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Veröffentlicht am 21.04.2026

Erkenntnisreicher Urlaub auf einer griechischen Insel

Träume aus Salz
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Worum geht es in dem Buch?

Zwei junge Erwachsene - Flo aus Deutschland und ihr Freund Matty aus den USA machen Urlaub auf einer kleinen griechischen Insel. Sie sind noch nicht lange zusammen, und der ...

Worum geht es in dem Buch?

Zwei junge Erwachsene - Flo aus Deutschland und ihr Freund Matty aus den USA machen Urlaub auf einer kleinen griechischen Insel. Sie sind noch nicht lange zusammen, und der Urlaub soll die Möglichkeit bieten, sich besser kennen zu lernen.

Ihr Verhältnis ist unbeschwert, aber auch von Geheimnissen geprägt. Sie lernen Sofia kennen, die sich mit Esoterik befasst, beispielsweise Tarot-Karten-Legen. Sofia hat etwas Mystisches, Geheimnisvolles in sich. Mit der Zeit allerdings kämpfen sich einige längst verdrängte Erinnerungen von Flo an die Oberfläche, die Erinnerung an ein zerrüttetes Familienleben und ihre Schwester Nadine.

Meine Meinung zu diesem Buch:

Das Buch ist aus der Position des auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) geschrieben. Flo ist mir sympathisch, Matty wirkt auf mich lange distanziert.

Die Urlaubsstimmung wird gut transportiert – als Leserin möchte ich am liebsten sofort wieder einen Urlaub auf einer griechischen Insel machen.

Sofia ist mystisch, geheimnisvoll, sie erschien mir lange Zeit als Konkurrentin für Flo um Mattys Gunst. Mit ihren esoterischen Neigungen, der Hellseherei und dem Tarot-Karten-Legen, kann ich nicht viel anfangen. Zum Glück bleiben solche Dinge eher im Hintergrund.

Was mir an dem Buch gefällt, ist, dass sowohl Flo, als auch Matty sich entwickeln. Für beide bringt der Urlaub neue Erkenntnisse. Flo kämpft noch mit inneren Verletzungen wegen der Scheidung ihrer Eltern und der Distanz zu ihrer Schwester Nadine. Matty merkt, dass ihm sehr viel an Flo liegt.

So ist dieser Roman nicht nur eine Urlaubsromanze zwischen zwei Personen, sondern beide bekommen neue Impulse, Dinge, die für ihr Leben wichtig sind, weiterzuentwickeln oder einen Neuanfang zu wagen.

Ich vergebe vier Sterne.

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Veröffentlicht am 14.05.2021

Über Beziehungen zwischen Katzen und Menschen

Das Geschenk eines Regentages
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Worum geht es in dem Buch?
Der Roman beschreibt vier Episoden mit Menschen und ihren Katzen. Irgendwie hängen die Menschen und die Katzen miteinander zusammen. So ist beispielsweise Miyu, die den ausgesetzten ...

Worum geht es in dem Buch?
Der Roman beschreibt vier Episoden mit Menschen und ihren Katzen. Irgendwie hängen die Menschen und die Katzen miteinander zusammen. So ist beispielsweise Miyu, die den ausgesetzten Kater Chobi im Regen findet und ihm ein neues Zuhause gibt, eine Bekannte von Reina, die an einer Fachschule an Kursen für Malerei teilnimmt.
Reina macht Bekanntschaft mit der Katze Mimi, sie gibt ihr zu fressen. Mimi ist Freigängerin und lernt irgendwann Chobi, Miyus Kater, kennen. Sie will mit ihm zusammen sein, trifft aber dann einen anderen Kater.
In einer anderen Geschichte geht es um Aoi, die sich die Schuld am Tode ihrer besten Freundin gibt. Dadurch wird sie depressiv. Die Katze Cookie versucht, Aoi auf andere Gedanken zu bringen.
Die vierte Geschichte erzählt von dem Kater Kuro, der von einer älteren Dame gefüttert wird.
Einige der Katzen in dem Roman treffen den Hund John, mit dem sie sich unterhalten und der immer wieder weise Sprüche von sich gibt.

