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Veröffentlicht am 10.03.2018

Eintauchen in eine geheimnisvolle Kultur fesselnd und empfehlenswert

Wie die Sonne in der Nacht
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"Wie die Sonne in der Nacht" von Antje Babendererde ist eine schöne Jugendgeschichte über eine zart entflammende Liebe zweiter Jugendlicher die über alle Grenzen hinauswächst und wundervolle Eindrücke ...

"Wie die Sonne in der Nacht" von Antje Babendererde ist eine schöne Jugendgeschichte über eine zart entflammende Liebe zweiter Jugendlicher die über alle Grenzen hinauswächst und wundervolle Eindrücke über die Kultur der Pueblo-Indianer vermittelt. 

Die 17 jährige Mara, war immer schon ein braves und liebes Mädchen, hatte gute Noten in der Schule, bis ihr der Naturliebende und sportliche Nils über den Weg läuft. Von da an verschlechtern sich ihre Noten und auch ihr braves Wesen ändert sich und sie wird rebellisch und wild.
Doch dann beschliesst Mara nach New Mexico zu reisen um dort ein Austauschjahr zu machen.
Als ihr Jahr schon fast zu Ende ist, beschliessen ihre Gasteltern eine Reise nach Frankreich zu unternehmen um für ihre Tochter eine Universität zu finden.
Während dieser Zeit bleibt Mara allein in dem Haus ihrer Gasteltern zurück um das Haus zu hüten.
Doch geplant ist, das ihr Freund Nils sie besuchen kommt und sie gemeinsam die schönsten Orte des Landes bereisen. Als Nils ihr jedoch ohne grosser Worte absagt steht Mara plötzlich alleine in einem fremden Land, einsam in einem fremden Haus, da.
Doch sie lässt sich nicht entmutigen und so kommt es, das ihr eines Tages der rätselhafte und schöne Kayemo, buchstäblich vor die Füsse fällt. Seine Gestalt birgt jedoch Rätsel auf. Er hat nicht nur sein Gedächtnis verloren sondern kann auch nicht sprechen.
Um sein Geheimnis zu lüften, begeben sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach seiner Identität und seiner Vergangenheit und bereisen schon bald den geheimen Orten der Pueblo-Indianer. Er muss sich schrecklichen Gewissheiten stellen um seine Erinnerungen wiederzufinden und merkt schon bald, das ihn das rothaarige Mädchen aus Deutschland auch schon längst um sein Herz beraubt hat.

Zu beginn der Geschichte, lernt man Mara kennen, wie sie ihren Freund Nils kennen gelernt hatte, vom braven zum rebellischen Mädchen wurde und wie es dazu kam, das sie bei ihren Gasteltern Haussitter wurde.
Durch die sehr angenehme und jugendliche Erzählstimme von Jodie Ahlborn konnte ich mit Mara sehr schnell warm werden und auch gut in die Geschiche finden. Ich mochte Mara sehr gerne, die durch ihre hilfsbereite und engagierte Art aufgefallen ist, gerne auchmal Grenzen überschreitet, aber im Grunde das Herz am rechten fleckt hatte. Auch Kayemo lässt nicht lange auf sich warten der von Aleksandar Radenkovic gesprochen wurde. Beide Sprecher haben im Wechseln den Charakteren durch ihre sehr angenehmen und gefühlvollen Stimmen den nötigen Flair verliehen und mich als Leser gefesselt und mit auf ein einfühlsames und mitreisendes Abenteuer genommen.
Auch die zart entflammende Liebe der beiden Jugendlichen entwickelt sich sehr schön und ist regelrecht spürbar. Allerdings entstammen sie zweier unterschiedlicher Kulturen die auch im Bezug auf die Liebe nicht unterschiedlicher hätte sein können. Mara lebt sehr unbeschwert in den Tag hinein, macht was sie möchte und lebt ihre Liebe unbeschwert aus. Hingegen Kayemo eines höhtern Bestimmt zu sein scheint und sich jahrelanger Keuschheit veranab der Zivilisation aufgehalten hatte und in Sachen Liebe eher unerfahren war. Doch selbst die Grösste Barriere, ist durch die Liebe zu überwinden, das die Autorin sehr einfühlsam zur Geltung bringen konnte. 
Sehr interessant, gut recherchiert und faszinierend waren für mich auch die Eindrücke in die geheimnisvolle Welt der Pueblo-Indianer.  Auch die Landschaften und Beschreibungen, der besuchten Gegenden wurden sehr ausführlich beschrieben, sodass ich die sie mir lebhaft und bildhaft vorstellen konnte.

