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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2026

Familiengeheimnisse

Happiness Falls
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Der Roman verbindet für mich Familiengeheimnisse, Identität, Wissenschaft, Rassismus und die Frage, wie gut wir die Menschen kennen, die wir lieben. Trotz der ernsten Themen liest er sich erstaunlich flüssig, ...

Der Roman verbindet für mich Familiengeheimnisse, Identität, Wissenschaft, Rassismus und die Frage, wie gut wir die Menschen kennen, die wir lieben. Trotz der ernsten Themen liest er sich erstaunlich flüssig, und ich habe oft länger nachgedacht, als ich eigentlich wollte. Happiness Falls ist kein klassischer Pageturner, aber ein Buch, das einen innerlich bewegt und lange nachhallt.
Ich‑Erzählerin Mia wirkt klug, analytisch, manchmal anstrengend, aber absolut authentisch. Sie denkt schnell, springt gedanklich hin und her, und genau das macht den Roman so lebendig.
Was mich emotional am meisten berührt hat, ist die Rolle ihres Bruders Eugene, der nicht spricht und dessen Perspektive von der Außenwelt oft falsch interpretiert wird. Angie Kim zeigt sehr eindringlich, wie leicht Menschen mit Kommunikationsbehinderungen übersehen werden.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Winter, Rauch und Rätsel

Der echte Krampus
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Meine Meinung

Mein erstes Buch von Uta Seeburg und vor allem passend zur Jahreszeit - ein winterlicher Krimi rund um den Krampus-Brauch. Für mich lebt das Buch vor allem von der Atmosphäre. Die Verbindung ...

Meine Meinung

Mein erstes Buch von Uta Seeburg und vor allem passend zur Jahreszeit - ein winterlicher Krimi rund um den Krampus-Brauch. Für mich lebt das Buch vor allem von der Atmosphäre. Die Verbindung aus Winter, bäuerlicher Tradition und Krampusbrauch wirkt glaubwürdig und erzeugt sofort ein klares Bild. Der Mordfall passt gut in dieses Umfeld: ein Toter nach dem Krampuslauf, viele potenzielle Täter, ein Dorf voller Misstrauen. Die Spannung hält, weil man lange nicht weiß, wer hinter der Maske steckt und welche alten Konflikte im Hintergrund brodeln. Man rätselt auch selbst mit.

Die Figuren funktionieren insgesamt, auch wenn manche Nebenrollen etwas schematisch bleiben. Gryszinski wirkt solide und nachvollziehbar, nicht unnatürlich oder überspitzt. Die Handlung entwickelt sich nachvollziehbar, auch wenn mich nicht jede Wendung überrascht hat. Trotzdem bleibt die Geschichte bis zum Schluss stimmig und trägt sich ohne künstliche Dramatik und ist spannend!

Unterm Strich ist es für mich ein atmosphärischer, gut erzählter Weihnachtskrimi, der nicht spektakulär, aber angenehm dicht und sauber konstruiert ist.


Klappentext

In einem verschneiten Bauernhaus auf dem oberbayerischen Land blickt Gryszinski mit seiner Familie einem besinnlichen Weihnachtsfest entgegen. Das Dorf ist Schauplatz erstaunlicher ländlicher Weihnachtsbräuche und mythischer Berggeschichten. Doch der Gemütlichkeit wird ein jähes Ende gesetzt: Während des traditionellen Krampuslaufs kommt es vor versammelter Gemeinde zu einer Messerstecherei. Kurz darauf ist das Opfer des Handgemenges tot – und liegt in Gryszinskis Räucherkammer. Der Major steht nun vor einer ungewöhnlichen Herausforderung: Zwanzig Krampusse sind zugleich Zeugen und Verdächtige. Hinter welcher Maske verbarg sich der wahre Teufel?


