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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2021

Bisher der beste Mama CarlottaRoman

Inselzirkus
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Dieser Roman aus der Mama Carlotta Reihe gefiel mir bisher besonders gut und ich habe ihn schnell im Urlaub an der Nordsee gelesen. Ich habe die Mörderin so gut verstehen können. Ihre Gedanken und ihre ...

Dieser Roman aus der Mama Carlotta Reihe gefiel mir bisher besonders gut und ich habe ihn schnell im Urlaub an der Nordsee gelesen. Ich habe die Mörderin so gut verstehen können. Ihre Gedanken und ihre Motivation für die böse Tat war so gut nachzuvollziehen und Mama Carlotta als Teil einer Soap Serien im TV Sehr gut geschrieben.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Hoffentlich...

Summer Heat
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Der Roman ist zwar fiktiv, zeigt aber eindrucksvoll, wie ein eigentlich so schöner Ort wie die Algarve auch eine düstere und beklemmende Seite haben kann. Die Geschichte macht deutlich, dass hinter einer ...

Der Roman ist zwar fiktiv, zeigt aber eindrucksvoll, wie ein eigentlich so schöner Ort wie die Algarve auch eine düstere und beklemmende Seite haben kann. Die Geschichte macht deutlich, dass hinter einer idyllischen Kulisse auch Ablehnung, Konflikte und unerwartete Entwicklungen stecken können.

Ich habe die Handlung gemeinsam mit Mia und Yanis erlebt, da mich beide Figuren von Anfang an in ihren Bann gezogen haben. Dadurch fiel es leicht, der Geschichte zu folgen und emotional eingebunden zu bleiben.

Die Spannung baut sich eher ruhig auf, entwickelt sich aber stetig weiter, sodass man immer tiefer in die Geschichte hineingezogen wird und nur ungern eine Pause beim Lesen einlegt. Besonders gelungen sind die bildhaften Beschreibungen der Algarve, des Meeres und der Atmosphäre – man hat die Szenen regelrecht vor Augen und kann sich vieles sehr gut vorstellen.

Auf eine inhaltliche Wiedergabe verzichte ich bewusst, um nichts vorwegzunehmen. Insgesamt hat mir das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut gefallen. Auch das Cover wirkt einladend und passt hervorragend zur Geschichte.

Für mich sind das klare vier Sterne mit einem kleinen Plus

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Viele Gefühle

Ein Herz aus Papier und Sternen
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Die ersten Seiten des Romans fielen mir zunächst schwer, und ich hatte Zweifel, ob ich das Buch weiterlesen würde. Mit der Zeit jedoch löste die Geschichte eine starke emotionale Wirkung bei mir aus.

Die ...

Die ersten Seiten des Romans fielen mir zunächst schwer, und ich hatte Zweifel, ob ich das Buch weiterlesen würde. Mit der Zeit jedoch löste die Geschichte eine starke emotionale Wirkung bei mir aus.

Die Hauptpersonen Pip und Bella waren mir schnell sympathisch. Besonders bei Pip wünschte ich mir, dass sie sich endlich aus ihrer belastenden Situation befreit, selbst wenn dies nur als Leiterin einer Tankstelle geschieht. In meinen Gedanken hoffte ich, dass sie sich von ihrer Mutter löst, die ihr das Leben erschwert hat.

Mit dem Auftauchen von Bellas Vater gewinnt die Handlung eine neue Dimension, und auch die Figur des Sammy, die negativ dargestellt wird, trägt zur Spannung bei. Ivo hingegen erscheint als eine Art Retter.

Einzig die kleinen Origami-Mädchenverse habe ich übersprungen, da sie mir nicht gefallen haben; ich denke jedoch, dass die Geschichte auch ohne sie auskommt. Dies ist der einzige Grund, weshalb ich einen Stern von der Gesamtbewertung abziehe. Insgesamt vergebe ich vier von fünf Sternen

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Veröffentlicht am 25.10.2025

Leicht und vorhersehbar

Die kleine Inselbibliothek
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Schon das liebevoll gestaltete Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt – es verspricht Leichtigkeit, Sonne und gute Laune. Auch der Klappentext klang nach genau der Art von Geschichte, die das ...



