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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2026

Handlich und trotzdem so viele Infos

MARCO POLO Reiseführer Tschechien
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Ich mag diese Reihe von Marco Polo sehr. Diese kleinen, handlichen, aber zugleich sehr informativen Reiseführer sind immer wieder praktisch unterwegs. Und natürlich auch für die Vorbereitung auf den Ausflug ...

Ich mag diese Reihe von Marco Polo sehr. Diese kleinen, handlichen, aber zugleich sehr informativen Reiseführer sind immer wieder praktisch unterwegs. Und natürlich auch für die Vorbereitung auf den Ausflug oder Urlaub. Besonders die Rubrik „Bloß nicht“ hinten im Buch und den praktischen Faltplan zum Herausnehmen schätze ich sehr.
Aufgewachsen bin ich gar nicht so weit entfernt von der Grenze zu Tschechien, aber nun wohne ich weiter weg und war schon länger nicht mehr in unserem interessanten Nachbarland. Das soll sich demnächst aber endlich wieder ändern und so habe ich voller Neugier in diesem Buch geblättert. Klar, die Lust, endlich mal wieder nach Böhmen zu fahren, war schon vorher da, aber nun ist die Vorfreude noch größer. Mähren kenne ich bisher noch gar nicht, aber jetzt habe ich so viele tolle Anregungen bekommen, dass ich dorthin unbedingt reisen will. Sogar vier Weinregionen gibt es dort zu entdecken. Von den ganzen wunderbaren alten Städten und Gemäuern ganz abgesehen. Aber zuerst geht es mal für einen Kurzurlaub nach Karlsbad, das hat mich sofort angelacht! Natürlich mit Abstechern nach Franzensbad und Marienbad, ich bin gespannt, ob ich noch irgendwas wiedererkenne, was ich als Kind dort gesehen habe. Und dann natürlich Prag und Pilsen, Ideen hab ich jetzt viele. Anfangen werde ich an der Karlsbrücke – natürlich – und dann in das Café Louvre und ins Jüdische Viertel.

Veröffentlicht am 14.04.2026

Lesespaß!

Lesewald, Der Zauber erwacht: Buch zum Lesen lernen mit der magischen Eule Ada | Erstleserbuch mit Treppenwörter-Methode für Leseerfolg statt Frust |
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Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn mein Neffe kommt im Herbst in die Schule und ist schon voller Vorfreude. Er ist ganz wild darauf, lesen zu lernen und so haben wir das Buch voller Begeisterung ...

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn mein Neffe kommt im Herbst in die Schule und ist schon voller Vorfreude. Er ist ganz wild darauf, lesen zu lernen und so haben wir das Buch voller Begeisterung durchgeblättert.
Ada, die bunte Leseeule hat uns sehr gut gefallen und es macht Spaß, gemeinsam mit ihr, Lea und Tim das Lesen im magischen Wald zu entdecken. Aber was ist, wenn man – wie Lea – keine Lust auf das Lesen hat. Oder sich nicht traut? Auch dafür findet sich eine Lösung und plötzlich ist es dann ganz einfach. Und nach der Mutprobe, die doch gar nicht so schlimm ist, ist es Zeit zum Feiern.
Ein wunderbares Buch für Leseanfänger und alle, die den Zauber des Lesewaldes kennenlernen möchten. Die bunten Illustrationen ergänzen die Geschichte ganz wunderbar und sind einfach schön. Bunt und farbig, ohne schrill oder grell zu sein, fröhlich und unterhaltsam.
Eine schöne Idee sind die Tipps, was man mit dem Kind machen kann, damit es in die Geschichte eingebunden wird. Zum Beispiel „Tanzt zu Eurem Lieblingslied“, wenn es um das Feiern mit Musik geht, oder einen Schluck Wasser zu trinken, wenn das auch im Buch getan wird.
Uns hat der Ausflug in den Lesewald sehr gut gefallen – wir werden ihn sehr gerne noch öfter wiederholen!

Veröffentlicht am 14.04.2026

Achtung, hier herrscht Suchtgefahr!

Flora Magica (Band 3) - Die Macht der Weltenweide
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Nachdem ich schon einige Bücher der Autorin Vanessa Walder gelesen hatte, bin ich letztes Jahr auf diese wunderbare Reihe unter dem Titel Flora Magica gestoßen. Schon nach wenigen Seiten im ersten Buch ...