Über die Autorin

Uta Seeburg ist Berlinerin und lebt in München. Sie arbeitete bereits als Werbetexterin, Drehbuchautorin und Redakteurin, widmet sich aber heute ausschließlich der Schriftstellerei. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin wohnt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in Haidhausen.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Reichtum macht nicht alles einfacher......

Paper Prince
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Meine Meinung:

Auch der zweite Teil ("Das Verlangen") der Paper-Triologie hat mich absolut mitgerissen und voll und ganz überzeugt.

Ella ist weg. Alle sind verzweifelt und wollen sie sehnsüchtig zurück ...

Meine Meinung:

Auch der zweite Teil ("Das Verlangen") der Paper-Triologie hat mich absolut mitgerissen und voll und ganz überzeugt.

Ella ist weg. Alle sind verzweifelt und wollen sie sehnsüchtig zurück und Reed wird von seinen Brüdern gehasst. Drama, Liebe, Hass sind in dem Buch ständige Begleiter.

Der Start hat mir sehr gut gefallen. Das Ende vom ersten Band wird nochmal aufgegriffen und es wird Klarheit für den Leser geschaffen.

Die Protagonisten haben mir weiterhin sehr gut gefallen und auch ihre jeweilige Rolle rund um Ella. Val war mir sehr sympatisch, weil sie eine wirklich gute Freundin symbolisiert hat, auf welche sich Ella zu hundert Prozent verlassen konnte. Die Liebesgeschichte ist weiterhin schön ausgeschmückt und erotisch. Callum weiß mehr als man denkt und dies peppt die Geschichte zusätzlich auf.

Das Cover gefällt mir auch wieder augesprochen gut und istsehr passend zu der kompletten Reihe.

Durch den wunderbaren Schreibstil liest sich das Buch wie auch im ersten Teil super flüssig und großartig.

Leider muss ich sagen, dass sich die die Autorin auch bei diesem Buch es sich nicht hat nehmen lassen, mich und all die anderen armen Leser mit so einem Ende sprachlos zurück zu lassen.

Nun möchte ich am liebsten sofort den dritten Teil verschlingen.

Also kleiner Tipp an euch -> Bestellt euch alle 3 Bücher auf einmal, denn ihr kommt nicht drum herum :)

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Gibt deine Träume niemals auf!

Die Lichter von Paris
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Inhalt:
Nach außen scheint alles perfekt. Madeleine ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet, sie hat ein schönes Zuhause in Chicago und keine finanziellen Sorgen. Dennoch ist sie nicht glücklich: ...

Inhalt:
Nach außen scheint alles perfekt. Madeleine ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet, sie hat ein schönes Zuhause in Chicago und keine finanziellen Sorgen. Dennoch ist sie nicht glücklich: Wie schon ihre Mutter und ihre Großmutter ist sie gefangen in einem Leben, das aus gesellschaftlichen Verpflichtungen besteht; die eigenen Träume sind auf der Strecke geblieben.
Als Madeleine eines Tages auf dem Dachboden ihres Elternhauses die Tagebücher ihrer Großmutter entdeckt, erfährt sie Unglaubliches: Die strenge, stets auf Etikette bedachte Großmutter Margie war einst eine lebenslustige junge Frau, die der Enge des Elternhauses nach Europa ins wilde Paris der 20er Jahre entfloh, um frei und unabhängig als Schriftstellerin zu leben. Dort verliebte sie sich in einen charismatischen jungen Künstler und verbrachte einen glücklichen Sommer in der Pariser Boheme.
Von Margies Geschichte ermutigt, fasst sich Madeleine endlich ein Herz, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen …

Meine Meinung:
Ich liebe dieses Buch.
Gleich nachdem ich die Leseprobe verschlungen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.

Das Cover ist träumerisch und wunderschön, ebenso wie der Schreibstil - einfach malerisch und voller Leidenschaft.

