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Veröffentlicht am 28.03.2018

Eine aufregende Suche mit samtig weichen Fühlelementen

Der kleine Igel und das verlorene Entchen
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"Der kleine Igel und das verlorene Entchen" von M Christian Butler stammt aus der kleine Igel-Reihe und ist ein tolles Vorlesebuch für Kinder, mit liebevollen Zeichnungen und samtig weichen Fühlelementen ...

"Der kleine Igel und das verlorene Entchen" von M Christian Butler stammt aus der kleine Igel-Reihe und ist ein tolles Vorlesebuch für Kinder, mit liebevollen Zeichnungen und samtig weichen Fühlelementen zum darüberstreichen und fühlen.

Es ist herrliches Frühlingswetter, die Sonne lacht mit dem kleinen Igel und seinen Freunden um die Wette und ist perfekt für einen Ausflug und ein Picknick im Freien. Gemeinsam streifen sie durch die Wiesen und sind gespannt, welche schönen Frühlingsblumen und neugeborenen Tiere, sie auf ihrer Wanderung erwarten. Schon bald sehen sie erste Veilchen, entdecken kuschelig weisse Lämmchen, treffen auf zwei kleine Mäusekinder und finden sogar versteckte Schokoladenostereier.
Bis sie eine Entenmutter entdecken, die sichtlich Mühe damit hat, ihre fünf Entenkinder beisammen zu halten. Eine ganz schön wuselige Angelegenheit, denn die kleinen büchsen immer wieder aus und watscheln wild durcheinander in unterschiedliche Richtungen. Natürlich sind er kleine Igel und seine Freunde sofort zu Stelle um der Entenmutter zu Helfen, ihre kleinen Entenküken zu bändigen.
Doch dann sind  plötzlich zwei der Entenkinder verschwunden.
Eine aufregende Suche beginnt, bei der auch die kuschelig weiche Mütze des kleinen Igels zum Einsatz kommt.

Die Geschichte des keinen Igels hat durch seine rote und samtigweiche Mütze einen grossen Wiedererkennungswert für Kinder. Denn während dem Vorlesen können die kleinen die rote Mütze des kleinen Igels suchen und den weichen Stoff erfühlen.
Auch die Charaktere werden sehr liebenswert und hilfsbereit beschrieben, die man während dem lesen einfach gern hat.
Dabei erleben die Freunde, gemeinsam mit dem kleine Igel ein frühlingshaftes und aufregendes Abenteuer, das durch die grossen und wunderschönen Illustrationen der Illustratorin Tina Macnaughton richtig toll zur Geltung kommen.
Da die Ostereiersuche nicht im Vordergrund liegt und eher dezent in die Geschichte mit einfliesst, passt die Geschichte nicht nur gut zu Ostern, sondern kann auch im Rest vom Jahr gut vorgelesen werden.

Sehr angenehm und verständlich ist auch der kindgerechte Schreibstil des Autors M Christian Butler der sich durch die grosse Schrift, die einfachen Sätze und kurze Textpassagen toll zum Vorlesen aber auch für Erstleser eignet. 
Wir hatten während der Suche mit dem kleinen Igel, grossen Fühl- und Lesespass die durch die zauberhaften Illustrationen der Illustratorin regelrecht unterstrichen und richtig toll zur Geltung gekommen sind.

Die Geschichte des kleinen Igel, ist ein tolles Vorlesebuch rund um Freundschaft und Hilfsbereitschaft, das durch grosse und liebevolle gezeichnete Illustrationen und samtig weichen Fühlelemente einen Wiedererkennungswert für Kinder hat.
Nicht nur zu Ostern ein empfehlenswertes Lesespass aus einer tollen Reihe.

Veröffentlicht am 16.03.2018

Viele Kindliche Flausen in ein witziges und spannendes Abenteuer gepackt

Ziemlich beste Schwestern – Quatsch mit Soße (Ziemlich beste Schwestern 1)
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"Ziemlich beste Schwestern - Quatsch mit Sosse" von Sarah Welk, ist eine herrlich unterhaltsame und witzige Ansammlung von Schwesterngeschichten, die mit viel Augenzwinkern und lebendigen schönen Illustrationen ...

"Ziemlich beste Schwestern - Quatsch mit Sosse" von Sarah Welk, ist eine herrlich unterhaltsame und witzige Ansammlung von Schwesterngeschichten, die mit viel Augenzwinkern und lebendigen schönen Illustrationen für Kinder, toll zum Vor und Selbstlesen sind.

