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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2020

Mystisch und spannend

Kathy O'Banion Mystery / Haus im Schnee
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Kathy O‘Banion freut sie sich darauf, gemütliche Weihnachten mit ihrer angereisten Stiefmutter Holly und ihrem Mentor Silver zu feiern.
Ein heftiger Schneesturm macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. ...

Kathy O‘Banion freut sie sich darauf, gemütliche Weihnachten mit ihrer angereisten Stiefmutter Holly und ihrem Mentor Silver zu feiern.
Ein heftiger Schneesturm macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Ihr Wagen kommt von der Straße ab. Als die drei auf einem abgelegenen Bauernhof Schutz vor dem Sturm suchen, merken sie schnell, dass dort etwas nicht stimmt. Gehöft und Bewohner wirken wie aus dem letzten Jahrhundert. Kathy und ihre Begleiter werden in die sich anbahnende Familientragödie hineingezogen. Wenn sie es nicht schaffen, ein altes Versprechen einzulösen und dem Unglück einen anderen Verlauf zu geben, dann steht ihr eigenes Überleben auf dem Spiel.... Klappentext

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Dadurch, dass Silvers Vorfahren auch eine Rolle in der Geschichte spielen, musste ich sehr gut aufpassen, in welcher Zeit ich mich gerade befand.

Der Schreibstil ist flüssig und das Buch sehr gut zu lesen.

Fazit:
Ein sehr schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Eine sehr bewegende Trilogie

Wintertöchter Trilogie
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Die Autorin hat mit diesen drei Bänden eine ergreifende und emotionale Familiensaga geschrieben. Schon ab den ersten Seiten hat mich die Geschichte in seinen Bann gezogen. Besonders die ersten beiden Bände, ...

Die Autorin hat mit diesen drei Bänden eine ergreifende und emotionale Familiensaga geschrieben. Schon ab den ersten Seiten hat mich die Geschichte in seinen Bann gezogen. Besonders die ersten beiden Bände, - sie spielen in den 1940/50er Jahren -, in denen das erschütternde Schicksal der Anna Hochleitner geschildert wird, haben mir fast das Herz zerrissen. Es war kaum auszuhalten, wie viel Leid Anna und ihre Mutter Marie ertragen mussten. Der dritte Band schließlich macht einen großen Sprung in das Jahr 2004 nach Heidelberg. Das Geschehen wird ruhiger und der Leser erfährt, wie sich das Leben der beiden Töchter grundlegend verändert. Und es wird klar, wie alles zusammenhängt.
Diese Mehrgenerationen-Familien-Saga wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Durch den spannungsgeladenen Schreibstil der Autorin fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand legen, denn ich fieberte darauf zu erfahren, wie es weitergeht. Die Protagonisten sind glaubwürdig dargestellt und ihre Gedanken und Handlungen dadurch nachvollziehbar.
Dieser aufwühlende Dreiteiler hat mir bewegte Lesestunden bereitet. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.07.2024

Eine ergreifende Biografie

Maddalena geht
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Die Autorin erzählt in diesem Roman die Lebensgeschichte ihrer Urgoßmutter, der Hebamme Maddalena Decassian. Maddalena wuchs um 1900 in einem abgelegenen Dolomitental unter ärmsten Bedingungen auf. Schon ...

Die Autorin erzählt in diesem Roman die Lebensgeschichte ihrer Urgoßmutter, der Hebamme Maddalena Decassian. Maddalena wuchs um 1900 in einem abgelegenen Dolomitental unter ärmsten Bedingungen auf. Schon als Kind begleitet sie die alte Hebamme Alma zu den Gebärenden im Dorf und auf den abgelegenen Höfen und geht ihr zur Hand. In Innsbruck macht sie eine Ausbildung zur Hebamme und kehrt anschliessend in ihr Heimattal zurück. Nach 15 Jahren beschließt sie, wieder nach Innsbruck zurückzukehren und macht sich zu Fuß auf den Weg nach Norden. Unterwegs erinnert sie sich an ihr erstes Weggehen als 19jähriges Mädchen. Ihre Ausbildung in der Hebammenlehranstalt wie auch ihre große Liebe läßt sie Revue passieren. Aber auch die gegenwärten Ereignisse auf ihrer Wanderschaft werden nachvollziehbar geschildert.
Detailliert und überzeugend sind die einzelnen Figuren beschrieben. Mit einem poetischen Schreibstil, der allerdings viel Konzentration verlangt (es fehlen die Anführungszeichen und Rückblenden sind oft nicht sofort erkennbar) führt die Autorin durch diesen ergreifenden Roman.
Dieser biografische Roman ist dramatisch, fesselnd und reich an Wendungen. 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.12.2023

Ein spannender historischer Roman voller Dramatik

Die Hexe von Nassau
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Im Jahr 1676 beginnt Graf Johannes in der Grafschaft Nassau mit einer Hexenverfolgung. Katharinas Mutter wird grausam hingerichtet und auch sie selber gerät in das Visier des Henkers Leonhard Busch, der ...

