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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2025

Spannendes Buch - aber nichts für jedermann

Nichts
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Inhalt (übernommen)

Als der 14-jährige Pierre Anthon seine Klasse mit den Worten verlässt »Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun«, stehen seine Mitschüler unter ...

Inhalt (übernommen)

Als der 14-jährige Pierre Anthon seine Klasse mit den Worten verlässt »Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun«, stehen seine Mitschüler unter Schock. Denn kann es wirklich sein, dass nichts eine Bedeutung hat? Nicht die erste Liebe? Nicht das Lernen in der Schule? Nicht das Elternhaus, die Geschwister, der Glaube an Gott oder das eigene Land? Gemeinsam wollen die Schüler dem aufsässigen Pierre Anthon das Gegenteil beweisen und sammeln auf einem Berg der Bedeutung alles, was ihnen lieb und teuer ist. Doch was harmlos beginnt, wird bald zu einem Experiment, in dem es kein Halt und keine Grenzen mehr gibt – als selbst Tiere geopfert werden, ein Finger und die Unschuld eines Mädchens...

Meine Meinung zum Buch (enthält SPOILER)

Das Cover des Buches ist sehr schlicht gehalten, da nur der Titel und die Autorin auf weißem Hintergrund zu sehen sind.
Der Schreibstil der Autorin war nicht ganz mein Fall. Die Autorin hat viele Stilmittel mit in ihren Text eingebracht und aus der Sicht einer Erzählerin geschrieben. Im Buch werden einige eventuell triggernde Themen angesprochen, wofür es allerdings keine Triggerwarnung gibt. Diese hätte ich mir allerdings schon gewünscht. Die Kapitellänge hat mir immer sehr gut gefallen, da die Kapitel meist nur 4 Seiten lang waren. Durch den geringen Umfang der Geschichte hatte ich das Buch sehr schnell durchgelesen und empfand es auch als sehr spannend.
Die Handlung hat mich zu Beginn ein wenig überrascht und ich hätte nicht gedacht, dass das Buch so tiefgründig sein wird.
Den Sinn hinter dem Berg aus Bedeutung habe ich nicht so ganz verstanden und auch warum alle damit so geheimnisvoll umgegangen sind, war mir ein Rätsel. Manche Gegenstände waren einfach to much (Unschuld, Kopf des Hundes, Finger,…) und ich habe mich gefragt, ob es das nun wirklich gebraucht hat.
Das Ende hat mich überrascht, da ich trotz des emotionslosen Umgang der Kinder untereinander nicht damit gerechnet hatte, dass sie so etwas tun würden.

Fazit

Insgesamt fand ich das Buch spannend zu lesen, als Kinder- und Jugendbuch finde ich es allerdings nicht geeignet, da es wirklich eventuell triggernde Themen anspricht. Manche Stellen waren mir zu extrem.
Ich vergebe 3 von 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 09.05.2024

Minnie & Quinn - eine Silvesterliebesgeschichte

Unsere Zeit ist immer
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Zusammenfassung

Minnie kam am 1.1.1990 in London auf die Welt, genauso wie Quinn. Allerdings hat er als erstes 90er Jahre Baby eine große Summe Geld gewonnen und Minnie, die nur eine Minute nach ihm geboren ...

Zusammenfassung

Minnie kam am 1.1.1990 in London auf die Welt, genauso wie Quinn. Allerdings hat er als erstes 90er Jahre Baby eine große Summe Geld gewonnen und Minnie, die nur eine Minute nach ihm geboren wurde, ist leer ausgegangen, wodurch sie ab diesem Tag immer Pech an ihrem Geburtstag hat. Als sich die Beiden das erste Mal begegnen, geschieht das genau an ihrem 30.Geburtstag. Fortan laufen sich die Beiden zufälligerweise immer häufiger über den Weg und Minnie spürt bei ihren Begegnungen stets ein ungewohntes Kribbeln im Bauch…

Meine Meinung

Die Idee zu der Geschichte finde ich sehr gut, allerdings hat mich die Umsetzung nicht überzeugt. Mich hat es teilweise etwas verwirrt, dass es so viele Zeitsprünge in der Geschichte gibt und manche spannenden Situationen dadurch einfach abgeschnitten wurden. Das Buch hat einen Er-Erzähler, was ich nicht so passend fand. Die Geschichte hat sich für mich sehr lange gezogen, also man hätte es meiner Meinung nach deutlich kürzen können.

