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Veröffentlicht am 07.12.2024

Gelungene Fortsetzung

Fable – Das Geheimnis der Mitternacht (Fable 2)
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Gelungene Fortsetzung
Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Erst vor kurzem habe ich den ersten Band gelesen und war nun gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickeln würde....



Auch ...

Gelungene Fortsetzung
Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Erst vor kurzem habe ich den ersten Band gelesen und war nun gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickeln würde....



Auch hier habe ich mehrheitlich wieder zum Hörbuch gegriffen. Sarah Dorsel macht ihren Job wirklich gut, gerne habe ich ihrer vielschichtigen Stimme gelauscht und liess mich in die Welt des Meeres entführen. Wie schon beim Vorgänger erwähnt hat sich der Schreibstil von Adrienne Young im Vergleicht zu einem früheren Werk ( "Das Herz der Kämpferin") total verbessert. Er ist nun viel ausdrucksvoller, atmosphärischer, bildhafter und dabei sehr flüssig. Erzählt wird auch hier wieder aus der Perspektive von Fable in der autodiegetischen Form.

Fable ist eine unglaublich sympathische Protagonistin, ich mag ihren Mut, die überlegte Art wie sie mit Situationen, auch sehr schwierigen umgeht, ihre Loyalität und dass sie sich trotz Allem ein doch weiches Herz bewahrt hat. Bekannte Charaktere sind natürlich wieder mit an Bord, jedoch steht der "Found Family Aspekt" nicht mehr so im Vordergrund, da nun weitere Figuren und deren Ziele hinzukommen. Auch der Romantasy Anteil bleibt dezent, was für mich aber überhaupt kein Problem war.

Im Gegensatz zum eher abenteuerlichen 1.Band dreht sich hier im Nachfolger vieles um Politik, Machtspiele und Intrigen im Seehandel. Äusserst spannend fand ich hingegen einige Auflösungen über Fables Herkunft und auch über West erfahren wir das Ein oder Andere.



Alles in Allem war es für mich eine gelungene Fortsetzung und es wäre toll, wenn auch die Novellen ( z.b. "Saint" oder "Willa&Koy"...) ins Deutsche übersetzt würden.

Ich vergebe 4 Sterne

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Fable, Abenteuer auf hoher See

Fable – Der Gesang des Wassers (Fable 1)
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Fable, Abenteuer auf hoher See
Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Das Cover ist ein echter Eycatcher ;), aber auch der Buchrückentext hat mich neugierig gemacht. Irgendwie kam mir auch ...

Fable, Abenteuer auf hoher See
Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Das Cover ist ein echter Eycatcher ;), aber auch der Buchrückentext hat mich neugierig gemacht. Irgendwie kam mir auch der Namen der Autorin bekannt vor....vor sechs Jahren habe ich schon einmal ein Buch von ihr gelesen, " Das Herz der Kämpferin", welches ich ganz gut fand.

Da ich die Geschichte grösstenteils in der Hörbuchvariante gehört habe, werde ich zuerst darauf eingehen. Die Sprecherin Sarah Dorsel kannte ich bis anhin noch nicht. Ihre Stimme ist eher tief und wahnsinnig facettenreich, aber nie übertrieben, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie an kein bestimmtes Genre gebunden ist. Ich habe ihrer Interpretation echt gerne zugehört und konnte so richtig in der Geschichte versinken und abschalten.

Vom Schreibstil her hat sich Adrienne Young meiner Meinung nach sehr weiterentwickelt. Dieser ist nämlich flüssig, bildhaft und äusserst stimmungsvoll. Erzählt wird übrigens aus der Sicht von Fable, der Hauptprotagonistin in der ICH- Form. Die Kapitel sind eher kurz, so dass man gefühlt schnell vorwärts kommt beim lesen.

Die Charakterausarbeitung war wirklich gelungen, Fable mochte ich auf Anhieb. Sie ist taff, handelt überlegt, hat einen grossen Überlebenswillen und trotz ihres harten Lebens, sich immer noch ein warmes Herz bewahrt. Auch die Nebenfiguren, wie West, Willa, Hamish, Auster oder Paj ( einfach die Namen sind doch etwas gewöhnungsbedürftig ;) ) waren mir sympathisch, mir gefielen die Interaktionen untereinander und ich verspürte so ein bisschen " Six of Crows- Vibes". Die Liebesgeschichte, wenn man überhaupt von " Geschichte" sprechen kann enthüllt sich erst gegen Ende, war zwar für mich keine Überraschung, empfand sie jedoch als zu abrupt.

