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Veröffentlicht am 07.10.2020

Tyler und Everly

Dealbreaker
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Das Cover:
Passt natürlich sehr gut zu den anderen beiden dieser Trilogie, aber ist für mich ncht wirklich ein Hingucker.

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr auf diesen Band gefreut, immerhin haben wir ...

Das Cover:
Passt natürlich sehr gut zu den anderen beiden dieser Trilogie, aber ist für mich ncht wirklich ein Hingucker.

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr auf diesen Band gefreut, immerhin haben wir ja bereits in Band zwei miterleben wie Mr 2B und Ms 3B aneinander geraten und die Funken fliegen. Diese Spannungen zwischen den beiden ziehen sich auch hier weiter durch, was mich des Öfteren zum Schmunzeln bringen konnte.

Beide sind relativ temperamentvoll, reden manchmal bevor sie nachdenken und das führt auch zu unangenehmen Situationen, die ich am liebsten übersprungen hätte. Teilweise war es zum fremndschämen.

Die Chemie der beiden allerdings stimmt, sie haben andauernd gemeinsame Momente, die aber über das körperliche kaum hinausgehen. Die wenigen Momente in denen sie sich öffnen, sinf an eiNer Hand abzuzählen. Wieso dann also trotzdem fünf Sterne?

Helene und ihr Verehrer Alberto. Diese beiden haben mich wirklich berührt, Zwar kommen sie nur am Rande und ab zu vor, dafür aber mit viel Herz, viel Sympathie und viel Verletzlichkeit. Was den beiden Protagonisten fehlte, wurde hier tausendfach wieder wett gemacht. Diese beiden waren ein echtes Highlight. Ob Helene dem Werben nachgeben kann, werdet ihr dann selber lesen müssen.

Mein Fazit:
DIe beiden Protagonisten haben viel gemeinsam, wenig Zeit um sich wirklich kenennzulernen und viele heiße Momente. Das alles wird aufgewogen durch die tollen Nebencharaktere. Ein schöner Abschluss der Reihe.
Ich empfehle die vorherigen auch zu lesen, man versteht zwar alles, aber einige Charaktere und ihre Geschichte zu kennen ist hilfreich.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Vengeance // Grace

Vengeance (Academy of Dream Analysis 1)
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Das Cover:
Beide Cover der Academy-of-Dream-Analysis-Dilogie haben dieses düstere, elegante Flair, das sofort Lust auf mehr macht. Mohn in Rot und Schwarz, geheimnisvolle Motive, wunderschön gestaltete ...

Das Cover:
Beide Cover der Academy-of-Dream-Analysis-Dilogie haben dieses düstere, elegante Flair, das sofort Lust auf mehr macht. Mohn in Rot und Schwarz, geheimnisvolle Motive, wunderschön gestaltete Cover Die beiden machen gemeinsam im Regal wirklich was her, und als eBook-Bundle bekommt man direkt das volle Paket.

Meine Meinung:
Wer noch nie ein eBook Bundle hatte, dem sei gesagt es sind beide Bücher nacheinander in einer Datei. Prozentsatz des Fortschritts bezieht sich also auf beide Bände.

Die Geschichte beginnt mit Nemesis von Winther, die an die Academy of Dream Analysis im finnischen Lappland kommt. Offiziell um zu studieren, heimlich um den Tod ihres geliebten Bruders Neiro zu rächen. Denn sie ist überzeugt: Die Direktorin Jupiter Sterling steckt dahinter. Was sie nicht eingeplant hat, ist Mercury Sterling. Neffe der Direktorin, ihr größter Gegenspieler und ausgerechnet derjenige, in dessen Träumen sie sich verliert.

Die Akademie selbst ist düster, atmosphärisch dicht und voller Geheimnisse, die sich Schicht für Schicht enthüllen und das Setting im verschneiten Lappland tut sein Übriges, um eine Stimmung zu erzeugen, bei der man am liebsten selbst mit einer Decke in der Akademie sitzen würde.

Nemesis ist eine Protagonistin, die man sofort versteht. Ihr Schmerz um ihren Bruder, der Druck ihrer Mutter, die innere Zerrissenheit zwischen ihrer Mission und dem, was sie für Mercy zu fühlen beginnt, das alles ist so authentisch geschrieben, dass man ihr auf jeder Seite glaubt. Sie ist nach außen stark und nach innen verletzlich, und genau diese Kombination macht sie so mitreißend.

