"Was du nicht siehst" ist die sehr reflektierte Biografie der Autorin. Somit liefert sie mehr Sichtbarkeit für psychischen Erkrankungen, wichtige Themen, die leider sehr häufig noch ein Tabuthema der ...
"Was du nicht siehst" ist die sehr reflektierte Biografie der Autorin. Somit liefert sie mehr Sichtbarkeit für psychischen Erkrankungen, wichtige Themen, die leider sehr häufig noch ein Tabuthema der Gesellschaft sind.
Der lockere Schreibstil sorgt dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt und somit sehr persönliche Einblicke in das Leben einer Borderline-Person erhält.
Wer kennt sie nicht, die Geschichte um die „Little Women“? Hier haben wir eine moderne Anspielung auf den Klassiker in Form eines leichten Thrillers. Beth ist tot - gleich zu Beginn der Geschichte und ...
Wer kennt sie nicht, die Geschichte um die „Little Women“? Hier haben wir eine moderne Anspielung auf den Klassiker in Form eines leichten Thrillers. Beth ist tot - gleich zu Beginn der Geschichte und gemeinsam mit ihren Schwestern setzt sich das Puzzel rund um ihren Tod zusammen. Denn verdächtig sind einige, teilweise auch ihre Schwestern. Ich fand es spannend, dass hier die Namen der Geschwister eins zu eins aus der klassischen Romanvorlage genutzt wurden ( was mich zugleich aber auch irritiert hatte, denn es handelt sich schließlich um kein retelling, sondern eine ganz eigene Geschichte und ich war mir nicht so sicher, ob die Namen nur deswegen gewählt wurden, um Aufmerksamkeit für dieses Buch zu bekommen, oder als Hommage auf den Klassiker?) und sogar ein Buch (das der Vater geschrieben hat) mit dem Titel „Little Women“ (selbiges Problem und doch spannender Punkt für mich) für jede Menge Aufruhr in dieser Geschichte sorgt. Zudem habe ich es geliebt, dass jede Schwester so individuell in ihrem jeweilige Talent und Interessengebiet dargestellt wurde. Das machte sie sehr greifbar und nachvollziehbar.
Erzählt wird in „davor“ aus wechselnder Sicht aller Schwestern und dem „danach“ natürlich von den überlebenden Schwestern.
Ich konnte dem Hörbuch mit den verschiedenen Stimmen, die alle sehr gut gelesen haben, perfekt folgen. Deswegen eine klare Hörempfehlung.
Margo musste mit ihrem Mann Ian schon so einige Enttäuschungen einstecken. Der Immobilienmarkt ist ein hartes Pflaster. Egal auf welches Haus sie bieten, irgendwer hat immer eine andere Person ein höheres ...
Margo musste mit ihrem Mann Ian schon so einige Enttäuschungen einstecken. Der Immobilienmarkt ist ein hartes Pflaster. Egal auf welches Haus sie bieten, irgendwer hat immer eine andere Person ein höheres Gebot oder bekommt aus anderen Dingen den Zuschlag. Daher greift Margo zu anderen Mittel, schaut sich Häuser schon mal an, bevor sie überhaupt auf dem Markt kommen und findet dabei ihr absolutes Traumhaus, dass sie sich auf keinen Fall entgehen lassen kann. Also findet sie Wege, den bisherigen Besitzern nahe zu kommen. Über die Verbindung ihrer Adoptivtochter, die wie sie selbst asiatische Wurzeln hat. Und da Margo schon länger versucht ein Kind zu bekommen, Eizellen einfrieren lassen will und sich so sehr wünscht Mutter zu werden, hat sie zu den Männern über das Adoptionsthema eine Verbindung, die sie schamlos ausnutzt. So kommt sie in das Haus, bis ihr eigener Mann sich verplappert. Das ist der Wendepunkt des Buches. Ihre Gedanken zu Ian werden zunehmen verachtender, sie hingegen verbissener und immer kreativer in den Ideen, damit ihr dieses Traumhaus nicht durch die Lappen geht. Denn für das Haus würde sie sogar über Leichen gehen.
Sehr spannendes Buch, das leicht anfängt, anfangs hatte ich auch Sympathien für Margo, die sich sie aber im Laufe des Romanes bei mir verspielt hat. Ich fand ihre Entwicklung erschreckend, aber genau das war vermutlich das Ziel der Autorin. jedenfalls fand ich Margos Wesen und Gedanken am Ende alles andere als sympathisch. Die Spannung baut sich dadurch aber weiter auf und man bleibt am Ball. Das Hörbuch hat man schnell weggehört, da es auch richtig gut eingesprochen wurde.
Sebastian wurde ausgewählt um an einem besonderen Programm teilzunehmen. Ohne genau wissen, worum es geht (das ist auch nen Kritikpunkt- wie können Eltern ihr Kind zu so was senden, ohne genaue Infos zu ...
Sebastian wurde ausgewählt um an einem besonderen Programm teilzunehmen. Ohne genau wissen, worum es geht (das ist auch nen Kritikpunkt- wie können Eltern ihr Kind zu so was senden, ohne genaue Infos zu erhalten?) wird Seb dorthin gebracht. Schon der Einstieg wirkt auf ihn skurril und die Leute übertrieben in ihrer Aufsicht.
Ehe er sich versieht bekommt er einen Chip implantiert und wird so auf allen Ebenen überwacht, muss jeden Tag in ein anderes Zimmer ziehen und sich seltsamen Prüfungen stellen. Finn, wütend und verschlossen, scheint nichts von der ganzen Sache zu halten und vertraut sich Seb an. Doch Sebastian ist hinzunehmen her gerissen zwischen dem Wunsch, seine Eltern glücklich zu machen und sein bestes zu geben und dem mulmigen Gefühl, dass Finn recht haben könnte und da ganz andere Dinge vor sich gehen.
Spannendes Jugendbuch, dass sich leicht lesen lässt. Ein paar Längen waren drin, das tat dem Lesefluss aber keine Abbruch. Auf jeden Fall für die Zielgruppe gut und passend geschrieben.
Durch einen schweren Unfall hat Vio ein Bein verloren und muss sich erst an dieses neue Leben gewöhnen. Ihr Mann stellt sofort eine Pflegerin ein, die rund um die Uhr da zu sein scheint, Vio einschränkt. ...
Durch einen schweren Unfall hat Vio ein Bein verloren und muss sich erst an dieses neue Leben gewöhnen. Ihr Mann stellt sofort eine Pflegerin ein, die rund um die Uhr da zu sein scheint, Vio einschränkt. Das Überkümmern ihres Mannes lässt Vio aber stutzig werden und hinzu kommt, dass sie sich nicht an alles zu dem Unfall erinnern kann. Da sie sich selbst kaum auf die Lauer begeben kann, bringt sie GPS tracker in Kleidung und Fahrzeuge an, um ihr Umfeld zu beobachten. Dabei macht sie einige Entdeckungen und kommt ganz anderen Dingen auf die Spur, als gedacht.
Ich muss sagen, ich habe dem Hörbuch sehr gerne gelauscht, auch wenn ich mir etwas moderne Technik unter dem „Signal“ vorgestellt hatte. Ich mochte den Nachbarsjungen sehr, der Vio mehr hilft, als man zu Beginn glaubte. Zudem entpuppt sich auch die strenge Pflegerin als anders als erwartet. Diese kleinen Twists haben es für mich spannend gemacht und jede Figur hat seine eigene Klebe Hintergrundgeschichte, wodurch sie authentisch wirkten und ihre Entscheidungen und Handlungen nachvollziehbar wurden.