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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2026

Gänsehaut pur

Blutwild
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Mega. Das Cover überzeugt vom ersten Augenblick an und es passt perfekt zur Geschichte. Die düstere, spannungsgeladene Atmosphäre des Buches spiegelt sich bereits im Cover wider. Vorweg: Es ist nichts ...

Mega. Das Cover überzeugt vom ersten Augenblick an und es passt perfekt zur Geschichte. Die düstere, spannungsgeladene Atmosphäre des Buches spiegelt sich bereits im Cover wider. Vorweg: Es ist nichts für schwache Nerven. Die Schrift wirkt größer als üblich, was das Lesen äußerst angenehm und leserfreundlich macht – ein klarer Pluspunkt. Die einzelnen Kapitel haben genau die richtige Länge.

Anka, die Hauptprotagonistin, wird sehr gut beschrieben und ist eine taffe und mutige Frau. 6 Jahre sind vergangen, seit sie ihrem Peiniger entkommen ist. Das dachte sie zumindest, bis sie in der Waldhütte die Schaukästen sieht. Er ist zurück, denn sein Opfer ist immer noch am Leben … Die ehemalige Polizeikommissarin hat bald schon das Gefühl, dass nicht der richtige Täter im Gefängnis sitzt. Ihre ehemaligen Kollegen glauben ihr zunächst nicht, bis sie eines Tages verschwindet. Werden sie Anka rechtzeitig finden?

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Spannung mit Gänsehautgarantie

Kälter
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Mit Kälter legt Andreas Pflüger einen außergewöhnlich atmosphärischen Agententhriller vor – und gleichzeitig weit mehr als das: eine psychologisch tiefgründige Geschichte über Identität, Schuld, und die ...

Mit Kälter legt Andreas Pflüger einen außergewöhnlich atmosphärischen Agententhriller vor – und gleichzeitig weit mehr als das: eine psychologisch tiefgründige Geschichte über Identität, Schuld, und die Unmöglichkeit, vor sich selbst zu fliehen.

Die Handlung beginnt im Herbst 1989 auf der Nordseeinsel Amrum, wo Luzy Morgenroth ein zurückgezogenes Leben als Polizistin führt. Die friedliche Routine endet abrupt, als ein Mann spurlos von einer Fähre verschwindet – ein Ereignis, das Luzys Vergangenheit wachruft und sie in eine tödliche Jagd zwischen Geheimdiensten, alten Feinden und eigenen Dämonen stürzt.

Was als ruhiger Inselkrimi beginnt, entwickelt sich schnell zu einem wendungsreichen, hoch spannenden Thriller mit internationalem Ausmaß – von Norddeutschland über Wien bis hin zu Schauplätzen des Kalten Krieges.

Jede Figur hat Tiefe, jedes Motiv Bedeutung. Die Sprache ist präzise und schnörkellos, oft poetisch, ohne je überladen zu wirken. Besonders beeindruckend ist, wie er politische Zeitgeschichte – speziell den Umbruch Ende der 1980er – mit persönlichem Drama verwebt, ohne ins Klischee abzurutschen.

Mein Fazit: Absolut lesenswert – auch (oder gerade) für alle, die mit klassischen Spionagethrillern sonst wenig anfangen können.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Absolut lesenswert

Protokoll eines Verschwindens
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Wow, was für ein Buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil ist unglaublich packend und spannend. Ich kann kaum glauben, dass es sich dabei um eine wahre Geschichte handelt.

Zum Inhalt:
Der ...

Wow, was für ein Buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil ist unglaublich packend und spannend. Ich kann kaum glauben, dass es sich dabei um eine wahre Geschichte handelt.

Zum Inhalt:
Der Journalist Alexander Rupflin beschreibt einen unglaublichen Kriminalfall. Ein junger Brasilianer, der noch nicht lange in Hamburg lebt, verschwindet spurlos. Wie vom Erdboden verschluckt. Seine Familie, in erster Linie seine Schwester, Ärztin und alleinerziehende Mutter, sucht ihren Bruder und gibt die Hoffnung nicht auf. Während sie sich noch Hoffnungen macht, ist ihr Bruder längst tot und liegt in einer Wohnung. Der Mieter der Wohnung lebt mit einer Leiche über Monate hinweg. Unfassbar.

