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Veröffentlicht am 27.04.2026

Ich liebe die Buks und ihre Freunde

Die magische Bibliothek der Buks 3: Der Phantánasische Schlüssel
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Ich bin traurig, die Geschichte um die Buks, die Buchschutzgeister ist zu Ende. Die Bibliothek war in höchster Gefahr aber durch die KInder ist nichts und niemand zu Schaden gekommen und ich durfte Seite ...

Ich bin traurig, die Geschichte um die Buks, die Buchschutzgeister ist zu Ende. Die Bibliothek war in höchster Gefahr aber durch die KInder ist nichts und niemand zu Schaden gekommen und ich durfte Seite für Seite an diesen Abenteuern teilhaben.
Am Anfang wird ein neuer Bukling geboren oder vielmehr gebukst. Es war lustig, wie der kleine Knirps in die Gemeinschaft auftauchte. Finn und Geraldine verschwinden in den Buchwelten und ein alter Feind der Bücher taucht wieder auf.
Wie die Autoren es schaffen auch im dritten Band immer wieder Neues über Bücher und dem Umgang damit zu erzählen war beeindruckend. Zitate, Autoren und ihre Werke, alles ist in dieser Geschichte verpackt und es macht neugierig auf diese Bücher wenn man sie noch nicht kennt. Klar sind einige Autoren nicht unbedingt für Kinder und Jugendliche geeignet aber auch die werden älter. Vor allem ist es spannend wenn nur eine Szene aus einem Buch beschrieben wird und es so plastisch geschieht das man es als Bild vor Augen hat. Genau so soll lesen sein. Ich konnte die Überraschung von Circe erleben als sie erführ das nicht nur Homer über sie geschrieben hat. Dieses sind nur zwei Einzelheiten aus diesem gelungenen Abschluss der Trilogie. Es gibt noch viele tolle Szenen über Mut, Vertrauen, Freundschaft, Familie und auch über das Abwägen welches Risiko oder welches der kleinere Fehler ist.
Die Welt, auch die Bücherwelt ist nicht nur schwarz oder weiß, sondern hat außer Grau noch sehr viele Farben. Die in der Bukschen Welt auch mal alle gleichzeitig schillern können.
Wer die Tintenherzgeschichten mag, für den sind die Buks genau richtig.

Veröffentlicht am 24.04.2026

Lust auf Obst

Landlust Hausgemacht Obstkuchen
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Ich bin begeistert. Für fast jede Obstsorte gibt es mindestens ein Rezept für die heimischen sogar mehrere. Klar es gibt Dutzende Backbücher und darin sind auch immer gleich mehrere Erdbeer oder Apfelkuchenrezepte, ...

Ich bin begeistert. Für fast jede Obstsorte gibt es mindestens ein Rezept für die heimischen sogar mehrere. Klar es gibt Dutzende Backbücher und darin sind auch immer gleich mehrere Erdbeer oder Apfelkuchenrezepte, genau wie hier. Auch sind in den meisten Büchern die Rezepte ordentlich gegliedert, die Anleitung verständlich und auch mit Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet. Das ist alles nichts Neues und fast schon Standard.
Das Besondere an diesem Buch ist für mich, dass es Rücksicht nimmt auf diejenigen die nicht jede Backform in jeder Größe zuhause haben oder mal eben ausleihen können. Denn es gibt eine Umrechnungstabelle in diesem Buch. Nicht mal eben PI mal Daumen also ein halbes Backblech ist eine 26´Springform sondern ich kann genau ablesen das Rezept ist für eine 28´Form und ich möchte aber in einer 24er backen. Ich schaue oben und dann links wo die beiden Reihen sich treffen, dort steht eine Zahl, in meinem Beispiel 0,73, dann die Menge im Originalrezept mal dieser Zahl mal nehmen und ich habe dann die Mengenangaben für meine Backform. Herrlich einfach. Oder eine Tabelle zum Obst, wenn ich gern mal mit den Rezepten experimentieren möchte. Welches Obst kann man miteinander kombinieren, welche Gewürze oder Kräuter passen dazu. Beispiel Blaubeeren: Beerenobst Streusel, Marzipan, Schokolade, Zitronenmelisse, Zitronenthymian, Vanille, Zimt.
Solche Angaben habe ich bisher noch nicht gesehen. Sie machen Lust auf mehr.
Dazu sind die Rezepte sehr vielseitig. Vom Kuchklassiker über Tartes bis hin zu Torten, es wird nichts ausgelassen.
Für jemanden mit einem Obstgarten genial, erst das Obst und dann das Buch. Oder umgekehrt erst ein Rezept aussuchen und dann zum Wochenmarkt oder in den Hofladen. Vor allem aber ist das Backbuch auch bereit zu akzeptieren das man nicht immer frisches Obst zur Verfügung hat oder gerne im Winter mal etwas mit Pfirsichen machen möchte. Da wird auch die Möglichkeit aufgezeigt mit Tiefkühlobst oder Konserven zu arbeiten.

Veröffentlicht am 21.04.2026

Zwischen den Zeilen

Sepia 3: Sepia und der Fluch des Tintendrachen
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Flohall wird von einem undurchdringlichen Nebel bedroht.. Selbst das Licht und Feuer haben keine Chance. Sepia, Nikki und Sancio wollen die Stadt retten. Sie haben eine Vorstellung wo sie hin müssen um ...