Meine Meinung zu diesem Buch:
Die ersten beiden Episoden mit Miyu und Chobi sowie Reina und Mimi haben mir gut gefallen. Dass man sich als Leser auf einige Ich-Erzähler einstellen muss, die immer wieder – ohne vorherige Ankündigung – wechseln, hat mich nicht sehr gestört. Mal erzählen die Menschen, mal die Katzen aus der Ich-Perspektive.
Die Stimmung in der dritten Episode fand ich zu traurig, was mich beim Lesen sehr gestört hat. Die vierte Episode fand ich okay, bis auf manche Stellen, die mir doch zu märchenhaft oder esoterisch waren.
An dem Buch gefällt mir, dass ich einiges über die Japaner und ihr Verhältnis zu Haustieren lerne. Die Haustiere sind wie Familienmitglieder, sie können den Menschen Freude bringen. Manches Mal sah ich beim Lesen vor meinem inneren Auge Manga-Figuren, also Figuren aus einem japanischen Comic.
Die Menschen in diesem Buch allerdings sind mir oft zu hölzern, zu unnahbar. Gerade, wenn ein Charakter anfängt, sich zu entwickeln in dem Buch, beginnt eine neue Episode. An diese Art der Erzählweise muss man sich gewöhnen, wenn man den Roman lesen will.
Der Schreibstil ist einfach, leicht zu lesen – manchmal beinahe wie ein Kinderbuch.

Mein Fazit:
Ich finde es schwierig, dieses Buch zu bewerten. Die geschilderten Menschen in dem Buch mochte ich, allerdings waren sie mir oft zu distanziert. Die Katzen sind liebenswert geschildert. Manche Episoden in dem Roman mochte ich sehr, andere weniger.
Ich vergebe dem Buch 3,5 Sterne. Eine Leseempfehlung gebe ich für Leute, die sich für Japan und Mangas interessieren und auch Katzen mögen.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

„Fachroman“ für die christliche Welt

Monstergott
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Worum geht es in dem Buch?

Esther und Ben sind Geschwister. Sie sind Jugendliche, für die der Glauben an Gott in ihrem Leben eine große Rolle spielt. Sie gehen zu Gebetstreffen, praktizieren Lobpreis ...

Worum geht es in dem Buch?

Esther und Ben sind Geschwister. Sie sind Jugendliche, für die der Glauben an Gott in ihrem Leben eine große Rolle spielt. Sie gehen zu Gebetstreffen, praktizieren Lobpreis und hören sich Predigtreihen im Gottesdienst an.

Auch sind Hauskreise und Missionseinsätze, während derer man anderen Leuten über seinen Glauben erzählt, in ihrem Leben interessant.

Meine Meinung zu diesem Buch:

Wer sich für Freikirchen und das entsprechende Umfeld interessiert, mag dieses Buch sicherlich. Denn es geht vorwiegend um den Glauben an Gott und darüber, was Menschen tun, die diesen Glauben leben. Der Roman verwendet hier auch das entsprechende „Fachvokabular“, das Menschen kennen, die an Gott glauben und diesen Glauben leben.
Sie treffen sich, um zu beten. Sie singen Loblieder für Gott, machen also Lobpreis. Wichtig ist es auch, sich Predigten zu bestimmten Kapiteln in der Bibel anzuhören. Das können mehrere Predigten sein, die zusammenhängen, also Predigtreihen sind. Und so weiter.

Ansonsten ist die Handlung wenig spannend.

Ich vergebe drei Sterne.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Entschleunigter Entwicklungsroman

Mathilde und Marie
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Worum geht es in dem Buch?

Der Roman spielt in dem Dorf Redu in den Ardennen, in Belgien. Dieses Dorf gibt es tatsächlich. Es ist bekannt für seine 20 Buchhandlungen und das entschleunigte Leben.

