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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2018

Spannung in Dresden

Die Tote im Fechtsaal
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Dresden 1869
Anni Troll ist alleinerziehende Mutter und ernährt sich und ihre Tochter Jette mit einer Fechtschule. Diese betreibt sie auf dem Dachboden des ärmlichen Miethauses in dem sie lebt.
Als sie ...

Dresden 1869
Anni Troll ist alleinerziehende Mutter und ernährt sich und ihre Tochter Jette mit einer Fechtschule. Diese betreibt sie auf dem Dachboden des ärmlichen Miethauses in dem sie lebt.
Als sie die Leiche der Tänzerin Serafina dort findet ist ihre Existenz bedroht und natürlich wird sie verdächtigt den Mord begangen zu haben. Anni engagiert den Detektiv Daniel Raabe, der schnell noch andere Verdächtige findet. Daniel ist begeistert von der in Deutschland noch völlig unbekannten Methode der Fingerabdrücke und erntet damit bei der Polizei nur Hohn und Spott.
Der Fall Serafina ist spannend und interessant beschrieben. Aber das Buch hat noch viel mehr zu bieten. So gibt es n Daniels Vergangenheit ein schreckliches Ereignis das bis heute nicht geklärt ist und ein fieser Zwerg thyranisiert Dresden.
Alles n allem ein toller Ronan den man gut und flüssig lesen kann.

Veröffentlicht am 11.03.2020

Familiengeheimnisse und Glaubenskriege

Die brennenden Kammern
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Vor dem Hintergrund der Konflikte zwischen Hugenotten und Katholiken wird die Geschichte der jungen Minou erzählt. Sie lebt zunächst in Carcassonne und später in Toulouse bei ihrer Tante dort gerät sie ...

Vor dem Hintergrund der Konflikte zwischen Hugenotten und Katholiken wird die Geschichte der jungen Minou erzählt. Sie lebt zunächst in Carcassonne und später in Toulouse bei ihrer Tante dort gerät sie mitten in die Kämpfe zwischen den Anhängern der Glaubensrichtungen. Dann ist da noch Piet der an vorderster Front für die Hugenotten kämpft. Und eine Frau die alles tut um das zu bekommen was sie will....

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Zum einen wegen der Einblicke in die Hugenottenkriege und die Einblicke in die damalige Zeit. Zum Anderen waren die Charaktere lebendig und realistisch dargestellt. Minou als Hauptperson war mit genau soviel Liebe beschrieben wie Nebendarsteller wie Minous kleine Schwester oder Randfiguren wie eine Magd. Das gilt auch für Orte und Gebäude. Die Mischung aus historischen Fakten, Liebesgeschichte und Spannung war für mich genau richtig gewählt. Dazu noch ein Familiengeheimnis. Perfekt.

Bei Die brennenden Kammern handelt es sich um den ersten Teil einer Serie und es macht auf jeden Fall Lust auf den nächsten Teil.

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  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 04.05.2026

Ehemalige Nonne ermittelt

Mord in der Pension Möwennest
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Die Nonne Nora verlässt ihr Kloster um in der Pension Möwennest nach ihrer verschwundenen ehemaligen Mitschwester zu suchen.
In der Pension angekommen trifft sie dort auf ihre Bewohner und versucht sich ...

Die Nonne Nora verlässt ihr Kloster um in der Pension Möwennest nach ihrer verschwundenen ehemaligen Mitschwester zu suchen.
In der Pension angekommen trifft sie dort auf ihre Bewohner und versucht sich ein Bild von allem zu machen, kurz nach ihrer Ankunft geschieht ein Mord. Der junge Teddy stirbt durch einen vergifteten Kaffee, seine Witwe hat schnell einen Verdacht, der Inspektor scheint nicht sonderlich interessiert, also nimmt Nora die Ermittlungen auf...

