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Veröffentlicht am 28.04.2026

Liebe ist Glut, Hass ist Kälte. Sehnsucht und Angst sind Feuer und Eis

39 Grad
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Feuer und Eis.. Nach dem eiskalten Thriller „Minus 22“ Grad kommt der Leser nun bei 39 Grad ins schwitzen und das wortwörtlich, das Buch reist den Leser sofort in die Geschichte, es gibt keine lange Einleitung, ...

Feuer und Eis.. Nach dem eiskalten Thriller „Minus 22“ Grad kommt der Leser nun bei 39 Grad ins schwitzen und das wortwörtlich, das Buch reist den Leser sofort in die Geschichte, es gibt keine lange Einleitung, die gruseligen Ereignisse reihen sich aneinander, und es bleibt spannend bis zur letzten Seite. Auch bekannte Figuren und Schauplätze aus „Minus 22 Grad“ tauchen wieder auf. Damit auch die Fragen muss man vorher „Minus 22“ Grad gelesen haben um dieses Buch zu verstehen, nein, man muss nicht, aber man sollte, sonst entgeht einem ein tolles Buch. „Minus 22 Grad hat mich schon sehr begeistert, ich persönlich finde aber, dass 39 Grad noch besser gelungen ist, Quentin Peck hat seine ganz eigene Sprache, Ausdruck und Schreibweise mit hohem Wiedererkennungswert, ein rundum gelungener Thriller, begeben sie sich auf die Suche nach dem Mörder, oder ist er bereits in ihrer Nähe und sie in Gefahr? Ich persönlich warte bereits auf ein nächste Buch, vielleicht ist es schon in Arbeit. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Wenn du weit genug reist, begegnest du dir selbst

Zugvögel wie wir
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Ein Satz heißt, man kann nicht vor sich selber davonlaufen, weil, man nimmt sich immer mit. Die Protagonistin in diesem Buch scheint auch vor etwas davonzulaufen, es wirkt wie spontan, dabei wird ihr Gefühl ...

Ein Satz heißt, man kann nicht vor sich selber davonlaufen, weil, man nimmt sich immer mit. Die Protagonistin in diesem Buch scheint auch vor etwas davonzulaufen, es wirkt wie spontan, dabei wird ihr Gefühl sie schon lange dazu aufgefordert haben, tu was. Eva besucht eine Freundin in Schweden, sieht das Naturwunder der Kraniche und beschließt spontan sich ihnen anzuschließen und sie bis Frankreich mit dem Fahrrad zu begleiten. Besonders ein kleines Kranichkind, was sie gefunden hat, was gechipt wurde und sie über eine App sieht wo es gerade hinfliegt. Eva scheint in einer schwierigen Verfassung, sieh hat auf ihrer Arbeit eine Abfindung bekommen, sie ist geschieden und das Verhältnis zu ihrer Tochter ist angespannt. Ein Satz aus dem Text ist „Eine Stille, die zu groß ist, um mich in ihr zu ertragen“. Mich hat dieses Buch getragen, der Schreibstiel ist einfach, aber tiefgründig, irgendwie erzählt es in Metaphern was in Evas Leben geschehen ist. Sie fährt einen verletzten Kranichkind hinterher, ist das Sinnbildlich für ihre Tochter, hat sie sie verletzt? Sie quält sich Berge hoch und runter, wie das im Leben eben so ist, es geht immer wieder hoch, aber auch leider wieder runter, Hauptsache ist, man bleibt in Bewegung. Begegnet einem jungen Mann und sieht in ihm ihren möglichen Sohn? Eva ist umtrieben, scheint jegliche Träume und Kraft verloren zu haben. Aber wann ist eine Sache verloren? Die Probleme die Eva so belasten werden im Laufe der Geschichte mit eingewoben, für mich als Leser war es oft so, dass man den Eindruck hatte, man selber muss innehalten um weiteratmen zu können. Das Ende des Buches finde ich persönlich stimmig, das Cover gefällt mir sehr gut, diese warmen, tragenden Farben haben einen Schein von Hoffnung, Bewegung und Leben. Es gibt diejenigen, die reisen, um sich zu verirren, es gibt diejenigen, die reisen, um sich selbst zu finden, besangt ein Sprichwort, gefunden hat sich Eva nicht, aber sie wird einige Schritte schaffen, und wer weiß, oft braucht es gar nicht die große Veränderung, sondern einfach mal einen Blick in die andere Richtung, Dinge annehmen um letztendlich etwas loslassen zu können. Ich durfte vorher „Unter Wasser ist es still“ lesen, ein Buch was mich schon sehr begeistert hat, „Zugvögel wie wir“ ist wärmend und tragend und macht bereits jetzt Lust auf ein weiteres Buch der Autorin. Kleine Anmerkung, schon Albert Einstein hat gesagt, "Das Leben ist wie ein Fahrrad. Um das Gleichgewicht zu halten, muss man sich vorwärtsbewegen". Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Kommt der Gockel untern Trecker, gibt es morgen keinen Wecker!

