattdessen entdeckt sie in der Schublade ein kleines Gemälde. Wilma nimmt sie mit in ihr Haus und bringt ihr das Malen bei.
Berlin 2023; Hannah Borowski hat erst die Mutter und vor kurzem ihre Großmutter Elisabeth verloren. Ihr Vater hat sich nie gekümmert oder sich zu ihr bekannt. Jetzt steht er plötzlich vor der Tür und sie soll seine Familie kennenlernen.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Den Titel kann ich nicht so richtig zuordnen. Die Protagonisten werden sehr gut und authentisch beschrieben. Die Handlung kann mich nicht so richtig fesseln und ist zwischendurch langatmig. Die beiden Vorgängerbücher kenne ich nicht und ich kann die beiden Zeitstränge nicht so richtig miteinander verbinden.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Die Idylle trügt

Schwarze Schuld
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Die Bezirksschornsteinfegerin Lena Becker tritt ihr neue Stelle in Jork im Alten Land an. Ihr Vorgänger Hans Moll ist kurz vor seiner Pensionierung vom Dach eines Hauses gestürzt. In diesem Haus ist kurz ...

Die Bezirksschornsteinfegerin Lena Becker tritt ihr neue Stelle in Jork im Alten Land an. Ihr Vorgänger Hans Moll ist kurz vor seiner Pensionierung vom Dach eines Hauses gestürzt. In diesem Haus ist kurz vorher der Besitzer die Treppe hinuntergestürzt und tödlich verunglückt. Er war der Onkel des Bürgermeisters Hajo von Kiesow. Der hat zur Zeit einen schweren Stand im Dorf. Er möchte ein Neubaugebiet erschließen lassen und dafür müssen Obstbäume weichen. Lena wird von den Bewohnern freundlich aufgenommen und interessiert sich schon bald für das Unglückshaus und macht eine wichtige Entdeckung. Der Polizeiobermeister Kevin Timmermann ist zwar etwas langsam im Denken, stellt aber seine eigenen Überlegungen zu den Todesfällen an und teilt sie mit Lena.

Bei dem Cover hätte ich eher eine typische Landschaft im Alten Land erwartet. Die Protagonisten werden sehr authentisch für diesen Landstrich beschrieben und gefallen mir sehr gut. Durch Lena, die dienstlich die Brandschutzverordnungen durchführen muss, lernen wir die Bewohner der kleinen Gemeinde sehr gut kennen. Leider wird daraus eine sehr persönliche Geschichte, die eher für einen Roman geeignet ist. Der Kriminalfall selbst wird es zum Ende spannend und wirkt dann etwas konstruiert.

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