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Veröffentlicht am 03.05.2026

Untold Love

Untold Love (Unwritten, Bd. 3)
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Das Cover:
Ist wieder absolut wunderschön, die Unwritten-Reihe macht optisch durchgehend einen tollen Job, und Untold Love macht da keine Ausnahme. Warm, einladend, mit genau diesem verspielten Flair, ...

Das Cover:
Ist wieder absolut wunderschön, die Unwritten-Reihe macht optisch durchgehend einen tollen Job, und Untold Love macht da keine Ausnahme. Warm, einladend, mit genau diesem verspielten Flair, das zur Geschichte passt. Ein Buch, das man einfach gerne in der Hand hält. (Bisschen traurig, dass ich keinen Kindle Colorsoft habe..)

Meine Meinung:
Dies ist der dritte Band der Untold Love Reihe ist auch unabhängig lesbar, es macht aber mehr Spaß, wenn man die Bücher davor kennt.

Charlotte Collins war in den Vorgängern immer diese herrlich chaotische, herzwarme Nebenfigur, auf deren Geschichte ich schon lange gewartet habe. Und Teresa Sporrer, die ich schon durch die gesamte Unwritten-Reihe begleitet habe, liefert ihr mit Untold Love genau das Buch, das sie verdient. Rockstar-Romance, Fake-Verlobung und eine Prise Chaos?! Ich war sofort dabei.

Charlotte hat gerade keinen guten Lauf: Freund weg, Job wackelt und der neue Nachbar feiert so laut, dass an Schlaf nicht zu denken ist. Als sie beschließt, dem Lärm ein Ende zu setzen, steht sie plötzlich vor Jae Seo, gefeierten Rockstar, der seine Karriere auf Eis gelegt hat, um sich um seine kleine Schwester zu kümmern. Ein Missverständnis später stecken die beiden in einer Fake-Verlobung, die das Leben beider auf den Kopf stellt. Was so konstruiert klingt, funktioniert erstaunlich gut, besodners weil der Fokus nie auf dem Trope selbst liegt, sondern auf den Menschen dahinter.

Charlotte ist genau so, wie man sie aus den Vorgängern kennt und liebt. Direkt, witzig, mit einer Verletzlichkeit im Inneren, die sie so nahbar macht. Ihre Angst vor der Öffentlichkeit und die Art, wie sie damit umgeht, ist ehrlich und gut geschrieben. Man fiebert wirklich für sie, nicht nur für ihre Liebesgeschichte, sondern auch für ihren ganz eigenen Weg.

Jae ist eine echte Überraschung. Der vermeintliche Bad Boy entpuppt sich als jemand, der alles für seine Familie aufgegeben hat und das ohne großes Aufheben. Seine ruhige, verlässliche Art ist das perfekte Gegenstück zu Charlottes Chaos, und die Anziehung zwischen den beiden entwickelt sich so organisch, dass man kaum merkt, wie man schon mitten drin steckt.

Besonders schön: Jae als Single Dad oder in diesem Fall Ersatzvater, ist so herzerwärmend umgesetzt, dass man ihn einfach gern haben muss.
Was die Reihe generell so besonders macht und hier nochmal deutlich wird, ist der Schreibstil: flüssig, witzig, mit genau dem richtigen Maß an Tiefe, das einen unerwartet erwischt. Der Humor sitzt, die ernsteren Momente auch und die vertrauten Charaktere aus den Vorgängern tauchen auf eine Art wieder auf, die sich wie nach Hause kommen anfühlt. Das Buch ist zwar grundsätzlich unabhängig lesbar, aber wer Charlotte aus den anderen Bänden kennt, bekommt nochmal so viel mehr aus ihrer Geschichte heraus.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es: Die Fake-Verlobungs-Prämisse wirkt am Anfang etwas überstürzt und der Konflikt gegen Ende hätte etwas mehr Raum verdient, er löst sich fast ein bisschen zu schnell auf, wenn man bedenkt, wie lange die Spannung aufgebaut wurde. Aber das trübt das Gesamtbild kaum.

