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Veröffentlicht am 06.05.2026

Metamorphose

Die Krabbenfischerin – Das Erbe der Küste
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Danela Pietreks Buch hat mich sehr berührt.

Da wird erzählt, wie Runa ihre Mutter verliert, sich dann um ihre jüngeren Geschwister kümmert, und als sie nicht mehr kann, geht sie nach Hamburg und lebt ...

Danela Pietreks Buch hat mich sehr berührt.

Da wird erzählt, wie Runa ihre Mutter verliert, sich dann um ihre jüngeren Geschwister kümmert, und als sie nicht mehr kann, geht sie nach Hamburg und lebt auf einem Hausboot. Ihr Freund, Ole, mit dem sie Freundschaft plus lebt, ist Seenotretter.

Runa hat einen Sohn, Finn, der gerade das Abi gemacht hat und ein Jahr nach Kanada gehen will.

Da erreicht sie die Nachricht, dass ihr jüngerer Bruder Peer tödlich verunglückt ist. Ihre Schwester, die als Ornithologin auf einer Insel lebt und ihr jüngster Bruder Torge versuchen nun, den Vater und sein Unternehmen, eine Krabbenfischerei, zu unterstützen und schlssendlich vor der Insolvenz zu bewahren.

Dabei kommt es aber immer wieder zu Streitigkeiten, zu Machtspielchen, zu Missverständnissen und vor allem für Runa gilt es, eine Entscheidung zu treffen, sei es ihr Arbeitsplatz in Hamburg oder ihrem Sohn endlich zu sagen, wer sein Vater ist.

Eine Geschichte, die man so leicht lesen kann und die so viele Denkanstöße gibt, man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Von mir gibt es da klar 5 Sterne.

Auch das Cover passt gut zur Geschichte.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Signora Portalettere

Die Briefträgerin
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Mit diesem Buch ist mir ein richtiger Schatz in die Hände geraten.

Die Autorin Francesca Giannone beschreibt in ihrem Werk das Leben der Anna
Allavena.

Das fiktive Dorf Lizzanello ist der ...

Mit diesem Buch ist mir ein richtiger Schatz in die Hände geraten.

Die Autorin Francesca Giannone beschreibt in ihrem Werk das Leben der Anna
Allavena.

Das fiktive Dorf Lizzanello ist der Ort, an dem sich, nachdem Anna mit ihrem Mann Carlo in sein Heimatdorf gezogen ist, ihr Leben hauptsächlich abspielt.
Carlo hat das Haus seines Onkels geerbt, sein Bruder Antonio hat das Haus der Eltern übernommen.
Nun ist also die Familie zusammen. Carlo und Anna mit Söhnchen Roberto, Tochter Claudia ist leider im Alter von 3 Monaten plötzlich verstorben. Antonio mit Ehefrau Agneta und Tochter Lorenza.

Aber da ist auch noch die Schneiderin Carmela, die von Carlo vor Jahren einfach verlassen wurde, und ein Geheimnis, das erst Jahre später für alle Beteiligten ein großes Problem werden wird, von dem Anna aber nie erfahren wird.

Schon bei den ersten Zeilen taucht man als Leser in das beschauliche Leben des Italien im Jahr 1934 ein.

Da wird gekocht, geliebt, gestritten, gehandelt, intrigiert, gelogen und betrogen, gebetet, gesündigt und gebeichtet, und alles voller Inbrunst und italienischer Mentalität.
Die Jahre von 1934 bis zu Annas Tod im Jahr 1961 sind prall gefüllt mit Leben und Liebe.

Wunderbar beschrieben sind die damals gültigen Gesetze innerhalb der Familien, der Zusammenhalt, die gegenseitige Achtung, das Zusammenspiel von " das gehört sich nicht " und " das ist erlaubt ", an das sich beinahe alle halten.

Die Liebe von Anna und ihrem Carlo ist ebenso Thema wie die Beziehung zu Antonio, der sich mit seiner Schwägerin über Bücher austauscht, Schwägerin Agatha, die so gerne Anna zur Freundin hätte, Lorenza, die sich unglücklich verliebt und einen anderen Mann heiratet.

Anna, die als ehemalige Lehrerin wieder ins Berufsleben einsteigt und Briefträgerin wird, später sogar ein Frauenhaus gründet, die sich mit dem Pfarrer anlegt, der dies unbedingt segnen will.

Carlo, der Weinbauer und Bürgermeister wird, sein erster Wein heißt " Donna Anna" und wird ein Verkaufsschlager.

Und das Geheimnis, das erst auf den letzten Seite gelüftet wird, für die, die es hauptsächlich betrifft.

Ein tolles Cover mit viel Aussagekraft ist ein echter Hingucker und macht Lust aufs Lesen.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Trauma

Unter Wasser
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Die Autorin Tara Menon beschreibt in ihrem Roman die Erinnerungen der Protagonistin Marissa an ihre Freundin Arielle und welche Gefühle diese hervorrufen.
Marissa und Arielle lernten sich als ...