Mercy ist das perfekte Gegenstück. Charismatisch, geheimnisvoll, mit einer Vergangenheit die einem ans Herz geht. Dass er jeden Abend mit seinen Albträumen kämpft, gibt ihm eine Verletzlichkeit, die man nicht erwartet hätte. Die Anziehung zwischen ihm und Nemesis ist von Anfang an spürbar, aber dass sie auf so vielen verschiedenen Ebenen gleichzeitig gegeneinander arbeiten, macht die Entwicklung ihrer Beziehung besonders interessant.

Was die Dilogie wirklich besonders macht, ist das Konzept des luziden Träumens. Die Idee, dass man durch Träume die Realität beeinflussen kann, ist so kreativ und konsequent umgesetzt, dass man als Leserin gar nicht anders kann als fasziniert zu sein. Ruby Brauns Schreibstil ist bildhaft, fast schon traumartig und passt damit perfekt zur Geschichte. Band 1 baut die Welt auf und lässt einem am Ende mit einem Cliffhanger zurück, der einen direkt zu Band 2 greifen lässt. Gut, dass man als Bundle-Leserin nicht warten muss.

Zu Grace sage ich inhaltlich nicht viel, um den Überraschungen nicht vorzugreifen – nur so viel: Die offenen Fragen aus Band 1 werden beantwortet, und zwar auf eine Art, die man so nicht kommen sieht. Nemesis und Mercy müssen nochmal alles geben, die Stimmung wird noch düsterer und emotionaler, und das Ende lässt einen mit einem Gefühl zurück, das man so schnell nicht loswird. Wer Vengeance mochte, wird Grace lieben. Versprochen.

Mein Fazit:
Eine atmosphärische, düstere und kreative Dilogie, die mit ihrem einzigartigen Magiesystem und zwei Protagonisten, die man einfach nicht loslässt, wirklich überzeugt. Das eBook-Bundle ist dabei die perfekte Art, diese Geschichte zu lesen, kein Warten, kein Cliffhanger ohne Antwort. Vier Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die auf Dark Academia, verbotene Anziehung und eine Welt voller Träume stehen!

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Liars all around me

Liars all around me
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Das Cover:
Auffällig, fast schon chaotisch – diese grellen Farben und Linien spiegeln perfekt wider, worum es im Buch geht: ein Netz aus Lügen, Verwirrung und nichts ist so, wie es scheint.

Meine Meinung:
Ich ...

Das Cover:
Auffällig, fast schon chaotisch – diese grellen Farben und Linien spiegeln perfekt wider, worum es im Buch geht: ein Netz aus Lügen, Verwirrung und nichts ist so, wie es scheint.

Meine Meinung:
Ich habe Liars all around me gerade beendet und das war für mich genau diese Art von Jugendthriller, bei der man irgendwann niemandem mehr traut, wirklich niemandem.

Im Mittelpunkt stehen Ryle und Avery.
Ryle hat diesen klassischen „Bad Boy mit schlechtem Ruf“-Vibe, aber nicht aufgesetzt. Er weiß, wie er gesehen wird, und lebt irgendwie damit, ohne sich groß zu rechtfertigen. Gleichzeitig merkt man schnell, dass da mehr ist als nur dieses Image.

Avery dagegen ist das komplette Gegenteil: Musterschülerin, angepasst, kontrolliert, zumindest nach außen. Und genau das macht sie so spannend, weil man von Anfang an das Gefühl hat, dass sie Dinge zurückhält.
Die Ausgangssituation ist direkt stark: Avery bittet Ryle, ihr eine Waffe zu besorgen. Kurz darauf ist eine Mitschülerin tot. Erschossen. Und alles deutet erstmal auf Avery hin.
Und genau da fängt das Ganze an richtig zu greifen.
Denn statt einer klaren Richtung bekommt man ein ständiges Hin und Her zwischen Misstrauen, Anziehung
und der Frage: Wer lügt hier eigentlich?

Was das Buch besonders macht, ist diese Kleinstadt-Atmosphäre. Jeder kennt jeden, jeder hat Geheimnisse und je weiter man liest, desto mehr merkt man, dass dieser Mord nicht isoliert ist. Es hängt alles zusammen. Wirklich alles.