Ich bin begeistert von dem schönen und fesselnden Jugendroman, der nicht nur mit tollen Eindrücken beeindrucken konnte, sondern mich auch auf eine interessante Reise in die Welt der Pueblo-Indianer genommen hat. Die beiden Erzählstimmen lassen die Charaktere und deren Gefühlswelten regelrecht aufleben, haben gut zur Geschichte gepasst und mich während dem hören gut unterhalten. Ein rundum gelungenes Hörbuch das mir schöne Hörminuten bereitet hat und ich jedem empfehlen kann.

Veröffentlicht am 06.03.2018

Ein teuflisch witziger und spannender Höllentrip mit Lachanfallgarantie

Luzifer junior (Band 3) - Einmal Hölle und zurück
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"Luzifer junior- Einmal Hölle und zurück" von Jochen Till, ist der dritte Band der spannenden und witzigen Luzifer-Comic-Reihe, in dem die Hölle los ist, seit der Teufel höchstpersönlich allen Anschein ...

"Luzifer junior- Einmal Hölle und zurück" von Jochen Till, ist der dritte Band der spannenden und witzigen Luzifer-Comic-Reihe, in dem die Hölle los ist, seit der Teufel höchstpersönlich allen Anschein nach entthront wurde.

Luzie der Höllensohn, des mächtigen Herrschers der Unterwelt, ist von seinem Vater auf die Erde geschickt worden, um böse zu werden. Schnell erfährt er, das er böse Menschen nicht ausstehen kann und Freunde zu haben was tolles ist.
Doch seit geraumer Zeit, ist in der Hölle im wahrsten Sinne des Wortes, die Hölle los.
Denn wenn man den kursierenden Gerüchten Glauben schenken darf, ist nicht nur Luzifers Vater, der Teufel höchstpersönlich entthront worden, sondern gilt seitdem auch als spurlos verschwunden. Ganz klar das es für Luzie kein Halten mehr gibt und er sich unbedingt selbst ein Bild von den dortigen Zuständen und vor allem dem Verbleib seines Vaters machen möchte.
Zusammen mit seinen Freunden Aaron, Gustav, der Halbdämonin Lilly, und dem Spiondämon Auribus macht er sich auf die nicht ganz ungefährliche Reise in die Unterwelt.
Doch was wird sie dort erwarten, wer hat die Herrschaft der Unterwelt übernommen und vor allem wo ist Luzifer Senior?

Obwohl wir erst mit dem dritten Band in die spannende Luzifer-Reihe eingestiegen sind, ist es uns leicht gefallen, die unterschiedlichen Charaktere und höllischen Umgebungen schnell und einfach kennen zu lernen. Denn zu Beginn werden die vorherigen Ereignisse, aber auch markante Merkmale und Eigenschaften der Charaktere in kurzen und verständlichen Sätzen wiedergegeben, sodass die jeweiligen Bände,  vollkommen unabhängig voneinander gelesen werden können. So können auch Luzifer-Neulinge wie wir es waren, gut in die Geschichte finden und dem teuflischen Abenteuer von Anfang an gut folgen.