Die Romantik nimmt also nur minimal Raum ein, ebenso der Fantasy Aspekt , was mich persönlich überhaupt nicht gestört hat allerdings würde ich von daher nicht unbedingt den Aufhänger Romantasy benutzen.

Das Setting, die abenteuerliche Atmosphäre, der Plot an sich, wie oben schon erwähnt die Protagonisten und dieses Found Family mit den jeweiligen Enthüllungen hat mich fasziniert und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Ich vergebe hiermit 4 Sterne

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Faszinierende, unbequeme Geschichte

Kleine Monster
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Faszinierende, unbequeme Geschichte
Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Titel und Klappentext dieses Buches haben mich neugierig gemacht....

Der Schreibstil ist klar, präzise, wortgewandt, ...

Faszinierende, unbequeme Geschichte
Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Titel und Klappentext dieses Buches haben mich neugierig gemacht....

Der Schreibstil ist klar, präzise, wortgewandt, kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig, die Kapitel kurz. Erzählt wird aus der Sicht der Protagonistin Pia in der ICH- Form auf zwei Zeitebenen.

Bereits vor dem Lesen hatte ich mitbekommen, dass einige Leser nicht damit gerechnet hatten, dass es hier weniger um den Vorfall in der Schule mit Luca gehen würde, sondern vielmehr um die Vergangenheit der Mutter. Deshalb war ich nicht überrascht, wie vertieft man in die Gedankenwelt von Pia eintaucht, sei dies nun in der Gegenwart oder der Vergangenheit die Ausarbeitung empfand ich dementsprechend als sehr gelungen. Auch die weiteren Charaktere, wie ihr Mann Jakob oder Luca, der gemeinsame Sohn waren gut gezeichnet und greifbar dargestellt.

Die Stimmung der Geschichte fand ich grandios, diese dauernde Beklemmung, die Ungewissheit, das Unausgesprochene, die subtile Spannung, all das lies mich nur so durch die Seiten rasen, ähnlich einem Psychothriller. Ich mochte auch die Veranschaulichung, wie sehr unsere Prägungen in der Kindheit unser Verhalten bis ins Heute beeinflussen können, sei es im Fühlen, Denken oder Handeln. Nur mit dem Ende war ich nicht zufrieden, es war zu übereilt, unrealistisch, oberflächlich und einige Fragen oder Aspekte bleiben unbeantwortet/ offen.

Ansonsten eine faszinierende, spannende, atmosphärische Geschichte

Ich vergebe vier Sterne

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Ein eher durchschnittlicher Krimi

Coram House
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Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Ich bin eher zufällig über diesen Thriller gestolpert, der Titel und der Buchrückentext haben mich aber sofort angesprochen.

Grösstenteils habe ich zur ...

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Ich bin eher zufällig über diesen Thriller gestolpert, der Titel und der Buchrückentext haben mich aber sofort angesprochen.

Grösstenteils habe ich zur Hörbuchversion gegriffen, weshalb ich zuerst kurz darauf eingehe. Heidi Jürgens macht einen soliden Job, tendenziell hat sie eine eher tiefere Stimme, was ich bei Frauen sowieso lieber mag, dennoch überzeugte mich ihre Umsetzung nicht vollends, heisst ich hing nicht gebannt an ihren Lippen. Wolfang Berger der männliche Part, kam zum Glück viel weniger zum Zug, denn mit seiner Klangfarbe wurde ich leider überhaupt nicht warm.

Nun aber wieder zur Printausgabe. Der Schreibstil ist unauffällig, durchaus atmosphärisch und von der Erzählweise eher langsam. Wir erleben die Geschichte zum grössten Teil aus der ICH- Perspektive unserer Protagonistin Alex, dazwischen gibt es immer wider protokollierte Befragungen aus der Vergangenheit in einer anderen Schriftart.

