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Veröffentlicht am 15.10.2018

Super

Vampire Knight 1
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Ich fand den Manga sehr unterhaltsam. Zwar ist nicht alles ganz so ernst, aber ich mochte die Story mit der Day und Night Class trotzdem sehr gerne. Zero und Yuki waren interessante Charaktere und Kaname ...

Ich fand den Manga sehr unterhaltsam. Zwar ist nicht alles ganz so ernst, aber ich mochte die Story mit der Day und Night Class trotzdem sehr gerne. Zero und Yuki waren interessante Charaktere und Kaname ebenso. man erfährt noch recht wenig über die Vampire und die Night Class im allgemeinen, aber das kann noch werden.

Die Zeichnungen waren ebenfalls toll :)

Veröffentlicht am 21.12.2017

Rockleben

Rockleben (Band 2)
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Inhalt:

»Lass ihn fliegen und bleib auf deiner Route, wenn ihr am Ende am selben Ziel landet, dann ist alles gut.«
Das ist es nicht, was Almond von ihrer ...

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Inhalt:

»Lass ihn fliegen und bleib auf deiner Route, wenn ihr am Ende am selben Ziel landet, dann ist alles gut.«
Das ist es nicht, was Almond von ihrer Großmutter hören will. Schließlich ist sie endlich glücklich mit ihrem Freund Morris, dem heißen Leadsänger der Band Burnside Close. Allerdings gibt es da ein Problem namens Rob. Der Keyboarder der Band Infernality Rises setzt alles dran, um Almond in den Wahnsinn zu treiben. Durch seine verrückten Aktionen gefährdet er nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihre Beziehung zu Morris. Fieberhaft versucht Almond, den richtigen Weg für sich zu finden, doch die anstehende Europa-Tournee der beiden Bands macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Denn plötzlich gibt es da die attraktive Ming, die ihr nicht nur den Job streitig machen will.
Inmitten des ganzen Chaos begreift Almond, dass sie lernen muss zu vertrauen – sich selbst, ihrem Traum und ganz besonders Morris.
Aber das ist gar nicht so einfach…
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

"War es möglich, etwas zu hassen, das man eigentlich liebte?"

Das Cover ist wie auch schon beim ersten Band wunderbar auf die Geschichte abgestimmt. Diesmal sind zwei Jungs darauf abgebildet, ich kann nicht genau sagen, ob es der gleiche Junge ist oder zwei verschiedene, aber zwei würden für mich Sinn ergeben, dann wäre eine Rob und der andere Morris. Ich finde auch die Farben des Covers wunderschön, ich könnte es ewig ansehen.

Der Schreibstil der Autorin fesselt mich einfach immer wieder. Dies ist das dritte Buch, welches ich von ihr lese und Alexandra Fischer schreibt einfach und doch fesselnd, man ist ständig mitten im Geschehen und fiebert mit Almond mit. Die Gefühle, welche Al hat, egal ob für Morris oder für die Musik, ich fühlte immer mit ihr mit und bekam schon mal eine Gänsehaut. Durch die anschaulichen Beschreibungen konnte ich mir alle Orte auch gut vorstellen und haben zwischendurch schon mal von einem Konzert begonnen zu träumen.

Das Buch spielt einige Jahre nach Band eins, Al ist schon völlig in ihrem Beruf aufgegangen und die Band ist weiterhin sehr erfolgreich. Eine neue Band, Infernality Rises, ist die neueste Entdeckung von Simon und Almond kümmert sich um sie. Würde Rob, ein Mitglied der Band, nicht so viele Schwierigkeiten machen, wäre ihr Leben leichter. Dann beginnt auch noch die Tournee und schon bald ist Al überfordert.

Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen und ich habe eigentlich nicht mit einer Fortsetzung gerechnet, allerdings steht diese dem ersten Band in keiner Hinsicht nach. Ich kam sehr gut in die Geschichte, die Personen kannte ich noch und das Geschehen von Band eins wurde auch kurz wiederholt, dadurch findet man sich schnell wieder zurecht und kann sogleich weiter lesen.
In diesem Buch hat Al es nicht nur mit Burnside Close, sondern auch mit der zweiten Band Infernality Rises zu tun und diese verlangen ihr alles ab. Die Jungs sind das Gegenteil von Burnside Close, sie sind nur auf den Ruhm aus und würden dafür alles tun.

Durch die Inhaltsbeschreibung habe ich mir viel Drama zwischen Rob und Al vorgestellt, es gibt Drama, viel, aber nicht so, wie ich dachte. Es wird sich allgemein mehr auf das Leben von Al konzentriert und wie sie ihren Beruf meistert, die beiden Bands spielen nur eine Nebenrolle in ihrem aufregenden Leben. Tourneen, Termine, Plattenfirmen und private Probleme machen Al ihr Leben immer wieder schwer, es gibt keinen ruhigen Tag, doch irgendwie passte es einfach alles in das Buch. Normalerweise sind Bücher mit übermäßig viel Drama nicht gut zu lesen, es fühlt sich erzwungen an, doch hier, mitten im Rockgeschäft, passt es einfach. Ich hatte nie das Gefühl, dass das Buch unnötig in die Länge gezogen wurde oder Probleme aus dem Nichts auftauchten, es hat sich immer gut ergeben.

Es war auch sehr interessant zu sehen, wie es einer Managerin von Rockband ergeht, Al hat es nicht leicht. Sie muss viel planen und organisieren, dadurch, dass sie zwei Bands betreut wird alles noch stressiger und ihre Beziehung mit Morris kommt sowieso zu kurz. Dieser war in diesem Buch nicht viel präsent, es gab Szenen mit ihm und er wurde oft erwähnt, allerdings spielt er keine so tragende Rolle wie im ersten Teil, hier geht es also wirklich um Al. Ihr beiden Bands entwickeln sich im Laufe des Buches auch weiter, von Infernality Rises lernt man als Leser allerdings nur Rob besser kennen, die anderen Mitglieder bleiben eher blass und im Hintergrund, was ok ist, da sie keine wichtige Rolle spielen. Von Burnside Close bekommt man auch wieder etwas mit, hier sind wieder Morris und Matt die wichtigsten Mitglieder.

Sehr gut gefallen hat mir die Tournee, es spiegelt das Musikerleben sehr gut wieder und zeigt, dass es auch schlechte Seiten gibt. Die Autorin hat es aber auch geschafft, dass ich Gänsehaut bekam, als die Bands auf der Bühne standen und performten, ich konnte mir alles so gut vorstellen und sang die Liedtexte beim Lesen mit. Auch die Entwicklung von Rob hat mir gut gefallen, er wirkte zuerst wie ein richtiger Arsch und dann hat sich aber herauskristallisiert, dass noch viel mehr in ihm steckt. Es gab Momente, da wollte ich ihn einfach nur schlagen und dann gab es Momente in denen ich ihn sehr gern mochte. Wie vorherzusehen war, gab es natürlich Probleme mit ihm Morris, hier möchte ich allerdings nicht zu viel verraten.

Matt war mir wieder sehr sympathisch, ich mochte ihn schon im ersten Band sehr gerne und hier sieht man wieder, welch gute Freunde er und Al sind, er passt auf sie auf wie ein großer Bruder und man hat nie das Gefühl, dass sich mehr entwickeln könnte, es ist einfach eine perfekte Freundschaft. Mit ihm wirkt alles immer so einfach und er versteht Al, auch wenn sie nichts sagt.