Besonders mitreisend und packend ist der lustige, lockere und lebhafte Schreibstil des Autors Jochen Till, der beim lesen nicht nur Kinder sondern auch die mitlesenden Eltern, regelrecht in das teuflische Abenteuer gezogen hat. Die einzelnen Kapitel haben eine gute Länge, sind mit kurzen und witzigen Überschriften versehen die neugierig auf die weiter Handlung machen.
Auch die Sätze sind kurz, und verständlich, die Handlungsstränge sind packend und mitreisend und die Charaktere sind liebevoll, witzig und haben uns durch die aufkommende Situationskomik sehr oft zum laut Lachen gebracht.  
Doch auch die unzähligen Illustrationen im Buch, die aus der Feder von Illustrator Raimund Frey stammen, haben sehr gut gepasst und mit der Geschichte harmoniert. Die Zeichnungen sind sehr witzig, mit viel liebe bis ins kleinste Detail gezeichnet und sind durch die vielen kleinen Besonderheiten im Bild, regelrecht lebendig geworden und haben somit ebenfalls für humorvolle Lesestunden gesorgt.

Der dritte Band der Luzifer-Reihe war für uns nicht nur wahnsinnig unterhaltsam und mitreisend, sondern auch ein höllische spannendes Abenteuer, mit witzigen Charakteren, raffinierten und Actionreichen Handlungssträngen, das uns von Anfang bis Ende spass gemacht hat zu lesen. Wir sind restlos begeistert von dem grandiosen Höllentrip und von nun grosse Luzie-Fans die schon höllisch gespannt und dem nächsten Band entgegenfiebern. Denn die Frage über den Verbleib von Luzies Vater ist noch nicht geklärt.

Ein höllisches Abenteuer mit witzigen Illustrationen, Lachanfallgarantie und Lesespass pur. Absolut empfehlenswert.

Veröffentlicht am 04.03.2018

Gelungen, vielschichtig in dem bis zur letzten Seite Spannungsmomente stecken

Totenweg
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"Totenweg" von Romy Fölck, ist der erste Band der Krimi-Reihe, in dem Kommissar Bjarne Haverkorn, gemeinsam mit der angehenden Kriminalpolizistin Frida Paulsen, im bisher ungelösten Mordfall der jungen ...

"Totenweg" von Romy Fölck, ist der erste Band der Krimi-Reihe, in dem Kommissar Bjarne Haverkorn, gemeinsam mit der angehenden Kriminalpolizistin Frida Paulsen, im bisher ungelösten Mordfall der jungen Marit ermitteln.

Frida Paulsen hatte nach dem Mord ihrer damals besten Freundin Marit dem Apfelhof ihrer Eltern den Rücken gekehrt, um in Hamburg neu anzufangen. Dort fand sie eine Stelle als Polizistin und sah sich nach zehn Jahren bei der Schutzpolizei, eines höheren bestimmt. Sie beschliesst ein Studium auf der Polizeiakademie zu absolvieren, um fortan, bei der Kriminalpolizei zu arbeiten.
Doch dann erreicht sie die erschreckende Nachricht, das ihr Vater hinterrücks niedergeschlagen wurde und fährt sofort ohne gross zu Überlegen zurück in ihre Heimatstadt.
Schuldgefühle über den Mord an ihrer damals besten Freundin Marit, die Erinnerungen an den Mörder und ihr bisheriges Schweigen holen sie wieder ein, umso länger sie bleibt und ziehen sie immer tiefer in den Sumpf der Vergangenheit.
Bis die Vergangenheit sie wieder einholt.

Kommissar Bjarne Haverkorn war damals der leitende Ermittler im Mordfall der jungen Marit, der mittlerweile kurz vor seiner Pensionierung steht. Doch der seit über zwanzig Jahren ungelöste Fall des damals vierzehnjährigen Mädchens, lässt ihn einfach nicht zur Ruhe kommen. Und so ermittelt er auch weiterhin unermüdlich nach dem Mörder von Marit, bis Frida Paulsen wieder zurück in ihre Heimatstadt reist.