Mein Fazit:
Herzerwärmend, witzig und mit zwei Charakteren, die man einfach nicht vergisst. Untold Love ist genau das Buch, auf das man als Charlotte-Fan gewartet hat. Teresa Sporrer beweist einmal mehr, dass sie es kann: Liebesgeschichten, die einem ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern und einem trotzdem unerwartet ans Herz gehen. Fünf Sterne... mit einem kleinen Augenzwinkern auf den etwas zu schnellen Schluss.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Rebel in the Deep

Rebel in the Deep
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Das Cover:
Das Cover passt wunderbar zur Reihe, wenn die Farben auch eine interessante Wahl sind. Die drei Bände machen zusammen im Regal wirklich was her, und Rebel in the Deep setzt optisch einen würdigen ...

Das Cover:
Das Cover passt wunderbar zur Reihe, wenn die Farben auch eine interessante Wahl sind. Die drei Bände machen zusammen im Regal wirklich was her, und Rebel in the Deep setzt optisch einen würdigen Schlusspunkt.

Meine Meinung:
Piraten, Rebellion, Magie und eine Geschichte, die von Anfang an auf diesen Abschluss zugesteuert ist, mit Rebel in the Deep verabschiedet sich Katee Robert von Threshold und zwar auf eine Art, die einem noch eine Weile im Kopf bleibt. Wer die Reihe nicht kennt, sollte hier definitiv nicht einsteigen, das ist kein Buch, das man ohne die Vorgänger versteht oder genießen kann.

Im Mittelpunkt steht diesmal Nox, der Kapitän der Audacity, der seit Jahren still und leise für die Rebellion arbeitet, mit einer einzigen Bedingung: Bastian, die große Liebe der Vergangenheit, soll aus Nox' Leben verschwunden bleiben. Als Siobhan, die Rebellionsführerin, plötzlich auftaucht und berichtet, dass Bastian gefangen genommen wurde, bleibt Nox keine Wahl. Was folgt, ist eine Rettungsmission, bei der nicht nur das Schicksal der gesamten Rebellion auf dem Spiel steht, sondern auch das Herz von allen Beteiligten.

Was das Buch von Anfang an besonders macht, ist die Dreieckskonstellation. Nox, Bastian und Siobhan sind keine einfache Liebesgeschichte, da steckt Geschichte drin, Schmerz, Vertrauen und Misstrauen, und die Frage, ob man jemanden ein zweites Mal ins Herz lassen kann. Nox ist als Figur faszinierend: nicht binär gelesen, mit einer inneren Welt voller Verletzlichkeit hinter einer harten Fassade. Hier möchte ich kurz einen kleinen Hinweis einwerfen, der mir beim Lesen aufgefallen ist: Das Buch verwendet im Deutschen konsequent das englische „they" als Pronomen für Nox und gerade zu Beginn kann das etwas verwirrend sein, weil „they" im Deutschen grammatisch nicht so selbstverständlich funktioniert wie im Englischen. Ich hätte mir hier deutsche nicht-binäre Pronomen gewünscht, die dem Lesefluss mehr entgegengekommen wären. Das ist kein Vorwurf an die Geschichte selbst oder gegen nicht binäre Menschen, aber ein Aspekt, den man beim Lesen im Hinterkopf haben sollte.

Siobhan ist in diesem Band endlich so richtig präsent. Sie war in den Vorgängern immer etwas im Hintergrund und es tut gut, sie jetzt als vollwertige Protagonistin zu erleben. Ihre Zerrissenheit zwischen Pflicht, Liebe und Verantwortung für die Rebellion ist gut geschrieben und gibt dem Buch emotionale Tiefe. Bastian wiederum ist der ruhigere Pol des Trios, aber gerade deshalb nicht weniger interessant, seine Vergangenheit mit Nox gibt der Geschichte eine Schwere, die einem nicht loslässt.

Was das Buch besonders macht, ist das Gleichgewicht zwischen Abenteuer und Gefühl. Während die Vorgänger stärker auf explizite Szenen gesetzt haben, rückt hier der Plot deutlich mehr in den Vordergrund. Rettungsmission, Rebellion, Magie, Verfolgungsjagden und das funktioniert gut. Der Abschluss der Rebellion ist befriedigend, auch wenn der Übergang zum großen Finale im letzten Drittel etwas abrupt wirkt und manche Nebenfiguren etwas zu kurz kommen.
Das Buch ist der Abschluss der Crimson-Sails-Trilogie und sollte unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.

