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Veröffentlicht am 05.05.2019

Super zweiter Band!

Symantriet - Der Kuss der Täuschung
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Die dunkelste Stunde
ist nicht die, in der alles verloren
scheint. Es ist jene,
in der die Hoffnung
schwindet.

Der Kampf umd Symantriet geht weiter! Mit »Der Kuss der Täuschung« ist der zweite Band der ...

Die dunkelste Stunde
ist nicht die, in der alles verloren
scheint. Es ist jene,
in der die Hoffnung
schwindet.

Der Kampf umd Symantriet geht weiter! Mit »Der Kuss der Täuschung« ist der zweite Band der Symantriet - Reihe von C. I. Harriot erscheinen und reißt den Leser erneut in den Bann. Im Auftakt der Reihe lernten wir Belle kennen, welche einen rebellischen und doch sehr liebevollen Charakter besitzt. Mit viel Detailliebe zu den einzelnen Personen des Buches, entführte uns die Autorin in eine abwechslungsreiche Geschichte. Schon im ersten Band hat mir die Gestaltung des Buches sehr gut gefallen und auch wenn ich am Anfang einige Probleme mit dem Lesen hatte, war ich mir sicher das der zweite Band ebenfalls in mein Regal einziehen wird.

Im zweiten Buch erhalten wir einen tieferen Einblick in die Geschichte von Symantriet und dem Tyrann, außerdem lernen wir unterschiedliche Charaktere kennen und bekommen einen besseren Einblick in die schon vorhandenen Charaktere. Unsere Geschichte knüpft nahtlos an die Geschehnisse an den Auftakt der Trilogie an. Die Flucht aus Endline erscheint sich als schwierig und auch die Kräfte, welche Belle besitzt, erlangen immer und immer mehr Macht. Wir stoßen auf die Dämonen und eine dunkle Kraft welche sich im Schloss von Endline ausbreitet. Menschen, welche wir lieben, sterben, Opfer werden gebracht und die Geschichte reißt uns mit ins wundervolle Symantriet.

In »Der Kuss der Täuschung« begegnen wir einen lockeren und freien Schreibstil. Ich hatte keinerlei Probleme mich in den Fortlauf der Geschichte einzufinden und hatten keinen üblen Hänger. 380 Seiten verfliegen im Wind und am Ende begegnen wir einer offenen Geschichte, welche den Leser einlädt das, mittlerweile erschienene, dritte Buch zu kaufen. Mit dem Sichtwechsel der Autorin hat man außerdem einen Blick in die verschiedenen Handlungsweisen der Charaktere. Man erlebt das Gesagte aus verschiedenen Sichtweisen und das gefällt mir sehr. Das Detailverliebte behält C.I. Harriot auch in »Kuss der Täuschung« und wir erleben ein Strom der Gefühle.

Die Fortsetzung der Geschichte ist ein voller Erfolg. Der Kampf um Symantriet ist spannend und lässt den Leser nicht los! Ich freue mich schon wahnsinnig auf den finalen Teil und hoffe das Belles Herz den Richtigen finden wird. Das Buch bekommt von mir 4 1/2 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.06.2026

Mehr als nur Highschool-Drama

All the things I didn't say
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Mit All the Things I Didn't Say hat Ann Liang ein Buch geschaffen, das mich auf eine Weise berührt hat, die ich anfangs gar nicht so recht kommen sah. Manchmal sträubt man sich ein wenig, in eine neue ...

Mit All the Things I Didn't Say hat Ann Liang ein Buch geschaffen, das mich auf eine Weise berührt hat, die ich anfangs gar nicht so recht kommen sah. Manchmal sträubt man sich ein wenig, in eine neue Geschichte einzutauchen, und braucht ein paar Kapitel, um den Rhythmus der Seiten zu finden. Doch wenn einen die Atmosphäre erst einmal gepackt hat, lässt sie einen so schnell nicht mehr los. Liang entwirft hier kein typisches, klischeehaftes Highschool-Drama, sondern ein emotionales und unheimlich dichtes Porträt über den unendlichen Druck, perfekt sein zu müssen, und die lähmende Angst vor den eigenen, ungeschönten Gefühlen.

