Eine starke Frau, die nicht vergessen werden möchte
Die BriefträgerinIn diese Geschichte dreht es sich um die allererste Postboten Italiens. Sie ist die Urgroßmutter der Autorin Francesca Gianonne.
Anna zieht 1934 mit ihrem Mann Carlo und dem gemeinsamen Sohn Roberto in ...
In diese Geschichte dreht es sich um die allererste Postboten Italiens. Sie ist die Urgroßmutter der Autorin Francesca Gianonne.
Anna zieht 1934 mit ihrem Mann Carlo und dem gemeinsamen Sohn Roberto in das Heimatdorf ihres Mannes. Er hat dort ein Haus geerbt und war 10 Jahre lang nicht in seiner Heimat. Sofort spürt man eine ganz innige, wundervolle Verbindung zwischen Carlo und seinem Bruder Antonio.
Antonios Frau ist von Anna überhaut nicht begeistert. Auch Anna hat es anfangs schwer, sich in ihrer neuen Umgebung und mit ihrem Mitmenschen zurechtzufinden. Sie ist Lehrerin, findet vorerst jedoch keine Arbeit und bewirbt sich dann als Briefträgerin. Sie wird von jedem belächelt, sie soll sich nicht so wichtig nehmen, es handelt sich nämlich um einen Männerjob. Aber Anna ist selbstbewusst und setzt sich für Frauenrechte ein. Sie lässt sich von einem Mann schon gar nichts sagen. Auch wenn ihr eigener Mann Bürgermeister ist. Als sich ihr Schwager in Anna verliebt, wird die Geschichte immer spannender. Ich konnte die Mischung zwischen Liebe, Schuld, Vertrauen und Enttäuschungen sehr gut nachempfinden. In diesem Buch gibt es einige unglückliche Beziehungen und deren Konsequenzen, ich hatte hin und wieder Tränen in den Augen. Hut ab vor einer so starken Frau zu dieser Zeit ! Ich habe dieses Buch nicht aus der Hand legen können und freue mich auf mehr Geschichten von Francesca Gianonne.