Flohall wird von einem undurchdringlichen Nebel bedroht.. Selbst das Licht und Feuer haben keine Chance. Sepia, Nikki und Sancio wollen die Stadt retten. Sie haben eine Vorstellung wo sie hin müssen um das Herz von Flohall zu retten. Sie sind unzertrennlich obwohl das Abenteuer das gefährlichste sein wird das sie bestehen müssen.
Sie wechseln die Welten und kommen hinter das Geheimnis der Gründungsgeschichte.
Es waren alle drei Bände spannend und jeder für sich ein Erlebnis. Aber dieser hier ist wirklich der krönende Abschluss dieser Trilogie.
Sepia steht zwar durch die Tintenmagie an erster Stelle aber ihre beiden Freunde stehen ihr in Mut, Tatkraft, Überzeugungskraft und Intelligenz in nichts nach.
Diese Freundschaft überzeugt beim Lesen, die Abenteuer die die drei bestehen müssen sind voller Phantasie und stellen auch die Frage wie hat es so weit kommen können.
Der Tipp von anderen es steht auch noch etwas zwischen den Zeilen, ist für Buchdrucker und Buchbinder eigenartig. Aber er ist letztendlich der Richtige. Wie Sepia und ihre Freunde dahinter kommen und welche Konsequenzen sie daraus ziehen, ist detaillreich und verständnisvoll beschrieben. Am Ende siegt das Herz.

Veröffentlicht am 26.03.2026

Veränderungen

Mirabellentage
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Anna ist die Pfarrhaushälterin, als Pfarrer Josef unerwartet stirbt. Steht sie vor der Frage ändert sich jetzt alles oder bleibt ihr Leben wie es war. Sie hat ihm mit der Gemeinde geholfen, sie ...

Anna ist die Pfarrhaushälterin, als Pfarrer Josef unerwartet stirbt. Steht sie vor der Frage ändert sich jetzt alles oder bleibt ihr Leben wie es war. Sie hat ihm mit der Gemeinde geholfen, sie waren seit ihrer Kindheit Freunde. Jetzt ist da ein letzter Wunsch und ein junger neuer Pfarrer der zudem aus dem Norden kommt, ganz entgegengesetzt wie der Ort Blumenfeld.
In kleinen Geschichten erzählt Anna von ihrem Leben, teilweise traurig, manchmal zum lachen, sie verbindet die Menschen, den Ort, das Leben. Aber ist das genug wenn sich auf einmal alles ändert?
Ich fand das erste Buch der Autorin "Mühlensommer" großartig. Bei diesem Buch hat sie noch einmal nachgelegt.
Anna ist eine Persönlichkeit die in sich ruht, trotzallem was in ihrem Leben nicht so gelaufen ist wie sie es sich vielleicht erträumt hat. Sie ist auf der einen Seite genügsam und auf der anderen hat sie aber noch Wünsche für die es noch nicht zu spät ist. Die Menschen in diesem Ort vertrauen ihr auf eine unaufdringliche Weise. Sie ist der elastische Kleber der die Gemeinschaft zusammen hält. So einen Menschen zu kennen, wenn auch nur fiktiv durch dieses Buch, bereichert für kurze Zeit.
Alle Figuren sind fein gezeichnet, sei es der bienenstichblonde junge Neuling der bei den dunklen Dorfbewohnern schon Vergleiche mit dem Papst hervor ruft. Auch wenn sie nur einen kurzen Auftritt haben, haben einige Figuren einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Man kann sich den Einfluss gut vorstellen den sie auch lange noch nach ihrem Tod hinterlassen.

Veröffentlicht am 17.03.2026

Mut

Pina fällt aus
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Es heißt es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen. Umgemünzt auf dieses Buch, braucht es drei seltene Vögel um einen gehandicapten jungen Mann durch das Leben zu begleiten.
Pina ist ...

Es heißt es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen. Umgemünzt auf dieses Buch, braucht es drei seltene Vögel um einen gehandicapten jungen Mann durch das Leben zu begleiten.
Pina ist allein erziehend mit einem autiistischen Sohn. Als sie eines Tages zusammenbricht und ins Krankenhaus kommt. Steht ihr Sohn Leo allein da, er ist aufgrund seiner eingeschränkten Kommunikation nicht fähig sein Leben allein zu bewältigen. Im Haus lebt noch die 86jährige Lilly, die junge rebellische Zola und der zurückhaltende Woitzek. Eigentlich leben die vier Parteien nebeneinander her. Nur Lilly und Pina haben ein wenig Kontakt. Pina kauft ein, während dessen passt Lilly auf Leo auf. Ansonsten lebt jeder für sich und allein.
Nun stehen die drei vor der schier unmöglichen Aufgabe sich um Leo zu kümmern.
Die Autorin beschreibt in diesem Buch wie Menschen über sich selbst hinaus wachsen. Allle haben ein Handycap nicht nur Leo. Bei Lilly ist es die Einsamkeit, sie hat sich zurück gezogen nachdem ihr Mann starb, Zola ist nur zornig auf alles und jeden. Woitzek, ist als Kind aus Polen gekommen und nie richtig heimisch geworden. Gemeinsam wachsen sie an ihrer Aufgabe über sich hinaus. Sie betrachten die Umwelt nicht mehr als etwas was eine Gefahr darstellt sondern als eine Herausforderung bei der sie Leo helfen sie zu bewältigen. Pina muss dagegen lernen das sie auch Befürfnisse hat, das sie nicht alles allein schaffen kann.
Die Figuren sind jede für sich sympathisch, unterschiedlich in ihrem Auftreten, trotzdem kann man sie verstehen, sich in sie hinein versetzen und ihre Gedanken nachvollziehen. Gemeinsam versucht man mit ihnen Leos Bedürfnisse zu verstehen und ihm in seiner eigenen Welt begleiten. Leos Blick wie er beschrieben wird, möchte ich als Leserin auch einmal erleben und dann wissen das er mich für einen kurzen Moment in seine Welt mitgenommen hat.