Das Buch behandelt so viele Probleme und zeigt wie stark eine Person sein muss, um das alles zu überwinden. Es hat mich immer wieder fasziniert wie gut Al mit allem umgeht und für alles eine Lösung findet. Ich muss auch sagen, dass ich hier wirklich einen Bösewicht benennen kann, diese trägt den Namen Ming und ist der Teufel persönlich. Ich mochte sie gar nicht und hätte ihr am liebsten die Augen ausgekratzt. Ohne sie wären einige Dinge nicht passiert und sie hat es auch noch darauf angelegt, Al das Leben schwer zu machen. Dadurch kam aber auch etwas Schwung in die ganze Sache. Auch Als Freundin Barbara bringt frischen Wind, denn auch bei ihr läuft nicht immer alles rund. Ich mag Barbara wirklich gerne und habe mich gefreut, dass sie auch hier wieder dabei ist, außerdem ist sie ein witziger Charakter, der einige Situationen aufgelockert hat.

Fazit:

Das dritte Buch der Autorin, welches mich wirklich begeistern konnte. Ich finde nichts, das es schlechter als Band eins macht und durch Al und ihren Problemen wird es auch nie langweilig. Die Charaktere sind wie immer ausgearbeitet und jeder hat eine andere wichtige Eigenschaft, dadurch kommt Vielschichtigkeit in das Buch. Die Geschichte selbst ist durchzogen von Drama, doch es passt zusammen und lässt den Leser dadurch nicht mehr los. Ich vergebe hierfür 4 von 5 Sterne, es hat mir richtig gut gefallen, es fehlte nur der kleine Funke zu den vollen 5 Sternen!

Veröffentlicht am 24.11.2017

Auch wenn du mich vergisst

Auch wenn du mich vergisst
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Inhalt:

Als die alleinerziehende Mutter und Hobbyautorin Evelin zu Recherchezwecken nach Berlin fährt, beschließt sie, ihre Schwester zu besuchen, um die ...

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Inhalt:

Als die alleinerziehende Mutter und Hobbyautorin Evelin zu Recherchezwecken nach Berlin fährt, beschließt sie, ihre Schwester zu besuchen, um die alten Streitigkeiten zwischen ihnen ein für alle Mal zu begraben. Dort begegnet sie Samuel, einem äußerst attraktiven und charismatischen Mann und erlebt eine heiße Nacht mit ihm.
Samuel fühlt sich auf wundersame Weise von Evelin und ihrem Leben angezogen. Ihm wird jedoch schnell klar, dass er seine sexuellen Vorlieben mit ihr nie ausleben könnte. Daher findet er einen Kompromiss, der ihm als die perfekte Lösung erscheint:

Eine Frau für den Körper und eine für die Seele. Doch kann das funktionieren?
Quelle: amazon.de

Meinung:

"Da musst du jetzt durch! Du vertröstest sie seit Jahren. So schlimm wird es schon nicht werden."

Das Cover ist wirklich schön, man sieht ein sich fast küssendes Paar und darunter einen kleinen Teil Venedigs. Dies deutet alles schon auf ein romantisches Buch hin und passt somit sehr gut. Gelungen ist auch, dass Evelin auf dem Cover wirklich rote Haare hat, wie im Buch und man nicht einfach irgendein Bild genommen hat. Ich selbst finde das Cover einfach wunderschön.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen, die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Samuel und Evelin geschrieben, dadurch kann man beide Charaktere besser kennen lernen. Eva Maria Klima schreibt sehr bildlich, wodurch man sich die Szenen gut vorstellen kann, aber auch die Gefühle spürt man richtig, vor allem gegen Ende und als Samuel und Evelin sich das erste Mal treffen. Man kommt also sehr schnell voran und wird zu Beginn sofort in die Geschichte gezogen.

Zu Beginn lernt man Evelin kennen, eine alleinerziehende Mutter und Autorin. Da sie sich in Berlin mit Leuten treffen möchte, die ihr bei ihrem neuen Roman helfen, fährt sie zu ihrer Schwester, mit der sie kein so gutes Verhältnis hat, um dort zu übernachten. Bei ihr trifft sie auf einen alten Jugendfreund, aber auch auf den Mann ihrer Schwester, mit dem sie schon öfters Probleme hatte.

