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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2023

Ein wundervolles Buch

Marschlande
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In Marschlande von Jarka Kubsova erfahren wir die Geschichte von Britta die mir ihrer Familie neu in die Marschlande gezogen ist und die Geschichte der Bäuerin Abelke Bleken die in der gleichen Gegend ...

In Marschlande von Jarka Kubsova erfahren wir die Geschichte von Britta die mir ihrer Familie neu in die Marschlande gezogen ist und die Geschichte der Bäuerin Abelke Bleken die in der gleichen Gegend um 1580 gelebt hat. Beide Frauen haben es nicht leicht und müssen für ihre Unabhängigkeit kämpfen.

Die Autorin hat es ganz wunderbar geschafft die beiden Geschichten miteinander zu verbinden. Ich hatte keinen Moment Probleme zwischen den verschiedenen Zeiten hin und her zu springen. Beide Frauen waren mir sympathisch und sehr gut ausgearbeitet. Wobei ich die Beschreibungen von Abelke etwas lieber mochte, da sie auch spannender waren. Das liegt vielleicht auch daran das es diese wirklich gab und man so noch etwas mehr mitgelitten hat.
Ganz besonders hat mir auch die lebendige Beschreibung der Landschaft mit ihren Vorzügen aber auch Nachteilen gefallen.
Das Buchcover mag ich auch sehr.

Für mich ist das Buch ein Highlight Buch in diesem Jahr und ich kann es allen empfehlen die gerne Geschichten lesen die in zwei Zeitebenen spielen.


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Veröffentlicht am 26.05.2023

Toller Nordseekrimi

Halliggift (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 3)
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Auf der Hallig geschieht ein Mord. Schnell steht fest das es sich um einen Giftmord handelt. Doch wer hatte es auf die beliebte Hanni abgesehen und hatte ein Motiv? Allerdings bleibt es nicht bei dem einen ...

Auf der Hallig geschieht ein Mord. Schnell steht fest das es sich um einen Giftmord handelt. Doch wer hatte es auf die beliebte Hanni abgesehen und hatte ein Motiv? Allerdings bleibt es nicht bei dem einen Mord und nun muss sich Minke und ihre Kollegin Lisa beeilen. Dabei bekommen sie Hilfe von Minkes Bruder Bo, der nach einem Unfall auf der Insel festsitzt.

Ich war schnell in der Geschichte gefangen und hatte das Buch in ein paar Tagen gelesen. Der Schreibstil ist klasse. Sehr bildhaft und lebendig. Mich haben auch die vielen Protagonisten nicht gestört und ich konnte alle auseinanderhalten. Für mich waren sie auch alle sehr authentisch dargestellt.
Besonders gut haben mir auch die alten Tagebucheinträge zwischen den Kapiteln gefallen. Man überlegte dadurch immer mehr wer es war und warum.
Bis kurz vor Schluss bin ich aber nicht darauf gekommen. Die Autorin versteht es die Geschichte spannend zu halten.
Das Cover passt perfekt. Genau so stelle ich es mir auf der Hallig vor. Dazu der düstere Himmel. Perfekt gewählt und ich hätte in der Buchhandlung auch danach gegriffen.

Hallig Gift war das erste Buch der Autorin das ich gelesen habe. Nun werde ich mir aber auch die ersten zwei Bände der Reihe zulegen und bin gespannt ob sie mich auch so begeistern können. Eine klare Empfehlung für alle die gerne leichte aber dennoch spannende Regional Krimis mögen.

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Veröffentlicht am 20.05.2023

Emotionale Geschichte der Luftbrücke

Die Kinder der Luftbrücke
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West-Berlin in der Nachkriegszeit 1948. Hier lebt Nora mit ihren beiden Kindern, ihrer Mutter Else und ihrer Schwester Hanna und meist auch deren verlobten Friedrich, in einer kleinen Wohnung. Ihr Mann ...

West-Berlin in der Nachkriegszeit 1948. Hier lebt Nora mit ihren beiden Kindern, ihrer Mutter Else und ihrer Schwester Hanna und meist auch deren verlobten Friedrich, in einer kleinen Wohnung. Ihr Mann wird seit Jahren in Russland vermisst und so muss sie für den Lebensunterhalt in dieser schwierigen, von Hunger und Armut geprägten Zeit, sorgen. Sie schafft es eine gut bezahlte Stelle als Dolmetscherin im Flughafen Berlin Tempelhof beim amerikanischen Militär zu ergattern. Dort lernt sie den Piloten Mathew kennen, zu dem sie sich bald hingezogen fühlt. Doch hat ihre Liebe überhaupt eine Chance?


Juliana Weiberg hat ein sehr emotionales und historisch gut recherchiertes, wenn auch fiktives Buch über die Zeit der Berliner Luftbrücke geschrieben.