Mein Fazit:
Ein würdiger, emotionaler und spannender Abschluss einer Reihe, die immer wieder überrascht hat. Nox, Bastian und Siobhan sind ein Trio, dem man das Glück von Herzen gönnt, und die Welt von Threshold verabschiedet sich mit einem großen Finale, das trotz kleiner Schwächen im Tempo überzeugt. Große Empfehlung an alle, die auf queere Romance, Piraten und Magie stehen!

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Veröffentlicht am 01.05.2026

The Romance Rivalry

The Romance Rivalry
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Das Cover:
Das Cover ist frisch, farbenfroh und macht sofort Laune auf das Buch. Man sieht auf den ersten Blick, dass hier kein düsterer Wälzer auf einen wartet, sondern etwas Leichtes, Verspieltes, Herzwarmes. ...

Das Cover:
Das Cover ist frisch, farbenfroh und macht sofort Laune auf das Buch. Man sieht auf den ersten Blick, dass hier kein düsterer Wälzer auf einen wartet, sondern etwas Leichtes, Verspieltes, Herzwarmes. Genau der richtige Vibe für den Inhalt.

Meine Meinung:
Eine Liebeserklärung an Liebesromane – als Genrefan war ich bei diesem Konzept sofort dabei. Susan Lee hat mit The Romance Rivalry etwas geschaffen, das sich anfühlt wie ein großes, warmes Herzlich-Willkommen an alle, die für dieses Genre brennen. Und ja, ich fühlte mich sehr willkommen.

Irene Park liebt Liebesromane so sehr, dass sie daraus eine Karriere gemacht hat, mit über einer Million Follower als Buchrezensentin online. Nur ihr eigenes Liebesleben? Eine komplette Fehlanzeige. Als sie ihr erstes College-Jahr beginnt, hat sie einen Plan: Sie will sich verlieben, und zwar mit Hilfe all der Tropes, die sie so gut kennt. Jedes Kapitel des Buches ist nach einem davon benannt... von Second Chance Romance über Only One Bed bis zu Fake Dating und jeder dieser Tropes spielt sich tatsächlich in ihrem Leben ab. Was so herrlich klingt, wird noch herrlicher in der Umsetzung. Denn dann taucht Aiden Jeon auf: ihr größter Online-Rivale, der ausgerechnet dieselbe Uni besucht, denselben Kurs hat und ihr nun vorschlägt zu wetten, wer von ihnen zuerst durch einen Trope die wahre Liebe findet.

Irene ist eine Protagonistin, mit der man sich als Leserin sofort identifizieren kann. Leidenschaftlich, manchmal unsicher, das klassische mittlere Kind, das das Gefühl hat nie ganz aufzufallen. Ihre Art, die Welt durch Romane zu betrachten, ist nie albern, sondern zutiefst menschlich. Man versteht sie auf Anhieb und fiebert von der ersten Seite an für sie.

Aiden ist das perfekte Gegenstück. Er ist charmant, witzig, und mit einer Wärme, die man am Anfang nicht erwartet. Dass er als Mann offen und leidenschaftlich für das Romance-Genre eintritt, hat mich wirklich begeistert. Die Spannung zwischen ihm und Irene ist zum Niederknien, ihre Wortgefechte sind köstlich, und die langsame Erkenntnis auf beiden Seiten, dass da mehr ist als Rivalität, trifft einen genau da, wo es sollte, im besten Sinne.

Was das Buch wirklich besonders macht, ist diese meta Ebene, die sich durch alles zieht. Jedes Kapitel spiegelt seinen Trope nicht nur im Titel wider, sondern lebt ihn auch wirklich und das ohne sich dabei zu verbiegen oder aufgesetzt zu wirken. Wer das Genre kennt und liebt, wird an jeder Ecke kleine Gänsehautmomente haben. Aber auch wer neu in der Welt der Liebesromane ist, findet hier einen wunderbaren Einstieg. Die kurzen Buchrezensionen von Irene und Aiden zu Beginn jedes Kapitels sind dabei das Sahnehäubchen, man sieht schon daran, wie die beiden langsam aufeinanderzugehen, lange bevor sie es selbst merken.