Nora ist eine gewitzte Ermittlerin die schnell die richtigen Fragen stellt und damit auf Mißtrauen bei den Bewohnern der Pension. Sie stellt sich die Frage, wer von ihnen mit Teddy nicht zu Recht kam und einen Grund hatte ihn zu töten. Außerdem ist da ja immer noch die Frage nach dem Verschwinden von Frieda.
Der Krimi ist ein schöner Cozy Crime der in den fünfziger Jahren in Groß Britannien spielt . Nora ist ganz klar fie Hauptperson, aber auch die Bewohner der Pension haben ihre Geschichte und ihre Persönlichkeit. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Menschen. Das macht den Roman zu einem wahren Lesevergnügen, dazu kommt die Frage nach dem Mord die spannend und überraschend ist.
Für alle Fans von charmanten Ermittlerinen in ihrem Element.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Zwei spannende Zeitebenen

In Zeiten des blauen Lichts
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Dieser Roman erzählt uns zwei Geschichten in einem Buch. Zum eine geht es um Alouette die im siebzehnten Jahrhundert in Paris lebt und erkennen muss das sie als Frau nicht anerkannt wird und das es keine ...

Dieser Roman erzählt uns zwei Geschichten in einem Buch. Zum eine geht es um Alouette die im siebzehnten Jahrhundert in Paris lebt und erkennen muss das sie als Frau nicht anerkannt wird und das es keine gute Idee ist sich mit der Zunft der Färber anzulegen.

Der zweite Teil des Romans spielt auch in Paris aber zur Zeit des zweiten Weltkrieges in der sich der Arzt Kristof Fragen muss wem er trauen kann und dessen jüdischen Nachbarn zunehmend unter den Nazies leiden müssen.
Eigentlich haben die Beiden Geschichten nicht viel miteinander zu tun, außer das beide in Paris spielen und trotzdem ergänzen sie sich zu einem spannenden und interessanten Roman. Die Autorin wechselt immer wieder zwischen beiden Erzählsträngen und so drängt sich keine Geschichte in den Vordergrund. Mir haben beide Erzählstränge gut gefallen. Alouette war eine starke junge Frau der viel Ungerechtes widerfahren ist und die trotzdem nicht aufgibt.
In der Zeit um 1940 hat mich vor allem Sascha die Nachbarin von Kristopf sehr berührt.

Ein sehr emotionaler und nachhallender Roman.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Spannender Fall vor interessanter Kulisse

Tod auf Hohenzollern
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Ich lese gerne Bücher die an Orten spielen, die ich schon einmal besucht habe. So ist es auch hier. Ich kenne die Burg Hohenzollern und war daher gespannt auf diesen Krimi.

Es geht um den Tod von Basti ...

Ich lese gerne Bücher die an Orten spielen, die ich schon einmal besucht habe. So ist es auch hier. Ich kenne die Burg Hohenzollern und war daher gespannt auf diesen Krimi.

Es geht um den Tod von Basti der auf der Burg arbeitet. Alles sieht nach einem Unfall aus, doch sein Freund Wolfgang, dem Schlossmeister der Burg, hat daran Zweifel und beginnt zusammen mit seiner Tochter Hanna zu ermitteln. Er gräbt in Bastis Leben und vor allem im gemeinsamen Freundeskreis.

Yvette Eckstein hat einen spannenden und überraschenden Krimi geschrieben, der vor allem durch seine teilweise lCharaktere glänzt. Die Menschen hier haben eigentlich alle ihre Fehler, keiner ist perfekt, jeder hat so seine Eigenarten. Dadurch wirkt das ganze sehr realistisch. Der Fall ist spannend erzählt und hat mich am Ende sehr überrascht. Dazu der tolle Handlungsplatz auf der Burg Hohenzollern. Mir hat es sehr gefallen, das hier die Menschen die dort arbeiten im Vordergrund stehen.

Insgesamt ein gelungener und unterhaltsamer Cozy Crime.

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