Entsprechend lernen wir natürlich Alex am meisten kennen, da wir uns sozusagen in ihrem Kopf befinden. Ihre Gedanken und Vermutungen sind ausführlich dargestellt, manchmal ein bisschen zu wiederholend, was bei mir zu einer gewissen Ungeduld führte. Vielleicht lag es auch daran, dass ich sie nicht gerade in mein Herz geschlossen habe. Auch die weiteren Charaktere, die für den weiteren Verlauf eine Rolle spielen sind solide ausgearbeitet hinterlassen jedoch bei mir keinen bleibenden Eindruck.

Die Struktur der Geschichte mit dem Einstieg aus der Vergangenheit, den Protokollen dazwischen, machen neugierig und sorgen für Spannung. Ebenfalls mochte ich das Setting, die Atmosphäre und die grundsätzliche Idee mit dem Waisenhaus. Auch die Wahl der Protagonistin als True- Crime Autorin hatte für mich das gewisse Etwas. Insgesamt wurde die Story für meinen Geschmack allerdings zu träge erzählt und versprühte mehr Krimi Feeling, denn Thriller Vibes. Auch war der Fokus zu stark auf Alex ihren Gedanken und Gefühlen, da wäre weniger definitiv mehr gewesen.

Ich vergebe knappe 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Grundsätzlich nicht schlecht....aber

Hope's End
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Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

In der Community wird das Buch recht gehypt, weshalb ich als Thriller- Leserin letztendlich auch nicht widerstehen konnte ;)

Zu Beginn habe ich zur Hörbuchversion ...

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

In der Community wird das Buch recht gehypt, weshalb ich als Thriller- Leserin letztendlich auch nicht widerstehen konnte ;)

Zu Beginn habe ich zur Hörbuchversion gegriffen, da ich dieses Genre gerne auch höre. Bei dieser Vertonung kann ich jedoch keine Empfehlung aussprechen. Da wäre zuerst Lisa Rauen ( Kit) selten habe ich eine so langweilige, monotone, farblose, langsame Stimme gehört. Da musste sogar ich die Geschwindigkeit erhöhen... Aber auch Astrid Schulz konnte mich mit ihrer Klangfarbe nicht überzeugen, die Vertonung wirkte äusserst künstlich, erzwungen, einfach unnatürlich. Beide Sprecherinnen schafften es nicht der Geschichte Leben oder Atmosphäre einzuhauchen, weshalb ich nach kurzer Zeit auf das Print umgestiegen bin.

Der Schreibstil ist unauffällig, unkompliziert, schnörkellos, flüssig und nichts Besonderes. Erzählt wird aus zwei Perspektiven in der ICH- Form, der von Kit und der von Leonora. Jedoch gut unterscheidbar, da die Sichtweise von Leonora in Blockschrift dargestellt wird. Diese Erzählweise fand ich geschickt gewählt und durchaus spannend.

Durch diese Ausdrucksform lernen wir die beiden Hauptcharaktere soweit gut kennen, so richtig nah fühlte ich mich Ihnen aber trotzdem nicht. Für mich jedoch kein Problem, da es mir bei einem Thriller mehr um die Spannung und die Atmosphäre geht. Es tummeln sich noch viele weitere Personen in dieser Geschichte, wodurch ich zeitweise, vor allem gegen Ende des Buches manchmal doch etwas überfordert war.

Die Idee, das Setting, der ganze Aufbau und dieses nie genau wissen, was denn nun tatsächlich passiert ist haben mir sehr gut gefallen. Da verspürte ich schon dieses gewisse Pageturner- Feeling. Dieses wurde jedoch immer wieder auch ausgebremst durch eher langatmigere ausschweifendere, langsamen Passagen, wo hingegen sich im letzte Drittel die Ereignisse nur so überschlagen. Eine Enthüllung oder Plot Twist jagt den nächsten, wodurch alles ein bisschen zu überladen, unglaubwürdig und teilweise konstruiert wirkt. Auch hätte ich mir mehr Atmosphäre gewünscht, vielleicht liegt es am Schreibstil, oder an den unpassenden Sprecherinnen, die immer noch in meinem Kopf waren... ;) jedenfalls ich fühlte den angepriesenen düsteren, stimmungsvollen und beklemmenden Vibe nicht. Insgesamt hätte der Story mehr Balance gut getan!

Ich vergebe 3,5 Sterne

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