Im Jahr 1676 beginnt Graf Johannes in der Grafschaft Nassau mit einer Hexenverfolgung. Katharinas Mutter wird grausam hingerichtet und auch sie selber gerät in das Visier des Henkers Leonhard Busch, der sie unbedingt als Hexe anklagen will.
Dieser Roman basiert auf historisch belegten Begebenheiten und ist mit fiktiven Ereignissen gekonnt verwoben. Es geht um Aberglauben, Verfolgung, Freundschaft und Hoffnung. Die Handlung ist voller Spannung, Dramatik und zum größten Teil nicht vorhersehbar. Die verschiedenen Charaktere sind bildhaft und lebendig dargestellt. Sie kommen nachvollziehbar und authentisch auf den Leser herüber. Der Schreibstil ist einfach gehalten, lässt sich jedoch flüssig und zügig lesen. Einige Längen und Wiederholungen in der Geschichte störten meinen Lesefluss kaum, denn dazu war die Handlung einfach zu fesselnd.
Mein Fazit:
Ein hervorragend penibel recherchierter Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle. 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Zurück in einer engen Welt

John of John
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Ein Leben zwischen Pflicht und eigenen Wünschen steht im Mittelpunkt dieser Geschichte.
Cal kommt zurück auf die Insel, die er hinter sich lassen wollte. Dort ist alles von festen Abläufen geprägt. Arbeit, ...

Ein Leben zwischen Pflicht und eigenen Wünschen steht im Mittelpunkt dieser Geschichte.
Cal kommt zurück auf die Insel, die er hinter sich lassen wollte. Dort ist alles von festen Abläufen geprägt. Arbeit, Familie und die kleine Gemeinschaft geben den Ton an. Besonders schwierig bleibt das Verhältnis zu seinem Vater John. Nähe ist da, aber auch viel Abstand, vieles bleibt unausgesprochen.
Das Leben auf der Insel folgt klaren Regeln. Der Vater lebt nach strengen Vorstellungen, während Cal innerlich nach etwas anderem sucht. Zwischen beiden entsteht eine Spannung, die nicht offen ausgesprochen wird, aber fast in jeder Szene spürbar bleibt.
Im Alltag findet Cal nur langsam wieder Fuß. Die Arbeit, die Erwartungen der anderen und die alten Strukturen lassen wenig Raum für eigene Wege. Trotzdem gibt es kleine Augenblicke, in denen sich etwas verändert.
Auch die Begegnungen mit Innes bringen eine andere Ebene in die Geschichte. Die Verbindung entwickelt sich vorsichtig und wirkt zurückhaltend. Gerade diese leisen Momente prägen vieles stärker als große Ereignisse.
Douglas Stuart erzählt oft über Andeutungen. Vieles passiert zwischen den Zeilen. Vieles passiert hier eher leise. Oft reicht ein Blick oder ein kurzer Satz, um etwas zu zeigen, das nicht ausgesprochen wird.
Die Insel wirkt dabei rau und zugleich lebendig. Wind, Arbeit und die Abgeschiedenheit prägen alles. Es gibt kaum Ablenkung, was die innere Unruhe der Figuren noch stärker hervortreten lässt.
Die Geschichte bleibt ruhig im Ton. Sie entwickelt sich ohne Hektik und nimmt sich Zeit. Der Alltag wirkt eng und fordernd, und genau das spiegelt sich in den Figuren wider.
Manches wird nicht weiter erklärt. Es bleibt einfach stehen, so wie es ist. Das passt zu dieser Erzählweise und macht ihren Reiz aus.
Am Ende bleibt eine stille Geschichte über Pflicht, Sehnsucht und innere Konflikte.
Insgesamt ein Vier-Sterne-Roman mit starker Atmosphäre und glaubwürdigen Figuren.

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