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Veröffentlicht am 26.04.2026

Alles hat seinen Grund

Im Licht der Morgendämmerung
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Eine Geschichte über Verlust, Hoffnung und die Kraft der Liebe. Wie der Verlust eines Menschen den Blickwinkel verändern kann.


Der zu frühe Tod eines geliebten Menschen ist schwer zu begreifen. Die ...

Eine Geschichte über Verlust, Hoffnung und die Kraft der Liebe. Wie der Verlust eines Menschen den Blickwinkel verändern kann.


Der zu frühe Tod eines geliebten Menschen ist schwer zu begreifen. Die Autorin Anita Wexenberger hat genau diese Tragik zu ihrer Geschichte gemacht. In diesem Buch geht es um Joshua, der schon als Kind seine Mutter und schließlich auch seine Partnerin nach nur wenigen Jahren ihrer glücklichen Beziehung verloren hat. Nicht durch eine Trennung, sondern durch den Tod. Zu einer gemeinsamen Familiengründung kam es nie.
Ebenso treffen wir auf Ellena. Sie hat alles von dem Joshua nur träumen kann. Sie ist glücklich mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern. Durch Zufälle laufen Ellena und Joshua sich immer wieder über den Weg. Zuerst schenkt niemand diesen Begegnungen eine größere Bedeutung, bis Joshua sich immer mehr nach diesen Zufällen sehnt. Die Jahre vergehen, ein Unfall passiert und all das Glück von Ellena und ihrer Familie liegt in Scherben. Sie verliert ihren Mann und liegt selbst im Koma.
Zwei sehr traurige Schicksale finden hier auf interessante Weise den Weg zueinander. Ich habe ein wenig gebraucht, um die Geschichte richtig aufzunehmen und anzukommen. Aber je besser ich die Personen im Buch und ihre Geschichte kennenlernte, umso näher kamen sie mir. In jedem Kapitel kommt eine andere wichtige Person aus Joshuas und Ellenas Leben zu Wort. Sogar die verstorbene Christin, die Partnerin von Joshua, bekommt eine Stimme. Sie spricht praktisch aus dem Jenseits zu ihrem geliebten Freund und ich muss sagen, ihre philosophischen Beiträge haben mich am meisten berührt. Ich fand so viele schöne Sätze darunter, sodass ich mir einige davon markieren musste. Gerade ihre Worte sollen helfen, den Sinn im Tod zu sehen. Denn wenn jemand die Welt verlässt, passiert das nicht spontan, sondern dieser Mensch macht für etwas anderes Platz. Ich möchte hier nicht zu viel verraten. Wer sich dafür öffnen kann, dass in diesem Buch über höhere Dimensionen hinaus erzählt wird, der sollte die Geschichte unbedingt selbst lesen. Zudem enthalten Christins Worte Antworten auf Fragen, die man sich im Verlauf der Geschichte stellt. Zum Beispiel warum Christin so früh gestorben ist.
Das Thema Nahtoderfahrung und andere Zeichen aus dem Universum, spielen in dem Buch eine bedeutende Rolle. Sie verändern etwas in den Menschen, die wir in der Geschichte antreffen. Vielleicht mag der ein oder andere selbst schon einmal ähnliches erlebt haben. Da ich mich mit dem Thema schon beschäftigt habe, waren mir die Erlebnisse und Zeichen nicht neu, ich empfand sie aber dennoch als sehr spannend. Vielleicht ist die Anhäufung der tragischen Schicksalsschläge in diesem Buch etwas hoch und ich hoffe nicht, dass es vielen Menschen ähnlich ergeht, aber ich bin mir sicher, sie verdeutlichen die Botschaft, die uns die Autorin mit ihrer Geschichte mitgeben will.
Ich muss gestehen, ich war am Anfang sehr skeptisch, was die Beziehung zwischen Joshua und Ellena angeht. Denn da Ellena mit ihrer Familie sehr glücklich war, wollte ich mir nicht vorstellen, dass sie in ihrem Leben auch einen Platz für Joshua hat, denn dann müsste schließlich ihr Ehemann weichen. Selbst als dieser dem tragischen Unfall zum Opfer fällt, konnte ich mir eine neue Beziehung noch nicht vorstellen. Zu diesem Zeitpunkt war aber noch nicht einmal die Hälfte des Buches erreicht. Es sollte sich noch vieles verändern und entwickeln.
Zwei kleine Kritikpunkte habe ich trotzdem anzumerken, auch wenn das Klagen auf höherem Niveau ist. Ich hätte mir gewünscht, dass die Schrift im Buch etwas größer ist. Gerade zu Beginn fand ich die kleine Schriftgröße sehr gewöhnungsbedürftig. Und die einzelnen Charaktere hätte ich mir etwas individueller erhofft. Bei Christin ist das durchaus gelungen, doch die anderen klangen für mich alle sehr ähnlich. Besonders die sechzehnjährige Hannah hat sich, meines Erachtens, nicht für ihr Alter typisch, sondern schon viel zu erwachsen ausgedrückt. Ab der Mitte des Buches konnte ich das aber komplett ausblenden. Die Handlung fesselte mich immer mehr und ich wollte unbedingt erfahren, ob und wann die Liebe stark genug ist, um noch einmal zwei Menschen zusammenzubringen.
Ich finde, es ist ein Trost spendendes Buch für all die Menschen, die vielleicht schon jemanden verloren haben. Es hilft dabei, nach vorn zu schauen und die Hoffnung auf schöne Zeiten nicht aufzugeben. Es liegt viel an unserer inneren Einstellung, wie wir mit diesem Thema umgehen. Die Liebe ist der Grundbaustein für alles und dieser sollten wir uns öffnen.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Das komplexe Verhältnis zwischen Mutter und Tochter