Nachdem ich schon einige Bücher der Autorin Vanessa Walder gelesen hatte, bin ich letztes Jahr auf diese wunderbare Reihe unter dem Titel Flora Magica gestoßen. Schon nach wenigen Seiten im ersten Buch war ich total gefangen und gefesselt und hätte die Bücher am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Da war klar, dass ich nach 1 und 2 auch Nummer 3 lesen musste!
Ist ja klar, dass ich wissen wollte, wie es mit den vier Jugendlichen weitergeht, was Tierra, Sol, Avia und Zacharias in diesem finalen Abentuer erwartet. Floras Urenkel lieben ihr Erbe, kämpfen aber auch immer noch damit. Dazu kommt die Sorge um die mexikanische Mutter der Zwillinge Sol und Tierra - werden sie ihr wirklich mit Hilfe der Pflanzen helfen können? Und was passiert, wenn man sich nicht einigen kann, wie es weitergehen soll? Was zählt am Ende wirklich? Diese und viele andere Fragen haben mich beschäftigt und offensichtlich auch die Autorin. Ein wunderbares Buch, bei dem man die eine oder andere Träne wegblinzeln muss.
Ich liebe auch die wunderschönen Illustrationen von Marie Beschorner, die das Buch auch optisch zu einem Highlight machen. Die Zeichnungen passen perfekt zum Erzählten und zur ganzen magischen Geschichte.
Achtung! Wer einmal das Buch Flora Magica aufschlägt, wird bis zum Ende lesen und diese ganz besondere Welt magischer Pflanzen und einer unglaublichen Familie nicht mehr verlassen wollen! Sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt!

Veröffentlicht am 14.04.2026

Berührende Zeitreise

Das Haus in Charlottenburg
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Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich neugierig. Ich kenne Berlin ganz gut, eine Freundin hat in Potsdam studiert und ich habe sie damals oft besucht. Ich mag Bücher, die mich in vergangene Zeiten ...

Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich neugierig. Ich kenne Berlin ganz gut, eine Freundin hat in Potsdam studiert und ich habe sie damals oft besucht. Ich mag Bücher, die mich in vergangene Zeiten entführen - vor allem auch, wenn es um Deutschland geht, denn oft kennen wir ja unsere eigene Geschichte gar nicht so gut. Das Kaiserreich war eine spannende Zeit mit vielen Umbrüchen. In dieser Welt leben Elise und Johann, die sich durchbeißen müssen.
Mich hat fasziniert, wie nah die Autorin uns an die Figuren herangeführt hat, wie sehr man mitgefühlt hat. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, teilweise sind die Seiten richtig geflogen. Ich fand es toll, wie Elise ihre Ziele verfolgt, sich weiterentwickelt und immer mutiger für sich und die ihren kämpft. Man erfährt nicht nur, wie wenig die Menschen aus den unteren Schichten verdienen, sondern auch, was "trockenwohnen" bedeutet, warum so viele Menschen krank waren und nicht alt wurden, wie wenig sich diese Unterprivelegierten sich wehren konnten und was sich die Adeligen und diejenigen mit Geld alles erlauben konnten. Ein beeindruckendes Bild des Kaiserreichs um 1890, das mich tief in seinen Bann gezogen hat!
Gleichzeitig war es auch spannend, mehr über die sozialen Ungerechtigkeiten in dieser Zeit und die Wohnungsnot - die ja zum Teil wieder aktuell ist - zu lesen. Klar, die vielen Gebäude mit Hinterhöfen in Berlin kannte ich schon, aber nicht ihre Geschichte, die zum Teil so traurig und krass ist. Umso faszinierter habe ich das Buch gelesen, dessen Geschichte zwischen den prächtigen Villen und den Elendsvierteln Berlins angesiedelt ist.

Veröffentlicht am 14.04.2026

Spannend und sehr berührend

Tief
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Nachdem ich das erste Buch "Unten" um Kommissar Heinzle schon sehr gerne gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, wie es weitergeht mit ihm und wie er sich bei seinem nächsten Fall schlagen wird. ...

Nachdem ich das erste Buch "Unten" um Kommissar Heinzle schon sehr gerne gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, wie es weitergeht mit ihm und wie er sich bei seinem nächsten Fall schlagen wird. Schlagen kann man hier wortwörtlich nehmen, aber psst, zuviel will ich nicht verraten.
Wer bereits das erste Buch gelesen hat, weiß, dass die Autorin Rebekka Moser gerne die Finger direkt in die Wunde legt bzw. mit der Schreibfeder ganz tief bohrt und zeigt, wo die Probleme liegen. Schon in "Unten" hat mich das begeistert und fasziniert, hier noch mehr. Gleichzeitig berührt sie mit dem Schicksal der Figuren sehr. An so mancher Stelle musste ich das Buch mal zur Seite legen und tief durchatmen. Geschickt und ganz nah bringt sie ihre Leser in die Geschichte, sodass man gar nicht anders kann als mitfühlen. Und gleichzeitig zeigt sie, dass es nicht nur schwarz und weiß, gut und böse gibt, sondern viele, viele Grautöne, dass auch gute Menschen Böses tun können, und dass es eben nicht nur zwei Seiten gibt. Denn es geht irgendwann nicht mehr nur um Ben, das tote Kind - was an sich schon schrecklich genug ist - sondern um viele andere Menschen, denen das Schicksal und andere Menschen übel mitgespielt haben.
Dieses Buch ist viel mehr als nur ein Krimi. Es ist ein kritischer Blick auf unsere Gesellschaft, in der wir wieder lernen müssen, aufeinander zu achten und aufzupassen, andere Meinungen gelten zu lassen und zu verstehen, dass es nur gemeinsam geht.
Kommissar Heinzle ist eine wunderbare Romanfigur, die ich zu gerne noch öfter begleiten würde. Auch seine Mitstreiter, allen voran Sense und Heinzles Tochter Christina. Bitte mehr davon!