Das Setting der australischen Schule wird dabei so lebendig und greifbar, dass man beim Lesen fast das Gefühl hat, selbst durch die Gänge zu laufen und das tuschelnde Chaos nach der großen Katastrophe hautnah mitzuerleben. Im Zentrum steht Sadie Wen, eine absolute Vorzeigeschülerin und Schulsprecherin, deren vermeintlich makellose Fassade Risse bekommt, als ihre nie abgeschickten E-Mail-Entwürfe, voller Frust und bitterer Wahrheit, an die gesamte Schule versendet werden. Ab diesem Moment verwandelt sich ihr Leben in einen emotionalen Trümmerhaufen, und man leidet, bangt und hofft unweigerlich mit ihr mit. Es ist faszinierend zu beobachten, wie Sadie gezwungen wird, den Raum des bloßen Funktionierens zu verlassen und zu lernen, was es wirklich bedeutet, zu sich selbst und der eigenen Meinung zu stehen.

Manchmal muss den Menschen erst der Spiegel vorgehalten werden, ehe sie sehen, welches Verhalten sie an den Tag legen.

Neben Sadie lebt die Geschichte vor allem von Julius Gong. Was als harter, von tiefer Konkurrenz geprägter Schlagabtausch beginnt, entwickelt sich zu einer unheimlich einnehmenden Dynamik. Julius wirkt anfangs arrogant und unnahbar, doch gemeinsam mit Sadie blickt man als Leser hinter seine Schutzmauern und entdeckt einen verletzlichen Kern, der von familiärem Erwartungsdruck gezeichnet ist. Die langsame Entwicklung zwischen den beiden ist eine absolute Slow-Burn-Romance, die sich wunderbar unaufgeregt in die Handlung einflicht. Sie drängt sich nicht laut in den Vordergrund, verleiht der Geschichte aber genau jene emotionale Tiefe, die einen das Buch schlussendlich regelrecht verschlingen lässt.

Auch die Nebencharaktere, wie Sadies wunderbar chaotische Freundin Abigail, bringen eine ganz eigene, authentische Note hinein. Sie zeigen, dass aus gut gemeinten Absichten manchmal das größte Chaos entstehen kann, und bieten Sadie genau den emotionalen Rückhalt, den sie in dieser turbulenten Zeit braucht. All the Things I Didn't Say ist für mich weit mehr als ein klassischer Young-Adult-Roman. Es ist eine ehrliche, freche und zugleich tiefgründige Geschichte über das Erwachsenwerden, die einen unweigerlich an die eigene Schulzeit zurückdenken lässt. Ein Buch, das zeigt, wie viel Kraft in den Dingen steckt, die wir eigentlich verschweigen wollen, und das ich jedem, der tiefgründige Charakterentwicklungen und eine authentische Liebesgeschichte sucht, nur wärmstens ans Herz legen kann.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Sommernächte, Sehnsucht und der Mut weiterzugehen

Little Hollywood
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Little Hollywood hat mich auf eine stille, fast melancholische Weise überrascht. Zwischen warmen Sommertagen, Unsicherheit und dieser leisen Sehnsucht nach einem Platz im Leben entfaltet Inga Hanka eine ...

Little Hollywood hat mich auf eine stille, fast melancholische Weise überrascht. Zwischen warmen Sommertagen, Unsicherheit und dieser leisen Sehnsucht nach einem Platz im Leben entfaltet Inga Hanka eine Geschichte, die sich erstaunlich echt anfühlt. Statt großer Dramatik entsteht hier etwas viel Nahbareres, nämlich das Gefühl, einer jungen Frau zuzusehen, die irgendwo zwischen Vergangenheit, Erwartungen und Zukunft ihren eigenen Weg sucht.

Nach dem Abitur steht Leo an genau diesem unsicheren Punkt, an dem plötzlich alles offen scheint und gleichzeitig nichts greifbar wirkt. Zuhause lasten Konflikte auf ihr, Fragen über das Morgen drängen sich auf und die Suche nach Halt wird immer präsenter. Einen Rückzugsort entdeckt sie in der Videothek Little Hollywood, einem Platz voller Filme, vertrauter Routinen und Begegnungen, die mehr Bedeutung tragen, als zunächst sichtbar wird. Auch Jo bleibt zunächst schwer einzuschätzen, gewinnt jedoch Stück für Stück an Kontur und bringt eine ruhige Dynamik in die Handlung, die sich angenehm glaubwürdig entwickelt.