Der Autor beschreibt die Tat aus vielen Blickwinkeln. Der Täter ist sich scheinbar bis zum Schluss keiner Schuld bewusst und scheint das Erlebte zu verdrängen. Wie sonst ist es möglich, seinem geregelten Leben nachzugehen, wenn im Gästezimmer eine Leiche verwest? Die Mitbewohner haben zwar einen Geruch wahrgenommen, aber keiner ist der Sache wirklich nachgegangen. Das alles passiert in der heutigen Zeit. Die Gänsehaut, die man unweigerlich beim Lesen bekommt, rührt nicht nur von der schrecklichen Tat, sondern auch daher, dass es mitten unter uns passiert ist.

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Veröffentlicht am 12.06.2025

Thriller oder Liebesgeschichte?

How To Save A Life
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Ich vergebe selten die volle Punktzahl, aber der Roman hat es echt verdient. Ich war echt enttäuscht, dass es schon zu Ende ist.

Zur Story. Cassie arbeitet in einem Lokal und wird ungewollt Zeugin, als ...

Ich vergebe selten die volle Punktzahl, aber der Roman hat es echt verdient. Ich war echt enttäuscht, dass es schon zu Ende ist.

Zur Story. Cassie arbeitet in einem Lokal und wird ungewollt Zeugin, als ihr Chef erschossen wird. Fortan ist nichts mehr wie es war, und der Feind kann überall auf dich lauern. Auf ihrer Flucht trifft sie zufällig auf den Personenschützer Vincent. Was Personenschutz angeht, kennt er sich aus und ganz nebenbei bemerkt sieht er auch noch gut aus.

Cassie soll aussagen und kommt in ein Zeugenschutzprogramm. Dabei kommen die beiden sich näher, als es der Job erlaubt. Und nicht allen Menschen kann man blind vertrauen.

Das Cover ist super gelungen und passt zum Inhalt. Der Schreibstil ist flüssig und gut. Ich würde das Buch nicht als typischen Thriller beschreiben, eher eine Romanze mit spannenden und ungeahnten Wendungen. Alles in allem bin ich begeistert.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Berge, Geheimnisse und Neuanfang

Das letzte Buch von Marceau Miller
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„Das letzte Buch von Marceau Miller“ überzeugt auf den ersten Blick: Das Cover ist ansprechend gestaltet, bleibt dabei jedoch eher unauffällig und drängt sich nicht in den Vordergrund.

Der Schreibstil ...

„Das letzte Buch von Marceau Miller“ überzeugt auf den ersten Blick: Das Cover ist ansprechend gestaltet, bleibt dabei jedoch eher unauffällig und drängt sich nicht in den Vordergrund.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und macht es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Besonders positiv fällt auf, dass die Kapitel eine ideale Länge haben: Sie sind weder zu kurz noch zu lang, sodass ein gleichmäßiger Lesefluss entsteht und man immer wieder „noch ein Kapitel“ lesen möchte. Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen.

Die Spannung wird im Verlauf der Handlung gekonnt aufgebaut. Im Zentrum steht die Hauptfigur Sarah Miller, eine Witwe, deren Gefühlswelt und innere Entwicklung sehr einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben werden. Freunde denen sie vertraut hat, werden zu unbekannten Größen in einer Rechnung um die Wahrheit und die Vergangenheit.

Ein weiteres Highlight ist die atmosphärische Darstellung der Schweizer Landschaft rund um den Genfer See. Die Beschreibungen sind so bildhaft und detailreich, dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein – ein echter Mehrwert für die Geschichte.

Fazit: Ein gelungenes Buch mit stimmiger Atmosphäre, überzeugenden Charakteren und angenehmem Lesefluss – definitiv lesenswert.

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