Fazit

Die Geschichte von Quinn und Minnie hat mich leider nicht überzeugen können, deshalb bekommt sie von mir 2,5-3 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Ella & Callum

A single kiss
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Inhalt (übernommen)

Seit Ella denken kann, dreht sich alles um »French Chic«, das Mode-Unternehmen ihrer Familie. Während ihr Bruder Henri die Geschäftsleitung übernehmen wird, soll Ella eines Tages die ...

Inhalt (übernommen)

Seit Ella denken kann, dreht sich alles um »French Chic«, das Mode-Unternehmen ihrer Familie. Während ihr Bruder Henri die Geschäftsleitung übernehmen wird, soll Ella eines Tages die Designabteilung der Firma leiten, etwas anderes stand nie zur Debatte. Dabei ist Mode in Wahrheit gar nicht Ellas Ding, das wird ihr während des Auslandsjahrs in Plymouth nur allzu bewusst. Viel lieber würde sie mit einer Kamera bewaffnet durch die ungezähmte Landschaft Cornwalls streifen oder sich in einer Dunkelkammer verschanzen. Doch dann läuft ihr Callum vor die Linse. Callum, der tätowierte Bad Boy, der ihr Herz in Aufruhr versetzt, der sie ermuntert, ihren Träumen zu folgen – der aber so ganz anders ist, als der Mann, den ihre Eltern an der Seite ihrer Tochter sehen…

Meine Meinung zum Buch

Das Cover ist schlicht und ansprechend gestaltet! Auch der Titel wurde passend gewählt, da er auch einen Bezug zur Geschichte hat!
Mit dem Schreibstil der Autorin bin ich persönlich bis zum Ende hin nicht wirklich warm geworden. Die Kapitel waren mir, mit teilweise mehr als 50 Seiten, einfach viel zu lange und auch die vielen fremdsprachigen oder eher ungewöhnlichen Wörter, die verwendet werden, haben meinen Lesefluss hier unterbrochen. Generell bin ich großer Fan von Dual-POV, hier jedoch hat mich gestört, dass die Kapitel, wenn sie aus der Sicht der Protagonistin geschrieben waren, trotzdem auch stellenweise aus der Perspektive des Protagonisten erzählt werden, ohne, dass es angemerkt wurde. Das hat mich dann verwirrt...
Am Anfang der Geschichte konnte man die Protagonistin ein wenig kennenlernen, dieser Einstieg war dann mit über 100 Seiten aber auch einfach zu lange und ausführlich...
Auch im weiteren Verlauf des Buches ist bei mir leider keine Spannung aufgekommen und ich musste mich die meiste Zeit wirklich zwingen weiterzulesen.
Was mir dann aber gut gefallen hat, war die Anziehung zwischen den Protagonisten Callum und Ella, die wirklich spürbar war! Auch die WG-Freundinnen haben die Geschichte aufgelockert und ein wenig besser gemacht!
Das Ende und die Trennung war mir leider zu 0815 und zu vorhersehbar...
Den Epilog fand ich aber toll und das Buch wurde dadurch schön abgerundet!

Fazit

Alles in allem ein Buch, welches man meiner Meinung nach nicht unbedingt lesen muss. Mir hat leider die Spannung gefehlt und auch der Schreibstil war einfach nicht so meins...
Ich vergebe 2,5 bis 3 Sterne!

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Veröffentlicht am 09.07.2024

Konnte mich nicht ganz überzeugen…

Die Farbe der Sterne
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Zusammenfassung des Inhalts

Leo Sailer erbt nach dem Tod seines Vaters ein heruntergekommenes Hotel direkt an einem bayerischen See. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das vor über 100 Jahren gebaute ...

