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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2020

Ein Familiendrama verpackt in einem Thriller.

Schlaf schön, solange du noch kannst
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Der Klappentext hörte sich in meinen Ohren sehr spannend an und ich war anfangs Feuer und Flamme, dieses Buch zu lesen. Zuerst liesen sich die Seiten auch schnell weg lesen, dann allerdings zogen sich ...

Der Klappentext hörte sich in meinen Ohren sehr spannend an und ich war anfangs Feuer und Flamme, dieses Buch zu lesen. Zuerst liesen sich die Seiten auch schnell weg lesen, dann allerdings zogen sich die Seiten immer mehr und es wurde von Seite zu Seite langweiliger. Die erhoffte Thriller-Stimmung blieb aus und es wurde immer mehr zum Familiendrama zwischen Gemma und Joe. Die Schlüsselszenen wurden für meinen Geschmack zu schnell durchgearbeitet, sodass man meinen könnte, der Thrilleranteil sei nur Nebensächlich, obwohl dieser doch bei einem Psychothriller der größte Teil sein sollte. Der Thrill tauchte erst auf den letzten 50 Seiten auf, konnte mich jedoch auch dort nicht mehr von sich überzeugen. Mir persönlich fehlte der Nervenkitzel, die elektrisierende Spannung, die von Seite zu Seite größer wird. Gemma war eine klasse Protagonisten. Sie stand mit beiden Beinen im Leben, wusste was sie wollte und hatte doch das ein oder andere Problemchen. Sie war auch sehr authentisch, bis zu einem Gewissen Punkt. Ab da traf sie meiner Meinung nach nur noch unvorstellbare Entscheidungen, die für mich sowas von nicht in Frage kommen würden, würde ich mich in diesen Situationen befinden. Die letzten 70 Seiten musste ich mich dann wirklich zusammenreisen, dieses Buch fertig zu lesen. Am liebsten hätte ich es einfach zugeklappt, ins Regal gestellt und nicht mehr herausgezogen. Aber natürlich habe ich das nicht gemacht, ich habe mich durch die letzten Seiten mehr oder weniger gequält und dachte mir am Ende: "Gut, dass es jetzt vorbei ist!" Denn das Ende war mehr als unrealistisch. Das Buch begann bereits mit einer glücklichen Familie und endete mit einer noch glücklicheren Familie, so als wäre Gemma nicht durch hundert Höllen gewandert, so als wäre ihr nicht das Schlimmste vom Schlimmsten passiert und dass bereits zum zweiten mal.

Veröffentlicht am 23.06.2018

Ein enttäuschender und nicht empfehlenswerter Thriller! Vom Thriller-Gefühl fehlt jede Spur!

Niemand weint um dich
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So, was soll ich sagen. Ich habe mir von diesem Buch wirklich einen spannenden Thriller erwartet und was habe ich bekommen? Ein langweiliges Buch ohne jegliche Spannung. Die meiste Zeit geht es darum, ...

So, was soll ich sagen. Ich habe mir von diesem Buch wirklich einen spannenden Thriller erwartet und was habe ich bekommen? Ein langweiliges Buch ohne jegliche Spannung. Die meiste Zeit geht es darum, was für ein arroganter und selbstgefälliger Typ Sean Jackson doch ist und wie weit man mit einer Lüge kommen kann. Die Idee der Geschichte hätte in meinen Augen wahnsinniges Potenzial gehabt, was leider nicht ausgeschöpft wurde. Die ersten paar Seiten feuerten mich noch richtig an. Sie bestanden aus Zeugenaussagen, wann Coco das letzte mal gesehen wurde. Doch dann lies es schlagartig nach. Es gliederte sich in die verschiedenen Zeitstränge auf und verlor mehr und mehr an Spannung. Der Zeitstrahl, welcher die Vergangenheit beschreibt, beschreibt lediglich die Feierei und Rücksichtslosigkeit der Erwachsenen. Einzig die letzten zehn Seiten dieses Zeitstrangs beschrieben was wirklich mit Coco geschehen war. Der zweite Zeitstrang war nicht wirklich besser. Hier entdeckt Mila ein großes Geheimnis, nur um am Ende doch wieder angelogen zu werden. Mein Glück war es, dass das Buch nur knapp 300 Seiten hat und somit relativ schnell durchgelesen war.
Der Titel allerdings ergibt nun für mich großen Sinn, denn in diesem Buch bekommen Coco und ihr Verschwinden nicht die verdiente Aufmerksamkeit.

Veröffentlicht am 02.06.2018

Von mir gibt es keine Kauf- und Leseempfehlung!

Das Ende
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Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht von dem Buch. Der Klappentext klingt für mich richtig spannend und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Als ich das Buch zu lesen begonnen habe, dachte ich auch, wow, ...

Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht von dem Buch. Der Klappentext klingt für mich richtig spannend und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Als ich das Buch zu lesen begonnen habe, dachte ich auch, wow, was für ein Buch. Man ist sofort mitten im Geschehen. Das erste Kapitel beinhaltet schon die ausschlaggebende Szene für das ganze Buch. Einen so krassen Einstieg hätte ich nicht erwartet. Leider blieb es auch dabei. Zwischendrin kam manchmal noch etwas Spannung auf, aber so richtig entflammt ist sie nicht mehr. Zudem sind mir immer wieder die sexuellen Anspielungen in manchen Szenen aufgefallen, die dort einfach nur fehl am Platz waren und überhaupt nicht in die Szene passten. Ich hatte auch bald das Gefühl, dass der Täter sehr schnell präsentiert wird. Dass er es am Ende doch nicht ist, hat mich dann zwar doch überrascht, allerdings hat es das Buch für mich auch nicht mehr besser gemacht. Das Buch ist in viele kurze Kapitel eingeteilt, was mir dann jedoch wieder sehr gut gefallen hat, weil ich einfach gerne mal ne Pause machen und immer ne gute Stelle dafür finden möchte. Das Buch lies sich auch relativ einfach und schnell, sodass ich es zumindest schnell abhaken konnte. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 03.03.2018

Eine langatmige Geschichte mit verwirrendem Ende.