Mirabellentage
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Ein Buch, das dem Leser bereits einen Hauch von Sommerwind um die Nase wehen lässt. Eine Geschichte des kleinen Dorfes Blumenfeld, irgendwo im nirgendwo. Eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte, es ...

Ein Buch, das dem Leser bereits einen Hauch von Sommerwind um die Nase wehen lässt. Eine Geschichte des kleinen Dorfes Blumenfeld, irgendwo im nirgendwo. Eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte, es beschreibt das Leben der Dorfbewohner, beginnt damit, dass der Pfarrer des Ortes verstirbt und ein neuer sofort aus Rom gesandt wird, plus passenden Spekulationen der Dorfbewohner dazu. Ein tolles Buch, das den Leser nicht loslässt, man konnte es schwer aus der Hand legen. Der Autorin gelingt es durch eine humorvoll beschwingte Schreibweise, ohne die Ernsthaftigkeit der Geschichte zu verlieren alltägliches zu erzählen. An der ein oder anderen Stelle kann man als Leser sehr schmunzeln, wenn es zum Beispiel besser gewesen wäre genauer hinzusehen, dass man Kneipe nicht mit dopple P schreibt, was dazu führt, dass das Dorf seitdem eine Laientheatergruppe hat. Der Gemeinde schon mal ein Suppenrezept auf Italienisch als Lateinische Predigt untergejubelt wird, aber alle sind begeistert und letztendlich, warum die Messdiener nur mit Fahrradhelm zur Messfeier kommen. Man ist als Leser mittendrinn, man riecht den Sommer, schmunzelt mit den Dorfbewohnern und wird dennoch manchmal nachdenklich. Ein Buch was, und das ist heutzutage mehr wie wichtig das Leben für den Moment des Lesen etwas leichter macht. Ich habe es sehr gerne gelesen und werde das sicherlich auch noch einmal tun, natürlich nachdem ich Mirabellenmarmelade gekocht habe, die sollte man dazu genießen. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 06.03.2026

„Hoffnung bedeutet, trotz aller Dunkelheit Licht zu sehen.“

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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Ein männlicher Autor, wo wir nur wissen, dass er bisher Kriminalromane geschrieben hat, hat nun unter dem Pseudonym Mareike Busch im Andenken an seine Mutter dieses Buch „Vergiss nicht zu tanzen Hanna“ ...