Mein Fazit:
The Romance Rivalry ist genau das, was der Titel verspricht und noch so viel mehr. Eine liebevolle, witzige und herzerwärmende Hommage an ein Genre, das man einfach nicht genug verteidigen kann. Irene und Aiden sind ein Traumpaar, die Trope-Struktur ist brillant umgesetzt, und das Buch hat mich mehr als einmal zum Strahlen gebracht. Fünf Sterne und eine dicke Empfehlung an alle, die Liebesromane so sehr lieben wie ich!

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Veröffentlicht am 25.04.2026

The Lovely Side of Death

The Lovely Side of Death
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Das Cover:
Das Cover von Band 2 greift die Ästhetik von Band 1 wunderbar auf. Der Zeichenstil ist toll, es bleibt trotzdem etwas geheimnisvoll, mit diesem unverkennbaren Hexen-und-Unterwelt-Flair. Die ...

Das Cover:
Das Cover von Band 2 greift die Ästhetik von Band 1 wunderbar auf. Der Zeichenstil ist toll, es bleibt trotzdem etwas geheimnisvoll, mit diesem unverkennbaren Hexen-und-Unterwelt-Flair. Die beiden Bände machen gemeinsam im Regal wirklich was her, und der gestaltete Buchschnitt der Erstauflage ist wieder ein absolutes Highlight.

Meine Meinung:
Achtung! Band zwei, enthält Spoiler zum Ende von Band eins!

Nach dem Ende von Band 1 war klar: Dieses Buch muss sofort her. Dee ist in der Unterwelt gestrandet, ohne Erinnerung, ohne Plan, ohne zu wissen wie sie überhaupt dort hingekommen ist. Und Ydril? Der hat einen Preis gezahlt, dessen Ausmaß Dee erst nach und nach begreift. Als sie schließlich versteht, was er für sie getan hat, bleibt ihr nur eine Möglichkeit: das Unmögliche tun: einen herzlosen Dämon davon überzeugen, sich erneut in sie zu verlieben.
Was für ein Ausgangspunkt.

Dee ist in diesem Band so richtig in ihrem Element. Sie findet sich in der Unterwelt zurecht, meistert eine Prüfung nach der anderen, und man sieht ihr diese Entwicklung förmlich an. Die tollpatschige Hexe aus Band 1 ist noch da, mit ihrem herrlichen Chaos und ihrer unbeholfenen Magie, aber sie wächst über sich hinaus, ohne dabei ihre Persönlichkeit zu verlieren. Ich mochte sie in Band 1 schon sehr, aber hier habe ich sie wirklich ins Herz geschlossen.

Ydril versucht Dee ihre Erinnerungen und ihre Bestimmung zu ermöglichen. Der arrogante Dämon von früher ist zurück und doch merkt man in kleinen Momenten, dass da irgendwo noch etwas ist. Diese Dynamik zwischen den beiden, das vorsichtige Annähern, das Knistern trotz allem, das ist so gut geschrieben, dass man die ganze Zeit zwischen Seufzen und Mitfiebern hin- und hergerissen ist. Weniger Spannung im direkten Sinne, mehr Kribbeln und das funktioniert hier sogar noch besser als in Band 1.

Was das Buch wirklich besonders macht, ist die Unterwelt selbst. Man lernt ihre Regeln, ihre Eigenheiten, ihre Bewohner und das alles fühlt sich lebendig und durchdacht an, ohne einen zu erschlagen. Gilbert, die Schattenkreaturen, die ganz eigene Logik dieser Welt, das alles gibt dem Buch eine Wärme, die man bei einem Setting namens "Unterwelt" ehrlich gesagt nicht erwartet. Francis Edens Schreibstil macht genau das: Er nimmt schwere Themen wie Verlust, Selbstbild und Akzeptanz und verpackt sie in Humor und Herzlichkeit, dass man gar nicht merkt, wie tief man schon drin steckt.

Das Buch ist der Abschluss der Hexbound-Disasters-Dilogie und sollte unbedingt nach Band 1 gelesen werden.