Die Dynamik zwischen Ryle und Avery trägt die Geschichte stark. Es ist kein klassisches „wir lösen gemeinsam einen Fall und verlieben uns“, sondern deutlich komplizierter. Beide haben ihre eigenen Motive, ihre eigenen Geheimnisse und man weiß lange nicht, ob sie sich überhaupt vertrauen sollten.

Der Spannungsbogen funktioniert gut, weil ständig neue Informationen auftauchen, die alles wieder in ein anderes Licht rücken. Ich hatte mehrere Theorien – und wurde trotzdem überrascht. Gerade zum Ende hin zieht das Tempo nochmal an und man merkt, wie sich alles zuspitzt.

Was ich auch mochte:
Es geht nicht nur um den Mord, sondern auch um Themen wie Ruf, Vorurteile und wie schnell man jemanden in eine Schublade steckt. Ryle ist dafür das beste Beispiel.
Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann vielleicht, dass der Einstieg ein kleines bisschen braucht, um richtig zu zünden. Aber sobald man drin ist, zieht es an.

Mein Fazit:
Ein spannender, düsterer Jugendthriller mit starker Kleinstadt-Atmosphäre und zwei Protagonisten, denen man nie komplett vertrauen kann. Ryle und Avery funktionieren durch ihre Gegensätze und ihre Geheimnisse richtig gut. Viele Twists, viel Misstrauen und genau dieses Gefühl, ständig miträtseln zu müssen. Ein Buch, bei dem man bis zum Ende nicht sicher ist, was wirklich die Wahrheit ist.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

New York City Billionaires - Player

New York City Billionaires - Player
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Das Cover:
Typisch Louise Bay, modern, elegant und genau dieses New-York-Luxury-Feeling. Man weiß sofort: hier trifft Glamour auf Drama und ganz viel Emotion.
Warum das ebook allerdings wieder diese nichtssagende ...

Das Cover:
Typisch Louise Bay, modern, elegant und genau dieses New-York-Luxury-Feeling. Man weiß sofort: hier trifft Glamour auf Drama und ganz viel Emotion.
Warum das ebook allerdings wieder diese nichtssagende Männerbrust hat, weiß wohl keiner

Meine Meinung:
Ich habe New York City Billionaires – Player gerade beendet und das war wieder genau dieses typische Louise-Bay-Gefühl: schnell drin, viel Chemie und diese Mischung aus Business, Ego und Gefühlen, die irgendwann alles kompliziert macht.
Im Mittelpunkt stehen Jules und Leo Hart.

Jules ist ehrgeizig, clever und hat ein ganz klares Ziel: Sie will Hotelmanagerin im Mayfair werden. Dafür nimmt sie einiges in Kauf, auch einen Job als Assistentin bei genau dem Mann, der sie vor Jahren ziemlich kalt abgewiesen hat.

Leo ist der klassische „Player“-Billionaire, aber nicht oberflächlich. Er wirkt kontrolliert, selbstsicher und gewohnt, alles im Griff zu haben – bis Jules wieder in sein Leben tritt. Und genau da fängt die Dynamik an.

Das zentrale Trope hier ist Fake Dating / Fake Verlobung. Jules nutzt die Situation aktiv für ihre Karriere und bietet Leo einen Deal an: Sie spielt seine Verlobte, er gibt ihr die Chance auf den Job.
Klingt erstmal nach klassischem Setup, ist es auch, aber es funktioniert, weil beide Figuren genau wissen, worauf sie sich einlassen… und trotzdem komplett unterschätzen, was passiert.

Was das Buch ausmacht, ist diese Mischung aus Vergangenheit, Stolz
und unterschwelliger Verletzung
Denn Jules hat Leo nicht vergessen. Und Leo… erinnert sich mehr, als er zugeben will. Genau dieses „du hast mich damals verletzt“ zieht sich durch die Geschichte und gibt dem Ganzen mehr Tiefe als ein reines Fake-Dating-Szenario.

Die Chemie zwischen den beiden ist sofort da, aber sie entwickelt sich nicht einfach in Richtung „alles gut“. Es gibt Reibung, Misstrauen und dieses ständige Hin und Her zwischen Anziehung und „ich sollte mich eigentlich fernhalten“.