Endlich habe ich es geschafft ein Buch von Eva Maria Klima zu lesen, so lange sehen sie mich schon aus dem Regal an. Dies ist ein relativ kurzes Buch mit nur 300 Seiten, daher hatte ich es auch schnell durch. Ich kann nicht sagen, was ich mir genau erwartet habe, das allerdings nicht. Gleich zu Beginn wird BDSM zu einem Thema gemacht und ich dachte schon, dass ich Shades of Grey nochmal lesen werde, aber das war dem nicht so, denn das Thema nimmt in diesem Roman eher eine Nebenrolle ein. Wirklich erfrischend und abwechslungsreich, Samuel und Evelin stehen hier einfach im Vordergrund. BDSM ist hier das Mittel zum Zweck, denn Evelin möchte einen Roman darüber schreiben und trifft sich mit einigen Doms um sie zu dem Thema zu befragen. Ohne diese Treffen wäre sie Samuel nicht wieder begegnet.

Doch es gibt noch mehr interessante Themen in dem Buch, wie etwa der Streit zwischen Kathi, Evelins Schwester, und Evelin selbst. Vor einigen Jahren gab es einen Zwischenfall mit Kathis Mann Terenz und diese Differenz scheint immer noch nicht beigelegt. Meist liest man in Büchern von perfekten Familien und Geschwisterliebe, das ist hier nicht der Fall, denn Evelin und Kathi sind fast wie Fremde. Man spürt bei jedem Wort, das Kathi sagte, die Verachtung für Evelin und darum mochte ich sie ab Seite eins nicht. Ihr Charakter wirkt unsympathisch, berechnend und hasserfüllt, das gleiche trifft auch auf Terenz zu, dieser ist allerdings auch noch aufdringlich und machte sich somit bei mir sehr unbeliebt.

Wie schon erwähnt ist Evelin eine alleinerziehende Mutter und man sieht im Laufe der Geschichte richtig, wie gut sie das meistert. Es wird auch erwähnt, wie es dazu kam und welche Probleme sie mit den Kindern hatte. Ihre Geschichte ist traurig und trotzdem ist sie eine so starke Frau geworden, ihr Charakter entwickelt sich auch noch weiter und man sieht sie zusammen mit Samuel richtig aufblühen. Diese Wandlung mitanzusehen hat mir sehr gut gefallen, endlich keine Protagonistin, die von Anfang an super toll und verliebt ist. Ja, auch ihre Beziehung entwickelt sich langsam, was ich persönlich lieber mag als die Liebesgeschichten bei denen sich die Protagonisten sofort ineinander verlieben.

So gesehen passiert in dem Buch nicht viel, es hat ja leider auch nur 290 Seiten, aber dennoch wurde es nie langweilig zu lesen. Durch die verschiedenen Charaktere, Doms, Terenz, Kathi, Samuel und Evelins Tochter, hat man hier einen bunten Mix und es wird nie langweilig. Schön waren dann auch die Szenen bei Evelin daheim, wenn sie mit ihren Kindern etwas unternimmt. Wer sich nun fragt, ob Samuel dem typischen Klischee von Mann entspricht: ja. Er ist gut aussehend und stinkreich, da er eine eigene Firma besitzt, diese Tatsache wird hier aber nicht hervorgehoben, sondern rückt in den Hintergrund. Mittelpunkt der Geschichte ist die langsame Liebesgeschichte und auch die Familie, was ich als tolle Mischung empfinde.

