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Veröffentlicht am 16.04.2026

Glanz, Geheimnisse und prickelnde Spannung ✨

Unmasking Billionaires’ Row
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Mit Unmasking Billionaires’ Row entführt Kathinka Engel in eine schillernde, aber ebenso skrupellose Welt voller Reichtum, Macht und verborgener Wahrheiten. Der Roman vereint gekonnt Romance mit einem ...

Mit Unmasking Billionaires’ Row entführt Kathinka Engel in eine schillernde, aber ebenso skrupellose Welt voller Reichtum, Macht und verborgener Wahrheiten. Der Roman vereint gekonnt Romance mit einem Hauch von Suspense und liefert eine Geschichte, die gleichermaßen emotional wie spannend ist.

Im Zentrum steht Kit Sterling, die als Außenseiterin in die glamouröse Welt der Londoner High Society zurückkehrt. Ihre Motivation die Wahrheit über ihren Vater herauszufinden verleiht der Handlung von Beginn an eine starke emotionale Tiefe. Kit ist eine sympathische, entschlossene Protagonistin, auch wenn ihre innere Zerrissenheit sich an einigen Stellen etwas in die Länge zieht.

Das Setting rund um die sogenannte Billionaires’ Row ist atmosphärisch dicht beschrieben: luxuriös, kühl und von Machtspielen geprägt. Besonders spannend wird es durch die Einbindung von Titan Media, das als Dreh- und Angelpunkt für Intrigen und Geheimnisse dient.

Killian Melville ist dabei der klassische undurchschaubare Love Interest: arrogant, charismatisch und voller Geheimnisse. Die Dynamik zwischen ihm und Kit lebt von spürbarer Spannung und bissigen Dialogen, auch wenn einige Entwicklungen vorhersehbar bleiben. Dennoch funktioniert die Chemie zwischen den beiden sehr gut und sorgt für viele mitreißende Momente.

Die Handlung punktet besonders mit ihren Geheimnissen und unterschwelligen Spannungen. Stück für Stück werden neue Hinweise enthüllt, die den Leser zum Miträtseln einladen. Allerdings hätte man sich stellenweise etwas mehr Tempo gewünscht, da sich einige Passagen ziehen und die Spannung kurzzeitig abflacht.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, gefühlvoll und angenehm zu lesen, wodurch man leicht in die Geschichte eintauchen kann.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Düstere Magie, gefährliche Intrigen und ein fesselnder Auftakt

Blood & Betrayals
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Mit Blood & Betrayals entführen Alexis Rune und Jeanette Rose in eine düstere Akademie voller Geheimnisse, Machtspiele und tödlicher Gefahren und schaffen dabei eine Atmosphäre, die sofort in ihren Bann ...

Mit Blood & Betrayals entführen Alexis Rune und Jeanette Rose in eine düstere Akademie voller Geheimnisse, Machtspiele und tödlicher Gefahren und schaffen dabei eine Atmosphäre, die sofort in ihren Bann zieht.

Die Avalon University ist dabei mehr als nur ein Setting: Sie wirkt lebendig, bedrohlich und voller verborgener Wahrheiten. Zwischen alten Mauern, dunklen Ritualen und brutalen Morden entsteht eine konstant angespannte Stimmung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Besonders gelungen ist die Mischung aus Urban Fantasy, Dark Academia und Thriller-Elementen.

Protagonistin Summer ist keine klassische Heldin sie ist verschlossen, misstrauisch und trägt ihre eigenen Geheimnisse mit sich herum. Gerade das macht sie interessant, auch wenn es an manchen Stellen etwas dauert, bis man wirklich eine emotionale Verbindung zu ihr aufbaut. Die Dynamik mit den Nebenfiguren insbesondere der temperamentvollen Vampir-Mitbewohnerin und dem hartnäckigen Engel sorgt für Abwechslung und bringt sowohl Spannung als auch eine Prise Humor in die Geschichte.

