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Meine Berge bist duDer Ich-Erzähler und Schriftsteller Francesco lernt in seinem Heimatdorf Guido Contin kennen, einen alleinstehenden alten Mann, dessen Art und einfache, aber lebenserfahrende Weisheiten ihn faszinieren. ...
Der Ich-Erzähler und Schriftsteller Francesco lernt in seinem Heimatdorf Guido Contin kennen, einen alleinstehenden alten Mann, dessen Art und einfache, aber lebenserfahrende Weisheiten ihn faszinieren. Aufgrund eines Fotos, das Francesco in einer Felsspalte gefunden hat, lädt Guido ihn zu sich nach Hause ein und zeigt ihm eine Mappe mit Briefen eines gewissen Onesto, die dieser an die Berge in den Dolomiten gerichtet hat. Anhand dieser Briefe taucht Francesco tief in das Leben von Onesto, seinem Zwillingsbruder Santo und der schönen Celeste ein.
Onesto und Santo wurden während des Ersten Weltkrieges geboren. Ihr Leben nahm bereits kurz nach der Geburt eine schicksalhafte Wendung, und beide verbindet zeitlebens eine unverbrüchliche, tiefe Zuneigung. Onesto ist tief verwurzelt in seiner Heimat, und die Berge sind ihm so vertraut wie Gefährten. Das Leben kommt und geht, doch die Berge überdauern die Zeit, stehen unerschütterlich als Landmarken und sind für Onesto mit den entscheidenden Momenten seines Lebens untrennbar verbunden.
Eingebettet in die Rahmenhandlung entwickelt sich durch die Briefe Stück für Stück eine berührende Binnenerzählung, die von tiefer Liebe zur Heimat, der Familie und einer Frau erzählt, die allen Widrigkeiten trotzt und von lebenslanger Hingabe und Opferbereitschaft geprägt ist.
Eine wunderbar leise, zarte und dennoch intensive Geschichte, die noch lange im Herzen bleibt.