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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2025

Gelungener Auftakt einer neuen Reihe

LOFOTENTOD - Trügerische Idylle
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„Lofotentod – Trügerische Idylle“ so der Name des Startes der neuen Norwegen-Krimi Reihe von Sirkka Saltnes.

Ermittlerin Kristie möchte einen Neuanfang und dieser sollte auf den Lofoten in Oslo beginnen. ...

„Lofotentod – Trügerische Idylle“ so der Name des Startes der neuen Norwegen-Krimi Reihe von Sirkka Saltnes.

Ermittlerin Kristie möchte einen Neuanfang und dieser sollte auf den Lofoten in Oslo beginnen. Also steigt sie ins Flugzeug und lernt dort bereits Tom kennen, der sich ebenso auf den Lofoten durch seine schriftstellerische Tätigkeit über Wasser halten will.

Einziehen wird sie in ein kleines Haus, das für den Neustart bereitsteht. Die dortige Polizeistation wird aus ihr und ihrem zurückhaltenden und eigenbrötlerischen Kollegen Gunnar bestehen. Langweilig sollte es auch nicht werden, so dass ein junges Mädchen tot aufgefunden wird. Neben dem Dorfleben, das unter anderem durch die anstehende Bürgermeisterwahl belebt wird, droht als ein weiteres Kind verschwunden ist, außer den Fugen zu geraten.

Ob es Kristie gelingt, den Mörder rechtzeitig zu schnappen, bevor es zu weiteren Gewalttaten kommt, möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

Mit dem ersten Teil der Reihe hat Sirkka einen düsteren und lesenswerten Krimi geschaffen, der neugierig auf die Fortsetzung macht, die noch im Frühjahr 2025 erscheinen wird. Der Krimi wurde spannend erzählt, ist flüssig zu lesen und geht unter die Haut.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Ganz gut, tolle Idee, aber Autorin hat schon wesentlich besser abgeliefert

Follow Me – Bis zum letzten Like
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Malin Winter geht es wie vielen Influencern. Sie steht ständig unter Druck mit Followerzahlen und Likes. Aktuell steht sie kurz vorm Absturz.

Sinkende Reichweiten machen ihr das Leben schwer. Dann erhält ...

Malin Winter geht es wie vielen Influencern. Sie steht ständig unter Druck mit Followerzahlen und Likes. Aktuell steht sie kurz vorm Absturz.

Sinkende Reichweiten machen ihr das Leben schwer. Dann erhält sie eine Einladung zur App Vyrak See, die sofort Ruhm verspricht. Dies kann Malin nur recht sein und lädt somit die APP herunter. Und damit beginnt der Wahnsinn, private Inhalte werden gepostet, intime Geheimnisse veröffentlicht. Der Account kann nicht mehr gelöscht werden. Am Ufer des Rheins findet man daraufhin den Abschiedsbrief von Malin und die Polizei geht schnell von Suizid aus und legt den Fall zu den Akten. Nur eine will nicht daran glauben. Ihre Schwester Paulina beginnt auf eigene Tour zu recherchieren und findet weitere Opfer der APP und begibt sich in Gefahr.

Eine tolle Ausgangslage für ein aktuelles Thema. Die Schreibweise ist flüssig und man kann den Thriller schnell weg lesen. Leider konnte ich jedoch keinen Bezug zu den Personen aufbauen und konnte deren Angst nicht fühlen. Sie wirkten auf mich irgendwie kalt und waren mir zu oberflächlich ausgearbeitet. Dies hat einfach gefehlt für ein grandioses Leseerlebnis. Insgesamt war es ein spannendes Thema, von dem ich mir allerdings aufgrund der Ausgangslage mehr Tiefe und prickelnde Wendungen gewünscht hätte. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Nicht sein bester Thriller

The Dream Home – Es war das Zuhause ihrer Träume. Jetzt wird es zum Albtraum.
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T.M. Logan gehört zu den Autoren, wo ich immer auf ein neues Leseabenteuer hin fiebere. Jetzt war es endlich wieder soweit: „The Dream Home – Es war das Zuhause ihrer Träume“.

Adam und Jess haben lange ...

T.M. Logan gehört zu den Autoren, wo ich immer auf ein neues Leseabenteuer hin fiebere. Jetzt war es endlich wieder soweit: „The Dream Home – Es war das Zuhause ihrer Träume“.