Die beiden einfallsreichen und ziemlich besten Schwestern, Mimi und Flo haben immer die besten Ideen zusammen. Doch am Sonntag geht weder Flo in den Kindergarten noch Mimi in die Schule. Sie sitzen draussen auf dem Torpfosten und beobachten die vorbeifahrenden Leute. Ziemlich langweilig bis Mats mit einer Mäusefamilie, die er im Garten gefangen hat, auftaucht.
Wie wäre es also wenn die Mäusefamilie bei ihnen ins Puppenhaus einziehen würde, fragen sich die Schwestern? Oder besser noch in Mamas Brotkasten, der wäre auch super geeignet für die kleinen Nager. Komisch nur das Mama und Papa darüber so gar nicht begeistert sind und die kleinen Nager auch gar nicht daran denken immer brav in ihrem Versteck zu verweilen. Obwohl sie richtig süss und geheimen Zirkusmäuse sind.
Da Mama und Papa jedoch so gar nicht begeistert von den neuen Mitbewohnern sind, kommt ihnen auch schon die nächste Idee. Wie wäre es mit einem Überraschungskuchen für Mats, schliesslich hat er schon bald Geburtstag? Das kann ja wohl nicht so schwierig sein, denken sich die Schwestern oder etwa doch?

Die beiden Schwestern sind zwei sympathisch und lebensfrohe Mädchen die immer witzige Einfälle und Ideen haben um sich den Tag zu versüssen. Doch ihre Streiche, stossen besonders bei ihren Eltern nicht immer auf die erhoffte Begeisterung.
Denn was für die beiden ein grosser Spass und pures Abenteuer bedeutet, ist für ihre Eltern Chaos und grosses Durcheinander.

Mit grosser Begeisterung haben wir die beiden Schwestern bei ihren kleinen und grossen Abenteuern begleitet und hatten mächtig Spass und Freude beim lesen. Denn ihr grosser Einfallsreichtum hat des öfteren für ein Augenzwinkern gesorgt und uns nicht selten beherzt hat auflachen lassen. Dabei erleben die Schwestern solch authentische und witzige Abenteuer die für mich als Elternteil ein Schreck wären aber als Geschichte einfach toll waren.

Sarah Welk schafft es gekonnt durch ihre angenehme und humorvolle  Art zu Schreiben nicht nur Kinder sondern auch die vorlesenden Erwachsene in ihren Bann zu ziehen und zu begeistern.  Die Sätze sind kurzgehalten und verständlich für Kinder, die Kapitel haben eine angenehme länge und sind mit grosser Spannung, Witz und Charme bestückt. Auch die Kapitelüberschriften sind witzig gehalten und machen neugierig auf die kommende Handlung.
Aber auch die unzähligen Illustrationen die von der Illustratorin Sharon Harmer stammen haben sehr gut zur Geschichte der beiden Schwestern gepasst. Denn sie sind sehr liebevoll gezeichnet und lassen durch die witzige Darstellung der Charkatere die Abenteuer der Mädchen richtig aufleben und lebendig werden.

Im Gesamten ein tolles Buch, mit spannenden und humorvollen Abenteuern, lebhaften Illustrationen und schrecklich einfallsreichen aber liebenswerten Charakteren die für Augenzwinken und lustige Lesemomente beim Vor und Selbstlesen gesorgt haben.

Veröffentlicht am 14.03.2018

Dschinntastisch geht es weiter auf eine magische Reise quer durch Europa

Simsaladschinn - Die verflixte siebte Zutat - Band 3
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"Simsaladschinn - Die verflixte siebte Zutat" von Corinna Wieja ist das dritte dschinntastische Abenteuer der magisch Dschinn-Reihe, in dem nicht nur eine grosse Hochzeit vor der Tür steht, sondern auch ...

"Simsaladschinn - Die verflixte siebte Zutat" von Corinna Wieja ist das dritte dschinntastische Abenteuer der magisch Dschinn-Reihe, in dem nicht nur eine grosse Hochzeit vor der Tür steht, sondern auch jede menge Abenteuer quer durch Europa auf die Freude Amanda, Jonas und Jessy wartet.