Schon das liebevoll gestaltete Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt – es verspricht Leichtigkeit, Sonne und gute Laune. Auch der Klappentext klang nach genau der Art von Geschichte, die das Sommerfeeling noch ein wenig verlängert. Ich wollte etwas Entspanntes, das einfach guttut – und genau das habe ich bekommen. Meine Entscheidung, zu diesem Buch zu greifen, war absolut richtig.



Die Geschichte entfaltet sich behutsam, fast unbemerkt zwischen den Zeilen. Es ist eine zarte Liebesgeschichte, die von kleinen Gesten, Missverständnissen und herzerwärmenden Momenten lebt. Besonders schön fand ich, wie sich die Gefühle Schritt für Schritt entwickeln – ganz ohne Kitsch, aber mit spürbarer Emotion.

Obwohl man den Ausgang der Handlung recht früh erahnen kann, bleibt der Weg dorthin unterhaltsam. Dafür sorgen der flüssige Schreibstil, die atmosphärischen Beschreibungen und die charmanten Dialoge der liebenswerten Protagonisten. Man fühlt sich, als würde man ihnen beim Leben – und Lieben – zusehen.



Die Autorin versteht es, mit Worten Bilder zu malen. Besonders gelungen sind die kleinen humorvollen Szenen, die die Geschichte auflockern und für ein dauerhaftes Lächeln sorgen.
Einzig die häufige Erwähnung bestimmter Details – sagen wir: der berühmten „grünen Augen“ – hätte etwas sparsamer eingesetzt werden dürfen. Das ist allerdings Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt stimmt die Balance zwischen Leichtigkeit und Gefühl.

Dieser Roman ist eine echte Wohlfühllektüre: leicht, unterhaltsam und voller Herz. Er eignet sich perfekt, um nach einem spannenden Thriller oder einem langen Arbeitstag einfach abzuschalten.

Wer Liebesgeschichten mag, die mit Wärme, Humor und einem sicheren Happy-End überzeugen, wird hier wunderbar aufgehoben sein.
Ein Buch wie ein Sommertag – sanft, beschwingt und mit einer Prise Romantik.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Zurück...

Rückkehr nach St. Malo
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*"Zurück in die Vergangenheit" – das ist das zentrale Thema dieses Romans.*
In ruhigem Ton und ohne große Dramatik wird die Ahnenforschung des Historikers Yann erzählt – eingebettet in die eindrucksvolle ...

*"Zurück in die Vergangenheit" – das ist das zentrale Thema dieses Romans.*
In ruhigem Ton und ohne große Dramatik wird die Ahnenforschung des Historikers Yann erzählt – eingebettet in die eindrucksvolle Kulisse der Bretagne. Diese wird sehr atmosphärisch beschrieben: das Rauschen der Wellen, der Rhythmus der Gezeiten, das Salz in der Luft und das Kreischen der Möwen sind beinahe spürbar.

Schon diese landschaftlichen Schilderungen tragen wesentlich zur Wirkung des Buches bei und machen es zu einem besonderen Leseerlebnis. Man kann sich die Bretagne bildhaft vorstellen – beinahe wünscht man sich, selbst dort zu sein.

Ergänzt wird diese Stimmung durch die Familiengeschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht und das zentrale Motiv des Romans bildet.

Für meinen Geschmack hätte der Roman etwas kürzer und an einigen Stellen spannungsreicher sein dürfen. Ein strafferer Erzählstil und ein wenig mehr Dynamik hätten das Buch für mich zu einem Fünf-Sterne-Titel gemacht. Dennoch vergebe ich vier Sterne – wohlüberlegt, aber verdient. Ausschlaggebend für meinen kleinen Vorbehalt ist letztlich die Länge und die insgesamt sehr ruhige Erzählweise.

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