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Veröffentlicht am 13.04.2026

süßer Liebesroman mit Regency-Thema

Mayfair Ladys - Drei Junggesellen für Lady Beatrice
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Myfair Ladys von Freda MacBride führt uns in die Regency-Zeit. Beatrice ist eine "alte Jungfer" und bekommt die Chance der Freundin ihrer Mutter zu helfen. Sie soll ihre Söhne in der diesjährigen Ballsaison ...

Myfair Ladys von Freda MacBride führt uns in die Regency-Zeit. Beatrice ist eine "alte Jungfer" und bekommt die Chance der Freundin ihrer Mutter zu helfen. Sie soll ihre Söhne in der diesjährigen Ballsaison verkuppeln. Eigentlich ganz einfach - wäre da nicht der jüngste Sohn Francis, der in Beatrice bisher unbekannte Gefühle auslöst.

Das Buch ist eine schöne Lovestory, deren Ende schon relativ schnell feststand. An sich war die Geschichte recht seicht, aber trotzdem fesselnd. Ich wollte unbedingt wissen, was alles passiert. So habe ich das Buch bis auf die letzten 20 Seiten verschlungen.

Alles war aus der Erzählperspektive geschrieben, sodass eine gewisse Distanz zu den Charakteren behalten wurde. Das fand ich aber ganz ok. Es wurde dennoch deutlich, wie Beatrice und Francis fühlen. Auch die aufblühende Liebe wurde klar gezeigt. Irgendwie war es süß, aber auch nervig, wie sehr die beiden aneinander vorbei geredet haben. Bzw. ich hatte den Eindruck, dass für ihn alles klar war, nur sie hat es nicht mitbekommen.

Beatrice als Charakter hat mir gut gefallen. Für die damalige Zeit wurde sie als recht starke und selbstbewusste Frau beschrieben, die ihren Frieden damit gefunden hatte, eine "alte Jungfer" zu sein. Vor allem die Dialoge zwischen ihr und Francis haben mir gut gefallen. Die waren spritzig, neckend und auch süß. In einigen Situationen wurde sie als recht naiv dargestellt. Da fehlte mit manchmal der Weitblick und das vorher beschriebene Selbstbewusstsein.

Besonders zum Ende hin gab es mir zu viele Bettszenen. Irgendwie hat das die Handlung für mich etwas kaputt gemacht. Das "Drama" zum Ende hin war für mich recht unspektakulär, weil es absehbar war, dass es schnell aufgeklärt werden würde. So war es dann auch. Daher fehlte mir dort etwas die Intensität.

Fazit: Es ist ein schönes Buch mit einer süßen Liebesgeschichte, ohne viel Drama - einfach mal für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

seichte Lovestory, die zum Träumen einlädt

New Beginnings
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Im ersten Band der Green Valley-Reihe zeigt Lilly Lucas das Leben von Lena, welche ein Au-pair-Jahr in den USA absolviert. Dabei lernt sie schnell den Bruder ihres "Au-pair-Vaters" kennen. Wieso ist er ...

Im ersten Band der Green Valley-Reihe zeigt Lilly Lucas das Leben von Lena, welche ein Au-pair-Jahr in den USA absolviert. Dabei lernt sie schnell den Bruder ihres "Au-pair-Vaters" kennen. Wieso ist er nur so ein Arsch? Kann Lena ihn irgendwie erreichen.

Die Stimme von Sandra Voss finde ich wahnsinnig passend. Es war richtig toll, ihr zu folgen und die Handlung zu verfolgen.

Das Buch ist eine süße Lovestory mit, meiner Meinung nach, wenig Drama. Das gefällt mir ganz gut. Es ist eine seichte Geschichte, die zum Träumen einlädt. Alles war für mich vorhersehbar und das gewollte "Drama" hatte nicht so viel Tiefe.

Alles ist aus der Ich-Perspektive der Hauptfigur Lena geschrieben. Das ist sehr gut gewählt, da ihre Persönlichkeit viel authentischer war. Ich mochte sie sehr als Charakter. Sie war von Anfang an eine selbstbewusste, junge Frau, die sich nicht scheut, ihre Meinung zu sagen. Das hat die Dialoge mit Ryan sehr spritzig gemacht. Die beiden haben wirklich schön miteinander harmoniert und es hat Spaß gemacht, mitzubekommen, wie sich die Gefühle entwickelt haben. Allgemein waren die Figuren sehr liebevoll beschrieben.