Die Geschichte beginnt mit einem Rückblick in das Jahr, in dem der Mord an der jungen Marit begangen wurde. Haverkorn der kurz vor der Pensionierung stehende Ermittler, ist anfangs ein sehr distanziert beschriebener Charakter der erst mit der Zeit und im weiteren Verlauf der Geschichte interessanter dargestellt wird. Auch Frida, ihre Vergangenheit und der Familienbetrieb werden zu Anfang sehr spärlich beschrieben und erlagen erst im späteren Verlauf mehr Beachtung. Obwohl Frida seit über zehn Jahren bei der Polizei arbeitet, kam sie mir manchmal sehr verletzlich vor, die erst mit der Übernahme des Apfelhofs an Stärke und Willenskraft erlangte. Doch umso mehr sie sich im Familienbetrieb mit einbringt, umso mehr kommt sie auch unzähligen Ungereimtheiten ihres Vaters auf die Spur. War der Überfall ihres Vaters gar kein Überfall, sondern von jemand brutal geplant worden, der vielleicht sogar im Zusammenhang mit dem damaligen Mord an Marit hängt?

Doch auch im Mordfall von Marit tut sich im weiteren Verlauf einiges und die Geschichte wird nicht nur komplexer, sondern auch die Handlungsstränge werden facettenreicher und spannender.
Umso länger sich Frida mit dem Fall beschäftig umso näher kommt sie auch wieder ihrer Vergangenheit und muss sich auch Haverkorn endlich stellen.
Doch Haverkorn hatte schon damals den Verdacht, das Frida ihm im Bezug auf den Mörder nicht die ganze Wahrheit gesagt hatte. Die Lage spitzt sich zu, ein weiterer Mord erschüttert das Dorfleben und das ungleiche Ermittlerduo erkennt endlich, das sie nicht nur auf der selben Seite stehen, sondern entwickeln sich auch aufeinander zu.

Sehr angenehm, flüssig und mitreisend ist auch der Schreibstil von Romy Fölck, der mich beim lesen sehr fliessend durch die Kapitel geführt hat. Besonders spannend war es für mich den Ermittlungssträngen zu folgen, indem man als Leser gekonnt, immer wieder auf eine falsche Fährte geführt wurde. Raffinierte Handlungsstränge, viel spiel zum eigenen Ermitteln, grandiose Spannungsmomente und das hautnahe mit einbeziehen in den Fall, haben die Geschichte immer wieder aufleben und authentisch gemacht.
Im Gesamten hat mich der Auftaktroman sehr gut unterhalten, der mit einigen raffinierten Handlungssträngen und sagenhaften Spannungsmomenten versehen ist. Ich möchte zu gerne mehr über das ungleiche Ermittlerduo lesen und freue mich schon jetzt auf eine weitere Fortsetzung.

Für mich ist Totenweg ein rundum gelungener Kriminalroman, der raffinesse, Spannung und mit unvorhersehbaren, vielschichtigen Wendungen versehen ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Spannung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 25.02.2018

Stärkende und einfühlsame Mutmachgeschichte bei Kummer und Angst

Der kleine Bär und die Kummerkiste
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"Der kleine Bär und die Kummerkiste" von Suzanne Chiew, ist eine stärkende und sehr einfühlsame Mutgmachgeschichte, in dem Paulchen der kleine Bär erfährt, wie er seine Angst und Kummer mit einer kleinen ...

"Der kleine Bär und die Kummerkiste" von Suzanne Chiew, ist eine stärkende und sehr einfühlsame Mutgmachgeschichte, in dem Paulchen der kleine Bär erfährt, wie er seine Angst und Kummer mit einer kleinen Kiste, überwinden kann.

Paulchen der kleine Bär, sitzt auf seinem Lieblingsplatz, wo er über das weite Tal blicken kann. Doch der kleine Bär ist sehr nachdenklich, hat Kummer und grosse Angst. Zu gerne würde er mit seiner Schwester Milli und dem Hasen Hoppel am Wasserfall spielen, doch er hat grosse Sorge, das es dort so schrecklich laut oder er so gewaltig ist, das es Paulchen mitreisen könnte.
Zum Glück zeigt seine Schwester Milli grosses Verständnis für den kleinen Bären und weiss sogar Rat, was bei Kummer und Angst helfen kann.