Adam und Jess haben lange auf Ihren Traum gewartet. Das eigene Haus für sie und ihre Kinder. Nun war es soweit. Gerade noch finanzierbar haben eine alte Villa gekauft. Beim Einzug entdeckt Adam ein verborgenes Zimmer und mit diesem beginnt der Alptraum. Nicht nur ein verborgenes Zimmer, sondern auch Kameras die auf das Haus gerichtet sind machen ihm und seiner Familie bereits in der ersten Woche Sorgen. Das Haus hat eindeutig Geheimnisse und mit ihm droht die Gefahr.

Der Thriller beginnt sehr ruhig und baut mit der Spannung erst sehr spät auf. Der Schreibstil war flüssig und die Kapitel hatten die richtige Länge. Für mich waren die Personen recht oberflächlich gezeichnet und man konnte nicht richtig mit Ihnen mitfühlen. Die große Spannung blieb daher aus.

Leider war es für mich persönlich nicht der beste Thriller des Autors und ich würde diesen auch nur weiterempfehlen an Thrillerliebhaber, die den Autor bereits kennen. Es war ein nettes Buch für zwischendrin, aber es wäre einfach mehr drin gewesen dieses Mal. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Thriller-Debüt

Letzte Stunde Tod
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„Letzte Stunde Tod“ ist das Thriller-Debüt von Sven Jacobs.

Der Lehrer Max Schilling lässt nichts anbrennen und hat ein harmloses Date. Doch dann liegt sein Date blutüberströmt im Bett. Der Mörder schreibt ...

„Letzte Stunde Tod“ ist das Thriller-Debüt von Sven Jacobs.

Der Lehrer Max Schilling lässt nichts anbrennen und hat ein harmloses Date. Doch dann liegt sein Date blutüberströmt im Bett. Der Mörder schreibt Nachrichten und lockt Max damit in die Falle. Damit ist er für die Polizei verdächtig. Eine tödliche Spirale nimmt ihren Lauf und Max soll offensichtlich vernichtet werden. Aber warum? Max hat selbst keine Idee, wer dieses perfide Spiel mit ihm betreibt. Den es kommt im Umkreis von ihm weiter zu unerklärlichen Unfällen und Morden.

Mit voller Neugier ging ich an dieses Buch heran und muss sagen es hat mich im Großen und Ganzen auch unterhalten. Es war ein teilweise brutaler Thriller, wobei ich immer eine Mischung zwischen es unterhält mich super und es wird langweilig verspürte. Die Übergänge zwischen den Spannungsmomenten haben mich einfach nicht richtig gecatcht, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Auflösung hätte ich mir etwas lebendiger gewünscht. Die Schreibweise war flüssig und die Kapitel hatten die richtige Länge. Die Geschichte war gut durchdacht und die Protagonistin detailreich dargestellt. Im Gesamten kann ich 3,5 Sterne vergeben und eine Leseempfehlung für hungrige Thrillerfans.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Naja, Luft nach oben bleibt genug

Nebelstille
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Es ging mal wieder Richtung SUB-Abbau. Eine Reihe, von der ich schon ewig ein Buch lesen wollte. „Nebelstille“ von dem Nr. 1 Bestseller-Autor Jan-Erik Fjell aus Norwegen war der erste Band der Kriminalreihe.
Ein ...

Es ging mal wieder Richtung SUB-Abbau. Eine Reihe, von der ich schon ewig ein Buch lesen wollte. „Nebelstille“ von dem Nr. 1 Bestseller-Autor Jan-Erik Fjell aus Norwegen war der erste Band der Kriminalreihe.
Ein spektakulärer Mordfall eines Milliardärs gibt der norwegischen Polizei Rätsel auf. Mit der Aufklärung des Falles wird der eigenwillige Kriminalkommissar Anton Breeke beauftragt, der hier seinen ersten Fall löst.
Die Geschichte des Kriminalfalles war gut durchdacht und das Ende hat mich tatsächlich überrascht. Das war es aber auch schon, was für mich positiv war. Nachdem die Reihe so hoch gelobt wurde, hatte ich mehr erwartetet. Mir fehlte einiges: gut gezeichnete und spannende Charaktere mit den man mitfiebert, einen Spannungsbogen und nicht nur eine vor sich hinplätschernde Geschichte. Im Schreibstil fehlte für mich der Lesefluss, den ich eigentlich bei einem Kriminalfall mit über 450 Seiten erwartete. Daher bin ich gespannt, ob mich der nächste Fall mehr überzeugen kann und der Autor sich weiterentwickelt hat. Ich gebe 3 Sterne für den ersten Band der Reihe.

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