Insgesamt war es ein schönes Hörbuch für Zwischendurch - mit viel Feelgood-Charakter.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

süßes Liebesgeschichte zu Halloween

A Dark and Secret Magic
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Die Heckenhexe Hecate (Kate) Goodwin lebt recht einsam in einem kleinen Cottage am Waldrand. Alles ist ruhig und geordnet, wie es ihr gefällt. Doch kurz vor Samhain überschlagen sich die Ereignisse. Sie ...

Die Heckenhexe Hecate (Kate) Goodwin lebt recht einsam in einem kleinen Cottage am Waldrand. Alles ist ruhig und geordnet, wie es ihr gefällt. Doch kurz vor Samhain überschlagen sich die Ereignisse. Sie soll das Treffen ihres Zirkels planen und dann taucht auch noch Matthew, ein Mann aus ihrer Vergangenheit auf. Lügen häufen sich. Wem kann Kate noch glauben und welche Kräfte schlummern noch in ihr?

Das Buch von Wallis Kinney ist eine schöne Romantasy für ein Herbstwochenende. Vor allem der Farbschnitt ist toll. Die Kapitel haben eine schöne Länge und insgesamt lässt sich die Geschichte gut lesen. Alles ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und bringt die Gefühle und Gedanken der Protagonistin nahe.

Kate als Charakter gefällt mir sehr gut. Sie ist einfühlsam, liebevoll und sieht stets das Gute. Das macht sie sehr sympathisch. Auch Matthews Charakterdarstellung finde ich großartig. Er ist etwas geheimnisvoll, aber sehr charmant. Die Dialoge zwischen den beiden gefielen mir sehr. Auch die Entwicklung der Gefühle waren ganz deutlich zu sehen. Wirklich super und zum Dahinschmelzen!

Die Geschichte ist grundlegend spannend, aber irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas. Viele Dinge konnte ich nicht ganz nachvollziehen oder hatte noch viele Fragezeichen im Kopf, die mir nicht erklärt wurden. Besonders am Ende hatte ich den Eindruck irgendetwas verpasst zu haben. Was genau ist das Spezielle, für den dunklen König die Heckenhexe zu sein? Das hat sich mir einfach nicht erschlossen.

Die Zauberei stand für mich eher im Hintergrund. Die Idee, die Magie in Rezepte einzuflechten, war spannend. Aber mir haben die Benennungen der Rezepte nicht gefallen, das wirkte auf mich zu gewollt. Oft habe ich mich auch gefragt, wo denn jetzt die Magie hin ist und wie sie eingesetzt wird. Mir war das nicht immer so deutlich. Das war nicht richtig greifbar.

Die Konfrontation mit dem dunklen König fand ich, ehrlich, sehr enttäuschend. Es war so schnell vorbei. Dafür fand ich die Wendung richtig klasse. Aber so richtig habe ich noch nicht verstanden, was seine Aufgabe war und wieso er so böse gewesen ist.

Fazit: Die Liebesgeschichte ist großartig. Sie lädt zum Dahinschmelzen und Mitfiebern ein. Die Story an sich ist ok, hat aber einige Schwächen.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Reiseabenteuer als Graphic Novel - einfach schön

Der salzige Fluss
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"Ich möchte lieber so leben, als wenn jeder Tag erst der Anfang ist...". Jan Bauer erzählt in seiner Graphic Novel von seiner 450km-langen Wanderung in Australien. Beim Wandern will er zu sich selbst finden ...

"Ich möchte lieber so leben, als wenn jeder Tag erst der Anfang ist...". Jan Bauer erzählt in seiner Graphic Novel von seiner 450km-langen Wanderung in Australien. Beim Wandern will er zu sich selbst finden und mit sich allein sein. Doch dann trifft er Morgane und alles verändert sich.

Jan Bauer hat es mit seinem Buch geschafft, trotz wenig Text alle Emotionen zu vermitteln, sei es mittels Bildern oder Gesichtsausdrücken. Alles ist in schwarz-weiß gehalten, was ich etwas schade finde. Die Landschaft ist sehr schön dargestellt und ich habe einige Bilder länger auf mich wirken lassen. Ich denke, mit Farbe wäre es großartiger gewesen. So stand eher die Beziehung zwischen Jan und Morgane im Mittelpunkt. Irgendwie ging mir das doch etwas zu schnell und ich konnte die Intensität der Gefühle nicht ganz nachvollziehen. Die Wanderung und die damit einhergehenden Herausforderungen waren eher nebensächlich. Nur zum Anfang wurden die ein oder anderen Probleme und kreativen Lösungen von Jan beschrieben.