Das Setting im Luxushotel fand ich auch richtig passend. Dieses Business-Umfeld, Machtverhältnisse, Karriere vs. Gefühle – das zieht sich durch die komplette Story und gibt der Beziehung nochmal eine andere Ebene.
Kritisch gesehen ist manches vorhersehbar, gerade wenn man das Trope kennt. Aber ganz ehrlich: das ist genau die Art von Geschichte, bei der das nicht stört, weil die Dynamik und die Emotionen tragen.

Mein Fazit:
Eine klassische, aber gut gemachte Fake-Dating-Romance mit viel Gefühl und genau der richtigen Portion Drama. Jules und Leo funktionieren durch ihre gemeinsame Vergangenheit und ihren starken Willen richtig gut zusammen. Nicht neu erfunden, aber emotional, unterhaltsam und genau das, was man sich von einer Louise-Bay-Story erwartet.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

A Duet of Hate and Love

A Duet of Hate and Love
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Das Cover:
Schlicht und doch irgwndwie ansprechend, ich mag es wie der Comic stil ohne zu viele Details eingearbeitet wurde.

Meine Meinung:
Ich habe A Duet of Hate and Love gerade beendet und es hat genau ...

Das Cover:
Schlicht und doch irgwndwie ansprechend, ich mag es wie der Comic stil ohne zu viele Details eingearbeitet wurde.

Meine Meinung:
Ich habe A Duet of Hate and Love gerade beendet und es hat genau das geliefert, was der Titel verspricht, aber mit mehr Gefühl, als ich erwartet hätte.

Im Mittelpunkt stehen Summer und Zach und die beiden starten wirklich nicht auf einer entspannten Ebene. Da ist sofort diese Reibung, dieses Gegeneinander, das sich durch viele Szenen zieht.

Summer ist selbstbewusst, direkt und lässt sich nichts gefallen. Gleichzeitig merkt man schnell, dass hinter dieser Stärke auch Unsicherheiten und Verletzungen stecken, die sie lieber versteckt.

Zach wirkt anfangs eher kühl, distanziert und schwer zu greifen. Er sagt nicht viel, beobachtet viel und lässt sich nicht sofort in die Karten schauen. Gerade das macht ihn interessant, weil man nach und nach merkt, dass auch bei ihm mehr unter der Oberfläche brodelt, als er zeigt.

Was das Buch besonders macht, ist die Dynamik zwischen den beiden. Es ist kein einfaches „sie streiten, dann verlieben sie sich“, sondern ein langsames Verschieben der Grenzen. Die Spannung bleibt lange bestehen, weil beide ihre Mauern nicht sofort fallen lassen. Genau das macht die Entwicklung glaubwürdig.
Die Geschichte lebt stark von Emotionen und Vergangenheit. Es geht viel um Verletzungen, Missverständnisse und die Frage, wie sehr man sich auf jemanden einlassen kann, wenn man gelernt hat, sich zu schützen. Dabei wird es an einigen Stellen auch intensiver und ernster, als man es am Anfang vielleicht erwartet.

Der Schreibstil sorgt dafür, dass man schnell in die Geschichte reinkommt. Die Kapitel haben ein gutes Tempo, ohne dass wichtige emotionale Momente übersprungen werden. Gerade die ruhigeren Szenen zwischen Summer und Zach geben der Geschichte Tiefe.
Was mir ein bisschen gefehlt hat, waren an manchen Stellen noch mehr Hintergrundinfos, gerade bei den Konflikten. Man versteht die Emotionen, aber hätte sie teilweise noch stärker greifen können, wenn mehr ausgearbeitet worden wäre.

Mein Fazit:
Eine emotionale Enemies-to-Lovers-Geschichte mit zwei starken Protagonisten, die sich nichts schenken und genau deshalb so gut funktionieren. Summer und Zach tragen die Story mit ihrer intensiven Dynamik, die sich langsam von Ablehnung zu Nähe entwickelt. Kein oberflächliches Drama, sondern eine Geschichte über Vertrauen, Verletzlichkeit und die Schwierigkeit, jemanden wirklich an sich heranzulassen. Ich mochte es und empfehle es gerne weiter.

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