Dieses Buch wechselt zwischen den Erzählperspektiven von Madeleine und ihrer Großmutter Margaret Brooke Pearce. Man begleitet beide Frauen auf ihrem Lebensweg und verliebt sich in die Protagonisten. Man begibt sich auf eine aufregende Reise nach Paris, mit Höhen und Tiefen - aber vor allem auf der Suche nach sich selbst.

Im Laufe der Erzählung werden die Gemeinsamkeiten der beiden Frauen deutlich, u.a. die Liebe zur Kunst.

Sie hielt die Kunst nicht für eine Sache, welcher man entwachsen kann, nur weil sie kein Teenager war. Ihre Mutter und ihr Ehemann hatten kein Verständnis dafür. Die Distanz zwischen Madeleine und ihrem Ehemann war erschreckend zu lesen. Er schränkt sie ein, wo es nur geht und gibt ihr vor, was sie zu tun und zu lassen hat.


"Die in der Öffentlichkeit demonstrierte Kühle war in unser Privatleben vorgedrungen und hatte uns auf Cocktailpartys zu Fremden werden lassen, die sich sicher waren, dass sie einander schon früher einmal begegnet waren und sich quer durch den Raum neugierige Blicke zuwarfen." (ZITAT)

Die Geschichte ist berührend und traurig, regt aber zugleich zum Nachdenken an und gibt Mut. Mut, sich an seine Träume
zu erinnern und diese nicht auf der Strecke zu lassen.

"Alles ging zu Ende, alles löste sich auf, und sie hatte das Gefühl, einen endlosen Abrund hinabzurutschen, auf das Leben zu, das sie nicht wollte, niemals gewollt hatte". (ZITAT)

Beide Protagonisten waren in ein solch exquisiten Lebensstil geboren, ohne je das Gefühl gehabt zu haben, dazuzugehören.

"Glücklich. Ich dachte daran, wie mir die Tage durch die Finger schlüpften, wie leer die Zeit verstrich. Ich empfand kein Glück, ein Leben zu leben, das ich zwar gewählt, aber nie gewollt hatte." (ZITAT)

Dieses Zitat beschreibt die Geschichte beider Frauen ziemlich gut.

Absolute Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Ein fesselnder Roman voller Geheimnisse und Wendungen

Die blaue Stunde
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Meine Meinung und Inhalt

Paula Hawkins, bekannt durch ihren Weltbestseller „The Girl on the Train“, überrascht mit „Die blaue Stunde“ – einem atmosphärischen spannenden Buch, der auf subtile Weise zwischen ...

Meine Meinung und Inhalt

Paula Hawkins, bekannt durch ihren Weltbestseller „The Girl on the Train“, überrascht mit „Die blaue Stunde“ – einem atmosphärischen spannenden Buch, der auf subtile Weise zwischen Roman und Krimi pendelt. Der Roman entfaltet sich langsam, doch geschickt und entführt den Leser in eine Welt voller Geheimnisse, psychologischer Tiefe und überraschender Wendungen.

Die Geschichte dreht sich um die geheimnisvolle Künstlerin Vanessa Chapman, deren Werke nach ihrem Tod mehr denn je gefeiert werden. Als in einer ihrer Skulpturen ein menschlicher Knochen entdeckt wird, beginnt der Museums-Kurator James Becker, auf Spurensuche zu gehen. Er reist auf die isolierte Gezeiteninsel Eris Island, wo Vanessas langjährige Freundin und Testamentsvollstreckerin Grace lebt. Dort entfaltet sich ein Netz aus Geheimnissen, das nicht nur die Künstlerin, sondern auch ihre Beziehungen und das Verschwinden ihres Mannes betrifft.