In ...

Worum geht es in dem Buch?

Der Roman spielt in dem Dorf Redu in den Ardennen, in Belgien. Dieses Dorf gibt es tatsächlich. Es ist bekannt für seine 20 Buchhandlungen und das entschleunigte Leben.

In dieses Dorf kommt Marie. Sie braucht Ruhe nach ihrem hektischen Leben in Paris. Vor kurzem hat sie ihre Tante verloren, der sie sehr nahestand.

Jónína aus Island lebt schon eine Weile in Redu und betreibt dort eine Buchhandlung. Marie hat sie im Zug getroffen. In Redu kommen sie sich näher und tauschen sich aus. Wohltuend ist, dass man hier sehr auf die Natur achtet und äußere Einflüsse, wie Fernsehen, Smartphone und Internet nicht wichtig sind.

Als Jónína einige Zeit verreist, schließt Marie Freundschaft mit Mathilde. Mathilde vermisst ihren Mann Jaap, der erst vor einigen Monaten gestorben ist. Marie und Mathilde tauschen sich aus, sie achten beispielsweise auf Vogelstimmen und kochen Marmelade miteinander ein.

Meine Meinung zu diesem Buch:

Das Buch ist eine zarte Reise in die Stille: Der entschleunigte Entwicklungsroman entführt Marie, Jónína und Mathilde ins belgische Redu, wo Natur und einfache Freuden die Hektik des Alltags ersetzen. Man spürt, wie sich drei Frauen durch Zuhören und Nähe begegnen, Liebe, Verlust und Hoffnung miteinander verweben.

Der Anfang ist behäbig, doch in der zweiten Hälfte gewinnt die Geschichte Wärme und Tiefe, während die Entschleunigung sanft ins eigene Leben nachklingt. Ein sanft-romantischer Spiegel dafür, wie Ruhe neue Verbindungen schenkt. Drei von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Beschaulich und kriminell

Der Tag, an dem Barbara starb
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Worum geht es in dem Buch?

Die Ich-Erzählerin Margaret Winterbottom ist 89 Jahre alt und lebt in einem kleinen nordenglischen Dorf. Sie ist Witwe. Eines Tages ist ihre Nachbarin und Freundin Barbara tot. ...

Worum geht es in dem Buch?

Die Ich-Erzählerin Margaret Winterbottom ist 89 Jahre alt und lebt in einem kleinen nordenglischen Dorf. Sie ist Witwe. Eines Tages ist ihre Nachbarin und Freundin Barbara tot. Sie ist offenbar gewaltsam zu Tode gekommen. Die Polizei ermittelt.

Margaret und ihr Enkel James stellen ihre eigenen Nachforschungen an. Barbara erzählte Margaret noch etwas Wichtiges und Margaret versucht sich zu erinnern, was es war. Es könnte für die Lösung des Falls sehr wichtig sein.
Verdächtige sind einige Leute. Michael Cavanagh, der Fensterputzer, beispielsweise. Oder auch Jean, eine andere Nachbarin. Auf einmal wird James verhaftet.


Meine Meinung zu diesem Buch:

Margaret Winterbottom beschreibt die Geschehnisse aus ihrer Sicht. Immer wieder spricht sie dabei mit Albert, ihrem verstorbenen Mann. Sie hat mit einer beginnenden Demenz zu kämpfen. Die gesundheitlichen Probleme Margarets und Erinnerungen bestimmen meistens die Handlung. Viele Ereignisse beschreibt sie detailliert – für mich schon zu ausführlich. Das macht das Buch oft langweilig, auch wenn ich Margaret sympathisch fand.

Die Krimihandlung geht nur schleppend vorwärts. Auch wenn das charakteristisch für einen „cosy“ Krimi ist, hätte man die Handlung interessanter gestalten können.

Der Schluss wird auf einmal rasant und spannend – und mit dieser Auflösung hatte ich nicht gerechnet.

Ich vergebe 3,5 Sterne.

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