Endlich ist es soweit, Jonas Vater und Jessys Mutter wollen Heiraten. Die Hochzeitsvorbereitungen sind schon im vollen Gange, die ersten Tanzschritte in Übung doch mit dem ganzen Stress hängt auch irgendwann der Haussegen der Eltern gewaltig schief.
Unentwegt wird gestritten und gezankt, die Nerven liegen blank, bis auch plötzlich die Feier an sich zu platzen droht.
Das müssen Jonas und Jessy mit der Hilfe ihrer Dschinnfreundin Amanda unbedingt verhindern.
Doch das ist leichter gesagt als getan, denn das selbst gebraute Liebeselexier verfehlt vollkommen seine Wirkung und geht gehörig nach hinten los.
Die Freunde sind sich sicher, da kann nur noch eine Wunschsuppe helfen um den Zauber rückgängig zu machen.
Doch dafür müssen sie, nicht nur ein kniffliges Rätsel lösen, sondern auch quer durch Europa reisen um die Zutaten zu finden.
Allerdings sind sie nicht die einzigen die sich auf die Jagd nach den Zutaten machen.

Da wir schon die ersten beiden dschinntastischen Abenteuer gelesen haben waren wir natürlich ganz gespannt wie es weiter geht mit Amanda, Jonas und Jessy. Denn diesmal liegt Liebe in der Luft, es wird geheiratet ein Zaubertrank geht völlig nach hinten los und auch ein böser Dschinn sorgt wieder für mächtig Wirbel und Abenteuer. 

Wer die Helden der Geschichte schon aus den ersten Bänden kennt, weiss das jeder Charaktere für sich einzigartig und liebenswert ist. Besonders Amanda, deren Zaubersprüche nicht immer die gewünschte Wirkung erzielten haben, hat uns schon so einige Lacher beim lesen beschert.
Corinna Wieja lässt auch im dritten Band einzelne Rückblicke gekonnt in die Handlung mit einfliessen, sodass man sich als nicht Kenner der Reihe ein lebhaftes Bild über die vergangenen Abenteuer machen konnte.
Sehr gefallen hat uns die Reise auf dem fliegenden Teppich der die Kids quer durch Europa geführt hat. Hier mussten sie knifflige Rätsel lösen, kommen hinter das Geheimnis der Zaubertinte um die richtigen Zutaten für die Wunschsuppe zu besorgen. Doch neben einem actionreichen Abenteuer kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Aufkommende Situationskomik und missverstandene Zweideutigkeit von Worten, haben für humorvolle und witzige Lesemomente gesorgt und gut zur Geschichte gepasst.

Gewohnt angenehm und humorvoll, war auch im dritten Band der Schreibstil von Corinna Wieja der auch diesmal wieder etwas magisches an sich hatte und für ein entspanntes und angenehmes Lesevergnügen sorgte. Denn die Kapitel haben eine gute länge, die Sätze sind verständlich und kindgerecht geschrieben und auch die Überschriften der Kapitel haben neugierig auf die weitere Handlung gemacht. 
Zum Gesamtbild der Gesichte haben auch diesmal wieder die tollen und liebevoll gezeichneten Illustrationen der Illustratorin am Anfang eines jeden Kapitels gepasst, der wir für ihre Kreativität ein grosses Lob aussprechen möchten.

Im Gesamten hat uns auch der dritte Band der Reihe, wieder mit auf eine magische und spannende Reise genommen, die uns gut unterhalten und grossen Spass beim lesen bereiten konnte. Ein dschinntastisches Abenteuer, mit viel witz, Charme und eine magische Reihe für junge Leser und Dschinns.

Veröffentlicht am 13.03.2018

Ein gelungener und unglaublich spannender Serienauftakt

Schlüssel 17 (Tom Babylon-Serie 1)
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"Schlüssel 17" von Marc Raabe, ist ein Thriller der Extraklasse und Band 1 der Tom Babylon-Reihe, in dem ein Schlüssel mit der eingravierten Zahl 17, den Ermittler Tom Babylon hoffen lässt, das er seine ...

"Schlüssel 17" von Marc Raabe, ist ein Thriller der Extraklasse und Band 1 der Tom Babylon-Reihe, in dem ein Schlüssel mit der eingravierten Zahl 17, den Ermittler Tom Babylon hoffen lässt, das er seine vor Jahren vermissten Schwester Viola endlich wieder findet.