Die Handlung punktet vor allem durch ihre düsteren Wendungen und das stetig wachsende Gefühl von Gefahr. Der Stalker-Plot und die brutalen Morde erhöhen den Druck und treiben die Geschichte voran. Allerdings wirkt die Story stellenweise etwas überladen, da viele Elemente gleichzeitig eingeführt werden und nicht alle sofort die nötige Tiefe bekommen. Hier hätte man sich an einigen Punkten mehr Fokus gewünscht.

Der Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch dicht, sodass man schnell in die Welt eintaucht und das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Besonders die bedrohlichen Szenen bleiben im Gedächtnis und verleihen der Geschichte ihre Intensität.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Dunkle Geheimnisse hinter alten Mauern

Missing Page - Tödliche Worte
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Missing Page – Tödliche Worte ist ein atmosphärisch dichter Jugendthriller, der mit einer spannenden Grundidee und einer unheimlichen Kulisse überzeugt.

Die Geschichte beginnt vielversprechend: Ein abgelegenes ...

Missing Page – Tödliche Worte ist ein atmosphärisch dichter Jugendthriller, der mit einer spannenden Grundidee und einer unheimlichen Kulisse überzeugt.

Die Geschichte beginnt vielversprechend: Ein abgelegenes Herrenhaus in Schottland, ein exzentrischer Bestsellerautor und eine Gruppe junger Nachwuchstalente, die um ein außergewöhnliches Versprechen konkurrieren. Schnell entsteht eine fast schon klaustrophobische Stimmung, als ein Sturm die Gruppe von der Außenwelt abschneidet. Genau hier entfaltet das Buch seine größte Stärke: die dichte, düstere Atmosphäre, die einen permanent das Gefühl gibt, dass „etwas nicht stimmt“.

Besonders gelungen ist die Hauptfigur Toni. Ihre Schlafprobleme und Albträume verleihen der Handlung eine zusätzliche psychologische Ebene. Als Leser:in beginnt man, gemeinsam mit ihr zu zweifeln: Was ist real, was Einbildung? Diese Unsicherheit sorgt für konstanten Nervenkitzel und macht die Geschichte schwer vorhersehbar.

Auch die Nebenfiguren tragen zur Spannung bei. Jeder scheint ein Geheimnis zu haben, und das Misstrauen innerhalb der Gruppe wächst stetig. Der Schreibwettbewerb selbst ist dabei ein cleverer Rahmen, der Kreativität mit Konkurrenzdruck verbindet eine Kombination, die die Dynamik zwischen den Figuren zusätzlich anheizt.

Die Handlung steigert sich nach und nach, bis sie schließlich eine deutlich düsterere und blutigere Richtung einschlägt. Gerade dieser Bruch sorgt für überraschende Momente und hält die Spannung hoch.

An einigen Stellen hätte die Geschichte noch mehr Tiefe vertragen können, besonders bei den Nebencharakteren. Zudem wirken manche Entwicklungen etwas schnell abgehandelt, obwohl sie großes Potenzial für noch mehr Intensität gehabt hätten.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Wenn aus einem Deal Leidenschaft wird

Deeply Forbidden
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Deeply Forbidden ist ein intensiver, emotional aufgeladener Dark-Romance-Roman, der genau das liefert, was der Klappentext verspricht: eine explosive Mischung aus Hass, Anziehung und gefährlichen Machtspielen.

Die ...

Deeply Forbidden ist ein intensiver, emotional aufgeladener Dark-Romance-Roman, der genau das liefert, was der Klappentext verspricht: eine explosive Mischung aus Hass, Anziehung und gefährlichen Machtspielen.

Die Geschichte rund um Gia Bennett und Tatum Blackthorn startet mit einem klassischen, aber effektiven Trope der Zwangsehe. Was zunächst wie ein kalkulierter Deal wirkt, entwickelt sich schnell zu einer vielschichtigen Beziehung, die von inneren Konflikten, verborgenen Gefühlen und einer ständig präsenten Bedrohung geprägt ist. Besonders gelungen ist dabei die Dynamik zwischen Gia und Tate: ihre Abneigung ist spürbar, aber ebenso die unterschwellige, fast magnetische Anziehung. Diese Spannung zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt dafür, dass man kaum aufhören kann zu lesen.