Die Geschichte des kleinen Bären Paulchen, handelt von Kummer, Sorgen und seiner grossen Angst, die ihn sogar hemmt mit seinen Freunden am Wasserfall zu spielen.
Vermutlich jedes Kind hat sich schon einmal mit dem Thema Angst auseinander setzten müssen, sei es durch eine Hürde die es zu überwinden galt, ein Geist der unter dem Bett haust und so für schlaflose Nächte gesorgt hat oder einfach eine Umgebung die schon beim blossen Gedanken daran, Angst und Kummer bereitet haben. Paulchen ist trotz seiner Ängste zu einem Lieblingscharakter geworden, der uns auch Mut gemacht hat selbst eine Kummerkiste gegen unsere Ängste zu benutzten. Auch Milli ist ein sehr schön beschriebener Charakter, die durch ihre sehr einfühlsame und hilfsbereite Art begeistert hat.
Suzanne Chiew, schafft es durch ihren sehr angenehmen, einfühlsamen und kindgerechten Schreibstil, das Thema Angst behutsam aufzugreifen und in eine spannende und abenteuerreiche Geschichte zu packen, die auch schon Kleinkinder ab drei Jahren gut verstehen können. Die Handlung ist durch die einfachen und kurzen Sätze für Kinder gut nachvollziehbar, auch die Seiten sind übersichtlich und wirken durch die kurzen Textpassagen nicht überladen, sodass die Aufmerksamkeit der kleinen während dem Vorlesen nicht abschweift. Besonders toll fanden wir auch die grossen Buchseiten, die mit vielen wunderschönen, farbenfrohen und liebevollen Zeichnungen des Illustrators Sean Julian versehen sind. Diese haben nicht nur die Buchseiten komplett ausgefüllt, sondern es gab während dem Vorlesen für die kleinen, auch so viel zu entdecken, das mit soviel Liebe bis ins kleinste Detail gezeichnet wurde. Sowohl die Geschichte als auch die zauberhaften Zeichnungen, harmonieren sehr gut miteinander und haben die Geschichte von Paulchen regelrecht aufleben und lebendig gemacht.

Doch die Geschichte beschäftig sich nicht nur mit dem Thema Angst, sondern zeigt auch Lösungswege auf, wie es der kleine Bär schlussendlich schafft nicht nur seinen Kummer und Angst zu überwinden, sondern auch anderen hilft, sich ihren Ängsten zu stellen. Denn "manchmal wird die Angst kleiner, wenn man darüber spricht" welches nicht nur ein wahrer Spruch, sondern auch unsere Lieblingsstelle im Buch war. 
Sehr berührend empfand ich auch die letzten beiden Seiten im Buch, die Rückblickend, mit tollen und aufmunternden Worten, des kleinen Bären, versehen sind.
Denn es hilft immer, sich anderen oder auch Gott anzuvertrauen, beim Gebet oder Gutenachtgebet, wenn die Sorgen und Ängste überhand nehmen, das ich ebenfalls sehr nett und kindlich formuliert fand. Im Gesamten eine harmonische und schöne Bilderbuchgeschichte, die durch die wunderschönen Illustrationen auflebt und für kleine Kinder verständlich dargestellt wird.

Der kleine Bär und die Kummerkiste, ist eine sehr einfühlsame und stärkende Mutmachgeschichte für Kinder, die mit liebevollen Charakteren und wunderschönen Illustrationen versehen ist. Ein lesenswertes und tolles Buch zum Selbst und Vorlesen das Mut macht, über seine Ängste zu sprechen oder sie Gott anzuvertrauen.