Ihr Schreibstil ist zwar recht einfach aber sehr eingänglich. Dadurch kommt man schnell in die Geschichte hinein und man fliegt nur so durchs Buch. Dennoch sind ihre Charakter hervorragend ausgearbeitet und ich konnte mich auch in alle hineinversetzen. Klar war einem der ein oder andere lieber und Sympathischer aber so ist das im echten Leben ja auch.
Ebenso der Neid und die Missgunst auf der Arbeit, die Zweifel ob Nora alles richtig entscheidet, die Hilflosigkeit der Berliner,.... wurden spannend in das Geschehen eingewebt.

Das Cover des Buches ist so schön gestaltet und passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Für mich war "Die Kinder der Luftbrücke" ein Wohlfühlbuch das mir Unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Nebenbei habe ich auch so einiges über die Berliner Luftbrücke gelernt, was ich noch nicht wusste und das mich zum weiteren recherchieren verleitet hat.
Ganz klar ein fünf Sterne Buch das ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 26.05.2023

Ein Buch zum Träumen

Träume aus Eis
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Das Buch "Träume aus Eis" von Franziska Winkler spielt in den Jahren 1929/1930 und handelt von der Familie Pankofer die sich in München ihren Traum von einem Eisladen erfüllt. Dabei müssen sie auch einige ...

Das Buch "Träume aus Eis" von Franziska Winkler spielt in den Jahren 1929/1930 und handelt von der Familie Pankofer die sich in München ihren Traum von einem Eisladen erfüllt. Dabei müssen sie auch einige Tiefen, wie die aufkommende Weltwirtschaftskrise überwinden und so kommt Vater Josef auf die Idee Steckerl- Eis zu entwickeln und auf den Markt zu bringen um das Geschäft zu retten.

Der Schreibstil des Buches ist zwar recht einfach aber sehr bildhaft und die Charaktere sind toll ausgearbeitet. Ich habe das Buch schnell durchgelesen. Mir ist die Familie Pankofer sehr ans Herz gewachsen und ich habe mitgelitten, mit gelacht und mich mitgefreut. Aber auch die Nebencharaktere haben mich überzeugt. Von mir aus hätte das Buch auch gerne ein paar Seiten mehr haben können.

Das Cover passt zum Buch und hat etwas nostalgisches was mir gut gefallen hat.
Ein Buch so richtig fürs Herz und von mir eine klare Leseempfehlung für alle die gerne Familiengeschichten lesen.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Zeit für einen Neubeginn

Mirabellentage
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Auch im zweiten Buch von Martina Bogdahn nimmt uns die Autorin wieder mit aufs Land, in eine kleines Dorf in Bayern.
Hier lebt Anna, Anfang fünfzig, schon ihr ganzes Leben. Sie ist hier aufgewachsen, ...

Auch im zweiten Buch von Martina Bogdahn nimmt uns die Autorin wieder mit aufs Land, in eine kleines Dorf in Bayern.
Hier lebt Anna, Anfang fünfzig, schon ihr ganzes Leben. Sie ist hier aufgewachsen, hat in der Dorfkneipe die Kochlehre gemacht und dann als Haushälterin beim katholischen Pfarrer Josef gearbeitet. Auch Josef stammt von hier und kennt Anna schon von klein auf. Daher war es auch sein Wunsch das sie bei ihm arbeitet. Anna fühlt sich sehr wohl in ihrer Rolle, opfert sich für die Gemeinde und den Pfarrer auf und denkt immer nur an die anderen.
Doch jetzt ist Josef plötzlich tot und Anna weiß zum ersten mal nicht wie es weitergeht und dann steht da nach ein paar Tagen auch schon ein neuer Pfarrer vor der Tür. Fridjof ist gerade erst zum Pfarrer geweiht und kommt von Rom direkt in den kleinen fränkischen Ort. Eigentlich ist er aus Nordriesland und spricht nur Platt. Kann das gut gehen und wird Anna von ihm überhaupt gebraucht? Und dann ist da noch die Sache mit Josefs Asche und dem Meer.

Anna muss zum ersten mal in ihrem Leben alleine entscheiden und überlegen wie es weitergeht. Bis dahin lernen wir in Rückblicken Anna und die Dorfgemeinschaft kennen und verstehen.

Martina Bogdahn hat es auch im zweiten Buch geschafft das Dorfleben perfekt einzufangen. Ich muss bei ihrem Büchern immer sehr schmunzeln und denke so oft, dass es auch bei uns im kleinen pfälzischen Dorf spielen könnte. Ihr Schreibstil ist wundervoll bildhaft, feinfühlig und mit der passenden Prise Humor.

Mirabellentage hat mir wieder sehr gefallen, allerdings fand ich Mühlensommer noch einen Ticken besser und daher bekommt es von mir 4 Sterne.

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