Gia ist eine starke, aber auch verletzliche Protagonistin, deren Motivation die Rettung ihrer Mutter nachvollziehbar und emotional greifbar ist. Ihre Entwicklung im Laufe der Handlung wirkt authentisch, auch wenn sie sich immer wieder in moralisch schwierigen Situationen wiederfindet. Tate hingegen ist der typische Antiheld: kalt, dominant und von Rache getrieben. Dennoch gelingt es der Autorin, ihm Tiefe zu verleihen, sodass man hinter seiner harten Fassade immer wieder Menschlichkeit erkennt.

Ein großes Plus ist die düstere Atmosphäre. Die Verstrickung in Mafia-Strukturen und der drohende Bandenkrieg geben der Liebesgeschichte zusätzliche Spannung und erhöhen die Stakes deutlich. Gerade die gefährlichen Situationen, in die Gia gerät, sorgen für Nervenkitzel und machen die Handlung abwechslungsreich.

Manche Wendungen sind etwas vorhersehbar. Zudem hätte ich mir an einigen Stellen mehr Raum für die emotionale Entwicklung gewünscht einige Konflikte werden relativ schnell abgehandelt.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Fake Dating, große Gefühle und prickelnde Spannung

New York City Billionaires - Player
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Mit „New York City Billionaires – Player“ liefert Louise Bay eine klassische, aber äußerst unterhaltsame Billionaire-Romance, die mit beliebten Tropes wie „Fake Relationship“ und „Boss & Employee“ spielt ...

Mit „New York City Billionaires – Player“ liefert Louise Bay eine klassische, aber äußerst unterhaltsame Billionaire-Romance, die mit beliebten Tropes wie „Fake Relationship“ und „Boss & Employee“ spielt und genau darin ihre Stärke findet.

Im Mittelpunkt stehen Jules West und ihr Chef Leo Hart, die unterschiedlicher kaum sein könnten zumindest auf den ersten Blick. Jules ist ehrgeizig, zielstrebig und arbeitet hart für ihren Traum, während Leo als charismatischer, kontrollierter Geschäftsmann auftritt, der genau weiß, was er will. Die Ausgangssituation ein Deal, bei dem Jules seine Fake-Freundin spielt, um im Gegenzug beruflich aufzusteigen sorgt sofort für Spannung und jede Menge Konfliktpotenzial.

Besonders gelungen ist die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden. Was zunächst wie ein kalkuliertes Arrangement beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu etwas Emotionalem und Ernsthaftem. Die Übergänge sind dabei größtenteils glaubwürdig gestaltet, auch wenn das Grundkonzept natürlich genretypisch ist.

Leo überzeugt als klassischer „Billionaire Hero“, bringt aber gleichzeitig genug Tiefe mit, um nicht zu klischeehaft zu wirken. Seine kontrollierte Art und die langsam bröckelnde Fassade machen ihn interessant. Jules hingegen ist eine starke Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt und genau weiß, was sie will auch wenn ihre Gefühle ihr dabei zunehmend in die Quere kommen.

Die Chemie zwischen den beiden ist deutlich spürbar und sorgt für einige prickelnde, emotionale Momente. Louise Bay versteht es, romantische Spannung aufzubauen, ohne dass es überladen wirkt. Der Schreibstil ist flüssig, modern und perfekt für zwischendurch.

Kritisch anzumerken ist, dass die Handlung stellenweise recht vorhersehbar bleibt und einige Konflikte etwas zu schnell gelöst werden. Wer viele Romance-Romane liest, wird einige Entwicklungen früh kommen sehen. Dennoch mindert das den Lesespaß nur bedingt, da die Umsetzung stimmig ist.

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