Zusammenfassung des Inhalts

Leo Sailer erbt nach dem Tod seines Vaters ein heruntergekommenes Hotel direkt an einem bayerischen See. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das vor über 100 Jahren gebaute Hotel zu renovieren, auch wenn die junge Managerin dagegen ist. Als zufällig ein verschollenes Kunstwerk von Kandinsky auftaucht, scheint dies die Rettung zu sein, jedoch fangen die Probleme jetzt erst an. Leo und Julia haben nun einige Hindernisse zu meistern…

Meine Meinung zum Buch

Das Cover sieht sehr ansprechend aus und passt mit der künstlerischen Gestaltung gut zum Inhalt, sowie auch zum Klappentext.
Der Schreibstil der Autoren ist leider etwas anstrengend zu lesen, da viele Schachtelsätze vorkommen und es auch viele Perspektivenwechsel gibt. Es wird aus der Er-/Sie-Perspektive erzählt, wobei die Erzähler in einem Kapitel aber sehr oft hin und her wechseln. So kommt es leicht zu Verwirrungen.
Im Buch fanden sich auch teilweise kleine abgedruckte Plakate oder Bilder vor, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Das hat einem das geschriebene teilweise etwas mehr verdeutlicht und verbildlicht.
Der Einstieg in die Geschichte gelang relativ gut, wobei die Spannung im ersten Drittel des Buches leider komplett gefehlt hat. Im Laufe des Buches wurde dann aber doch Spannung aufgebaut und die Handlung nahm langsam Fahrt auf.
Durch den Erzählstil aus Perspektiven von verschiedenen Personen war die Handlung sehr vorhersehbar, da man immer schon wusste, was bei der einen Person geschehen ist und was bei der anderen.
Einen richtigen Krimi gab es meiner Meinung nach leider auch nicht, da wie gesagt alles schon sehr vorhersehbar war und keine Möglichkeit bestand, selber mit zu rätseln.
Das Ende war sehr spannend gestaltet, jedoch fand auch alles sehr schnell und in einem hohen Tempo statt, sodass ich teilweise nicht richtig hinterherkam. Am Ende wurde es dann doch noch etwas romantisch, was ja auch angekündigt wurde. Die Komödie und auch die witzigen Stellen waren leider nicht wirklich witzig, sondern meiner Meinung nach eher too much.
Das ganze Buch ist leider sehr unrealistisch und übertrieben geschrieben.

Fazit

Für mich war das Buch leider weder ein Krimi, noch eine Komödie, jedoch gab es wie angekündigt einen romantischen Anteil. Das Buch war leider sehr anstrengend zu lesen. Es gab aber auch durchaus spannende Passagen.
Daher gebe ich 2,5 bis 3 Sterne.

Danke an Lovelybooks und den Langen-Müller Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Leider sehr enttäuschend…

Der Gesang der Flusskrebse
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Inhalt (übernommen)

Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen ...

Inhalt (übernommen)

Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

Meine Meinung zum Buch

Erstmal vorweg: Ich habe das Buch, nachdem ich etwas ein Viertel gelesen hatte, abgebrochen. Warum, erfahrt ihr im weiteren Verlauf.
Das Cover gefällt mir gut, da es zum Handlungsort der Geschichte passt.
Der Schreibstil dagegen hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Das Buch konnte mich nicht fesseln und alleine eine Seite zu lesen war für mich schon eine Qual. Das Buch hat sich sehr gezogen.
Die Handlung an sich (ich kann jetzt nur vom ersten Viertel sprechen) kam mir sehr eintönig vor und auch die Charaktere kamen mir sehr entfernt und distanziert vor, was allerdings auch an der Er-Perspektive, aus der das Buch erzählt wird, liegen kann. Die Figurenkonstellation war mir nie richtig klar und teilweise wusste ich nicht, welche Beziehung eine Person nun zu den anderen hat.
Dass dann auch noch Zeitsprünge eingebaut wurden, fand ich gar nicht passend und nur noch verwirrender. Ab da wusste ich dann nicht mehr, was jetzt im einen und was im anderen Jahr gerade passiert und konnte mich noch weniger in der Handlung orientieren.
Ich hatte den Film empfohlen bekommen und habe mich somit entschlossen, das Buch zu lesen. Da dies für mich aber eine große Enttäuschung war, glaube ich nun, dass der Film eventuell anders ist, als das Buch und werde ihn mir noch ansehen.

Fazit

Insgesamt bin ich leider sehr enttäuscht vom Buch und habe es sogar abgebrochen.
Ich vergebe daher 0,5 Sterne für das Cover!

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