Die Autorin Tara Menon beschreibt in ihrem Roman die Erinnerungen der Protagonistin Marissa an ihre Freundin Arielle und welche Gefühle diese hervorrufen.
Marissa und Arielle lernten sich als Kinder in Thailand kennen und es entwickelte sich zwischen den beiden Mädchen eine ganz spezielle Freundschaft, sie waren beinahe Schwestern.
Marissa hatte ihre Mutter verloren und Arielle bot ihr an, ihre Mutter, eine sehr warmherzige Frau, mit Marissa zu teilen. Dafür kamen sich Marissas Vater und Arielle nahe, da Arielles Vater seine Tochter nie so behandelte, wie es ein Vater tun sollte. Er steckte seine Energien in das Hotel seiner Frau und war für organisatorische Dinge zuständig.
Marissas Vater, ein Meeresbiologe, forschte in Thailand und lehrte die beiden Mädchen, wie die Welt unter Wasser funktioniert. Die Mädchen hatten eine recht unbeschwerte Kindheit und erlebten die Unterwasserwelt sehr bewusst.
Bis der Tsunami kam und alles veränderte.
Arielle überlebte die Riesenwelle im Gegensatz zu Marissa nicht,
Diese ging dann wieder nach New York zurück und erlebte wieder und wieder in ihren Alpträumen schlimme Situationen. Auch war Arielle ihre ständige Begleiterin, wo immer sich Marissa aufhielt.

Ein sehr berührender Roman, der sehr gut wiedergibt, wie die Menschen diese Katastrophe er- und überlebten und welche Traumata sie heute noch mit sich herumtragen.
Das Cover in wunderschönen Blautönen hat etwas Tröstliches zu bieten.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Das Verhältnis

Die andere Seite
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Lydia Barzyk ist ab sofort eine meiner Lieblingsautoren.

In ihrem Thriller " Die andere Seite" beschreibt sie genau diese.

Eine Gruppe von Freunden, die füreinander durch dick und dünn gehen, wer hat ...

Lydia Barzyk ist ab sofort eine meiner Lieblingsautoren.

In ihrem Thriller " Die andere Seite" beschreibt sie genau diese.

Eine Gruppe von Freunden, die füreinander durch dick und dünn gehen, wer hat das schon.

Elias, die titelgebende Figur ist ein Teilnehmer einer solchen Gruppe. Man trifft sich, man neckt sich und man streitet schon auch mal. Aber alles halb so wild, am Ende sind alle wieder Freunde. Doch irgendwann läuft alles aus dem Ruder.

Man beobachtet sich, man macht Bemerkungen, die tiefer gehen, aber man macht sich auch Sorgen, beruflich wie privat.

Und aus Freundschaft wird Liebe, Besessenheit, es gibt Unstimmigkeiten, es werden Fragen aufgeworfen, die keiner beantworten will oder kann.

Die Freundschaft bröckelt.

Und dann ein Todesfall. Rasch wird klar, das war Mord, ausgerechnet Elias, der Strahlemann.

Danach geht es Schlag auf Schlag, die Stimmung eskaliert, keiner traut keinem mehr so recht, und nun wird auch über Dinge gesprochen, die bis jetzt tabu waren. Zum Beispiel das Verhältnis zwischen Maya und Elias.

Und es gibt Andeutungen, die so brisant sind, dass nun doch (noch) nicht darüber gesprochen wird.

Bis die bedrohlichen Nachrichten deutlicher werden und schließlich Videos online gehen, die eine geballte Ladung von verschiedenen Meinungen nach sich ziehen.

Die Spannung steigt , aber niemand, auch nicht die Polizei, die auf Hochdruck ermittelt, weiß, wer Elias ermordet hat.

Bis zum Ende wird man hingehalten, aber das Ende ist ( zumindest für mich) eine Riesen-Überraschung und so logisch, dass es beinahe wehtut.

Ein Roman, ein echter Psychothriller, den man unbedingt lesen sollte.

Ein sehr schönes Cover lädt zum Zugreifen ein.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Malkunst

Letzter Akt
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Der Autor Andreas Schäfer lässt in seinen Romanen immer wieder die Malkunst mitspielen.

So auch in diesem. Es geht um die Schauspielerin Dora, die nach vielen Jahren beim Film mit 40 noch auf der Bühne ...

Der Autor Andreas Schäfer lässt in seinen Romanen immer wieder die Malkunst mitspielen.

So auch in diesem. Es geht um die Schauspielerin Dora, die nach vielen Jahren beim Film mit 40 noch auf der Bühne in London durchstarten will. Nach der Premiere sitzt das ganze Team in einem Lokal zusammen, um die gelungene Premiere zu feiern.

Mit am Tisch sitzt ein Mann, den Dora so faszinierend findet, dass sie lange mit ihm spricht und zu erkennen meint, dass er sie gar nicht kennt.

Sie beginnt eine Affäre mit ihm und genießt es, dort sie selbst sein zu können, denn ihre Mutter in Frankfurt nervt, ihre Agentin nervt und noch mehr nervt ihr Kollege, mit dem sie nun immer auf der Bühne steht.

Ihr Freund ist Maler und seine Bilder sprechen Dora an, obwohl er nur Landschaften und Abbilder des täglichen Lebens malt. Als sie ihn fragt, ob er sie malen würde, sagt er zu.

Aber als sie das Bild dann sieht, wallen ungute Erinnerungen an eine alte Schulkollegin, die sich umgebracht hat, auf.

Dora hat auf der Bühne einen Zusammenbruch und fällt für Monate aus.

Das Cover ist farbenfroh gestaltet und gibt schon einen Hinweis auf das Thema.

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