Besonders stark empfand ich die Stimmung des Romans. Die 90er-Jahre wirken nicht aufgesetzt oder wie bloße Dekoration, sondern durchziehen die Seiten auf eine Weise, die Erinnerungen und Emotionen greifbar macht. Musik, Popkultur und kleine Alltagsdetails erschaffen ein Lebensgefühl, das sich gleichzeitig leicht und wehmütig anfühlt. Während des Lesens hatte ich oft das Gefühl, selbst durch warme Sommertage zu streifen, begleitet von diesem Gedankenkarussell, das kurz vor einem neuen Lebensabschnitt so viele Menschen beschäftigt. Zwischen den ruhigeren Momenten schwingen Themen mit, die dem Roman zusätzliche Tiefe verleihen. Familiäre Spannungen, emotionale Verletzlichkeit und die Frage nach Selbstbestimmung werden feinfühlig eingebunden, ohne den Ton der Geschichte zu beschweren. Gerade diese Balance aus Hoffnung, Verletzlichkeit und Aufbruch mochte ich sehr.

Leo wirkte auf mich glaubwürdig, weil sie Ecken und Unsicherheiten besitzt. Zweifel begleiten sie durch den Sommer und genau dadurch fühlte sich ihre Entwicklung authentisch an. Auch die Verbindung zu Jo entfaltet sich angenehm unaufgeregt und gewinnt dadurch an Wirkung. Etwas mehr Raum hätte ich mir lediglich für die familiären Konflikte gewünscht, da einige Aspekte zwar anklingen, ihr Potenzial für noch mehr emotionale Tiefe jedoch nur teilweise ausgeschöpft wird. Für mich lebt Little Hollywood weniger von spektakulären Ereignissen als von Atmosphäre, Emotionen und leisen Zwischentönen. Wer Geschichten mag, die nach Sommer riechen, ein wenig Nostalgie versprühen und das bittersüße Gefühl des Erwachsenwerdens einfangen, dürfte hier genau die richtige Lektüre finden.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Wenn Götter prüfen und Chaos zum Kompass wird

Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
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Schon nach wenigen Seiten entwickelt sich ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Tracy Wolff schreibt zugänglich, dynamisch und mit genau der richtigen Mischung aus Leichtigkeit und Spannung, sodass ...

Schon nach wenigen Seiten entwickelt sich ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Tracy Wolff schreibt zugänglich, dynamisch und mit genau der richtigen Mischung aus Leichtigkeit und Spannung, sodass die Seiten förmlich verfliegen. Besonders die Verbindung aus moderner Geschichte und griechischer Mythologie sorgt für eine Atmosphäre, die gleichzeitig verspielt und geheimnisvoll wirkt. Mit Penelope steht eine Protagonistin im Mittelpunkt, die sich wohltuend von klassischen Rollenbildern abhebt. Sie ist nicht die Heldin, die von Anfang an alles im Griff hat, sondern stolpert immer wieder in Situationen, die sie herausfordern, überfordern und gleichzeitig wachsen lassen. Gerade dieser ständige Kontrast zwischen Plan und Realität macht ihre Entwicklung greifbar. Anfangs noch stark von Erwartungen geprägt, beginnt sie nach und nach, sich davon zu lösen und ihren eigenen Weg zu gehen, was der Geschichte eine spürbare emotionale Tiefe verleiht.