Mein Fazit:
Für mich der stärkere der beiden Bände und das will bei einer so starken Dilogie wirklich was heißen. Dee und Ydril haben mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen, die Unterwelt ist ein Setting, in das man sich sofort verliebt, und das Ende lässt einen mit einem dicken Lächeln und ein paar Tränen zurück. Fünf Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die auf warme, witzige und trotzdem emotional packende Romantasy stehen!

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Cursed

Cursed – Eine Vampirin, eine Jägerin und ein Fluch, der sie auf ewig bindet
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Das Cover:
Ist in einem ganz eigenen Comic Stil gehalten und uch kann diese mittelalterlichen Stil sehr, die Kleidung und das Setting machen diesen Eindruck deutlich bei mir.

Meine Meinung:
Sapphic Romance ...

Das Cover:
Ist in einem ganz eigenen Comic Stil gehalten und uch kann diese mittelalterlichen Stil sehr, die Kleidung und das Setting machen diesen Eindruck deutlich bei mir.

Meine Meinung:
Sapphic Romance und Vampire?! Sign me in.
Und diesmal bekommt man genau das, aber eingebettet in ein Setting, das für mich das Buch wirklich trägt: eine Vampir-Universität in den schottischen Highlands. Allein diese Mischung aus Elite-Uni, Geheimnissen und übernatürlicher Welt hat mich direkt eingesaugt und gefangen.

Im Mittelpunkt stehen Rebecca und Aliz.
Rebecca ist keine typische Studentin, sondern undercover unterwegs. Sie ist Vampirjägerin und eigentlich mit einem klaren Ziel an der Uni: ein verschollenes Buch finden, das Vampiren gefährlich werden kann. Das bringt von Anfang an Spannung rein, weil sie konstant zwischen Tarnung und Mission balanciert.

Aliz dagegen ist Vampir durch und durch. Selbstbewusst, gefährlich, aus einer mächtigen Familie und genau die Person, die Rebecca eigentlich hassen sollte. Stattdessen ist sie ihre Mitbewohnerin. Mit Sarg im Zimmer. Und dieser Moment setzt schon perfekt den Ton für die Dynamik der beiden und ich liebe es.

Was das Buch besonders macht, ist diese Mischung aus eigentlichen Feinden, Zwangsnähe durch das Zimmer und einer Verbindung, die sie sich nicht aussuchen
Denn durch einen Fluch werden Rebecca und Aliz aneinander gebunden. Und genau ab da wird es richtig spannend, weil aus „Ich sollte dich töten“ langsam „Ich kann dir nicht entkommen“ wird... und dann kommen Gefühle dazu.

Die Beziehung lebt stark von dieser inneren Zerrissenheit. Rebecca kämpft permanent gegen das, was sie fühlt, weil es komplett gegen alles geht, wofür sie steht. Und Aliz bleibt lange schwer greifbar, man weiß nie ganz, wie viel von ihr echt ist und wie viel Kalkül.
Auch das Setting spielt eine große Rolle. Diese Uni ist kein netter Campus, sondern voller Regeln, Hierarchien und Geheimnisse. Menschen und Vampire existieren nebeneinander, aber nicht auf Augenhöhe. Dadurch entsteht diese konstante Spannung im Hintergrund, die das Ganze mehr wie Dark Academia als klassische Romantasy wirken lässt.

Der Plot geht dabei über die Romance hinaus. Es geht um dieses Buch, um Vergangenheit, um Machtstrukturen und darum, wem man überhaupt trauen kann. Die Liebesgeschichte ist wichtig, aber nicht das Einzige, was die Handlung trägt und das macht die Geschichte wieder so besonders.

Mein Fazit:
Düstere Dark-Academia-Romantasy mit Vampiren, die deutlich mehr ist als nur eine Lovestory. Rebecca und Aliz funktionieren durch ihren Konflikt, ihre Gegensätze und diese erzwungene Nähe richtig gut. Das Setting an der Vampir-Universität gibt der Geschichte Tiefe, während der Plot mit Geheimnissen und Mission genug Spannung liefert. Genau die Mischung aus gefährlich, emotional und atmosphärisch, die man sich von einer sapphischen Vampirgeschichte wünscht.

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