Ein männlicher Autor, wo wir nur wissen, dass er bisher Kriminalromane geschrieben hat, hat nun unter dem Pseudonym Mareike Busch im Andenken an seine Mutter dieses Buch „Vergiss nicht zu tanzen Hanna“ geschrieben. Hanna ist die Hauptprotagonistin, eigentlich spielt die Geschichte in einem kleinen Rahmen aber hat dennoch viel zu erzählen. Eine Bewegte Geschichte, aus einem kleinen ländlichen Ort zu Zeiten des Krieges. Hier lebt Hanna zusammen mit ihrer Familie, man könnte meinen der Krieg ist nicht richtig bis hierhin vorgedrungen, aber das Täuscht, er verändert auch hier alles. Immer jüngere Männer müssen in den Krieg ziehen, einige hat man dafür sehr begeistert, andere möchten wohl lieber weglaufen, auch die Brüder von Hanna werden damit konfrontiert. An Hannas Schule werden Hakenkreuzfahnen aufgehängt und Rassenkunde gelehrt. Dann gibt es noch Rosa die kleine Schwestern von Hanna die mit einer Hasenscharte auf die Welt gekommen und leicht entwicklungsverzögert ist, man hat den Eindruck die Ärzte lauern, ob das Kind wohl normal ist und die Mutter und Rosa tun alles, damit es genau diesen Eindruck macht. Halt gibt Hanna ihr bester Freund Martin, dessen Vater allerdings ein treuer Parteigenosse ist und ihm den Umgang mit Hanna verbietet, es geling den beiden aber sich immer wieder zu treffen, was für beide sehr wichtig ist. Halt gibt Hanna vor allem ihr Großvater mit dem sie oft auf der Bank am See sitzt und Gänse hütet, die Familie führt einen kleinen Bauernhof, das Leben ist geprägt von Arbeit und Entbehrung, dennoch findet Hanna ihren Weg. Eine bewegte Familiengeschichte, ein Buch, was ich nicht aus der Hand legen konnte. Geschichten die zu Kriegszeiten spielen gibt es sicherlich viele, manchmal ist es wichtig, sie zu erzählen, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Wie berührend muss es sein, wenn es die eigene Geschichte ist, die hier erzählt wird, wenn man einen Bezug dazu hat, hat man dann ganz andere Bilder vor Augen. Warum es dem Autor wohl wichtig war diese Geschichte genau so zu erzählen und aufzuschreiben? Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 15.02.2026

„Ohne Frieden ist alles nichts“

Zugwind
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Alleine die Leseprobe hatte mich sofort, machen wir uns hier in Deutschland eigentlich Gedanken darüber wie es Menschen geht, die vor dem Krieg fliehen, die alles zurücklassen, die vor lauter zwiespältigen ...

Alleine die Leseprobe hatte mich sofort, machen wir uns hier in Deutschland eigentlich Gedanken darüber wie es Menschen geht, die vor dem Krieg fliehen, die alles zurücklassen, die vor lauter zwiespältigen Gefühlen am liebsten schreien möchten, die kein Platz mehr haben zu atmen. Ich fand die Bilder, die es im Fernsehen gab als der Krieg begann furchtbar, Menschen die über die Grenze kamen, mit Kindern oder älteren Personen, alles Frauen die und das kann man wohl gar nicht realisieren, die ihre Männer dort lassen mussten damit die in einen Krieg ziehen, den sie selber gar nicht wollen und vor allem vermutlich sieht man sich nie wieder sondern wartet jeden Tag auf eine Nachricht, eine Nachricht die Gewissheit bringt, weil man mit Gewissheit besser umgehen kann als mit Angst die einen auffrisst? Das Buch „Zugwind“ beschreibt einfühlsam und erschrecken wie ein ankommen oder wohl eher ein nicht ankommen von geflüchteten Menschen hier ist. Menschen die dort ihr Leben einfach unterbrechen mussten, es quasi anhalten mussten und hier vor einer Herausforderung stehen, die nicht nur schwer, und verwirrend sondern auch mit der Angst verbunden ist, kann ich irgendwann wieder zurück, wird der Krieg enden, wie wird mein Leben dort dann aussehen. Das Buch begleitet die Protagonistin Mira, Mira ist 28 Jahre und arbeitet als Medizinerin in einer Praxis, doch sie scheint keine Medizinerin zu sein, die Krankheiten heilt, eher kommen die Menschen zu ihr um einen Punkt zu haben ihr Leben einen Moment lang in Sicherheit zu wissen, bei jemandem, der sie versteht, was sich nicht nur auf die Sprache bezieht, sondern die Ängste und Sorgen und das Leben/Überleben in der Ukraine und so kommt es, das sie Seelenpflaster verteilt um Löcher die durch Zugwind entstanden sind etwas Linderung zu verschaffen. Ich glaube in diese Rezension könnte man sich endlos vertiefen, so viele Gedanken bietet dieses Buch, es hat mich beim Lesen tief bewegt und ich konnte es gar nicht aus der Hand legen. Eigentlich möchte man sich bei der Autorin bedanken, bedanken dafür, dass sie dieses Buch geschrieben hat. Liebe Grüße

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