Wahllos
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Die Hauptperson in diesem Buch ist Kathryn Dance, Ermittlerin in zwei schwerwiegenden Fällen. Sie ist Kinästhetikerin, sprich sie ist in der Lage, Menschen anhand ihrer Körpersprache zu analysieren und ...

Die Hauptperson in diesem Buch ist Kathryn Dance, Ermittlerin in zwei schwerwiegenden Fällen. Sie ist Kinästhetikerin, sprich sie ist in der Lage, Menschen anhand ihrer Körpersprache zu analysieren und somit gegebenenfalls eine Lüge aufzudecken. Sie ist eine sehr fadenscheinig dargestellte Person. Ihre Handlungen waren für mich meist nicht nachvollziehbar und sehr verwirrend, gerade am Ende. Auch die Nebenrollen hätten für meinen Geschmack etwas besser ausgearbeitet werden könne. Charakterzüge und ähnliches blieben, meiner Meinungung nach, etwas auf der Strecke liegen. Die Geschichte hat sich sehr in die Länge gezogen. Die ersten 30 und die letzten 50 Seiten waren sehr spannend zu lesen, der Mittelteil zog sich sehr in die Länge und war eher einschläfernd als spannend. Das Ende fand ich dann wieder ganz annehmbar, es kam wieder Spannung in die Geschichte, wobei hier die letzten zehn Seiten sehr verwirrend und, für meinen Geschmack, auch unpassend waren und der Geschichte somit den letzten guten Eindruck nahmen. Der Schreibstil in diesem Buch konnte mich leider nicht fesseln. Mit den einzelnen Namen der vielen beteiligten Personen kam ich anfangs sehr durcheinander, da diese einmal mit Vornahmen und ein andermal mit Nachnahmen benannt wurden. Ansonsten war der Schreibstil zwar flüssig und an und für sich auch leicht zu lesen, allerdings gelang es dem Autor nicht, die nötige Spannung für einen Thriller mit einfließen zu lassen, weshalb ich oftmals nicht mehr als ein bis zwei Kapitel lesen konnte ohne dabei einzuschlafen.

Veröffentlicht am 21.01.2020

Das Jahr hat erst angefangen, aber das Buch hat Potential zum Leseflopp des Jahres!

Der Fremde im Haus
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Dieses Buch hat mich maßlos enttäuscht. Bereits nach den ersten Seiten fiel mir der Schreibstil der Autorin auf, mit dem ich irgendwie nicht so zurecht kam. Ruth Rendell schreibt zum Teil sehr kurz und ...

Dieses Buch hat mich maßlos enttäuscht. Bereits nach den ersten Seiten fiel mir der Schreibstil der Autorin auf, mit dem ich irgendwie nicht so zurecht kam. Ruth Rendell schreibt zum Teil sehr kurz und abgehakt, ja ich glaube, das trifft es am Besten. Aber das mag ja Geschmacksache sein, ob das einem gefällt oder nicht. Doch ich habe wirklich noch nie ein Buch gelesen, dass so viele unnütze Informationen und Handlungen enthält, wie dieses. Zum Einen ist die Geschichte um Carl und Dermot überhaupt nicht gut aufgebaut. Carls Reaktionen sind für mich nicht nachvollziehbar und total überzogen und auch Dermot ist in meinen Augen nicht gut gelungen. Zum anderen enthält das Buch Geschichten und Handlungen von Personen, die mit der Geschichte nichts, aber rein gar nichts zu tun haben und die man problemlos aus dem Buch streichen könnte, ohne dass dies irgendeinen Einfluss auf die Geschichte hätte. Lediglich das Buch wäre somit um mindestens 100 Seiten kürzer. Dass Lizzy, eine Bekannte der verstorbenen Freundin von Carl, Stacey, über längere Zeit unerlaubt in der Wohnung von dieser wohnte, ihre Kleidung trug, dann entführt und wieder freigelassen wurde, die Geschichte über ihre Eltern, vor allem die Busfahrgeschichten ihres Vaters, die Informationen über die Eltern und Geschwister von Stacey..all das sind einfach nur sinnlose Handlungen, die überhaupt keine Rolle spielen und nicht mal irgend einen Zusammenhang zur Geschichte haben. Für mich leider unnötig verschwendete Zeit, dieses Buch zu lesen. Der Autorin gelingt es auch nicht, nur ansatzweise eine gewisse Spannung zu erzeugen. Das Buch wird als Kriminalroman eingestuft. Für mich hat es weder etwas mit einem Krimi, noch mit einem Roman zu tun. Es ist einfach nur langweilig und unnötig. Normalerweise versuche ich immer, nicht all zu negativ zu sein, aber so ein schlechtes Buch habe ich noch nie gelesen. Ein Stern bekommt es nur, weil ich das Cover ziemlich gut gelungen finde und alleine das Cover schon mehr Spannung erzeugt, wie das ganze Buch.

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