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Yasemins Kiosk - Eine bunte Tüte voller LügenYasemins Tochter Ela ist inzwischen acht Monate alt. Dorothea und Nina sind der Meinung, dass Yasemin so langsam mal wieder in ihrem Kiosk arbeiten sollte, wenigstens stundenweise. Zu dritt werden sie ...
Yasemins Tochter Ela ist inzwischen acht Monate alt. Dorothea und Nina sind der Meinung, dass Yasemin so langsam mal wieder in ihrem Kiosk arbeiten sollte, wenigstens stundenweise. Zu dritt werden sie es schon schaffen, sich um die Kleine zu kümmern. Es dauert nicht lange, da bittet die Kundin Erika um Hilfe. Ihr Sohn führ ein erfolgreiches Cateringunternehmen und hat mit einer Rufmordkampagne. Zu kämpfen. Seit Wochen bekommt er schlechte Bewertungen und Kommentare. Und nun fängt es auch noch mit Anrufen an. Nina und ihre Freundinnen versprechen, dass sie helfen werden. Und sie richten die Kommandozentrale wieder ein.
Dies ist der zweite Band der Kriminalromane um Yasemin und ihre Freundinnen. Dorothea, Vermieterin und Freundin, kann zwar das Haus nicht verlassen, ist aber richtig gut, Informationen aus dem world wide web zu holen. Nina, die nicht weiß, ob es mit ihrer Karriere bei der Polizei weitergehen wird, und Yasemin mit Kind und Kiosk. Gemeinsam haben sie zwar keine Detektei, aber wenn sie von Bekannten gefragt werden, helfen sie natürlich. Und so auch hier. Was erst aussieht als wollte ein Konkurrent dem Caterer Pascal schaden, entwickelt noch ganz andere Dimensionen. Gefährlich wird es sicherlich nicht werden, schließlich spielt sich das Meiste bisher im Internet ab.
Es hat eine Weile gedauert bis man den zweiten Fall um Yasemins Kiosk gelesen hat. Doch der erste Band ist in guter Erinnerung geblieben, deshalb nimmt man diese Gelegenheit gerne wahr. Und wieder hat man einen Cozy-Crime mit liebenswerten handelnden Personen. Was die drei Damen herausfinden, ist dabei überhaupt nicht so Cozy. Es kann richtig fies und mitunter auch gefährlich werden. Nina, Yasemin und Dorothea stehen zusammen. Sie zeigen, was Familie bedeuten kann, auch wenn keine Verwandtschaft da ist. Freunde kann man sich aussuchen. Und in Ninas Leben ändert sich so einiges. Leider ist die Reihe wohl nicht weitergeführt worden, obwohl durchaus Ansätze da gewesen wären. Aber immerhin kann man die Lektüre der beiden Kriminalromane um Yasemin und ihren Kiosk gerne empfehlen.