Gegen Ende wurde dann nochmal Schwung in die Sache gebracht durch eine überraschende Wendung. Hier fiebert man als Leser nochmal richtig mit und hofft, dass alles gut ausgehen wird. Es passte auch irgendwie zu dem Buch, das Drama wurde nicht zu groß aufgeblasen, wirkte nicht zu unrealistisch und hat sich gut in den Rest der Geschichte eingefügt. Meist sind die Dramen bei Liebesromanen einfach nur übertrieben, hier aber hatte ich dieses Gefühl gar nicht. Zum Schluss hat mich die Autorin dann nochmal überrumpelt, aber mit dem letzten Kapitel hat sie es wieder hingebogen, ich wollte schon das Buch gegen die Wand schleudern, weil es so einfach nicht enden konnte.

Was mir beim Lesen noch aufgefallen ist, ist dass es öfter Erwähnungen von Dingen gibt, die darauf schließen lassen, was als nächstes passiert. Damit meine ich, dass z.B. auf einer Seite steht, dass eine Rechnung von einem unbekannten Spender bezahlt wird und einige Kapitel später stellt sich heraus, dass es ihr Verehrer war. Solche ähnlichen Situationen gab es oft, hier hätte ich vielleicht darauf geachtet, dass es nicht ganz so auffällig geschrieben wird, aber ansonsten habe ich nicht wirklich etwas zu bemängeln. Die Geschichte hat anders begonnen als erwartet und auch anders geendet als erwartet, ein wirklich tolles Buch.

Fazit:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es gab so viele verschiedene Charaktere, da ist für jeden etwas dabei. Evelin war eine super Protagonistin und auch Samuel war der perfekte Gentlemen, trotzdem hat mir etwas, und ich kann nicht sagen was, für die vollen 5 Sterne gefehlt, daher vergebe ich supertolle 4 Sterne.

Veröffentlicht am 26.04.2026

Wurde bis zum Ende immer besser

Revolve
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Du hast den Drogentest nicht bestanden.“ Fuck.

Das Cover mag ich echt gerne, ich bin ein Fan von dieser Art von Covern. Darauf sehen ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Du hast den Drogentest nicht bestanden.“ Fuck.

Das Cover mag ich echt gerne, ich bin ein Fan von dieser Art von Covern. Darauf sehen wir Sierra und Dylan.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es sowohl Kapitel aus Sierra’s als auch aus Dylan’s Sicht gibt und man beide dadurch besser kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Sierra kennen, die nach einem Unfall wieder mit dem Eiskunstlauf beginnen will. Doch es will einfach niemand mit ihr laufen, weil sie angeblich Unglück bringt. Gut, dass Dylan gerade vom Eishockey suspendiert wurde und sich durch den Paarlauf mit Sierra wieder rehabilitieren kann. Zuerst ist Sierra gar nicht begeistert, doch mit der Zeit taut sie Dylan gegenüber auf.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, weil ich die Charaktere gleich mochte. Sierra mehr als Dylan, aber das ist nicht so schlimm. Dass ein Eishockeyspieler auch gut im Eiskunstlauf ist, fand ich interessant und daher war ich neugierig, wie sich das alles entwickeln würde. Die Ausgangslage hat mir auf jeden Fall schonmal gefallen.

Sierra mochte ich gerne, sie kämpft für das, was sie will und versucht ihr Bestes. Ich fands schön, dass sie sich Dylan gegenüber dann auch immer mehr geöffnet hat und nicht mehr allein mit sich ausgemacht hat. Toll fand ich auch ihre Direktheit und Entschlossenheit, das hat oft zu witzigen Situationen geführt.

Dylan war da komplizierter für mich. Lange fand ich seine Art echt überheblich, er gibt sich als Draufgänger und als würde ihm nichts etwas anhaben, obwohl er eigentlich nur all seine Gefühle versteckt. Sein Auftreten nach außen hin fand ich nicht gut, wie es aber in ihm drinnen aussah hat mir gefallen. Die Mischung hat mir Dylan jetzt nicht unbedingt sympathisch gemacht und erst gegen Ende habe ich angefangen ihn wirklich zu mögen.