Hawkins versteht es meisterhaft, die Atmosphäre der Geschichte zu gestalten. Die Gezeiteninsel, die nur zu bestimmten Zeiten zugänglich ist, wird als düsterer, fast mystischer Ort beschrieben, der den perfekten Hintergrund für ein solches Geheimnis bildet. Die Natur wird in detaillierten Beschreibungen eingefangen, die das Gefühl der Abgeschiedenheit und der ständigen Bedrohung verstärken. Es entsteht ein Gefühl von Isolation, das die Spannung kontinuierlich steigert. Besonders hervorzuheben ist die geschickt eingesetzte Perspektivenvielfalt: Die Geschichte wird aus der Sicht von James Becker, der Nachlassverwalterin Grace sowie durch Vanessas Tagebucheinträge und Presseartikel erzählt. Diese wechselnden Blickwinkel liefern nach und nach neue Puzzleteile, die das Gesamtbild zusammenfügen und den Leser immer tiefer in das Netz aus Geheimnissen hineinziehen.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, was das Lesen angenehm und fesselnd macht. Durch die Erzählweise wird die psychologische Komplexität der Charaktere wunderbar zur Geltung gebracht. Vanessa, Grace und Becker sind allesamt vielschichtige Figuren, deren Beziehungen sich im Laufe des Romans zunehmend entfalten. Die Spannung baut sich langsam auf, aber sie ist konstant und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Besonders faszinierend ist der psychologische Aspekt des Romans, der die inneren Konflikte und Abhängigkeiten der Charaktere beleuchtet. Die Frage, wie viel von Vanessas Geheimnissen mit dem Knochenfund und dem Verschwinden ihres Mannes zu tun hat, zieht sich wie ein roter Faden durch die Erzählung.

Obwohl der Spannungsroman langsam und subtil beginnt, steigert sich die Handlung zu einem dramatischen Höhepunkt, der zwar nicht jedermanns Erwartungen übertrifft, aber dennoch die Spannung aufrecht erhält und die Geschichte zu einem befriedigenden Abschluss bringt.


„Die blaue Stunde“ ist ein fesselnder Roman, der nicht nur Kunstliebhaber anspricht, sondern auch all jene, die sich für komplexe menschliche Beziehungen und die dunklen Geheimnisse hinter erfolgreichen Leben interessieren. Es ist eine gelungene Mischung aus Kunst, Spannung und psychologischem Drama, die den Leser bis zur letzten Seite in ihren Bann zieht.


Inhalt

Die geheimnisumwitterte Künstlerin Vanessa Chapman ist schon lange tot, doch ihre Werke sind berühmter denn je und werden in den renommiertesten Häusern ausgestellt. Als eines Tages ein menschlicher Knochen in einer der Skulpturen Chapmans entdeckt wird, ist die Aufregung groß: Woher stammt der Knochen und wie konnte er Teil eines gefeierten Kunstwerks werden?

James Becker, der Kurator des Museums, begibt sich auf Spurensuche und reist dafür auf die abgeschiedene Gezeiteninsel Eris Island, die nur eine einzige Bewohnerin hat und weit mehr als nur eine dunkle Wahrheit verbirgt.


Über die Autorin

Paula Hawkins wurde in Simbabwe geboren und wuchs in einem Vorort von Harare auf. 1989 ging Hawkins nach London, um ihre Schulausbildung zu beenden. Sie studierte an der Oxford University Politikwissenschaften und Philosophie und arbeitete nach ihrem Abschluss als Wirtschaftsjournalistin für die Times. Nach fünfzehn Jahren Arbeit als Journalistin, widmete sich Hawkins dem Schreiben. Ihre Lieblingsautoren sind unter anderem Donna Tartt, Tana French und Gillian Flynn. Ihr erster Roman "Girl on the Train" erschien 2015 in Deutschland. Das englische Orginal feierte große Erfolge und belegte Platz eins der NY-Times Bestseller-Liste. Auch ihr weiterer Roman "Into The Water - traue keinem außer dir selbst" konnte auf Englisch sowie auf Deutsch an ihren ersten Erfolg anknüpfen und erhielt überwiegend positive Berwertungen.

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