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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2026

Perfekt

Bornholmer Geheimnis
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SarahPirohl erhält einen Auftrag der deutschen Polizei. Auf Bornholm ist Monica Seffgen auf dem Weg zum Strand überfallen und getötet worden. Das Opfer war sehr wohlhabend, was für eine Seniorenpflegerin ...

SarahPirohl erhält einen Auftrag der deutschen Polizei. Auf Bornholm ist Monica Seffgen auf dem Weg zum Strand überfallen und getötet worden. Das Opfer war sehr wohlhabend, was für eine Seniorenpflegerin eher ungewöhnlich erscheint. Ihr letzter Parient war ein hochrangiger Marineoffizier, für den sich die Geheimdienste interessierten. War Monica eine Spionin?

"Bornholmer Geheimnis" ist der fünften Band der Serie und leider auch mein erster. Leider deshalb, weil mir dieses Buch super gefallen hat! Trotz des späten Einstieges kam ich hier sehr gut klar, hatte nie das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Sarah Pirohl ist eine sehr sympathische Charaktere mit Ecken und Kanten. Sie macht das, was sie für richtig hält und hat dadurch nicht nur Freunde. Auch die restlichen Charaktere sind sehr bildhaft beschrieben, so daß sie vor Augen lebendig werden. Der Fall selbst hat es in sich, stellt er Sarah vor die Herausforderung zu ermitteln und dabei Geheimdienste im Nacken zu haben. Sie muß sehr vorsichtig vorgehen, darf nie preisgeben, wie viel sie weiß. Für mich wieder perfekte Unterhaltung von Katharina Peters!

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Eine Luxusreise mit Überraschungen

Grand Express – Nachtzug in ein neues Leben
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Am Anhalter Bahnhof in Berlin ist im Jahr 1925 viel Betrieb. Besonders wenn der Grand Express zur Abfahrt an den Gleisen bereit steht, wird es hektisch. Unter der Oberaufsicht des Kondukteurs Egon Schröter ...

Am Anhalter Bahnhof in Berlin ist im Jahr 1925 viel Betrieb. Besonders wenn der Grand Express zur Abfahrt an den Gleisen bereit steht, wird es hektisch. Unter der Oberaufsicht des Kondukteurs Egon Schröter sollen den Fahrgästen der exklusiven ersten Klasse alle Wünsche von den Augen abgelesen werden. Das wird diesmal nicht einfach für das Personal, denn es mischen sich einige Gäste unter die Passagiere, die nicht das sind, was sie vorgeben. Allen voran die Industriellenfamilie von Bosch. Das Familienoberhaupt Ernst von Bosch ist ein herrschsüchtiger Mann, selbstgerecht und arrogant. Seine Frau Olga erträgt ihn mit stoischer Gleichmut und seine Tochter Franziska geht ihren eigenen Weg. Doch Egon Schröter ist nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. Er kennt die Menschen und ihre vielen Eigenarten.


Mit dem Roman "Grand Express - Nachtzug in ein neues Leben" unternimmt man eine Luxusreise - ähnlich wie mit dem Orient Express. In Paula Nicolais Roman geschieht zwar kein Mord, aber die Passagiere nehmen es mit der Gesetzestreue trotzdem nicht so genau. So entstand eine kurzweilige Geschichte, in der es von kuriosen Typen nur so wimmelt. Das Zugpersonal ist wirklich nicht zu beneiden. Paula Nicolais Schreibstil ist erfrischend, jedoch versteht sie es auch, manchmal nachdenkliche Töne anzuschlagen. Beides gelingt ihr vorzüglich. Sie beschreibt die Menschen so, daß man sie genau vor Augen hat. In dem Roman kommt wirklich keine Langeweile auf. Es passiert stets etwas und zum Schluß überraschen einige Charaktere den Leser!

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Ausflug in die Vergangenheit

Schwesternland
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Antonia kehrt anlässlich des 100. Geburtstages ihrer Großmutter zurück ins Havelland. Jedoch hat der frühe Tod ihres Vaters die Familie verändert und auch das Wiedersehen mit ihren drei Schwestern zeigt, ...