Die Wahrheit über Ann
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Eine Tochter erzählt die Lebensgeschichte ihrer Mutter und vom beschwerlichen und berührenden Weg ans Ende ihres Lebens.


Dieses Buch handelt von Ann und ihrer Tochter Julia. In wechselnden Kapiteln ...

Eine Tochter erzählt die Lebensgeschichte ihrer Mutter und vom beschwerlichen und berührenden Weg ans Ende ihres Lebens.


Dieses Buch handelt von Ann und ihrer Tochter Julia. In wechselnden Kapiteln wird sowohl in der Gegenwart als auch aus der Vergangenheit erzählt. Anns Kindheit beginnt in England. Als sie ihre Tochter Julia zur Welt bringt, lebt sie schon lange in Frankreich. Die Rückblicke in Anns Vergangenheit werden vom Zeitgeschehen begleitet. Die Autorin baut immer wieder politische wie wirtschaftliche Entwicklungen zu den jeweiligen Zeitpunkten mit in die Geschichte ein. Das Hauptaugenmerk bezieht sich aber auf das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter.
In der Gegenwart erzählt Julia selbst, wie sie sich um ihre Mutter kümmert, die gerade einen Schlaganfall erlitten hat. Sie kämpft im Krankenhaus für eine angemessene Behandlung und versucht mit enormem Aufwand, einen Platz im Pflegeheim zu bekommen. Wie schwer es der Angehörigen in dieser Situation gemacht wird, spürt nicht nur Julia, sondern auch ich als Leser.
Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil mich die Beziehung zwischen Julia zu ihrer Mutter interessierte und weil ich unbedingt Julias langen Weg durch das Labyrinth der Pflegeeinrichtungen begleiten wollte, der mich stark an selbst erlebtes erinnerte. Ich war überrascht, wie sehr Julias Empfindungen während des Krankheitsverlaufs ihrer Mutter den meinen glichen. Ich ziehe meinen Hut vor Julias Durchhaltevermögen, die wirklich alles getan hat, um ihre Mutter bestmöglich versorgt zu sehen. Auf der anderen Seite stimmt es mich traurig, dass die Zustände im Gesundheitssystem überall ähnlich trostlos erscheinen, die Angehörigen machtlos sind und dass diesbezüglich überhaupt keine Besserung in Sicht ist. Vielmehr steuern wir noch schlechteren Umständen entgegen, die einem Angst machen, alt zu werden.
Die Autorin schreibt autofiktional vom Leben ihrer Mutter und ihrem eigenen. In der Ich-Perspektive beschreibt sie offen ihre Gefühle, während sie versucht mit der Krankheit der Mutter klarzukommen. Besonders berührt haben mich die Szenen, in denen ihre sonst so starke und beherrschte Mutter ihrer Hilflosigkeit völlig ausgeliefert war und wie sehr Julia selbst von diesem Anblick betroffen war. Die Autorin macht deutlich, wie schwer es ist mitanzusehen, wenn die sonst so starken Eltern plötzlich hilflos werden.
Spannend fand ich auch das gemischte Verhältnis von Julia zu ihrer Mutter. Um dieses zu verstehen, war es wichtig in die Vergangenheit abzutauchen. Während ich Ann beim Erwachsenwerden begleiten konnte, rückte Julia einer Vermutung immer näher. Sollte sie im Verlauf des Buches tatsächlich ein Familiengeheimnis aufdecken?
Julia fühlte sich nie genug geliebt von ihrer Mutter. Das Verhältnis zwischen den Beiden war nicht immer einfach. Als Außenstehende habe ich es vermutlich inniger empfunden als die Autorin selbst. Hier darf sich jeder selbst ein Urteil bilden. Eine Gemeinsamkeit jedoch hat Mutter und Tochter das Leben lang begleitet, die Liebe zur Literatur.
Interessant fand ich auch, wie deutlich die Entscheidungen der Eltern stets das zukünftige Verhalten der Kinder prägen.
Mit Sicherheit ein Roman, der Mütter und Töchter gleichermaßen berühren kann. Mir hat er, trotz der Schwere die mitschwingt, gut gefallen.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Fesselnde Szenen und prickelnde Lovestory