Das Setting rund um die Anaximander-Akademie lebt von seinen Ideen. Häuser, die verschiedenen Göttern zugeordnet sind, Prüfungen, die alles abverlangen, und kleine, kreative Details lassen die Welt lebendig wirken und schaffen diesen typischen Academy-Vibe, der sofort vertraut erscheint. Gleichzeitig merkt man an einigen Stellen, dass das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist, da viele Aspekte eher angerissen als wirklich vertieft werden und man sich stellenweise mehr Hintergrundwissen gewünscht hätte, besonders in Bezug auf die Welt außerhalb der Akademie. Die Handlung bleibt durchgehend in Bewegung, ein Hindernis folgt auf das nächste, Überraschungen reihen sich aneinander und sorgen dafür, dass kaum Ruhe einkehren kann, was das Buch sehr kurzweilig macht, stellenweise aber auch etwas überwältigend wirkt, da kaum Zeit bleibt, einzelne Momente wirklich sacken zu lassen. Neben der Handlung überzeugen vor allem die Figurenkonstellationen, insbesondere die Freundschaften, die warm, authentisch und nahbar wirken und der Geschichte eine emotionale Basis geben.

Was am Ende besonders nachhallt, ist die Botschaft hinter all dem Chaos. Es geht darum, sich von Erwartungen zu lösen, den eigenen Platz zu finden und den Mut zu haben, gegen vorgegebene Wege anzutreten. Genau diese Thematik zieht sich spürbar durch die gesamte Geschichte und gibt ihr eine zusätzliche Ebene. Ein Auftakt, der durch Tempo, Atmosphäre und Figuren überzeugt, auch wenn nicht jede Stelle vollständig ausgereift wirkt, und der definitiv Lust auf die kommenden Bände macht.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Zwischen Spannung, Gefühl und kleinen Schwächen

Tricking A Bad Boy (Sons of Chicago 1)
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Dieses Buch hat mich von Anfang an total abgeholt und ich war direkt in der Geschichte drin. Die Seiten sind teilweise nur so an mir vorbeigeflogen, weil die Mischung aus Spannung, Emotionen und ruhigeren ...

Dieses Buch hat mich von Anfang an total abgeholt und ich war direkt in der Geschichte drin. Die Seiten sind teilweise nur so an mir vorbeigeflogen, weil die Mischung aus Spannung, Emotionen und ruhigeren Momenten einfach unglaublich stimmig ist. Es gibt diese Szenen, die einen mitreißen, und gleichzeitig auch solche, die Raum zum Durchatmen lassen. Genau diese Balance hat für mich den Lesefluss so angenehm gemacht und dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte.

Besonders die Dynamik zwischen Nova und Dan ist für mich eines der größten Highlights. Man spürt von Anfang an diese unterschwellige Spannung, die sich immer weiter entwickelt und gleichzeitig nie ganz greifbar ist. Ihre Beziehung ist nicht einfach nur romantisch, sondern geprägt von Unsicherheiten, inneren Konflikten und diesem ständigen Hin und Her zwischen Nähe und Distanz. Gerade Nova fand ich als Protagonistin unglaublich spannend, weil sie nicht nur stark wirkt, sondern auch verletzlich ist und sichtbar mit sich selbst kämpft. Ihr Zwiespalt zwischen ihrem früheren Ich und dem, was sie sein möchte, zieht sich durch die gesamte Geschichte und macht ihre Entwicklung besonders greifbar.

Auch die Nebencharaktere bringen nochmal richtig Tiefe in die Geschichte und haben dafür gesorgt, dass sich alles lebendig und rund anfühlt. Freundschaft, Vertrauen und das Gefühl von Zugehörigkeit spielen dabei eine große Rolle, was mir besonders gut gefallen hat. Gleichzeitig gab es aber auch einzelne Momente, die mich nicht komplett überzeugen konnten. Vor allem gegen Ende hätte ich mir mehr Raum gewünscht, damit sich bestimmte Entwicklungen und Wendungen noch intensiver entfalten können. Einige Szenen wirkten dadurch etwas zu schnell abgehandelt und konnten emotional nicht ganz das transportieren, was sie vielleicht hätten erreichen können.

Trotzdem bleibt am Ende ein wirklich stimmiger erster Band, der Lust auf mehr macht. Die Geschichte hat mich unterhalten, emotional abgeholt und neugierig auf die Fortsetzung gemacht. Es ist vielleicht kein absolutes Highlight, aber ein Buch, das sich sehr gut lesen lässt und das ich definitiv weiterempfehlen würde. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht und welche Entwicklungen uns dort noch erwarten.

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