Tom Babylon vom LKA wird zum Tatort in den Berliner Dom gerufen. In der Domkuppel finden sie an Seilen hängend eine grausam zugerichtete Tote, mit schwarzer Flügeln, die als die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss identifiziert wird. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel in dem die Zahl 17 im Griff eingraviert ist. Als Tom Babylon den Schlüssel an der Toten entdeckt, möchte er diesen Fall um jeden Preis, denn vor vielen Jahren verschwand auch seine kleine Schwester Viola, genau mit solch einem Schlüssel der die Zahl 17 trug. 
Bis heute hat er die Suche nach seiner Schwester Vi nie aufgegeben, die ihm im Schlafanzug mit einem Schlüssel um den Hals, eine ständige und heimliche Begleiterin ist. 
Doch als Tom für seine Ermittlungen eine unliebsame Partnerin zugeteilt wird, ändert sich alles. Denn die Psychologin Sita Johanns die aus ihre Jugend sichtbare Verbrennungen im Gesicht davon getragen hat, ist durch ihre Jugend geprägt und hat gelernt einen Teil von sich zu verstecken. Doch schon bald weiss man nicht mehr, wer in diesem Fall, mehr zu verstecken hat, Tom oder der Mörder.

Schon die Anfänge und Einführung in den Thriller haben mir sehr gut gefallen und mich unglaublich neugierig auf die Geschichte und das Verschwinden seiner jüngeren Schwester Viola gemacht. Als dann die erste Tote auftaucht, wird schnell klar, dass das Verschwinden von Vi und sein aktueller Fall irgendwie zusammenhängen und Tom Babylon voll und ganz einnehmen.
Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen und zwei Erzählstränge aufgeteilt die geschickt von Marc Raabe zusammen geführt werden. Zum einen sind die aktuellen Geschehnisse, im auktorialen Erzählstil und zum anderen die Ereignisse und Jugendzeit aus dem Jahr 1998 aus Tom Babylons Sichtweise. Obwohl Tom mittlerweile schon längst Erwachsen ist, konnte Marc Raabe Zusammenhänge aus der Jugend zwischen den einzelnen Handlungen der Geschichte und das Innere der Charaktere gut knüpfen und verständlich darstellen.
Auch die Handlungsstränge sind verständlich, die Charaktere handelt authentisch und die Geschichte ist gleichbleibend mit einer einnehmenden spannend versehen. 

Tom ist als Mensch, ein vielschichtiger und komplexer Charakter, der an den Gedanken, das sein Schwester noch lebt, wie besessen ist. Da Viola als ständige und geheime Begleiterin ihn immer wieder aufsucht ist er fest davon überzeugt, das er sie eines Tages auch finden wird. Das Auftauchen des Schlüssel war nur der Anstoss dazu, das Tom erneut in einen Zustand des Hoffen versetzt hat.
 Auch seine Partnerin und Polizeipsychologin Sita Johanns hat aus ihrer Jugend sichtbare Folgen im Gesicht davongetragen die sie in ihrem Charakter geprägt haben.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten müssen sie trotz Diskrepanzen miteinander auskommen, wobei Sita mir bis zum Schluss ein gänzlich suspekter Charakter geblieben ist.

Auch der Sprecher Sascha Rotermund hat mir durch seine äussert angenehme Erzählstimme, aufkommenden Emotionen und Betonungen der Worte sehr gut gefallen, der genau den richtigen Ton für Tom Babylons spannenden Serienauftakt gefunden hat. 

Obwohl mit dem ersten Band das Verschwinden von Viola noch lange nicht aufgelöst wurde, ist die Geschichte an sich gut konstruiert und mit einer unglaublichen Spannung versehen, die mich bis zur letzten Seite hat mitfiebern lassen.
Schlüssel 17 ist ein gelungener und unglaublich spannender Serienauftakt der es in sich hat.

Veröffentlicht am 10.03.2018

Eintauchen in eine geheimnisvolle Kultur fesselnd und empfehlenswert

Wie die Sonne in der Nacht
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"Wie die Sonne in der Nacht" von Antje Babendererde ist eine schöne Jugendgeschichte über eine zart entflammende Liebe zweiter Jugendlicher die über alle Grenzen hinauswächst und wundervolle Eindrücke ...

"Wie die Sonne in der Nacht" von Antje Babendererde ist eine schöne Jugendgeschichte über eine zart entflammende Liebe zweiter Jugendlicher die über alle Grenzen hinauswächst und wundervolle Eindrücke über die Kultur der Pueblo-Indianer vermittelt. 