Marigold Manor 2: Veiled Ambitions
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Packender zweiter Band in dem das schwarze Schaf der Adelsfamilie und seine beste Freundin die knisternde Hauptrolle bekommen.


River und Henry sind schon lange Zeit beste Freunde und wenn sie ehrlich ...

Packender zweiter Band in dem das schwarze Schaf der Adelsfamilie und seine beste Freundin die knisternde Hauptrolle bekommen.


River und Henry sind schon lange Zeit beste Freunde und wenn sie ehrlich zu sich sind, auch etwas mehr. An ihrem letzten Abend auf Marigold Manor setzt River alles aufs Spiel und lässt sich von ihren Gefühlen leiten. Am nächsten Tag reist sie mit gebrochenem Herzen nach Paris, um ihrem Traum von einer Tanzkarriere nachzugehen. Der Abstand zu Henry verbannt ihn aber leider nicht aus Rivers Herzen. Zwei Jahre später kehrt sie mit einem Geheimnis aus Paris zurück. Über das, was in Paris vorgefallen ist, redet River nicht. Sie führt ihr altes Leben auch nicht fort, wie sie es vor zwei Jahren zurückgelassen hat, sondern schlägt ein neues Kapitel auf, und zwar mit dem Mann, der ihr zuletzt das Herz gebrochen hat.
Marigold Manor ist ein edles und berühmtes Gestüt in England. Auf dem Anwesen leben und trainieren Aiven und Henry Audley, die Söhne der Duchess of Lancaster. Während sich Band eins dieser Reihe hauptsächlich mit dem ältesten Sohn der Adelsfamilie befasst hat, dreht sich in diesem Band alles um Henry, der sogenannte Fuckboy und Herzensbrecher der Adelsfamilie. Er ist ein gefeiertes Voltigier-Talent, doch leider verliert er regelmäßig seine Trainingspartnerinnen, nachdem er sich mit ihnen eingelassen hat. Als es mit seiner Kariere immer weiter bergab geht, muss ein neuer Plan und vor allem eine neue Partnerin her, die nicht nach kurzer Zeit wieder Reißaus nimmt. Obwohl River eigentlich Balletttänzerin ist, scheint sie die einzige Möglichkeit zu sein, um Henry nicht untergehen zu lassen. Ihr wird ein Angebot gemacht, das sie nicht ausschlagen kann, auch wenn sie nichts lieber täte als Abstand zu Henry zu gewinnen. Nun sieht es so aus, als würde sie in nächster Zeit mehr Nähe zu ihm zulassen müssen als gut für sie beide ist. Die neue Situation wirbelt die Gefühle beider ziemlich durcheinander und so entwickelt sich daraus für den Leser eine äußerst spannende und prickelnde Story.
Die Lovestory zwischen River und Henry ist aber nicht alles, womit die Autorin uns Leser an die Seiten fesselt. Lara Holthaus kreiert Geschichten mit bösen, skandalösen und sogar unmoralischen Vorfällen. Es sind wichtige Themen und sie werden, wie ich finde, sehr realistisch dargestellt. Im ersten Band hatten wir es unter anderem mit sexuellem Missbrauch und Machtspielen zu tun, im zweiten Band geht es um emotionalen Missbrauch in Freundschaften und um übermäßigen Alkoholkonsum. Die Vorfälle, die die Autorin beschreibt, machen mich jedes Mal sprachlos und ich möchte es mir gar nicht vorstellen, dass so etwas möglich ist. Doch auch wenn man nicht hinschauen möchte, unsere Welt kann ziemlich böse sein.
Ich kann es nicht anders beschreiben, die Geschichten der Autorin bewegen mich sehr. Sie liefern mir emotionale Szenen, sowohl positive wie auch negative. Es entsteht ein Gefühlschaos, welches absolut spannend und mitreißend erzählt ist und mich immer wieder restlos überzeugt. Für mich ist Lara Holthaus eine großartige Autorin und ich hoffe auf viele weitere Geschichten von ihr.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Starke Frauen gab es schon vor hundert Jahren