Mit der Geschichte habe ich mir teilweise recht schwer getan, weil lange nichts passiert ist und vieles sich immer wiederholt hat. Erst im letzten Drittel konnte mich das Buch vollends abholen. Davor dreht sich sehr viel um das Training für den Wettkampf, die beiden treffen sich zuerst auch fast nur dort und dass sie auch außerhalb der Eishalle Zeit miteinander verbringen kommt erst später dazu.

Interessant waren dann aber die Probleme der Charaktere. Sierra kämpft immer noch mit ihrem Unfall und bei Dylan sind es die Eltern, die ihm Probleme machen. Beide Themen kamen immer wieder auf, doch das von Dylan empfand ich als besser behandelt. Seine Familie kam immer wieder vor, es gab Gespräche und er hat auch mit Sierra darüber geredet. Gegen Ende wird das Thema immer präsenter und kommt auch zu einem guten Abschluss. Das gabs bei Sierra nicht, sie fürchtet sich teilweise noch und es wird auch erwähnt, dass sie in Therapie war, aber es wirkte auf mich so, als würden ihre Gefühle und Probleme in Hinsicht aufs Eislaufen immer mehr in der Hintergrund rücken.

Die Liebesgeschichte war in Ordnung, ich empfand sie nicht unbedingt als romantisch, aber schön zu lesen. Sie fangen eher als Freunde an und dann kommt eine Freundschaft plus und daraus entwickeln sich erst die Gefühle, wobei man bei beiden vorher schon merkt, dass da was ist, sie wollen es sich nur nicht eingestehen.

Ein weiteres großes Thema war auch Eishockey, denn Dylan hat zuvor gespielt. Man merkt ihm aber schnell an, dass er Eiskunstlauf eigentlich viel lieber mag und die Unterstützung, die er dafür von allen Seiten bekommen hat fand ich schön. Niemand hat ihn verurteilt oder wollte ihn „bekehren“, dies war einfach gelungen.

Gegen Ende kommt dann noch das Drama dazu, welches aber wirklich gut gepasst hat. Ich hatte schon Angst, dass sie streiten und sich trennen oder sowas, aber es ging in eine ganz andere Richtung als erwartet. Das war einerseits überraschend, andererseits war es erfrischend as zu lesen. Ab da habe ich meine Bewertung für das Buch auch nochmal überdacht, denn besonders die letzten 150 Seiten waren wirklich super.

Fazit:

Je länger ich das Buch gelesen habe, desto mehr mochte ich es. Besonders das Ende hat mir richtig gut gefallen. Sierra und Dylan waren solide Charaktere, beide haben unterschiedliche Gefühle in mir ausgelöst, aber am Ende mochte ich sie beide gerne. Die Geschichte hat sich zuerst etwas gezogen und es fehlte die Abwechslung, aber das Ende hat nochmal, für mich, alles rausgerissen. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Spannende Welt

Als fünf Wege sich kreuzten – Osten, Band 2
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Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

„Ich werde sicher nicht seine Frau!“

Das Cover ist schlicht, aber dennoch schön. Ich finds cool, dass alle vier Bücher der Reihe dann ...

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

„Ich werde sicher nicht seine Frau!“

Das Cover ist schlicht, aber dennoch schön. Ich finds cool, dass alle vier Bücher der Reihe dann zusammen ein großes Bild ergeben, sowas mag ich.

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Kjira, wodurch man sie am besten kennen lernt. Mir haben die Beschreibungen gereicht, damit ich mir alles gut vorstellen konnte und mich schnell in der Welt zurecht gefunden habe.

Zu Beginn lernt man Kjira kennen, die mit dem Thronfolger des Südens verheiratet werden soll. Auf ihrer Reise um diesen kennenzulernen werden sie und ihre Begleiter jedoch angegriffen und es verschlägt sie in den Osten, wo sie Eric kennen lernt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, das lag auch an dem angenehmen Schreibstil. Die Idee und die Welt mochte ich sofort und ich war neugierig, mehr über Kjira, den Osten und den Süden zu erfahren. Ihre Reise geht auch schon sehr schnell los.