Die 17 jährige Mara, war immer schon ein braves und liebes Mädchen, hatte gute Noten in der Schule, bis ihr der Naturliebende und sportliche Nils über den Weg läuft. Von da an verschlechtern sich ihre Noten und auch ihr braves Wesen ändert sich und sie wird rebellisch und wild.
Doch dann beschliesst Mara nach New Mexico zu reisen um dort ein Austauschjahr zu machen.
Als ihr Jahr schon fast zu Ende ist, beschliessen ihre Gasteltern eine Reise nach Frankreich zu unternehmen um für ihre Tochter eine Universität zu finden.
Während dieser Zeit bleibt Mara allein in dem Haus ihrer Gasteltern zurück um das Haus zu hüten.
Doch geplant ist, das ihr Freund Nils sie besuchen kommt und sie gemeinsam die schönsten Orte des Landes bereisen. Als Nils ihr jedoch ohne grosser Worte absagt steht Mara plötzlich alleine in einem fremden Land, einsam in einem fremden Haus, da.
Doch sie lässt sich nicht entmutigen und so kommt es, das ihr eines Tages der rätselhafte und schöne Kayemo, buchstäblich vor die Füsse fällt. Seine Gestalt birgt jedoch Rätsel auf. Er hat nicht nur sein Gedächtnis verloren sondern kann auch nicht sprechen.
Um sein Geheimnis zu lüften, begeben sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach seiner Identität und seiner Vergangenheit und bereisen schon bald den geheimen Orten der Pueblo-Indianer. Er muss sich schrecklichen Gewissheiten stellen um seine Erinnerungen wiederzufinden und merkt schon bald, das ihn das rothaarige Mädchen aus Deutschland auch schon längst um sein Herz beraubt hat.

Zu beginn der Geschichte, lernt man Mara kennen, wie sie ihren Freund Nils kennen gelernt hatte, vom braven zum rebellischen Mädchen wurde und wie es dazu kam, das sie bei ihren Gasteltern Haussitter wurde.
Durch die sehr angenehme und jugendliche Erzählstimme von Jodie Ahlborn konnte ich mit Mara sehr schnell warm werden und auch gut in die Geschiche finden. Ich mochte Mara sehr gerne, die durch ihre hilfsbereite und engagierte Art aufgefallen ist, gerne auchmal Grenzen überschreitet, aber im Grunde das Herz am rechten fleckt hatte. Auch Kayemo lässt nicht lange auf sich warten der von Aleksandar Radenkovic gesprochen wurde. Beide Sprecher haben im Wechseln den Charakteren durch ihre sehr angenehmen und gefühlvollen Stimmen den nötigen Flair verliehen und mich als Leser gefesselt und mit auf ein einfühlsames und mitreisendes Abenteuer genommen.
Auch die zart entflammende Liebe der beiden Jugendlichen entwickelt sich sehr schön und ist regelrecht spürbar. Allerdings entstammen sie zweier unterschiedlicher Kulturen die auch im Bezug auf die Liebe nicht unterschiedlicher hätte sein können. Mara lebt sehr unbeschwert in den Tag hinein, macht was sie möchte und lebt ihre Liebe unbeschwert aus. Hingegen Kayemo eines höhtern Bestimmt zu sein scheint und sich jahrelanger Keuschheit veranab der Zivilisation aufgehalten hatte und in Sachen Liebe eher unerfahren war. Doch selbst die Grösste Barriere, ist durch die Liebe zu überwinden, das die Autorin sehr einfühlsam zur Geltung bringen konnte. 
Sehr interessant, gut recherchiert und faszinierend waren für mich auch die Eindrücke in die geheimnisvolle Welt der Pueblo-Indianer.  Auch die Landschaften und Beschreibungen, der besuchten Gegenden wurden sehr ausführlich beschrieben, sodass ich die sie mir lebhaft und bildhaft vorstellen konnte.

Ich bin begeistert von dem schönen und fesselnden Jugendroman, der nicht nur mit tollen Eindrücken beeindrucken konnte, sondern mich auch auf eine interessante Reise in die Welt der Pueblo-Indianer genommen hat. Die beiden Erzählstimmen lassen die Charaktere und deren Gefühlswelten regelrecht aufleben, haben gut zur Geschichte gepasst und mich während dem hören gut unterhalten. Ein rundum gelungenes Hörbuch das mir schöne Hörminuten bereitet hat und ich jedem empfehlen kann.