Veröffentlicht am 25.02.2018

Magisches und schönes Abenteuer einer Leuchtturmwärterin

Lilli Luck 1. Vernixt und zugenäht
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"Lilli Luck, vernixt und zugenäht“, von Miriam Mann, ist der erste Band, der Mädchen-Nixenreihe, in dem eine spannende und liebevoll illustrierte Geschichte, mit vielen magische Wesen, Nixen und Piraten ...

"Lilli Luck, vernixt und zugenäht“, von Miriam Mann, ist der erste Band, der Mädchen-Nixenreihe, in dem eine spannende und liebevoll illustrierte Geschichte, mit vielen magische Wesen, Nixen und Piraten über Freundschaft und Familie, auf Junge Leser wartet.

Das Mädchen Lilli Luck, wohnt mit ihrer Familie, in einem echten rot/weiss gestreiften Leuchtturm, am Strand von Deichdorf. Der erste Ferientag hat begonnen und auch das Kojenzimmer ist bereits vermietet. Schon morgen werden die ersten Feriengäste anreisen, und Lilli ist schon ganz gespannt darauf.
Doch gerade lümmeln die Geschwister Linus, Lula und Lilli zu dritt im Bett und lauschen den spannenden Geschichten ihrer Urgrossmutter. Denn jeden Abend, weiss sie tolle Geschichten, über Piraten, Nixen und sagenhaften Zauberschätzen zu erzählen.
Doch als Lillli, eines Tages, entdeckt, das sie die wundersamen Meeresbewohner sehen und sogar verstehen kann, fragt sie sich, ob nicht vielleicht doch, etwas an der Geschichte, von der magischen Gabe der Leuchtturmwärter, dran ist.

Schon auf den ersten Seiten, beginnt die Geschichte von Lilli Luck, mit einer von Urgrossmutters tollen Gutenachtgeschichten. Diese werden so spannend von ihr erzählt, das wir selbst beim lesen, mit grosser Freude,  gerne den magischen Geschichten gelauscht haben. Denn immer wieder hält Urgrossmutter beim erzählen inne und bringt so die Geschwister dazu, sich mit ihren eigenen Ideen und Einfällen, in die Geschichte mit einzubringen. Dabei dürfen die Geschwister unter anderem aufzählen, wie schwarz, hell oder laut eine momentane Situation, gerade beschrieben werden könnte. Linus war mit seinen Einfällen immer besonders flott und sehr Ideenreich und hatte fast immer eine zutreffenden Einfall. Zwar ist er der kleinste der Geschwister, hat jedoch durch seine freche und witzige Art, immer für einen Lacher beim lesen gesorgt. Auch Lilli Luck ist ein sehr toll beschriebener Charakter, die wir vom ersten Moment des kennen lernen sehr gerne mochten. Besonders ihre magische Gabe als Leuchtturmwärterin, hat der Geschichte einen fantastischen und spannenden Touch verliehen. Aber auch die vielen anderen Nebencharaktere und fabelhaften Wesen, wurden toll beschrieben und haben sehr gut zur Geschichte gepasst.

Auch der Schreibstil von Miriam Mann, ist sehr kindgerecht, fröhlich und angenehm, der jungen Leser, durch die kurzen und verständlichen Sätze, fliessend durch die sechzehn Kapitel, in das vernixte Abenteuer mitnimmt. Richtig spannend wird es als die magischen Wesen und Nixen auftauchen und auch Lilli ihre Gabe als Leuchtturmwärterin erkennt.
Die Kapitel sind mit liebevollen Zeichnungen gekennzeichnet und auch sonst lebt die Geschichte durch die wunderschönen Illustrationen, die von der Illustratorin Frau Annika stammen, regelrecht auf. Sowohl die Geschichte, als auch die tollen Zeichnungen, harmonieren toll miteinander und haben uns im Gesamtbild sehr gut gefallen.

Lilli Lucks erster Band als Leuchtturmwärterin, ist eine gelungene Mischung aus spannenden und witzigen Abenteuern, mit vielen fabelhaften und magischen Wesen die durch die wunderschönen und farbigen Illustrationen unterstrichen werden.