Kjira mochte ich ganz gerne, obwohl sie noch ein wenig naiv und unbeholfen ist. Sie ist sehr behütet aufgewachsen und hat mit Männern sowieso keinerlei Erfahrung. Wie sie dann auf Eric reagiert fand ich ein wenig übertrieben und so wie ich Kjira kennen gelernt habe hätte ich mir auch etwas anderes von ihr erwartet. Mit ihren Freunden allerdings hat sie mir gut gefallen, sie ist immer für ihren besten Freund da und die Beziehung von den beiden war echt schön.

Eric mochte ich nicht und das hat sich auch bis zum Ende nicht wirklich geändert. Er verhält sich oftmals sehr komisch, drängt sich Kjira auf und hält sich selbst für den Größten. Mir war er einfach unsympathisch und ich bin froh, dass er erst recht spät im Buch aufgetaucht ist und nicht schon vorher.

Die Geschichte selbst ist schnell erklärt. Kjira will in den Süden, um ihren vielleicht-Ehemann kenennzulernen und wird dabei überfallen. Sie und Ludvig, ihr bester Freund, müssen sich durschlagen und wollen immer noch in den Süden, doch zuerst gibt es einen Abstecher nach Osten um Hilfe zu suchen. Generell mag ich Geschichten, die lange Reisen beinhalten, ich weiß auch nicht wieso, daher war das die perfekte Ausgangslage für mich. Ich fand die Zeit auf der Straße gut und auch die Hindernisse waren nicht zu viel. So gibt es Überfälle, wilde Tiere oder eben auch ein bisschen Magie, wobei die Magie sich in dem Buch in Grenzen hält und nur nebenbei ein bisschen erwähnt wird.

Sobald Kjira auf Eric trifft war klar, dass er noch öfter vorkommen würde und ich war nicht erfreut darüber. Sein ganzes Verhalten hat mich gestört und ich mochte ihn einfach nicht, ebenso wenig konnte ich die Gefühle von den beiden nachvollziehen. Wie sich daraus eine Liebesgeschichte entwickeln konnte ist mir schleierhaft. Eric bedrängt Kjira und sie lässt es sich gefallen, denn er sieht ja gut aus und sie hat sonst noch keine Erfahrung. Dabei ist sie eine so starke Frau, dass sie es locker mit jedem Kerl aufnehmen könnte. Insgesamt fand ich die Liebesgeschichte einfach nicht gut und mit jedem anderen Mann, der in dem Buch erwähnt wurde, hätte ich Kjira lieber gesehen, als mit Eric.

Was ich hingegen mochte war der Süden. Von dort hätte ich gerne noch mehr gelesen, denn es scheint ein sehr magischer Ort zu sein und ich mochte auch den Thronfolger recht gerne, er war ein interessanter Charakter. Ich fands echt schade, dass die Zeit im Süden begrenzt war und man nur so wenig vom Thronfolger zu lesen bekam, mit ihm und Kjira hätte ich gerne noch mehr Szenen gehabt.

Gegen Ende gab es dann noch ein bisschen Spannung und Drama, welches sich aber gut in den Rest der Geschichte eingefügt hat. Zwar hat Kjira ein bisschen überreagiert und aus ihrer Panik heraus eine nicht so gute Entscheidung getroffen, aber das konnte alles wieder gerichtet werden. Das Ende selbst fand ich in Ordnung, es gibt schon einen kleinen Spoiler für den dritten Band und um wen sich da handeln wird.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch gefallen, aber besonders die Beziehung zwischen Kjira und Eric hat mich gestört. Eric war einfach kein guter Charakter, er war unsympathisch und ich konnte von keiner Seite die Gefühle nachvollziehen. Ansonsten mochte ich das Buch und vergebe auch 4 Sterne.

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