Das Tränenhaus. Roman
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Was es vor hundert Jahren bedeutete, unverheiratet und schwanger zu sein. Ein spannender Kontrast zu unserer heutigen Zeit.


Mit diesem Roman halten wir ein Werk in den Händen, welches bereits vor über ...

Was es vor hundert Jahren bedeutete, unverheiratet und schwanger zu sein. Ein spannender Kontrast zu unserer heutigen Zeit.


Mit diesem Roman halten wir ein Werk in den Händen, welches bereits vor über hundert Jahren erschienen ist und damals zum Skandal führte. Die Autorin schreibt über eine ledige schwangere Frau, die die ungerechte Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen bemerkt und ihren eigenen Weg durchsetzt. Indirekt schreibt die Autorin damit auch über sich, da sie kurze Zeit zuvor ebenfalls ledig ein Kind zur Welt brachte und es allein aufzog. Ihre Offenheit im Roman gab besonders bei der männlichen Gesellschaft Anstoß, weil diese dabei nicht gerade gut wegkamen und es natürlich nicht gutheißen konnten, wenn Frauen das Wort erhoben. Ich war sehr neugierig auf das Buch und die Unterschiede zu unserer heutigen Zeit.
Bevor ich genauer auf den Inhalt eingehe, möchte ich die Aufmachung des Buches loben. Zum einen gefällt mir die Covergestaltung im Stil eines Ölgemäldes viel besser als ein schlichtes, einheitliches Design, wie man es sonst oft bei Klassikern vorfindet. Dieses Cover hat Charakter, was ich sehr mag. Zum anderen gefällt mir die Qualität des Hartcover-Buchs sehr, denn sie fühlt sich hochwertig und einfach gut in der Hand an. Da bekommt man Lust, sich gleich eine ganze Reihe dieser Klassiker zuzulegen.
Ich habe seit Ewigkeiten keinen Klassiker mehr gelesen und fand es deshalb sehr amüsant in die Redensart der alten Zeit abzuschweifen. Besonders amüsant waren die Dialoge unter den Frauen. Denn die Damen im Tränenhaus stammten aus verschiedenen Regionen Süddeutschlands und besonders der schwäbische Dialekt kam hier wunderbar zur Geltung.
Das Frauenhaus galt als Rückzugsort oder Fluchtmöglichkeit für ledige Frauen in „anderen Umständen“. Ein idealer Ort, um ein „Missgeschick“ zu vertuschen. Absolutes Schweigen über den Zustand der Frauen, oder den Vorfall, der sie in diese Situation brachte, war oberste Priorität. Es gab unterschiedliche Gründe, warum diese Frauen keinen Mann hatten, der zu ihnen oder zu seiner Tat stand. Jede dieser Frauen hatte ihre eigene Geschichte, die ich neugierig aufgesogen habe. Der Zustand, in dem sich die Frauen befanden, war zur damaligen Zeit eine große Schande. Nicht nur für die schwangere Frau, sondern ebenso für ihr gesamtes Elternhaus. Waren die Kinder erst einmal auf der Welt, wurden sie kurz nach der Geburt zur Ziehmutter oder in andere Familien weitergegeben. Die leibliche Mutter nahm ihr altes Leben wieder auf. Was heute kaum noch vorstellbar ist, war damals üblich. In diesem Buch wird deutlich, wie sehr sich die Rolle der Frau, der Mutter und die der Kinder in den letzten hundert Jahren verändert hat. Zwischen der Ehe, dem Verhalten während der Schwangerschaft, der Geburt oder der Art der Kindererziehung, stecken Welten.