Antonia kehrt anlässlich des 100. Geburtstages ihrer Großmutter zurück ins Havelland. Jedoch hat der frühe Tod ihres Vaters die Familie verändert und auch das Wiedersehen mit ihren drei Schwestern zeigt, daß die Familienidylle Risse bekommen hat. Unter den Geschenken findet Antonia ein Ahnengutachten. Der Name Jeanne Beauvais, Tochter eines Seidenhändlers im 17. Jahrhundert in Lyon, macht Antonia neugierig. Antonia verfolgt die Spur von Jeanne. Ihr eröffnet sich eine faszinierende Geschichte, die sie tief berührt. Doch da ereilt sie ein Schicksalsschlag, der sie ins Schwesternland zurückruft.

In "Schwesternland" verwebt Katharina Fuchs sehr geschickt zwei verschiedene Zeitebenen. Man erlebt die Gegenwart mit Antonia und die Vergangenheit mit Jeanne. Beide Frauen sind äußerst stark im Charakter und lassen sich nichts vorschreiben. Gerade bei Jeanne habe ich ihren Mut bewundert. Ohnehin gefiel mir die Geschichte der Vergangenheit besser als die Gegenwart. Hier konnte ich noch einiges über die Hugenotten lernen. Und zwar nicht wie im trockenen Geschichtsunterricht, sondern auf unterhaltsame Art und Weise. Denn Katharina Fuchs beherrscht es perfekt, dieses Wissen ganz nebenbei in ihre Geschichte einfließen zu lassen und diese auf lockere Art zu erzählen. Dieses Buch ist unterhaltsam, lehrreich und regt zum Nachdenken an - ich empfehle es sehr gern weiter!

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Nicht nur für Jugendliche!

21 - Dunkle Begleiter
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Wulf Dorn hat mit "21 - Dunkle Begleiter" wieder einmal einen tollen Jugendroman geschrieben. Dieses Buch ist genauso spannend wie seine Thriller für Erwachsene, so daß man es in jedem Alter lesen kann. ...

Wulf Dorn hat mit "21 - Dunkle Begleiter" wieder einmal einen tollen Jugendroman geschrieben. Dieses Buch ist genauso spannend wie seine Thriller für Erwachsene, so daß man es in jedem Alter lesen kann. Einziges Manko könnte hier sein, daß man die Auflösung früh erfährt und nicht bis zum Schluß warten muß. Mich hat dieses nicht gestört und die Spannung hat darunter auch nicht gelitten. Die Handlung mit ihrem Thema macht nachdenklich. Man denkt noch lange darüber nach, ob dies in der Realität auch möglich wäre. Wulf Dorn bleibt seinem lockeren Schreibstil auch hier treu. Seine Erzählweise läßt durch die Seiten fliegen , so daß man dieses Buch leider viel zu schnell beendet hat!

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Spannend

Fremder Tod
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Jana Welzer ist Nachlasspflegerin. Ihr neuer Fall ist schwierig. Ein psychisch kranker Mann hat sich umgebracht. Jedoch ist der Tote in keinem Melderegister verzeichnet und lebte unter falscher Identität. ...

Jana Welzer ist Nachlasspflegerin. Ihr neuer Fall ist schwierig. Ein psychisch kranker Mann hat sich umgebracht. Jedoch ist der Tote in keinem Melderegister verzeichnet und lebte unter falscher Identität. In seiner völlig verhüllt Wohnung hingegen befinden sich große Summen Bargeld. Jana wittert ein Verbrechen und beginnt zu recherchieren.

"Fremder Tod" von Michael Kibler ist der erste Fall für Jana Welzer. Sie und Ben waren mir von Beginn an sympathisch. Es hat riesigen Spaß gemacht, gemeinsam mit ihnen zu ermitteln. Dabei muß man sich lange gedulden, bis man die Auflösung erfährt. Dabei rätselt man, was die Einschübe über Caesar mit dem Fall zu tun haben. Dies wird erst am Ende aufgelöst.

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