Es gab wenig Text in der Graphic Novel, dafür war dieser sehr aussagekräftig und ich konnte alles gut mitverfolgen. Bei den französischen Sprechblasen hatte ich kurz gestockt, aber ich habe den Sinn dahinter verstanden, was wiederum sehr lustig war.

Beide Charktere, Jan und Morgane, fand ich sehr angenehm. Wobei Jan auf mich etwas weinerlich wirkte. Er hat einen kurzen Rückblick in seine Vergangenheit gegeben, was ich auch nochmal richtig gut fand. Da konnte ich ihn etwas besser verstehen. Morgane war für mich eine abgeklärte Frau, die viel Freiheit braucht und sich nicht festlegen will. Das wirkte irgendwie anstrengend.

Mir hat es super gefallen, dass es ein echtes Foto in die Graphic Novel geschafft hat. Das hat die Handlung nochmal viel realitätsnäher (was sie ja auch in wahrscheinlich vielen Zügen ist) dargestellt.

Das Ende war schön und einfach - das Leben geht weiter. Das fand ich eine sehr angenehme Botschaft.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

überraschend gute Fortsetzung mit viel Handlung

Iron Flame – Flammengeküsst
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Nachdem ich Band 1 der Reihe "verschlungen" habe, lag dieses Buch eine Weile in meinem Regal. Ich lese wirklich gern, aber "dicke" Bücher schrecken mich immer etwas ab. Auch grob durchgelesen Rezensionen ...

Nachdem ich Band 1 der Reihe "verschlungen" habe, lag dieses Buch eine Weile in meinem Regal. Ich lese wirklich gern, aber "dicke" Bücher schrecken mich immer etwas ab. Auch grob durchgelesen Rezensionen haben mir die Lust am Lesen etwas genommen. Doch nun habe ich die Motivation zum Lesen gefunden und muss am Ende sagen: Ich bin positiv überrascht.

Violet Sorrengail steht vor vielen neuen Herausforderungen. Xaden hat seine Ausbildung bestanden und wird an einen weit entfernten Außenposten versetzt. Ihr Leben besteht von nun an aus Besuchen am Posten und ihrer weiteren Ausbildung - und das, obwohl Xaden ihr Vertrauen zutiefst missbraucht hat. Ein neuer Akademieleiter hat es dabei auf sie abgesehen. Doch nicht nur das, sie beteiligt sich auch zunehmend am Widerstand. Veneni sind im Begriff anzugreifen. Schaffen Violet und Xaden es, dem Kampf gemeinsam entgegenzutreten?

Als aller erstes muss ich eingestehen: Es passiert wahnsinnig viel, sogar so viel, dass ich gar nicht mehr alles einordnen kann. Dadurch wird es auf keiner Seite langweilig. Es ist auch nicht langatmig, aber rückblickend frage ich mich, ob wirklich all das in einem Buch passiert ist. Wie schon geschrieben, bin ich positiv von der Handlung überrascht worden. Ich hatte Angst, dass es ein Hin und Her zwischen Violet und Xaden geben wird (sie liebt ihn, sie ist enttäuscht und wendet sich ab, dann liebt sie ihn wieder, dann ist sie wieder enttäuscht, usw.). Das kam doch nicht in dem Maße vor, wie ich gedacht habe - was ich als sehr positiv hervorheben will. Ansatzweise war das da, aber in einem erträglichen Rahmen. Das Einzige, was mich ehrlich gestört hat, war die geringe Selbstbeherrschung und Inkonsequenz, selten stand sie zu ihren Entscheidungen in Bezug auf Xaden.

Es gefällt mir gut, dass der erste Teil des Buchs in der Akademie spielt. Das hat Vibes vom ersten Teil. Etwas schade fand ich es dann, als die Handlung verlegt wurde. Für mich hätte die Geschichte noch länger in Basgiath spielen können.

Alle Charaktere wurden wieder toll beschrieben, sie haben mehr Tiefe bekommen und sich auch ein Stück weiterentwickelt. Violet wird immer mutiger und selbstbestimmter (außer es geht um Xaden). Auch finde ich es klasse, dass es viele neue Charaktere gibt. Dennoch sind die alten Figuren noch dabei.

Das Ende war für mich sehr unerwartet. Ich habe es gelesen und dachte mir nur "och, nö". Die Wendung war absolut nicht meins. Ich habe mir viel überlegt, wie das Buch ausgehen wird, aber damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Um ehrlich zu sein, hat mir das sehr die Freude auf Band 3 genommen. Dennoch werde ich mir, wenn ich die Motivation für so ein dickes Buch mal wieder finde, den nächsten Teil "vornehmen".

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