Die Hebamme, die dieses Frauenhaus führte, war ein herrisches Weib und nutzte die gewinnbringende Einnahmequelle und die Verzweiflung der jungen Frauen zu ihren Gunsten aus. Der Aufenthalt der Frauen wurde gut entlohnt, damit alles unter Verschluss blieb und nichts an die Öffentlichkeit geriet.
Die Schriftstellerin Caroline Reimann zieht sich ebenfalls in dieses Haus zurück. Sie ist eine selbstbewusste Frau aus gutem Haus und weiß sich gegenüber der Hebamme zu behaupten. Wer genau der Vater ihres Kindes ist, erfährt man lange nicht, dennoch plant sie, das Kind, welches sie erwartet, nicht wie üblich abzugeben, sondern selbst großzuziehen. Sie setzt ihre Prioritäten durch und stellt sich gegen die Richtlinien. Da sie mit ihren Büchern ihr eigenes Geld verdient und bisher nicht auf den Unterhalt eines Mannes angewiesen war, fällt es ihr leicht, eigene Entscheidungen durchzusetzen. Das Frauenhaus, in dem sie die Mädchen unter sich hautnah erlebt, öffnet ihr die Augen für die unglückliche Situation der jungen Frauen. Welchen Preis sie zahlen müssen für diese eine Leichtsinnigkeit und wie ungeschoren doch all die Männer davonkommen.
Für mich ein spannendes, zum Teil sehr amüsantes und aufschlussreiches Werk, welches ich gern empfehle.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Wenn alles bunt wird und zum Leben erwacht

Mein kleines Buch vom Frühling
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Ohne große Worte, dafür mit umso niedlicheren Bildern rund um den Frühling


Jeder kennt es, wenn der Frühling naht, wacht alles auf und bekommt Farbe. So auch in diesem hübschen Pappbilderbuch für die ...

Ohne große Worte, dafür mit umso niedlicheren Bildern rund um den Frühling


Jeder kennt es, wenn der Frühling naht, wacht alles auf und bekommt Farbe. So auch in diesem hübschen Pappbilderbuch für die Allerkleinsten ab zwölf Monaten. Mich hat allein das Cover mit der niedlichen Katzenfamilie schon überzeugt. Aber innen geht’s genauso schön weiter. Wir entdecken Vögel, die ein Nest bauen, Insekten, die sich über die ersten Blumen freuen und überhaupt scheint alles bunt und fröhlich im Frühling. Auch der Osterhase lässt sich blicken, wie er alles für Ostern vorbereitet und dabei Hilfe von anderen Tieren bekommt. Ein Bilderbuch, das mit seinen wunderschönen Illustrationen einfach für gute Laune sorgt und unseren Kindern zeigt, wie schön es ist, wenn alles Farbe bekommt und zum Leben erwacht.

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